SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Freitag, 9. März 2001 (Woche 10) bis Sonntag, 11. März 2001 (Woche 11)

    Baden-Baden (ots) -

    Freitag, 9. März 2001  (Woche 10)/07.03.2001
    
    Geänderten und zusätzlichen Beitrag beachten!
    
    08.05    (VPS 08.04)
                 Burgen, Schlösser und Naturparks
                 Unterwegs im Osten der Slowakei
                 Film von Peter M. Kruchten
    
    08.20    Wortwechsel
                 Thomas Reimer im Gespräch mit Ulrich Strunz (Fitnessguru)
                 (Erstsendung: 04.03.2001)
                 (bis 08.50)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
        
    Freitag, 9. März 2001  (Woche 10)/07.03.2001
    
    Erstsendedatum beachten!
    
    12.15    ARD-Buffet
                 Ratgeber für Leib und Seele
                 (Erstsendung: 04.10.2000, Das Erste)
    
    Freitag, 9. März 2001 (Woche 10)/07.03.2001
    
    23.15    Nachtkultur
                 Moderation: Markus Brock
    
    Die Themen:
    
    "Hat es Spaß gemacht, Mr. Wilder?" - der große Regisseur erinnert
sich. Für seinen Film "Jerry Maguire" (1996) mit Tom Cruise in der
Hauptrolle wurde Cameron Crowe bereits selbst mit zwei Oscars
ausgezeichnet. Angeregt durch das legendäre 50-Stunden-Interview, das
Francois  Truffaut 1967 mit Alfred Hitchock führte, hat sich der
junge amerikanische Regisseur und Drehbuchautor über ein Jahr lang
mit der großen Hollywood-Legende Billy Wilder getroffen und sich mit
ihm über seine Filme und sein Leben unterhalten. Das Ergebnis ist in
dem 370 Seiten umfassenden Buch "Hat es Spaß gemacht, Mr. Wilder?"
nachzulesen. Lebendig wird das Werk durch über 600 Fotos, mit zum
Teil noch nie gezeigten Bildern aus dem Privatbesitz von Billy
Wilder, der am 22. Juni seinen 95. Geburtstag feiert. Die wichtigsten
Filme von Billy Wilder sind: "Das Appartement" (1960), "Manche
mögen's heiß" (1959), "Zeugin der Anklage" (1958), "Das Mädchen Irma
la Douce" (1963). Seine berühmtesten Darsteller: Charlie Chaplin,
Gloria Swanson, Humphrey Bogart, Audrey Hepburn, Marilyn Monroe,
Greta Garbo, Jack Lemmon.
    
    Das Theater der Langsamkeit - Christoph Marthaler am Züricher
Schauspielhaus. Nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit in Berlin und
Hamburg ist der Regisseur Christoph Marthaler im September 2000
wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt, als Intendant und
künstlerischer Direktor des Züricher Schauspielhauses. Mit ihm kamen
die Bühnenbildnerin Anna Viebrock und die Dramaturgin Stefanie Carp.
Ein preisgekröntes Erfolgstrio, das für Zürich so einige Neuheiten
angekündigt hat. Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen. Mit ein
Grund für Nachtkultur, Christoph Marthaler in Zürich zu treffen.
Außerdem wird zur Zeit unter seiner Regie das Shakespeare-Stück "Was
ihr wollt" aufgeführt, und im österreichischen Residenz-Verlag ist
die erste Marthaler-Monografie erschienen.
    
    "Der Russe vom Dienst" - Wladimir Kaminer und seine Berliner
Russendisko. "Ob Griechen, die Italienisch sprechen müssen, weil sie
eine Pizzeria besitzen, ob russischer Telefonsex oder die steile
Karriere eines Studenten aus der Ukraine vom Tellerwäscher eines
Krokodil-Steakhauses zum Manager eines Kürbiskern-Stands. Wladimir
Kaminer versteht es meisterhaft, seine Figuren mit Charme und Humor
zum Leben zu erwecken", so lautet der Klappentext zu Wladimir
Kaminers Roman "Russendisko", der im Februar innerhalb der
Bertelsmann-Verlagsgruppe zum Buch des Monats gekürt wurde. Aber
Wladimir Kaminer, 1967 in Moskau geboren, hat noch ganz andere
Qualitäten. Nach einer Ausbildung zum Toningenieur und einem Studium
der Dramaturgie in Moskau, kam er 1990 nach Berlin, wo er sich
mittlerweile als kreatives Multitalent entpuppt hat. Neben seiner
Tätigkeit als freier Autor moderiert er beim SFB eine eigene Sendung
("Waldimirs Welt") und im Café Burger organisiert er regelmäßig die
"Russendisko".
    
