SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR)
Die Themen für die Woche 11 vom 12. bis 16. März 2001

    Baden-Baden (ots) -
    Kaffee oder Tee? - Das Nachmittagsbuffet
    
    Moderation: Patricia Küll
    
    Montag, 12. März 2001
    
    16.05 Uhr Tipps und Tricks: Hautnah: "Modische Variationen für
                    kurzes Haar"
                    Mit Enzo Manino, Friseur
    16.15 Uhr Kochen und Backen: Essen und Trinken: "Schollen: Die
                    preiswerte Delikatesse aus dem Meer"
    16.45 Uhr Gute Reise: "Martinique" beim Gute Reise Rätsel sind
250,- DM zu gewinnen Kolumbus entdeckte die Insel Martinique im Jahre
1494 und bezeichnete  die Insel als schönste der Welt. Seit 1635 ist
sie, mit britischen Unterbrechungen, französisch, seit 1946
französiches Überseedepartement und liegt in der Karibik, etwa in der
Mitte des Inselbogens der Kleinen Antillen. Die hügelige Landschaft
steigt vom flacheren Süden zum gebirgigen Norden an und erreicht mit
dem aktiven Vulkan Mt. Pelée (1397 Meter) den höchsten Punkt. Der Mt.
Pelée und der Montague sind immer noch aktiv. 1902 brach der Pelée
aus und begrub 30.000 Menschen unter sich. Die Blumeninsel hat
Palmenstrände, weiße Sandbuchten, Wasserfälle, Klippen, Bananen-,
Ananas- und Zuckerrohrfelder. Vulkanberge, sanfte Täler und unzählige
Buchten bilden den Charakter der Landschaft. Hotels und Pensionen
gibt es für jeden Geschmack, ebenso alle Sport- und
Freizeitmöglichkeiten. Besonders schön sind das Fischerdorf Grand
Rivière, zwischen Wellengepeitschten Klippen und tropischem Urwald.
    bis 17.00 Uhr
    
    
    Dienstag, 13. März 2001
    
    16.05 Uhr Tipps und Tricks: Werkstatt: "Bau einer Vogelscheuche"
                    Im Studio: Thomas Röhrig
    16.15 Uhr Kochen und Backen: Lafer kocht: Nudeln: Nudeln al Pesto,
                    Ricotta-Garnelen-Ravioli in Pilzvinaigrette
    16.45 Uhr Gute Reise: "Südislandtrip von Ost nach West" beim "Gute
Reise-Rätsel" sind 250,- DM zu gewinnen

    Die Vulkaninsel Island liegt in relativ isolierter nördlicher Lage
knapp unterhalb des Polarkreises. Obwohl geschichtlich zu Europa
gehörend, ist ihr Grönland in einer Entfernung von rund 290 Kilometer
weit enger benachbart als der europäische Kontinent. Island ist die
zweitgrößte europäische Insel und verdankt seine Entstehung
vulkanischer Tätigkeit. Die Karten verzeichnen allein rund 200
Vulkane. Aus ihnen ist im Laufe der Jahrtausende so viel Lava
herausgequollen, dass insgesamt eine Fläche von von ca. 12 000
Quadratkilometer - das sind etwa 12 Prozent des Landes - davon
bedeckt ist. Durchschnittlich alle 5 bis 6 Jahren erfolgt ein
Ausbruch.Die beste Reisemonate sind Juni, Juli und August; nicht nur
wegen der günstigen Temperaturen und Lichtverhältnisse, sondern weil
dann ohne große Risiken die Höhenwege und Gletscherflüsse passierbar
sind. Anderseits sind auch Mai und September hell genug. Die
Südislandreise beginnt im Osten am Rande des größten Gletschers
Europas: des Vatnajökull. Das Kapital von Island sind die Natur und
die atemberaubende Landschaft. Im nächsten Teil der Reise geht es auf
den Gletschersee des Vatnakökull. Ständig brechen Eisberge ab, die im
See schwimmen. Der See ist sehr neu, er ist erst 50 Jahre alt und
vergrößert sich ständig. Die Reise endet in der Hauptstadt Reykjavik.
    bis 17.00 Uhr
    
    Mittwoch, 14. März 2001
    
    16.05 Uhr Tipps und Tricks: Eingefädelt:
                    "Sportbekleidung"
                    Mit Miriam Christmann, Schneidermeisterin mit Call-In
                    "Ihre Fragen an die Schneidermeisterin"
                    Tel.Nr.: 0180-229-1545
    16.15 Uhr Kochen und Backen: Einfach köstlich: Kochen mit Frank
                    Seimetz: "Geschmelzte Spinat-Maultaschen mit weißem    
                    Boudin"
    16.45 Uhr Gute Reise: "Kanufahren auf der Ardèche"

