SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR)
Sonntag, 10. Juni 2001 (Woche 24) - Freitag, 29. Juni 2001 (Woche 26)/

    Baden-Baden (ots) -
    Sonntag, 10. Juni 2001 (Woche 24)
    20.15 Doppelgänger - so a Theater
          Sketchabend mit Albin Braig und Karlheinz Hartmann
          Studio-Aufzeichnung vom Mai 2001
          Regie: Isolde Rinker
    
    Die hinter der Bühne arbeitenden guten Geister, Feuerwehrmann
Albin Braig und Sanitäter Karlheinz Hartmann, unterhalten sich
darüber, wie man eine zur Gewohnheit gewordene Beziehung wieder auf
Vordermann bringt. Mit von der Partie sind Manfred Hepperle und Hilde
Ziegel als "Familie Eisele", als Langzeitehepaar nicht unerfahren,
"Die Drei vom Dohlengässle" Ida Ott, Dietlinde Ellsässer und Isolde
Neu, die aus ländlicher Sicht auch ihre Problemchen haben und Elsbeth
Janda, die aus Pfälzer Sicht die Männer beleuchtet.
    
    
    Montag, 11. Juni 2001  (Woche 24)/23.05.2001
    
    21.45 Teleglobus
              Ihre Fahne ist das Leichentuch
              Der blutige Weg der Taliban zu ihrem Gottesstaat
    
    Vor einigen Wochen zerstörten die Taliban, die afghanischen
"Gotteskrieger" Buddastatuen, die zum Weltkulturerbe gehören. Der
internationale Protest vermochte nicht, die radikalen Islamisten
davon abzubringen - ebenso wenig wie weltweite Empörung über die
Unterdrückung der Frauen etwas an dieser geändert hat. Doch
Afghanistan ist nicht nur das Reich mittelalterlicher Stammeskrieger,
als das es heute gilt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts versuchten
verschiedene Kräfte, eine moderne Gesellschaft aufzubauen. Unter dem
Reformkönig Amanullah wurde eine moderne Verwaltung und Staatsführung
entwickelt, die auch den Frauen umfangreiche Rechte einräumte. 1973
wurde die Republik ausgerufen. Moderne Musik, Gegenwartstheater,
Film, Literatur konnten sich unter diesen Bedingungen frei
entwickeln. Zahlreiche Universitäten und Hochschulen wurden in den
30er Jahren gegründet, und so gibt es eine breite intelektuelle
Schicht. Der islamische Fundamentalismus ist nun nicht nur dabei, die
Kultur zu vernichten, die älter als der Islam ist, sondern er hat
auch die Zerstörung des modernen Afghanistan auf dem Gewissen.
    
    
    Dienstag, 12. Juni 2001  (Woche 24)/23.05.2001
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    11.30  Fliege
                Ohne einen Pfennig
    
    
    Dienstag, 12. Juni 2001  (Woche 24)/23.05.2001
    
    20.15 Reisewege
              Der Harz
              Ein Film von Fritz Kremser
    
    Vor noch gar nicht langer Zeit ging die deutsch-deutsche Grenze
mitten durch den Harz. Die höchste Erhebung , der Brocken, dieser
Mythos unter Deutschlands Bergen, war lange Zeit als
DDR-Sozialistischer Horchposten verbotenes Terrain. Heute besuchen
wieder bis zu zwei Millionen im Jahr den Brocken, der schon Goethe zu
seiner Hexennacht im Faust inspiriert hat.
    
    Der Harz, das nördlichste deutsche Mittelgebirge, ist eine
Landschaft voller Labsal für Natur- und Wanderfreunde, aber auch eine
Gegend viel Vergangenheit. Quedlinburg mit der unübersehbaren
romanischen Stiftskirche ist als historisches Kleinod ebenso ein
Reise wert wie Goslar, die geschichtsträchtigste Stadt des Harzes.
Der Film zeigt die wichtigsten Baudenkmäler - Kaiserhaus,
Kaiserworth, Rathaus - und macht einen Abstecher zum Rammelsberg, dem
inzwischen zum Weltkulturerbe erklärten Silber-Bergwerk. Halberstadt
mit seinem berühmten Dom zieht auch Literaturfreunde aus aller Welt
an. Der "Freundschaftstempel" des Johann Wilhelm Ludwig Gleim: eine
Wohnung, vollgehängt mit Porträts mehr oder weniger bekannter
Schriftsteller und Philosophen aus der Zeit der Aufklärung. Der Film
besucht das Gleimhaus und versucht ein kleines Porträt der einstmals
bedeutenden Fachwerkstadt , die früher zu den größten Städten in
Deutschland gehörte.
    
    Weitere Stationen sind: Clausthal-Zellerfeld mit der größten
Holzkirche Deutschlands, Schierke, Kloster Drübeck, Gernrode,
Königshütte mit seiner schwer zugänglichen ehemaligen Eisenhütte,
einem Tempel der Industriearchitektur.
    
    
    Mittwoch, 13. Juni 2001  (Woche 24)/23.05.2001
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Best of - Kinder bei Fliege
    
    
    Mittwoch, 13. Juni 2001  (Woche 24)/23.05.2001
    
    14.00  Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Wenn auf dem Schulhof richtig Zoff ist -
    Streitschlichter
    Serien: Neues vom Süderhof, Walter Mellon; Familie Superschlau
    
    Donnerstag, 14. Juni 2001 Fronleichnam  (Woche 24)/23.05.2001
    
    12.20 Nur der Wind
              Spielfilm BRD 1961
              Darsteller: Freddy Quinn, Gustav Knuth, Cordula Trantow,
              Gottfried Herbe, Gudrun Schmidt u.a.
              Regie: Fritz Umgelter
    
    Krimi-Melodram über gestohlenen Schmuck mit Gustav Knuth und
Freddy Quinn, der auch einige Gesangseinlagen bestreitet.
    
    
    Freitag, 15. Juni 2001  (Woche 24)/23.05.2001
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Mein Partner sitzt im Knast
    
    
    Montag, 18. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    14.00 Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Eine große Familie - machen viele Geschwister
    glücklich?
    Serien: Neues vom Süderhof, Walter Mellon, Familie Superschlau
    
    
    Dienstag, 19. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Menschen, die man nie vergisst
    
    
    Dienstag, 19. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    14.00  Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Grusel, Spuk, Schauder - Schauriges aus einer
    Schule in Heilbronn
    Tipp: Irgendwann sorge ich für meine Eltern - was ist ein
    Generationenvertrag?
    Serien: Neues vom Süderhof, Walter Mellon, Familie Superschlau
    
    
    Dienstag, 19. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    22.15 Zeichen der Zeit
              Grüne Träume
              Von Hobbygärtnern und Pflanzendesignern
              Ein Film von Peter Kemnitzer
    
    Gärtnern ist eines der beliebtesten Hobbies in Deutschland. Der
Pflanzenmarkt hat sich mittlerweile zu einer milliardenschweren
Industrie entwickelt. Längst ist nicht mehr nur der einfache
Zierstrauch, die Geranie oder das Usambaraveilchen gefragt. Immer
exotischer, immer skurriler muss das Grünzeug sein. Aus den
entferntesten Ecken der Welt gelangen über Pflanzenauktionen neu
entdeckte Pflanzen auf den Markt. Mittels Zellbiologie und
klassischer Züchtung werden die empfindlichen Wildpflanzen dann zu
attraktiven und dennoch robusten Zierpflanzen veredelt. Diese
Entwicklung kostet oft Millionen und wird dementsprechend auch
patentiert. Die meisten käuflichen Tropenpflanzen sind mittlerweile
ein Design-Produkt. Viele Gärtnereien setzen inzwischen auf wenige
Pflanzen, die zu Hunderttausenden gezüchtet und dann auf Auktionen
versteigert werden. In seinem Film erzählt Peter Kemnitzer am
Beispiel von Orchideen und anderen Pflanzen wie Blumen heute
gezüchtet und "designed" werden und beleuchtet den milliardenschweren
Markt, der hinter den grünen Träumen steckt.
    
