SWR - Südwestrundfunk

Das Erste: ARD-Ratgeber: Recht
Sonntag, 11. März 2001, 17.03 - 17.30 Uhr

    Baden-Baden (ots) -
    
    Sonntag, 11. März 2001
    
    17.03 - 17.30 Uhr    ARD-Ratgeber: Recht
                                    Moderation: Karl-Dieter Möller
    
    Geplante Themen:
    
    In einem kleinen Schwerpunkt rund ums Erbrecht will der
ARD-Ratgeber RECHT aus Karlsruhe den Zuschauern eine Checkliste für
die Errichtung eines Testaments an die Hand geben und gleichzeitig
über die spezielle Form eines Behindertentestaments informieren.
    
    Mein letzter Wille - Checkliste für Erblasser

    Das deutsche Erbrecht kennt eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten. Bei sinnvoller Kombination kann nahezu jedes vom Erblasser gewünschte Ergebnis herbeigeführt werden. Um diese Möglichkeiten praktisch nutzen zu können, bedarf es zweierlei: Man muss sich als künftiger Erblasser Klarheit darüber verschaffen, welche Ziele man mit einem Testament oder Erbvertrag verfolgen möchte. Zum anderen muss geklärt werden, welche rechtlichen Instrumentarien dafür in Frage kommen. Der Ratgeber RECHT aus Karlsruhe will dem Zuschauer ganz praktisch sagen, was im Einzelnen zu bedenken ist und welche Möglichkeiten der Erblasser hat, um sicherzustellen, dass sein Wille im Erbfall auch realisiert wird. Gleichzeitig wird auf die neuen steuerlichen Fallstricke hingewiesen.          Behindertentestament - Vorsorge für die Zukunft

    Die Eltern eines behinderten Kindes wollen ein Behindertentestament errichten. Auf was muss geachtet werden, damit die anderen Kinder nicht zu kurz kommen? Kann man verhindern, dass ein Pflichtteilsanspruch auf den Sozialhilfeträger übergeleitet wird?

    Krankenhausvertrag - Doppelzimmer mit Chefarztbehandlung?

    Im vergangenen Jahr hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Krankenhäuser ihre Zuschläge für Ein- und Zweibettzimmer drastisch senken müssen. Der Ratgeber RECHT aus Karlsruhe testet, ob die Krankenhäuser tatsächlich nach der höchstrichterlichen Entscheidung ihre Zuschläge für Patienten gesenkt haben. Darüber hinaus können Krankenhaus-Patienten mit dem Krankenhaus wahlärztliche Leistungen ("Chefarztbehandlung") vereinbaren. Im Klinikalltag lässt sich der Chefarzt allerdings häufig auch bei der Behandlung dieser ("Privat"-) Patienten durch ihn nachgeordnete Ärzte vertreten. Hat der Patient einen Anspruch auf eine persönliche, eigenhändige Behandlung durch den Chefarzt? Kann der Chefarzt auch eine Bezahlung verlangen, wenn der Oberarzt die ärztlichen Leistungen erbringt?

    Internet-Shopping - Einkauf mit Fallstricken

    Das Internet ist das Kaufhaus der Zukunft. Schon heute gehen täglich hunderttausende von Kaufanträgen über den Server. Zu Hause am Computer bestellt, wird die Ware kurze Zeit später angeliefert. Einkaufen ohne Zeitdruck, ohne Parkplatzsorgen und mit einer schier unerschöpflichen Auswahl rund um die Uhr. Online-Shopping ist bequem, aber ist es auch sicher? Wie sieht es z. B. mit den Gewährleistungsrechten oder der Zahlungsweise der Käufer aus, wie mit dem Versandrisiko? Wird der Datenschutz aufgehoben? Und ganz wichtig: Welche Fallstricke gibt es beim "online"-Kauf ausländischer Produkte?

    Unterhaltszahlung und Kindergeld

    Der ARD-Ratgeber Recht informiert über zwei aktuelle
höchstrichterliche Urteile. Dabei geht es zum einen um
Unterhaltszahlung eines geschiedenen Mannes, der danach in einer
nichtehelichen Lebensgemeinschaft lebt, an seine erste Ehefrau
(Bundesgerichtshof). Zum zweiten: Welche Ausbildungskosten dürfen vom
Verdienst des Kindes abgezogen werden? (Bundesfinanzhof).
    
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ots Originaltext: SWR
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