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Landwirtschaftsministerium drängt auf Änderung der europäischen Impfpolitik bei MKS

Baden-Baden (ots) - Staatssekretär Alexander Müller fordert Lockerung des generellen Impfverbots Deutschland drängt auf eine Änderung der europäischen Impfpolitik im Zusammenhang mit der Maul- und Klauenseuche. Das erklärte Alexander Müller, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium und Vorsitzender des MKS-Krisenstabs heute im Südwestrundfunk. Im SWR1-Interview sagte Müller, dass Deutschland eine Überprüfung bzw. Lockerung des generellen Impfverbots fordere. Zwar sei im aktuellen Stadium eine flächendeckende MKS-Impfung für Deutschland nicht sinnvoll, doch betonte Müller: "Der jetzige Seuchenzug, der in Großbritannien dramatische Ausmaße angenommen hat, muss daraufhin überprüft werden, ob man weiterhin die jetzige Impfpolitik aufrecht erhalten kann." Außerdem forderte Müller, dass die Handelsbeschränkungen bei Not- und Ring-Impfungen aufgehoben werden. Der MKS-Krisenstab hat solche Impfungen für das Auftreten der Seuche in Deutschland beschlossen. Zur Zeit sehe die europäische Rechtslage vor, dass nach einer Not- oder Ringimpfung der EU-Veterinärausschuss darüber berät, ob noch Fleisch exportiert werden dürfe. Dabei sei es möglich, dass "ganz Deutschland nicht mehr exportieren darf, wenn zum Beispiel in Vechta eine Ringimpfung stattgefunden hat". Diese Praxis müsse sich ändern, so Müller. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Georg Brandl, SWR Programmpresse Hörfunk, 76522 Baden-Baden, Tel. 07221/929 3216, E-Mail: georg.brandl@swr.de Fax 07221 929-2013 Internet: pressestelle@swr-online.de Diesen Text zum Herunterladen finden Sie im Internet unter http://www.swr.de/presse/news/index.html Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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