SWR - Südwestrundfunk

Samstag, 9. Juni 2001 und Dienstag, 12. Juni 2001
(Woche 24)

    Baden-Baden (ots) -

    Geänderten Beitrag beachten!

    13.00 (VPS 12.59)
              Zeichen der Zeit
              Die Tricks der Weinkritiker
              Wie das Geschmackskartell funktioniert
              Ein Film von Thomas Leif
              (Erstsendung: 06.04.2000)

    22.20 Frank Elstner: Menschen der Woche
              Talkshow aus dem E-Werk in Baden-Baden
              Gäste: Gerd Duddenhöffer, Chris Howland u.a.

    Gerd Dudenhöffer: Er ist der kleinbürgerliche Besserwisser schlechthin. Bekannt als Familienvater Heinz Becker bringt der Kabarettist Gerd Dudenhöffer die Lachmuskeln seiner Fans in Wallungen.  Was spukt dem Saarländer zur Zeit im Kopf herum, worüber regt er ich auf und wovon träumt er?

    Chris Howland: Vor genau 40 Jahren hatte er einen riesigen Erfolg mit der legendären  NDR-Sendung "Musik aus dem Studio B".  Sein rollendes R machte Chris Howland, "Mr. Pumpernickel",  zu dem bekanntesten Briten in Deutschland.  

    Dr. Jürgen Hettler: Anti-Aging, ein Begriff der immer populärer wird.  Viele Veröffentlichungen sprechen sogar vom Megatrend des 21. Jahrhunderts, denn die Menschen werden immer älter und wollen diese Phase ihres Lebens auch bewusst erleben. Die Werbung steckt voll mit Pillen, Verfahren und Hilfestellungen, die allen versprechen, ewig jung zu bleiben.  Was aber steckt hinter diesem Begriff? Dr. Jürgen Hettler ist Chefarzt in der medizinischen Fachklinik Stephanie Les Bains in Baden-Baden und befasst sich mit den Veränderungen, die im Alter entstehen. Und er weiß, wie weit man dem Alterungsprozess tatsächlich entgegenwirken kann.

    Dr. Mark Benecke: Er ist in der "Transsylvanian Society of Dracula" der "Konsul der Rheinlande".  Kürzlich kehrte er mit ganz neuen Erkenntnissen von einem wissenschaftlichen Kongress der Dracula-Gesellschaft aus dem rumänischen Schäßburg (Sighisoara) zurück. Im wahren Leben ist Benecke Kriminalbiologe. Er arbeitet international auf dem Spezialgebiet Forensische Entomologe (gerichtliche Insektenforschung). Als Sachverständiger ist er auf der ganzen Welt gefragt. Aus seiner Arbeit weiß er natürlich auch, wie ein Vampir aussieht.

    Heiner Kamps: Er backt längst keine kleinen Brötchen mehr. Die Kamps AG ist nach eigenen Angaben der größte europäische Backbetrieb mit 2.200 Backshops und 18.000 Mitarbeitern. Gebacken wird in neun europäischen Ländern. Erklärtes Ziel der Kamps AG ist es, in diesem Jahr vier Milliarden Mark Umsatz zu machen und in den nächsten Jahren zu verdoppeln. Doch wie sieht es mit der Qualität der Massenbackware aus? Dazu nimmt Kamps Stellung. Er selbst ist mehrfacher Millionär, der sich mit seiner privaten Stiftung "Brot gegen Not" auch sozial engagiert.

    Dienstag, 12. Juni 2001 (Woche 24)

    21.45 Blickpunkt Europa
              Moderation: Immo Vogel und Lisa Grenfors

    Die Themen:

    Gipfel-Mania: Der gescheiterte EU-Gipfel von Nizza, der bevorstehende EU-Gipfel von Göteborg nach einer eher blassen EU-Präsidentschaft Schwedens: Viele Kritiker fragen nach dem Sinn und den konkreten Ergebnissen der Mammutveranstaltungen. "Blickpunkt Europa" fragt nach.

    Polnische Ärzte in Schweden: Deutschland und Österreich fordern eine siebenjährige Übergangsfrist für Arbeitnehmer aus den künftigen EU-Mitgliedsstaaten in Osteuropa. Währenddessen werden in Südschweden die ersten Polen beschäftigt: Ärzte. Das schwedische Gesundheitssystem leidet noch auf Jahre hinaus unter einem starken Mangel an gut ausgebildeten Medizinern. 40 polnische Ärzte arbeiten bereits in Schweden, bald kommen weitere 60 hinzu. Die Sendung zeigt polnische Ärzte in Schweden und zuhause in Polen.

    Polnische Bauern vor dem EU-Beitritt: Etwa ein Viertel aller Polen arbeitet und lebt von der Landwirtschaft. Nach Ansicht der führenden Agrarpolitiker der Europäischen Union sind das viel zu viele. Auf den kleinen Höfen in Polen geht jetzt die Angst vor dem EU-Beitritt um. "Blickpunkt Europa" war in Polen und hat den 40-jährigen Andrzej Kaca in seinem bäuerlichen Alltag begleitet.

    Chinesen in Rom: Etwa 5.000 Chinesen leben offiziell in Rom, einige tausend weitere illegal. Die italienische Polizei hat jetzt eine Sonderkommission eingerichtet. Grund: binnen zwei Jahren sind nur sieben der 5.000 registrierten chinesischen Einwanderer gestorben. Man vermutet, dass es weit mehr waren und dass ihre Angehörigen die Toten illegal in Italien bestattet haben, um dann die Papiere der Verstorbenen an einen bislang Illegalen weiterzureichen. "Blickpunkt Europa" hat an der Piazza Vittoria, mitten in der römischen Chinatown, recherchiert.

    Die Schweizer Tourismus-Branche hat eine neue, vielversprechende Klientel entdeckt: Reisende aus Indien. 165.000 Touristen kamen allein 1999 vom indischen Sub-Kontinent in die Schweizer Alpen. Im Schnitt gibt jeder dieser Touristen 400 Franken pro Tag aus. Zum Vergleich: Amerikanische Touristen investieren 280 Franken täglich. Das Hotel "Terrace" in Engelberg hat sich vollständig auf die indischen Gäste konzentriert, allein vier Köche wurden verpflichtet.


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