    Zugabe: Die Anfänge der Tattoos - der 81-jährige Tätowierer
Herbert Hoffmann. Körperkunst ist angesagt: Ob alt oder jung, Tattoos
und Piercing stehen hoch im Kurs. Als die Hautkunst noch in den
Kinderschuhen steckte, war Herbert Hoffmann mit seiner
"Tätowierstube" über die Grenzen St. Paulis hinaus berühmt. Seefahrer
und Hafenarbeiter, aber auch Ärzte, Geschäftsleute und Akademiker
zählten zu seinen Kunden. Heute lebt der 81-jährige in der Schweiz.
Am 3. März stellte er in Mainz sein Buch "Motivtafeln" vor, eine
Sammlung von traditionellen Tätowiervorlagen von 1950 bis 1965.
Nachtkultur war bei der Buchvorstellung dabei.

    Sonntag, 11. März 2001 (Woche 11)/07.03.2001
    
    11.00    Die Bestenliste - das Literaturmagazin
                 Die besten Bücher im Monat März
    
    Die Bestenliste, das Literaturmagazin des SWR, stellt die
Neuerscheinungen der traditionsreichen SWR-Bestenliste vor. 34
renommierte deutschsprachige Literaturkritiker und -kritikerinnen
bestimmen Monat für Monat, welchen Büchern sie möglichst viele Leser
und Leserinnen wünschen. Es moderiert Hubert Winkels.
    
    Folgende Bücher werden besprochen:
    W. G. Sebald: Austerlitz
    Per Olov Enquist: Der Besuch des Leibarztes
    Milan Kundera: Die Unwissenheit
    Christoph Bauer: Jetzt stillen wir unseren Hunger
    Charles Simmons: Lebensfalten
    
    Gäste im Studio:
    
    Christoph Bauer stellt in seinem Debütroman "Jetzt stillen wir
unseren Hunger" einen gewohnheitsmäßigen Junggesellen und Müßiggänger
vor. Andrea Köhler, Literaturkritikerin, spricht über W.G. Sebalds
neues Buch"Austerlitz", einer melancholischen Studie der Erinnerung,
und der Literturkritiker Eberhard Falcke spricht über den
autobiografischen Roman von Charles Simmons, "Lebensfalten".
    
    Über Per Olov Enquist und seinen historischen Roman "Der Besuch
des Leibarztes", der eine Dreierbeziehung am dänischen Königshof im
Spiel der großen Politik des 18. Jahrhunderts beschreibt und über den
Roman"Austerlitz", der rätselhafte Fremde, dessen Lebensgeschichte
    W. G. Sebald in seinem neuen Buch erzählt, gibt es Beiträge. Und
außerdem rezitiert Peter Engel aus den Gedichten von Philippe
Jaccottet: "Antworten am Wegrand".
    
    Sonntag, 11. März 2001 (Woche 11)/07.03.2001
    
    18.15    Was die Großmutter noch wusste
                 Allerlei aus Hefe
    
    In dieser Sendung zeigt Kathrin was man alles aus Hefeteig machen
kann: Schneckennudeln, Rosenkuchen, Flachswickel, Windrädchen,
Hahnenkämme, gefüllter Hefefladen, Butterkuchen, Brioche, aber auch
Rohrnudeln mit Gulasch oder Vanillesauce. Der. Nicolai Worm ist mit
dabei. Werner O. Feißt befragt ihn zum Gesundheitswert kleiner süßer
Stückchen.


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