SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR)
Samstag, 14. April 2001 (Woche 16) - Donnerstag, 26. April 2001 (Woche 17)
Geänderte Beiträge beachten!

    Baden-Baden (ots) -          Samstag, 14. April 2001  (Woche 16)

    20.15 (VPS 20.14)
                André Rieu - 100 Jahre Strauß
                (Erstsendung: 06.05.1999, Das Erste)
    
    21.00 Helmut Lotti goes Classic III
    Regie: Heinz Lindner
    (Erstsendung: 09.12.1999, Das Erste)
    (bis 21.45)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    Sonntag, 15. April 2001 Ostersonntag  (Woche 16)/21.03.2001
    
    18.15  Herzenssache
                Bilanz 2000 - ein Blick zurück
                Moderation: Frank Elstner
    
    Im Rahmen der Spendenaktion "Herzenssache" des Südwestrundfunks
(SWR) sind mehr als zweieinhalb Millionen Mark für chronisch kranke
und für notleidende Kinder innerhalb eines Monats gesammelt worden.
In dieser Sondersendung berichtet Frank Elstner darüber, wofür die
Spendengelder angelegt worden sind.
    
    Frank Elstner wird einige der ausgewählten Spendenprojekte aus
Baden-Württemberg,  Rheinland-Pfalz und dem Rest der Welt vorstellen.
Immerhin 47 dieser Einrichtungen für kranke Kinder konnten in der
Adventskampagne 2000 berücksichtigt  werden.  Außerdem will der
Moderator von "Menschen der Woche" auch große und kleine Zuschauer
sowie Prominente präsentieren, die sich die "Herzenzsache" zur
Ehrensache gemacht haben.
    
    Gast im Studio in Baden-Baden ist unter anderem Prof. Peter Voß,
Intendant des SWR und damit Vorsitzender des gemeinnützigen Vereines
"Herzenssache". Auch der Schirmherr, Carl Herzog von Württemberg,
wird über seine Großzügigkeit gegenüber kranken Kindern berichten.
    
  
    Dienstag, 17. April 2001  (Woche 16)/21.03.2001
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    22.15 (VPS 22.14)
    Zeichen der Zeit
    Lust auf ein neues Leben
    Wie zwei Unternehmer Bauern werden
    Film von Susanne Bausch
    (Erstsendung: 14.01.1999)
    
    
    Samstag, 21. April 2001  (Woche 17)/21.03.2001
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    13.00  (VPS 12.59)
    Zeichen der Zeit
    Lust auf ein neues Leben
    Wie zwei Unternehmer Bauern werden
    
    
    Montag, 23. April 2001  (Woche 17)/21.03.2001
    
    21.45  Teleglobus
                Die Staatskarosse aus dem Schlamm
                Die Geschichte eines deutschen Autos in Kirgisien
    
    Vor  genau  zehn Jahren haben Omar Burobajev und sein Bruder in
einem alten Pferdestall  in Kirgisien einen alten Hanomag gefunden.
Ein Glücksfund für die beiden, die mal als Schauspieler, mal als
Stuntmen und mal als Automechaniker gearbeitet haben. Denn diese
deutsche Kriegskarosse aus dem Zweiten Weltkrieg hat ihr Leben
verändert. Sie haben das Auto komplett restauriert, die Ersatzteile
haben sie aus der ganzen ehemaligen Sowjetunion besorgt. Jetzt
stellen sie auch andere Fahrzeuge her, die höchste Berghänge
erklimmen können. Kirgisien besteht zu 80 Prozent aus Gebirge,  da
braucht es solche Fahrzeuge. Der Autor Ghafoor Zamani begleitet die
Brüder von ihrer Werkstatt in Beschkek bis zum Issykul-See. Sie
erzählen die Geschichte ihres Autos und von dem Abenteuer der
Restaurierung des Hanomags.
    
