SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Montag, 06.03.01 (Woche 13) bis Freitag, 06.04.01 (Woche 14)

    Baden-Baden (ots) -
    Montag, 26. März 2001  (Woche 13)/22.03.2001
    
    22.15    Saldo
                 Das Wirtschaftsmagazin
                 Moderation: Karin Lambert-Butenschön
    
    Die Themen:
    
    Mobil gebremst - Haben die Handys ihren Höhepunkt schon hinter
sich?
    Im Jahr 2000 wurden so viele Handys verkauft wie nie zuvor.
Inzwischen wächst der Absatz langsamer. Gewinnwarnungen der
Hersteller sind an der Tagesordnung. Mit neuen Modellen und Diensten
versucht die Branche, das Geschäft wieder anzukurbeln. Was sie Neues
zu bieten haben, zeigen die Hersteller auf der Cebit in Hannvoer vom
22. bis 28. März 2001.
    
    Mobil bedroht - Bürger laufen Sturm gegen neue Handyfunkmasten:
    Jeder zweite Deutsche hat mittlerweile ein Handy, enstprechend
viele Sendemasten braucht es. 80.000 gibt es schon, bis zum Jahr 2003
soll sich die Zahl verdoppeln. Nicht zuletzt auch wegen UMTS. Doch
der Druck von Bürgerinitiativen und Gemeinden auf die
Mobilfunkbetreiber wächst. Immer mehr Menschen wehren sich gegen die
elektromagnetischen Strahlen und fordern eine Senkung der Grenzwerte
sowie mehr Risikoforschung.
    
    Moschus - Duftmarkt der Begierde:
    Waschmittel, Shampoos und Seifen enthalten den Duft von Moschus.
Synthetisches Moschus allerdings, denn das echte Moschus ist sündhaft
teuer und gab edlen Parfüms den "erotisch-animalischen" Charakter,
den Parfümeure so sehr schätzten. Natürliches Moschus ist
mittlerweile in der EU verboten. Aus Artenschutzgründen. Denn die
Begehrlichkeiten der Parfümindustrie und der chinesischen Medizin, in
der natürliches Moschus verwendet wird, haben den kleinen
Moschushirsch im asiatischen fernen Osten fast ausgerottet. Und
synthetische Ersatzstoffe geraten immer wieder in Verdacht,
gesundheitsgefährdend  zu sein. Warum nicht einfach darauf
verzichten? Geht nicht, sagt die Riechstoffindustrie, der Verbraucher
hat sich an den Moschusduft gewöhnt, will nicht mehr darauf
verichten. Und außerdem ist künstliches Moschus ein Massenprodukt -
während mit natürlichem Moschus vor allem in der Illegalität Geld
verdient wird.
    
    
        
    
    Samstag, 31. März 2001  (Woche 14)/22.03.2001
    
    21.50    Autobahn-Chaoten - Jagd auf Raser und Drängler
                 Eine Reportage von Lutz Wetzel
    
    Stur auf der linken Spur fahrend, mit Lichthupe und hektischem
Blinken bei Tempo 180 km/h: Auf den deutschen Autobahnen übernehmen
immer häufiger Chaoten am Lenkrad das Kommando. Noch mehr PS und noch
rasantere Beschleunigung fordern Raser und Drängler zu mörderischen
Aktionen heraus. Die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten
durch überhöhte Geschwindigkeit steigt. Die Polizei reagiert mit
vermehrtem Einsatz von zivilen Fahrzeugen mit versteckten
Video-Kameras. Auf kritischen Autobahnstrecken beobachten die Beamten
den Verkehr und picken sich die PS-Flegel gezielt heraus. Rechts
überholen, Bedrängen und Rasen wird auf VHS-Kassetten dokumentiert
und gilt vor Gericht als unumstößlicher Beweis. Die beschuldigten
Autofahrer werden am Tatort angehalten und mit ihren Verfehlungen
konfrontiert. Da ist schnell der Führerschein weg - und dann werden
die Hooligans der Autobahn kleinlaut.
    
    Der Film begleitet eine Polizeiaktion gegen Raser und Drängler auf
der A1. Zehn Videowagen und ein Hubschrauber werden dabei gegen
Autobahn-Chaoten eingesetzt. Reihenweise gehen der Polizei Autofahrer
ins Netz, die sich nicht um Geschwindigkeitsbegrenzungen kümmern und
die andere Verkehrsteilnehmer in Angst und Schrecken versetzen. Ein
besonders rücksichtsloser Autobahn-Chaot, der ohne Führerschein und
mit reichlich Promille unterwegs ist, lässt sich sogar von seinem
Beifahrer bei seinen Straftaten filmen - bei diesem Beweismaterial
fällt dem Verkehrsrichter die Entscheidung leicht.
    
