SWR - Südwestrundfunk

Ab 30. Januar dienstags in der ARD-Regionalleiste "Kurz vor 6 im Ersten": Neue Folgen der Schwaben-Comedy "Hämmerles Welt"

Baden-Baden (ots) - Am Dienstag, 30. Januar 2001, startet der Südwestrundfunk (SWR) im regionalen Vorabendprogramm der ARD "Kurz vor 6 im Ersten" acht neue Folgen der Schwaben-Comedy "Hämmerles Welt". Jeweils dienstags um 17.43 Uhr feilt Bernd Kohlhepp alias "Hämmerle" in einer alten Tüftlerwerkstatt an dem Schwaben an sich herum. Seine Werkstücke sind schrullige Käuze, liebenswerte Einzelgänger und schräge Durchschnitts-Schwaben, manchmal aber auch ein simpler Kaktus. "Hämmerles Welt" ist eine Zusammenstellung der besten Nummern von Bernd Kohlhepp aus den letzten zehn Jahren, überarbeitet und mit vielen neuen Stücken. Erstmals tritt Kohlhepp, auch bekannt durch die SWR Sendung "G´schwätz und g´lacht" mit seinem neuen Partner, dem Reutlinger Kabarettisten Eckhart Grauer alias "Martin Leibssle" auf, der als Berufsgrantler im Publikum sitzt und "Hämmerle" das Leben zusätzlich schwer macht. Derzeit ist Bernd Kohlhepp als "Hämmerle" auch live im Ländle zu sehen. Informationen über die Veranstaltungen stehen im Internet unter www.berndkohlhepp.de. "Hämmerle - Allein zu Haus" am 30. Januar: Hämmerles Welt ist eine etwas verstaubte schwäbische Werkstatt und natürlich eine Männerwelt. Zum Beispiel mit Martin Leibssle, der bei seinen regelmäßigen Besuchen seinem Freund Hämmerle gerne jede Menge Probleme mitbringt. Hämmerle, der König der Werkstatt, würde deshalb am liebsten ohne Leibssle auskommen, aber wenn er dann einmal nicht kommt, fehlt ihm auch wieder etwas. Und diesmal fehlt der Leibssle. Aber Hämmerle überbrückt die "Leibsslelose Zeit" mit Liedern über Afrikaner aus Sindelfingen und Kakteen in Pappschachteln. "Haltlos im Haushalt" am 6. Februar: Echte Männer wie Hämmerle und sein Freund Leibssle halten viel aus, aber die Problemlage beim Abspülen oder Tisch decken ist kaum zu lösen. Wie sagt Leibssle: "Sie könntets, aber sie wölltets net." Männer leben im Haus sowieso extrem gefährlich - wie der Mann, der nur Gutes wollte, als er dem Goldfisch mit dem Küchenmixer einen Whirlpool bauen wollte. Aber Hämmerle und Leibssle schließen sich zusammen gegen den Terror der Haushaltsgeräte und ihrer Sympathisantinnen. Schalk mit Schräglage. Der Sinn des Klebens am 13. Februar: Leibssle hat zwei Probleme: Hämmerle soll ihm seinen Namen in das Besteck gravieren. Gravierend dabei: ohne Besteck kann er seinen allgegenwärtigen Hunger auf Dosenwurst nicht stillen. Noch gravierender: Hämmerle bearbeitet das Besteck mit seiner Flex auf so eigenwillige Weise, dass er Leibssle fast zum Wahnsinn treibt. Ein Zustand, in dem sich der Mann mit der Heißklebepistole schon lange befindet. Schwäbischer Humor mit Hintersinn. "Ein Käfig voller Sparren" am 20. Februar: Die Werkstatt ist eine der letzten Rückzugsgebiete für die bedrohte Art des urschwäbischen Mannes. Umgeben werden Leibssle und Hämmerle von Frauen, die nicht verstehen wollen, dass Unordnung nur ein Zeichen ist, das deutlich macht, wie sehr Männer Frauen brauchen. Und auch, wenn sie ihre ganze Liebe auf ein Tierle konzentrieren, geht viel daneben. Ob beim Essen oder beim Duschen: den schwäbischen Mann trennen Welten von seinem weiblichen Pendant. "Mit Tropenhelm und Beißzange" am 27. Februar: Wenn der Schwabe verreist, sieht er sich bisweilen mit Stress konfrontiert. Und sparsam, wie er ist, begegnet er ihm mit Bodenständigkeit. Er fährt erst gar nicht weg, "na isch scho gschwätzt" und "zahlt isch au nix". Leibssle und Hämmerle geht es da nicht anders, sie sind eher geistig unterwegs, dafür aber körperlich zurückgeblieben - oder so ähnlich. Auf jeden Fall ist Hämmerles Urlaubs-Live-Show über seinen ersten Flug oder seinen Amazonastrip für Leibssle fast noch aufregender, als wenn er tatsächlich selber weggefahren wäre - und wie gesagt, "g'schpart isch dabei glei au no". "Kettensägen-Poesie" am 06. März: Leibssle und Hämmerle sind schon zwei köstliche Gestalten: Diesmal schaffen sie es, sich ihre poetische Inspiration aus der Werkzeugkiste zu holen. Und einmal in lyrische Grundstimmung versetzt, schwingt sich Hämmerle zu einer Glanznummer über das Leiden und Sterben unserer Lebensmittel bei der Essenszubereitung auf. Ein Kabinettstückchen schwäbischen Kabaretts. "Wasserköpfe" am 13. März: Wenn Hämmerle bei seinem Freund Leibssle einmal wieder Mist gebaut hat und das vertuschen will, ist Komik eigentlich schon fest vorprogrammiert. Wenn er dazu noch Unsinn auf dem Zehn-Meter-Turm treibt oder vorspielt, warum er mitten im Meer von einem Passagierschiff springt, dann treiben die beiden Wasserköpfe dem Publikum Lachtränen in die Augen. Schwäbische Spitzenkomik. Durchgeknallt und Kurzgeschlossen am 20. März: Wenn in Hämmerles Werkstatt ein wichtiges Teil fehlt, und sein Freund Leibssle kommt mit einem eben solchen zufällig hereingeschneit, erwacht in Hämmerle eine geballte Ladung Energie, um an dieses Teil günstig heranzukommen. Was nichts anderes heißt, dass er versucht, es Leibssle geschickt abzuluchsen. Er mutiert zu einer Art Mischung aus Tier, Psychologe und verrücktem Wissenschaftler und bringt Leibssle an den Rand des Wahnsinns. Slapstick und Komik der Meisterklasse mit einer völlig losgelösten Nummer über eine Ulknudel von Elektriker, dem offensichtlich alle Sicherungen durchgebrannt sind. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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