SWR - Südwestrundfunk

SWR-Redakteurin erhält Kurt-Magnus-Preis
Sonja Striegl mit bedeutendstem ARD-Nachwuchs-Förderpreis ausgezeichnet

    Baden-Baden (ots) - Die SWR-Redakteurin Sonja Striegl ist mit dem
Kurt-Magnus-Preis 2001 der ARD für herausragende journalistische
Leistungen im Hörfunk ausgezeichnet worden. Überreicht wurde der
Preis heute (28. März) in Frankfurt von Dr. Heinz Sommer,
stellvertretender Intendant und Hörfunk-Programmdirektor des
Hessischen Rundfunks.
    
    Sonja Striegl erhielt den wichtigsten Nachwuchs-Förderpreis der
ARD für ihr Hörfunk-Feature zum israelisch-palästinensischen
Konflikt, "Aus Feinden können keine Freunde werden", das in der SWR2
Reihe "Glaubensfragen" gesendet wurde, und für ihr Feature "Forschen
Frauen anders?", das sie für die SWR2 Reihe "Wissen" produziert hat.
Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass es Striegl gelungen
sei, sehr spezielle und komplexe Themen auch für ein Massenpublikum
allgemein verständlich aufzubereiten. Neben Dr. Heinz Sommer, der
auch den Vorsitz innehatte, gehörten der Jury Monika Piel an,
Hörfunk-Programmdirektorin des WDR und Vorsitzende der
ARD-Hörfunkkommission, sowie Dr. Günter Müchler,
Hörfunk-Programmdirektor des Deutschlandfunks.
    
    Nach dem Abschluss ihres Studiums in den Fächern
Erziehungswissenschaft, Politologie und Kriminologie arbeitete Sonja
Striegl von 1996 bis 1999 als freie Journalistin für den damaligen
SDR und für renommierte Zeitungen wie Die Zeit oder die Frankfurter
Rundschau. Seit 1999 gehört die 1968 in Bietigheim geborene
Redakteurin zum festen Mitarbeiterstamm der SWR-Fachredaktionen
"Religion, Kirche und Gesellschaft" und "Wissenschaft". Eingereicht
wurden die Beiträge Striegls auf Anraten von Dr. Johannes Weiß,
Leiter der SWR-Kirchenredaktion. Weiß: "Solange es solche
kritisch-intelligenten und kreativen Nachwuchsjournalisten wie Sonja
Striegl gibt, muss uns um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht
bange sein."
    
    Der nach einem der Mitbegründer des deutschen Rundfunks benannte
Kurt-Magnus-Preis wurde 1963 erstmals vergeben. Die Federführung
liegt beim Hessischen Rundfunk, bei dem Magnus bis zu seinem Tod 1962
Vorsitzender des Verwaltungsrats war. Die jährlich in Frankfurt
vergebene Auszeichnung gilt als wichtigster Nachwuchs-Förderpreis der
ARD. In diesem Jahr ging die mit insgesamt 45.000 Mark dotierte
Auszeichnung an zehn junge ARD-Hörfunk-Journalisten. Im vergangenen
Jahr erhielt die SWR-Shanghai-Korrespondentin Kerstin Lohse den
Kurt-Magnus-Preis. 1999 ging die Auszeichnung an den Leiter des
SWR-Jugendangebots, DASDING, Marcus Schuler.
    
    Ein Foto von Sonja Striegl finden Sie in Download-Qualität im
Internet unter http://www.swr.de/presse/pressebilder/bilder.html
    
    
ots Originaltext: SWR
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