    
    Montag, 23. April 2001  (Woche 17)/21.03.2001
    
    22.15  Saldo
                Das Wirtschaftsmagazin
                Moderation: Karin Lambert-Butenschön
    
    u.a. mit folgenden Themen:
    
    Kostentreiber Klinik - Wie die Milliarden in Bettenburgen
versickern:

    Das Essen eine Katastrophe, Betten auf den Fluren, keine frische Wäsche, Personal unter Druck: Die Patienten werden nur mäßig betreut. Dafür zahlen die Kassen um so mehr Geld. Die Kliniken verschlingen den Löwenanteil der Gesundheitskosten,  sie  beanspruchen  jede dritte Mark der Krankenkassenausgaben. Jetzt sollen Fallpauschalen retten,  was zu retten ist. Doch sie treffen auf verkrustete Strukturen und sinnlose Hierarchien.          Gut, günstig und geschwind - Wie Europas modernstes Krankenhaus funktioniert:

    Es sieht nicht aus wie ein Krankenhaus, es verbraucht nicht so
viel Geld wie ein  Krankenhaus, und die Patienten fühlen sich nicht
wie im Krankenhaus. Die Klinik  in der schwedischen Provinz ist ein
richtungsweisendes Modell. Kurze Wege,  computervernetzte  Stationen
und "just-in-time"-Versorgung senken die Kosten.  Die Liegedauer ist
halbiert, und der Patient hat nicht das Gefühl, zur Last zu fallen,
sondern dort Gast zu sein.
    
    
    Mittwoch, 25. April 2001  (Woche 17)/21.03.2001
    
    21.00  Schlaglicht
                Der "Hoch-Hausmeister"
                Als Concierge zwischen Rohrzange und Blumen gießen (16)
                Eine Reportage von Detlef Koßmann
    
    25 Etagen und über 1.000 Menschen - ein Plattenbau in
Berlin-Marzahn. "Ein modernes Dorf, nur hochkant gestellt", sagt
Klaus Jokisch, der "Hoch-Hausmeister" am  Helene-Weigel-Platz. Ihn
gibt es schonso lange dort, wie das Hochhaus selbst. Früher einmal
als Hausmeister beschäftigt, steht er heute als sogenannter
"Concierge" in der Eingangshalle seines Hochhauses. Er kennt Hinz und
Kunz - genauso, wie sie alle ihn kennen: die gute Seele vom
Helene-Weigel-Platz.
    
    Als  Mädchen  für  alles kümmert er sich nicht nur um
steckengebliebene Fahrstühle und verstopfte Spülbecken, sondern ist
in seinem Haus vor allem auch Anlaufstelle  für all die  anderen
Probleme in der Anonymität jener größten Plattenbausiedlung Europas,
die zu DDR-Zeiten noch bis Anfang der Achtziger hochgezogen wurde.
Zwar ist dort zwischen der Allee der Kosmonauten und dem S-Bahnhof in
den letzten Jahren viel modernisiert worden, trotzdem stehen am
Helene-Weigel-Platz mittlerweile viele Wohnungen leer, weil immer
mehr Menschen aus Marzahn wegziehen und immer weniger kommen. Doch
diejenigen, die dort geblieben sind, fühlen sich trotz allem wohl und
wehren sich gegen das schlechte Image, das Marzahn immer wieder von
außen aufgedrückt wird. Besonders jene, die seit Anfang an dort
wohnen und nun immer mehr den Verlust jenes alten Sozialgefüges
bedauern, das es zu DDR-Zeiten gab.
    
    Detlev Koßmann hat Hoch-Hausmeister Jokisch während seiner Arbeit
auf den verschiedenen Etagen seines "Hochkantdorfes" mit der Kamera
begleitet - und dabei nicht nur ihn allein, sondern auch viele andere
Menschen in ihrem Alltag am Marzahner Helene-Weigel-Platz
kennengelernt.
    
    Donnerstag, 26. April 2001  (Woche 17)/21.03.2001
    
    Geändertes Thema für BW beachten!
    