    
    Mittwoch, 20. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    Nachgliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Letzte Hoffnung - Jürgen Fliege
    
    
    Mittwoch, 20. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    14.00  Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Meine Eltern bekommen Sozialhilfe - was es heißt,
    in Deutschland arm zu sein
    Serien: Neues vom Süderhof, Walter Mellon, Familie Superschlau
    
    
    Mittwoch, 20. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    23.10  "Lauter schwierige Patienten" (4/6)
                Marcel Reich-Ranicki über Max Frisch
                Gastgeber: Peter Voß
    
    Erzählte Literaturgeschichte, unterhaltsame Kritik, ein Feuerwerk
an Anekdoten - dafür steht Deutschlands einflussreichster
Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Und er ist unter die Erzähler
gegangen - mit überwältigendem Erfolg. Seine Autobiografie "Mein
Leben" hat sich über 500.000 mal verkauft, sie ist in über acht
Sprachen übersetzt worden. Jetzt erzählt Marcel Reich- Ranicki in
einem literarischen Gespräch mit Peter Voß, dem Intendanten des
Südwestrundfunks, aus seinen reichhaltigen Erfahrungen mit
Deutschlands großen Dichtern. Er kannte sie alle, er hat sie
rezensiert, kritisiert, er hat manchen gekränkt, er hat
Freundschaften riskiert - immer im Dienste der Literatur.
Literaturgeschichte - einmal anders.
    
    "Europäische Literatur in Person", einen "Klassiker inmitten der
Gegenwart" nennt Marcel Reich-Ranicki den Schweizer Schriftsteller
Max Frisch. Und meint vor allem den Romancier und und
Tagebuchschreiber. Er lobt seinen "Stiller", er lobt "Homo faber" und
er verteidigt "Mein Name sei Gantenbein" gegen die Kritik eines
Kollegen. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, könnte man
meinen - bis zur ersten kühlen Kritik. Bis Frisch Reich-Ranicki von
einer geplanten Erzählung berichtet, deren gedrucktes Resultat
Reich-Ranicki maßlos enttäuscht. Max Frisch ist für Marcel Reich-
Ranicki ein Schriftsteller der Intellektuellen - einer, der mehr über
die Schwächen und Stärken der Gebildeten weiß, als jeder andere.
    
    
    Donnerstag, 21. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Wieviel Geld kostet ein Mensch?
    
    
    Donnerstag, 21. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    14.00  Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Klavierunterricht, Fechten, Tennis, Fußball...
    Kids und Eltern im Freizeitstress??
    Tipp: Philipps neue CD
    Serien: Neues vom Süderhof, Walter Mellon, Familie Superschlau
    
    
    Donnerstag, 21. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    Geänderten Beitrag für BW beachten!
    (keine geänderte VPS-Zeit)
    
    23.50 SWR-Politik-Forum (BW)
              Land ohne Kinder
              Wieviel Familie braucht der Staat?
    
    
    Freitag, 22. Juni 2001  (Woche 25)/23.05.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Jetzt bin ich eine Gräfin
    
    
    Sonntag, 24. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    Geänderten Programmablauf beachten!
    
    14.00 Kohlenträger lügen nicht
    
    15.20 (VPS 15.30)
                Pfälzisch aufgetischt
    
    15.50 Beliebte Melodien
              aus dem Fröhlichen Alltag
    
    16.00 Fröhlicher Feierabend (WH von FR)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    
    Montag, 25. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    14.00 Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Essen wie im Mittelalter - was für Sitten
    herrschten damals?
    Serien: Wuff, Walter Mellon, Familie Superschlau
    
    
    Montag, 25. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    21.45 Teleglobus
              Die Insel der Drachen
              Indonesiens Urzeit-Echsen in Gefahr
    
    Jahrhundertelang geisterten Riesendrachen als Mythos durch die
Welt der Seefahrer, Kaufleute und Märchenerzähler. Von Monsterechsen
mit gespaltener Zunge zeugen chinesische Malereien. Von Ungeheuern,
die ganze Wasserbüffel verschlingen, berichteten Einheimische den
Kolonialherren aus Europa. 1912 wurden sie von einem holländischen
Kolonialoffizier tatsächlich entdeckt: die Warane auf der
indonesischen Insel Komodo. 400 Kilometer oestlich von Bali, vor der
Hauptinsel Flores, leben die grösßten Echsen der Welt. Sie gehören zu
den ältesten Lebewesen auf der Erde und haben wahrscheinlich nur
aufgrund ihrer isolierten Insellage bis heute überlebt. Die bis zu
drei Meter langen und 150 Kilogramm schweren Tiere sind noch immer
wenig erforscht. Touristen dürfen die unter Naturschutz stehenden
Inseln nur in Begleitung ortskundiger Ranger betreten. Vor 27 Jahren
verschwand spurlos ein Naturliebhaber aus der Schweiz, der die Insel
durchstreifte. Nur sein zertrümmerter Fotoapparat wurde gefunden,
wahrscheinlich haben ihn Warane gefressen, die ihre Opfer stets
komplett verschlingen.
    
    Das "Teleglobus"-Team begleitet den indonesischen Biologen und
Waran-Experten Putra Sastrawan auf die Insel und dokumentiert, wie
die Bewohner des einzigen Dorfes auf Komodo seit Jahrhunderten mit
den Waranen leben. Traditionell respektieren sie die streng
geschützten Tiere, obwohl Kinder und auch Erwachsene gelegentlich von
den gefährlichen Riesenechsen angegriffen werden. Dennoch sind die
"Komododrachen" bedroht: Wildererbanden von benachbarten Inseln
machen organisiert Jagd auf Hirsche und Wasserbüffel, die wichtigsten
Beutetiere der Warane. Zwischen Nationalpark-Rangern und Wilderern
kam es mehrfach zu Schießereien mit Toten und Verletzen. Die Ranger
brauchen dringend Schnellboote, um die Insel wirksam schützen zu
können. Doch das von inneren Unruhen geplagte Indonesien hat dafür
kein Geld. Ohne internationale Hilfe drohen die weltweit
einzigartigen Echsen mangels Nahrung auszusterben. Nach Auskunft der
Nationalparkverwaltung lebten vor zehn Jahren noch fast 3.500 Warane
auf Komodo und der Nachbarinsel Rinca, heute sind es nur noch rund
2.600.
    
    
    Dienstag, 26. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Kienzle im Gespräch mit Jürgen Fliege
    
    
    Dienstag, 26. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    14.00  Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Auf Bäumen leben - bei den Korowai in
Papua-Neuguinea
    Serien: Wuff, Walter Mellon, Familie Superschlau
    
    
    Dienstag, 26. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    23.00 Um Elf: Ist Deutschland noch ein christliches Land?
              Eine Bestandsaufnahme
    
    Eine Diskussion mit Dr. Dr. Joachim Kahl, Theologe, Atheist und
freiberuflicher Philosoph; Ruth Misselwitz, Pfarrerin in Ostberlin,
und Hartmut Bärend, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft
Missionarische Dienst in der EKD, unter der Moderation von Andreas
Malessa. Thema: Ist Deutschland noch ein christliches Land? Falls
nicht, kann/soll es dies werden kann und wie könnte der Weg dorthin
aussehen?
    
    Früher kamen die Missionare in ihren Kutten, um kleinen farbigen
Kindern und Indios den christlichen Glauben beizubringen. Heute
hätten sie genug im eigenen Land zu tun:
    
    70 Prozent der Ostdeutschen und 30 Prozent der Bürger in den alten
Ländern haben zum Christentum keinen Bezug mehr. "Es kann uns nicht
in Ruhe lassen, dass neben uns ungezählte Menschen Christus nicht
kennen", mahnt deshalb Hartmut Bärend, Generalsekretär der
Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste in der EKD, und fordert
auf zur Evangelisation - der "Leidenschaft, die Unerreichten endlich
zu erreichen, die Ahnungslosen wachzurütteln", um sie zu überzeugen,
dass "die Gute Nachricht lebensnotwendig" ist.
    
    Joachim Kahl, studierter Theologe und überzeugter Atheist, hält
davon nichts.
    Für ihn ist eine christianisierte Gesellschaft eine
"Gesellschaftsordnung, die die Menschen zur Ohnmacht verdammt und sie
nach allem greifen lässt, was irgendwie Halt verheißt", was
"ich-schwachen und beschädigten Individuen" ein "tröstliches Gefühl
der Sicherheit" verleihe.
    
    Von der Sehnsucht nach Sicherheit kann Ruth Misselwitz ein Lied
singen. Seit 1981 - noch zu DDR-Zeiten also - ist sie Pfarrerin in
Pankow, engagierte sich in der Friedensarbeit und beriet
PolitikerInnen nach dem Fall der Mauer. Neben der Arbeit in der
Kerngemeinde sucht sie auch das Gespräch  mit Atheisten, und lädt
interessierte Mitmenschen zum Kennenlernen  des christlichen Glaubens
ein. In einer Region, in der kirchliches Leben kaum noch Tradition
hat und in der soziale Probleme schwerer wiegen als philosophische
Fragen, ist das ein harter Weg. Aber sie lässt sich nicht entmutigen.

    
    
    Mittwoch, 27. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30  Fliege
                Drum prüfe, wer sich ewig bindet - Hochzeitstest
    
    
    Mittwoch, 27. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    14.00  Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Pferde, die besten Freunde
    Serien: Wuff, Walter Mello, Familie Superschlau
    
    
    Mittwoch, 27. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    23.15  "Lauter schwierige Patienten" (5/6)
                Marcel Reich-Ranicki über Ingeborg Bachmann und Erich Fried
                Gastgeber: Peter Voß
    
    Erzählte Literaturgeschichte, unterhaltsame Kritik, ein Feuerwerk
an Anekdoten - dafür steht Deutschlands einflussreichster
Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Und er ist unter die Erzähler
gegangen - mit überwältigendem Erfolg. Seine Autobiografie "Mein
Leben" hat sich über 500.000 mal verkauft, sie ist in über acht
Sprachen übersetzt worden. Jetzt erzählt Marcel Reich- Ranicki in
einem literarischen Gespräch mit Peter Voß, dem Intendanten des
Südwestrundfunks, aus seinen reichhaltigen Erfahrungen mit
Deutschlands großen Dichtern. Er kannte sie alle, er hat sie
rezensiert, kritisiert, er hat manchen gekränkt, er hat
Freundschaften riskiert - immer im Dienste der Literatur.
Literaturgeschichte - einmal anders.
    
    Sie galt als die Diva der deutschen Nachkriegsliteratur, die
Callas der deutschen Lyrik des zwanzigsten Jahrhunderts: Ingeborg
Bachmann. Sie war schüchtern und sich gleichzeitig ihrer Bedeutung
bewusst, sie war ein Mythos, mit dem sie sich selbst und andere
verzauberte. Marcel Reich-Ranicki hat sie bei den Tagungen zur
"Gruppe 47" kennengelernt. Er erzählt von ihren Tricks im Mittelpunkt
zu stehen, er erzählt von ihren geflüsterten Auftritten, von ihren
großen Gedichten, die dadurch einen neuen Ton in die Lyrik
einführten, weil sie Tradition und Moderne vereinigten. Und er
erzählt von einer gescheiterten Prosaautorin, von der eigentümlichen
Bedeutung der Sexualität in ihrem Werk und schließlich von ihrem
Roman "Manila", den Marcel Reich-Ranicki nicht mehr besprechen
wollte, nachdem er sie todesnah in einem Fernsehinterview gesehen
hatte, krank, drogenabhängig. Die Umstände ihres Todes sind bis heute
nicht geklärt.
    
    
    Donnerstag, 28. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Das ist meine Mutter!
              (Erstsendung: 04.01.2001, Das Erste)
    
    
    Donnerstag, 28. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    14.00 Yo!Yo!Kids
    
    Thema des Tages: Jolinchen kommt - AOK Gesundheitsthema: Diäten
    Serien: Wuff, Walter Mellon, Familie Superschlau
    
    
    Freitag, 29. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              An mir muss jeder vorbei
    
    
    Freitag, 29. Juni 2001  (Woche 26)/23.05.2001
    
    20.15  Fröhlicher Alltag
                aus dem Auto- und Technikmuseum Sinsheim
    
    Das Auto- und Technikmuseum Sinsheim, das größte private Museum
Europas, ist gerade 20 Jahre alt geworden und bietet Fans von
Flugzeugen, seltenen Autos, Oldtimern, anderen fahrbaren Untersätzen
und alten Maschinen alles, was das Herz begehrt. Zusammen mit
Museumsleiter Hermann Layher machen Moderator Heinz Siebeneicher und
seine "Assistentin" Martha Wäber einen Gang durchs Museum, schauen
sich das russische Überschallflugzeug  Tupolev 144, das über dem
Museumsdach schwebt, von innen an und probieren natürlich auch einen
Traumwagen aus.
    
    Die Musik kommt aus früheren Sendungen und zwar von: Oswald
Sattler ("Die 7 Leben der Zärtlichkeit"), Heino ("Alte Kameraden"),
Stefanie Hertel ("Irgendwo schlägt ein Herz auch für Dich"),
Wildecker Herzbuben ("Fiesta auf Mallorca"), Maria + Margot Hellwig
("Leg'n ma los") und vielen anderen.
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich,
Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: SWR - Südwestrundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: