SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Freitag, 16. Februar 2001 (Woche 7) bis Freitag, 2. März 2001 (Woche 9)

    Baden-Baden (ots) -

    Freitag, 16. Februar 2001  (Woche 7)
    
    23.15    Nachtkultur
                 Moderation: Markus Brock
    
    Die Themen:
    
    Abenteuer im Weltall -  Das Buch zur Kultserie "Raumschiff Orion"
    1965 wurde die erste Science Fiction-Serie fürs Fernsehen
produziert. Das siebenteilige Zukunftsmärchen  "Raumpatrouille - Die
fantastischen Abenteuer des Raumschiffs ORION" kostete 3,4 Millionen
Mark und wurde vom 17. September 1966 an in der ARD zum
Publikumsrenner. Alle 14 Tage verfolgten im Schnitt 47 % der
Fernsehzuschauer die Abenteuer der Orion-Crew. Dietmar Schönherr als
Commander Mc Lane, Wolfgang Völz als Leutnant de Monti und Eva Pflug
als Leutnant Jagellovsk avancierten zu Kultfiguren.

    Für alle Fans gibt es jetzt das Buch zur Serie. Josef Hilger, seit seinem 11. Lebensjahr im Orion-Fieber und Gründer des privaten Orion-Museums in Köln, hat sein Wissen über die legendäre Serie in ein Buch gepackt. Entstanden ist ein 250 Seiten dicker Schmöcker, der so ziemlich alle Fragen über die Kultserie beantwortet.          Kleinbürgerhölle oder Wohlfühlort? - Betrachtungen zum Thema "Heimat"

    Was bedeutet Heimat heute noch? In Zeiten der Globalisierung scheint der ursprüngliche Stellenwert des Heimat-Gedankens in den Hintergrund gerückt zu sein. Längst vorbei sind die Fernsehabende, an denen die Menschen im Nachkriegsdeutschland dank der "Heimatfilme" in eine heile Welt fliehen konnten. Sie waren Spiegelbild deutscher Wünsche und Sehnsüchte. Später wurde "Heimat" assoziiert mit Spießertum und Kleinbürgerlichkeit.

    Jetzt ist das Thema wieder auf dem Vormarsch. Spätestens seit der Diskussion um die deutsche Leitkultur hat der Begriff "Heimat" wieder Konjunktur. Medien und Institutionen beschäftigen sich damit: Unter anderem präsentiert der Kunstverein Ludwigshafen Fotografien von Emanuel Raab, der zwei Jahre lang quer durch Deutschland gereist ist und die soziale Wirklichkeit im Bild fest gehalten hat. Nachtkultur mit Betrachtungen zum Thema "Heimat".

         Schauspieler, Maler, Fotograf - Die erste große "Dennis Hopper" Retrospektive in Amsterdam

    Die schauspielerische Karriere von Dennis Hopper begann 1954 als Nebendarsteller in den James-Dean-Filmen "...denn sie wissen nicht, was sie tun" und "Giganten". Richtig bekannt wurde Hopper 15 Jahre später mit dem Roadmovie "Easy Rider", seiner ersten Regie-Arbeit. Gemeinsam mit Peter Fonda verkörperte er ein Hippie-Rocker-Duo, das auf seinen Harley Davidsons durch die USA reist. Das amerikanische Lebensgefühl der 60er-Jahre schlechthin - ein Kultfilm.

    Neben seiner Filmarbeit hat sich der 64-jährige Amerikaner auch als Fotograf und Maler einen Namen gemacht. Ab 17. Februar sind im Amsterdamer Stedelijk Museum rund 200 Gemälde, Fotografien, Assemblagen sowie Film-Ausschnitte zu sehen. Titel der Schau: "Dennis Hopper".

    Nachtkultur hat Dennis Hopper in Amsterdam getroffen.          Filme, Flops, Favoriten - Ein Resümee der 51. Internationalen Filmfestspiele Berlin

    Alle warten mit Spannung auf die Beantwortung der wichtigsten Frage: Wer gewinnt den Goldenen Bären 2001? Denn die Berlinale nähert sich dem Ende. Im Wettbewerb stehen unter anderem "Traffic" von Steven Soderbergh und die romantische Komödie "Chocolat" von Lasse Hallström, die beide auch für einen Oscar nominiert sind.

    Für heftige Diskussionen sorgten zwei Filme, die ausser Konkurrenz
liefen: das Stalingrad-Epos "Duell - Enemy at the Gates", das am
Eröffnungstag Weltpremiere feierte und "Hannibal", die Fortsetzung
des Kinoschockers "Schweigen der Lämmer".

    Nachtkultur verkürzt die Wartezeit und berichtet über Hintergründe
und aktuelle Ereignisse der 51. Internationalen Filmfestspiele.
    
        
    Montag, 19. Februar 2001  (Woche 8)
    
    21.00
                 Du Ei!
        
                 Das Beste vom Colonia-Duett
    
    Das Colonia-Duett gehörte seit 1974 zu den Spitzenkräften des
Kölner Karnevals. Hans Süper und Hans Zimmermann begeisterten das
Publikum immer wieder auf's Neue, denn kein Auftritt war wie der
andere. In der vierten Folge sind Höhepunkte von Auftritten aus den
Jahren 1982 und 1984 zu sehen.
    
    
    Montag, 19. Februar 2001  (Woche 8)
    
    Korrekte VPS-Zeit beachten!
    
    21.45    (VPS 21.43)
                 Teleglobus
                 Maskentanz und Seelenfresser
    
    
    Donnerstag, 22. Februar 2001  (Woche 8)

    Geänderten Programmablauf beachten!
    
    10.30    (VPS 10.29)
                 Feierlicher Papstgottesdienst mit den neuen Kardinälen
                 (bis 13.00)
    
    weiter wie mitgeteilt

    
    Sonntag, 25. Februar 2001  (Woche 9)
    
    Geänderten Programmablauf beachten!
    
    10.30    (VPS 10.29)
                 Die Legende von Parsifal
                 Mit Plácido Domingo
                 Ein Film von Tony Palmer
                 Folge 1/1
                 (bis 12.00)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    Die Legende vom Parsifal gehört zu den bedeutendsten Erzählungen
unseres Jahrtausends. Es geht um die Suche nach dem Heiligen Gral,
dem Kelch, den Jesus Christus beim letzten Abendmahl benutzt hat. Der
Symbolgehalt dieser Erzählung hat unzählige Künstler, Musiker,
Philosophen, Abenteurer, Politiker und sogar Verbrecher beschäftigt.
So nahmen etwa viele europäische Ritter im 12. und 13. Jahrhundert
auch deshalb an den Kreuzzügen teil, weil sie den Gral zu finden
hofften und unter ihren Schutz stellen wollten. Aber noch in unserem
Jahrhundert versuchte Adolf Hitler die Legende für seine Zwecke zu
mißbrauchen. Eine der bekanntesten Deutungen der Parsifallegende
stammt von Richard Wagner, dessen gleichnamige Oper 1882 in Bayreuth
uraufgeführt wurde. Der Film des englischen Regisseurs Tony Palmer
wurde im Rahmen einer Aufführung der Oper Parsifal in den Gärten von
Ravello, südlich von Neapel, wo Richad Wagner die Eingebung zu seiner
vielleicht bedeutendsten Oper hatte, gedreht.
    
    Valery Gergiev dirigiert Chor und Orchester des Mariinsky Theaters
St. Petersburg. Die Rolle des Parsifals singt Plácido Domingo, der
auch die Geschichte der Oper präsentiert. Religionswissenschaftler,
Historiker und auch der Intendant der Bayreuther Festspiele, Wolfgang
Wagner, sprechen über die Symbolik der Parsifallegende und ihre
Interpretationen im 20. Jahrhundert. Zitate aus Filmen von Steven
Spielberg (Indiana Jones), Ingmar Bergmann (Das Siebte Siegel) bis zu
Monty Pythons Gralversion und Tony Palmers Portrait von Richard
Wagner mit Richard Burton in der Hauptrolle bereichern diese
Geschichte über einen der bedeutendsten Mythen der christlichen
Zivilisation.
    
    
    Montag, 26. Februar 2001 Rosenmontag  (Woche 9)

    12.30    Schon 100 tolle Narrenjahre ertönt in Mainz die Zugfanfare
                 Rosenmontagszug in Mainz
                 Zugkommentatoren: Günter Jung und Heinz Meller
                 Live aus Mainz
    
    Wenn sich am Rosenmontag der traditionelle Umzug durch Mainz
schlängelt, werden wieder Tausende am Straßenrand gespannt ausharren.
Für Fastnachter ein Muss, zumal das diesjährige Motto ein besonderes
Jubiläum verkündet: "Schon 100 tolle Narrenjahre ertönt in Mainz die
Zugfanfare". Die Fernsehkameras des SWR sind live dabei, wenn sich
die Motivwagen und Fußgruppen in Bewegung setzen. Fachkundig
kommentieren Günter Jung und "Bohnebeitel" Heinz Meller diesen
Höhepunkt der Straßenfastnacht. Die beiden Experten werden auch den
Hintergrund dieses Jubiläums erhellen.

    Denn offiziell gibt es den Rosenmontagszug bereits seit 1838.
Warum dieses hundertjährige Jubiläum aber nicht schon 1938 gefeiert
wurde, hat viele Gründe. Der Zug fiel insgesamt 63 mal aus - unter
anderem verhinderte der Zweite Weltkrieg die Kontinuität dieser
Fastnachtstradition. Natürlich ist der Zug seit den Anfängen
gewachsen. Zum Jubiläum erwarten die Veranstalter um Zugmarschall Ady
M. Schmelz rund 9.200 Teilnehmer, darunter 24 Garden, etwa 3.350
Musiker, 189 Reiter, 117 Fahnen- und Schwellkoppträger. Mit, auf und
zwischen 167 Wagen schlängelt sich der närrische Lindwurm dann auf
über sechs Kilo-metern Länge durch die schönsten Straßen der
rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.
    
    
    Dienstag, 27. Februar 2001 Fastnacht  (Woche 9)
    
    14.00    Große Fassenachtdienstagzuch
                 Et Dörfje außer Rand on Band -
                 Heimbach-Weis en Narrenhand
                 Live aus Heimbach-Weis
    
    Die Fastnacht im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis hat Tradition.
Nachweislich haben die Karnevalsgesellschaften von Heimbach und Weis
bereits 1827 existiert. Heute sind von den 7.500 Einwohnern über
2.400 Mitglied in den zwei Karneval- und zwei Möhnenvereinen
organisiert. Kein Wunder also, dass dort die Fastnacht ausgiebig
gefeiert wird. Und man nimmt für sich in Anspruch, den schönsten
Karnevalszug zwischen Mainz und Köln auf die Straße zu bringen. Auch
in diesem Jahr erwarten die Veranstalter bei ihrem "Großen
Fassenachtdienstagzuch" wieder zahlreiche Musikkapellen, Prunk- und
Charakterwagen und weit über 2.000 Teilnehmer, die "et Dörfje außer
Rand on Band" bringen.
    
    
    Mittwoch, 28. Februar 2001  (Woche 9)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    21.00    (VPS 20.59)
                 Schlaglicht
                 Leere Ställe - neue Hoffung
                 BSE und die Folgen
                 Eine Reportage von Volker Schwenck
    
    Als im Januar bei einer Kuh aus dem Stall von Jörg Gabriel BSE
festgestellt wurde, brach für den Bauern und seine Familie eine Welt
zusammen. Nie hätte er gedacht, dass es ausgerechnet ihn erwischt,
das erkrankte Tier wurde schließlich auf seinem Hof in Wangen geboren
und bekam nie Tiermehl. Jedenfalls haben ihm das seine
Futtermittelhersteller so gesagt. Wenige Tage nach dem Befund war der
Stall leer. Die gesamte Herde wurde getötet. Über 100 Tiere mußten
wegen eines kranken Tieres, wie sich hinterher herausstellt, zum
Schlachter. Viele Landwirte geben ihr Milchvieh nicht zum Schlachten:
Was nicht kontrolliert wird, kann kein BSE haben. Die Bauern fühlen
sich verraten und diffamiert. Jahrelang war in der Agrarpolitik der
Weltmarkt die Orientierung. Jetzt die Kehrtwendung: Abkehr von der
Hochleistungslandwirtschaft. Die Verbraucher haben den
konventionellen Landwirten das Vertrauen gekündigt. Ob in der
Dorfkneipe, beim Metzger oder gar in der Schule, überall gibt es
Angst vor BSE. Bauer Gabriel reinigt seinen leer stehenden Stall, er
will weitermachen, neues Vieh kaufen, nochmal von vorne anfangen.

    
    Donnerstag, 1. März 2001  (Woche 9)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    09.05    (VPS 09.04)
                 Schlaglicht (WH von MI)
                 Leere Ställe - neue Hoffung
                 BSE und die Folgen
    
    
    Donnerstag, 1. März 2001  (Woche 9)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    05.30    (VPS 05.29)
                 Schlaglicht (WH von MI)
                 Leere Ställe - neue Hoffung
                 BSE und die Folgen
    
    
    Freitag, 2. März 2001  (Woche 9)
    
    18.15    Himmel un Erd - Kochen mit Johann Lafer
                 Thema: Feldsalat
                 Moderation: Judith Kauffmann
    
    "Mausohrensalat" nennt man in der Eifel die beliebte
kleinblättrige Salatpflanze Feldsalat. Den ganzen Winter über bis in
den Frühling hinein bietet die frostsichere Pflanze Vitamine frisch
aus dem Garten. Johann Lafer verarbeitet die grüne Pflanze zu einer
Schaumsuppe von Feldsalat mit Speckcroutons und serviert dazu einen
Kartoffel-Kräuter-Schaum mit Feldsalat. Die Landwirtin Irmgard
Schneichel aus Kruft in der Eifel baut selbst Feldsalat an und zeigt
einen Feldsalat mit Lachscrème. Im Weintipp werden säurearme Weine
vorgestellt.

    
ots Originaltext: SWR
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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.:
07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

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