    
    Sonntag, 1. April 2001  (Woche 14)/22.03.2001
    
    11.00    Literatur im Foyer
                 Drei Frauen
                 Doris Dörrie und die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
                 der neuen deutschen Literatur
                 Mit Bettina Gundermann und Malin Schwerdtfeger
    
    Doris Dörrie, als Filmemacherin ("Männer") berühmt geworden, zählt
längst zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen
Erzählerinnen der Gegenwart. Ihren neuesten Roman "Was machen wir
jetzt?" hat sie selbst verfilmt. Ihre Doppelbegabung als
Schriftstellerin und Regisseurin macht sie zu einer
Ausnahmeerscheinung, und ihr Erfolg hat ganz sicher auch mit zum so
genannten "Fräuleinwunder" beigetragen. Unterdessen suchen die
Verlage händeringend nach jungen Frauen, die schreiben können - mit
Erfolg: Immer neue Talente tauchen auf, darunter Bettina Gundermann
und Malin Schwerdtfeger.
    
    Mit den Schriftstellerinnen Doris Dörrie, Bettina Gundermann und
Malin Schwerdtfeger diskutieren die Kritikerinnen Verena Auffermann
(Süddeutsche Zeitung), Sigrid Löffler (Literaturen) und Ursula März
(Die Zeit, Frankfurter Rundschau).
    
    
    
    
    Mittwoch, 4. April 2001  (Woche 14)/22.03.2001
    
    21.00    Schlaglicht
                 Kalte Schnauzen, heiße Kufen
                 Die erste deutsche Schlittenhundeschule
                 Eine Reportage von Wolfgang Jung
    
    Er sieht aus wie ein Waldschrat - trotz klirrender Kälte barfuß in
seinen Bergschuhen, mit Rauschebart und Geierfeder am Hut. Neben dem
LKW mit den Hundeboxen campiert er mitten im Schnee in einem
Rundzelt. So lernt SWR-Reporter Wolfgang Jung Thomas Gut beim
internationalen Alpentrail-Rennen im italienischen Pustertal kennen.
Unter den 50 Teilnehmern, die aus zehn europäischen Ländern mit ihren
Wohnmobilen angereist sind, ist Vize-Europameister Thomas Gut auf den
ersten Blick sicher der Exot. Er holte 1994 beim Beringia Rennen in
Sibirien selbst noch einen zweiten Platz. Alle teilnehmenden Musher -
von Schottland bis Spanien - aber vereint nicht so sehr der
Nervenkitzel, der sie zum Rennsport treibt. Es ist eher die große
Liebe zu ihrem Hundeteam, die Begeisterung für Abenteuer, Freiheit
und Natur pur, das sie ein paarmal im Jahr mit ihrem Hundegespann
erhaschen können. Wer seiner Abenteuerlust nachgeben und als Musher
lernen will, vier bis acht Schlittenhunde durch die Schneeberge des
bayrischen Waldes zu lenken, der ist bei Thomas Gut an der richtigen
Adresse. Der Aussteiger war bis Ende der 80er Jahre ein hochbezahlter
Chemie-Ingenieur in der Hightech-Branche der Autoindustrie. Als man
ihm zu seinem eigenen Husky fünf  weitere Schlittenhunde anbot,
suchte er sich kurzerhand eine neue Existenz. Auf drei Hektar Land
nahe der bayrisch-tschechischen Grenze bei Frauenau stellte er die
erste deutsche Schlittenhunde-Fahrschule auf die Beine.
    
    Die Reportage zeigt zwei Paare aus Köln und Berlin bei ihren
ersten Musher-Erfahrungen. Im Laufe einer Woche gibt ihnen Thomas Gut
das Rüstzeug, um das Chaos der Powerhunde vor dem Schlitten zu
bändigen, eine artgerechte Pflege und Haltung der Tiere zu erlernen.
Grundlage für eine ausgefallene Leidenschaft, die viel
Trainingsarbeit, Zeit und Geld erfordert.
    
    
    Freitag, 6. April 2001  (Woche 14)/22.03.2001
    
    18.15    Himmel un Erd - Kochen mit Johann Lafer
                 Rund ums Ei
                 Moderation: Judith Kauffmann
    
    Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Diese Frage kann das
Koch-Team von "Himmel und Erd" selbst mit Unterstützung von
"Fernsehhuhn" Berta nicht beantworten. Fest steht, dass bei "Himmel
un Erd" nur Eier von glücklichen Hühnern in den Kochtopf kommen. Was
dahinter steckt? Moderatorin Judith Kauffmann hat bei einem
Eierbauern in der Eifel einen Blick in den Hühnerstall geworfen. Wie
vielseitig Eier in der Küche einzusetzen sind, zeigen auch die
Rezepte. Johann Lafer beginnt mit "pikant gefüllten Eiern" und
kreiert als Dessert eine "Eierlikör-Creme mit Himbeerragout". Gabi
Wengen ist zu Gast im Kochstudio. Die Bäuerin aus Bornich hat ihren
eigenen Partyservice gegründet und kocht heute eine "Putenroulade mit
Eierfüllung".
    
    Ein echter Klassiker ist auch der heutige Getränketipp: Eierlikör
ist ein edles Getränk - und längst nicht mehr nur eine Leckerei für
"ältere Damen".
    
    
ots Originaltext: SWR
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