    Beim "Gute Reise-Rätsel" sind 250,- DM zu gewinnen
    Die im Südosten Frankreichs am Ostrand des Massif Central gelegene
Ardèche ist eines der acht Departements der Region Rhône - Alpes und
gleichzeitig ein Fluss.Die Region Ardèche lässt sich in fünf große
Naturlandschaften aufteilen, in denen das Wasser allgegenwärtig ist.
Die Flussfahrt im Kanu, Kajak, Craft oder Boot umfasst 25 Schnellen
auf 30 km; sie gehört einfach dazu -  seit 1932. Die Sportlichsten
schaffen es in 7 Stunden, um aber die Fahrt in ihrer ganzen Pracht zu
genießen, sollte man schon zwei Tage einplanen. Die Landschaft wird
von Wassersportlern seit Jahren geschätzt. Besonders im Unterlauf
sind interessante Erosionsformen zu sehen. Hier hat sich der Fluss
durch die Kalksteinschichten geknabbert. Auf der Ardeche können
Anfänger und Fortgeschrittene Kanufahren. Von Ende März bis Ende
November ist die Ardeche befahrbar. Die beste Zeit ist allerdings im
Mai und im Juni. Die Ausrüstung und eine Anleitung zum Kanufahren
bekommt man von den Veranstaltern. Die Ardeche ist gut geeignet für
Einzelpaddler und Gruppenpaddler. An ausgewiesenen Stellen kann man
picknicken und mit dem Schlafsack übernachten. Am Ende einer Tour
holt ein Wagen des Veranstalters alle Teilnehmer mit Sack und Pack
ab.
    bis 17.00 Uhr
    
    
    Donnerstag, 15. März 2001
    
    16.05 Uhr Wein-Ecke:
                    "Kammermünzen und Medaillen - was Auszeichnungen wert
                    sind"
                    Im Studio: Werner Eckert, SWR-Weinexperte
    16.20 Uhr Kochen und Backen: Alfredissimo- zu Gast: Joy Fleming
                    -"Belgisches Knoblauchfleisch mit Endiviengemüse;  
                    Sauerkrautsuppe"
    16.45 Uhr  Gute Reise: "Turin"
                      Beim "Gute Reise-Rätsel" sind 250,- DM zu gewinnen

    Turin war im 16.Jh.Hauptstadt des Herzogtums Savoyen, seit Anfang
des 18. Jahrhundert Hauptstadt des sog."Königreichs Sardinien" und
von 1861-65 die erste Hauptstadt Italiens. Diese Vergangenheit lässt
sich bis heute nicht verleugnen - das ausgesprochen elegante Zentrum
ist französisch angehaucht und noch weitgehend barock geprägt.
Winklige Altstadtgassen fehlen, stattdessen bestimmen kilometerlange,
schnurgerade und rechtwinklig zueinander verlaufende Straßenzüge mit
breiten Laubengängen und pompösen Palazzi das Bild. Wer will, kann in
Turin den ganzen Tag unter Arkaden flanieren, denn die Stadt hat 18
Kilometer davon zu bieten. Berühmt ist Turin auch für seine
prächtigen Jugenstil-Cafès und Bars, zum Beispiel das Cafè Fiori, das
sich seit 1780 in der Via Po befindet und für viele Eisliebhaber als
die beste Adresse weit und breit gilt. Piemont ist die zweitgrößte
Region Italiens ,mit der Hauptstadt Turin. Neben der typischen
Berglandschaft gibt es weite Hügelgebiete und eine große Ebene. Die
Verschiedenartigkeit des Klimas und die Höhenunterschiede ermöglichen
den Anbau verschiedenster landwirtschaftlicher Produkte, Grund  für
eine der reichsten Gastronomien Italiens. Weltberühmt sind auch die
Weine: Barolo und Barbaresco.
    bis 17.00 Uhr
    
    Freitag, 16. März 2001
    
    16.05 Uhr Tipps und Tricks: Mein grüner Daumen:
                    "Pflanzzeit für Rosen"
                    Experte: Udo Zuber-Goos, Gärtnermeister
    16.15 Uhr Kochen und Backen: Kochkunst mit Klink:
                    "Gerichte für Naschkatzen: Ofenschlupfer mit Vanillesoße
                    und Schokoraspel"
    16.45 Uhr Gute Reise: "Mit der Centovalli-Bahn von Locarno nach
                    Domodossola"

                    Beim "Gute Reise-Rätsel" sind 250,- DM zu gewinnen

    Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit der Centovalli-Bahn von
Locarno nach Domodossola, die in zum Teil schwindelerregender  Höhe
über Felsabgründe und Schluchten hinweg führt und dabei
atemberaubende Blicke öffnet. Die Initiative zur Schaffung einer
Eisenbahnverbindung durch das Centovalli und das Vigezzo-Tal gehen
auf das Jahr 1898 zurück; doch erst 1912 konnten sich die Schweiz und
Italien zum Baubeginn entschließen, und es sollte elf lange Jahre
dauern, bis am 25. November 1923 der offizielle Eröffnungszug von
Locarno ins 52 Bahnkilometer entfernte Domodossola fahren konnte. Die
Schmalspurstrecke (1000 mm Spurbreite) führt über insgesamt 83
Brücken und durch 31 Tunnel; mehr als die Hälfte der Gleise verläuft
in Kurven. Von 204 m Meereshöhe in Locarno steigt die Centovalli -
Bahn auf 816 m ü.d.M. bei Santa  Maria Maggiore an und senkt sich
dann wieder auf 273 m.ü.d.M. in Domodossola hinab.
    bis 17.00 Uhr
    
    
    Fotos in Download-Qualität abrufbar unter http://www.ard-foto.de,
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ots Originaltext: SWR
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an Stephan Reich,
Tel.: 07221/929-4233 oder
Martin Ryan,
Tel.: 07221/929-2285.

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