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Südwestrundfunk (SWR): Südwestfernsehen plaziert Kabarett und Satire ab 28. April neu: Kabarettist Richling bekommt vom SWR mehr Sendezeit

    Baden-Baden (ots) - Der Südwestrundfunk (SWR) gibt dem Stuttgarter Kabarettisten Mathias Richling mehr Sendezeit im Südwestfernsehen. Die Schlagzahl der Südwest-Sendung "Richling - Zwerch trifft Fell" wird ab Samstag, 28. April von bisher jährlich vier Sendungen auf sieben Ausgaben erhöht. Gleichzeitig erhält der aus dem schwäbischen Endesbach stammende Kabarettist einen Sendeplatz am Samstagabend um jeweils 21.50 Uhr. Die erste Sendung auf dem neuen Sendeplatz steht unter dem Motto "Richling gewinnt Landtagswahl". Darin mimt der Stuttgarter Kabarettist den Wahlsieger der baden-württembergischen Landtagswahl, Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU). Als Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) setzt Richling CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer in die rechte Szene und Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) stopft seine Haushaltslöcher, indem er als Penner betteln geht. Und als traditionsverhaftete Hessin macht Richling Mitteilung von ihrem geschwollenen Stolz auf Deutschland und schafft es erneut, den Grund dafür in der jüngeren Vergangenheit zu finden. Im Fitnessstudio führt Richling Übungen vor, mit denen man stolz auf Deutschland sein kann. Weitere Ausstrahlungstermine der 30-minütigen Kabarett-Show "Richling - Zwerch trifft Fell" sind in diesem Jahr am 2. Juni, 1. September, 6. Oktober und am 1. Dezember.          Der 1953 geborene Richling steht seit 26 Jahren mit kabarettistischen Soloprogrammen wahlweise auf der Bühne oder im Fernsehstudio. Zum ersten Mal zog es ihn 1976 im Stuttgarter Renitenztheater mit einem eigenen Kabarett-Programm vor das Publikum. Zwar mit reichlich Lampenfieber, wie der inzwischen national bekannte Kabarettist zugibt, aber ebenso promptem Erfolg. Bereits zwei Jahre später erhielt er den Förderpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis. Es war die erste von vielen Auszeichnungen für seine ebenso bissigen wie pointierten Zeitbilder. Schon damals galt er als einer der begabtesten Wortspieler und Stimmparodisten in der Bundesrepublik. 300 Mal jährlich nahm Richling in den 80er Jahren die Zeitgenossen aus Politik und Showbiz bei Theater- und Fernsehauftritten auf die Schippe. Momentan ist er mit seinem 25. Programm "Das @ntWort" auf Tour. In der ARD ist er immer wieder bei Dieter Hildebrandt in der Sendung "Scheibenwischer" zu Gast.

    Auf den Erfolg beim Publikum wollen sich Richling und sein Team
nicht ausruhen. Im vierten Jahr ist die Südwest-Sendung "Richling -
Zwerch trifft Fell" nach Angaben von SWR-Redakteur Eberhard Streul
"noch flippiger und rasanter als gewohnt". Das Programm habe
ordentlich Ecken und Kanten, wie es sich für politisches Kabarett
gehöre, sei aktuell und nah am Zeitgeschehen dran, so Streul weiter.
In der Kritik wird der schwäbische Gesellschaftskritiker entsprechend
hochgelobt: Hellmuth Karasek schrieb im "Spiegel", dass Richling
nicht mit souveräner Komik über den Dingen stehe, sondern dauernd mit
seinen Nerven zu Ende sei. Und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
schrieb, dass Richling nichts verharmlose, sondern die Fußangeln der
Zeit offen lege. Richling sagt selbst dazu: "Das Leben ist ein
Phantomschmerz. Man denkt, man hat es, dabei tut es nur weh."
        
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Mathias Richling Sie im unter www.ard-foto.de
    
    
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