    18.15 Familien-Rat (BW)
    Suchtgefahr in der Familie
    Präventionsmodelle in Baden-Württemberg
    
    
    Donnerstag, 26. April 2001  (Woche 17)/21.03.2001
    
    21.00    Fahr mal hin
                 Mehlsack, Meerwein und die Mühlen
                 Von Ettenheim nach Emmendingen
    
    Noch im 18.Jahrhundert gehörte Ettenheim zu Straßburg. So ist es
kein Wunder, dass  der Name des Kardinals Rohan den Besuchern
allüberall begegnet. Mit der Säkularisierung verschwand das Kloster
in Ettenheimmünster. Einzig die Kirche, eine wunderbare
Silbermann-Orgel und verwilderte Klostermauern geben noch Zeugnis
jener Zeit. Und Mühlen. Zwölf an der Zahl reihen sich im Münstertal.
So wie früher Tabakpflanzen zu nahezu jedem Gehöft gehörten, findet
man  heute den Weinbau: von der Ortenau bis in den Breisgau, wohin
die Route diesmal führt - vorbei am oberrheinischen Narrenmuseum in
Kenzingen, am Weinlabor in Malterdingen,  weiter nach Emmendingen.
Dort lebte Goethes Schwester Cornelia genauso wie auch der erste
"Flieger" der Welt, Friedrich Meerwein. Die Kreisstadt nördlich von
Freiburg ist heute ein überschaubares Einkaufsparadies; sie ist
wieder Heimat für jüdische Menschen, die aus der ehemaligen
Sowjetunion dorthin kamen; dort finden Inliner und Kletterkünstler
gute Bedingungen für ihren Sport vor. Die regionale Küche, mit
gerösteter Sulz (Kutteln), deftigen Vesperplatten, sauren Leberle und
Brägele (Bratkartoffeln), hat ihre Ursprünge bewahrt, wie auch die
zahllosen Familienbetriebe, die diese Region prägen.
        
    Donnerstag, 26. April 2001  (Woche 17)/21.03.2001
    
    21.45  Sonde - Wissen im Dritten
                Das Menschheitsrätsel
                Paläoanthropologen kommen den Ursprüngen des Menschen näher
    
    Ein  spektakulärer Fund brachte den Franzosen Martin Pickford in
die Schlagzeilen. Im November vergangenen Jahres entdeckte er in
Kenia die bislang ältesten  Zeugnisse menschlicher Existenz. Der
sechs Millionen Jahre alte Knochenfund  ging  als "Millennium Man"
durch die Weltpresse. Der Fund bringt Licht in das Dunkel des
menschlichen Ursprungs. Denn so nah waren die Forscher dem letzten
gemeinsamen Vorfahren von Affen und Menschen nie zuvor gekommen. Aber
auch die jüngere Geschichte der Menschheit birgt viele Geheimnisse:
Noch immer  rätseln die Wissenschaftler,  warum die Neandertaler vor
30.000 Jahren ausgestorben sind.  Antworten könnten Funde in der Nähe
von Ulm liefern. Sie geben  Hinweise darauf,  dass moderne Menschen
die Neandertaler verdrängt und anschließend Europa erobert haben.
Solche Fragen der Menschheitsgeschichte zu beantworten  ist
kriminalistische Feinarbeit.
    
    Das Wissenschaftsmagazin "Sonde" berichtet über die spannende
Arbeit der Paläoanthropologen, eine knochensammelnde "Spezies" von
Wissenschaftlern,  die  mit  modernsten Methoden in unsere tiefste
Vergangenheit eintauchen. Gast im Studio ist Friedemann Schrenk,
einziger Deutscher mit der "Lizenz zum Graben" in Ostafrika, der
Wiege der Menschheit.
    
    Donnerstag, 26. April 2001  (Woche 17)/21.03.2001
    
    Geändertes Thema für BW beachten!
    
    00.35 Familien-Rat (WH) (BW)
    Suchtgefahr in der Familie
    Präventionsmodelle in Baden-Württemberg
    
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Stephan Reich,
Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: SWR - Südwestrundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: