SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von 28. Januar 2001 (Woche 5) bis 21. Februar 2001 (Woche 8)

Baden-Baden (ots) - Sonntag, 28. Januar 2001 (Woche 5) 18.15 Was die Großmutter noch wusste (248) Brotbacken Viele Hausfrauen haben es sich zur lieben Gewohnheit gemacht, das Brot für ihre Familie selbst zu backen. Für diese Praxis sprechen viele Gründe, nicht zuletzt die Sorge um ein naturbelassenes Nahrungsmittel. Eine Reihe anderer Hausfrauen aber würde das auch gerne tun, sie trauen sich aber nicht an die für sie unbekannte Technik des Brotbackens. In dieser Sendung wollen Kathrin und Werner Mut machen, die Hemmungen zu überwinden und es einfach einmal zu veruchen. Es werden beispielhaft das Backen eines Hefeteigbrotes und eines Sauerteigbrotes gezeigt. Das Merkblatt enthält eine ganze Reihe von Rezepten, die sich aus diesen allerersten Backerfahrungen entwickeln. Montag, 29. Januar 2001 (Woche 5) Nachgeliefertes Thema beachten! 21.45 Teleglobus Gefangen an Bord Die MayQueen vor der Küste Ecuadors Jedes Jahr werden auf den Weltmeeren dutzende Schiffe von ihren Eigentümern aufgegeben. Die häufigste Ursache: bankrotte Reedereien, veraltete Schiffe, deren Instandhaltung zu teuer ist, Versicherungsbetrug. Die Folgen für die Besatzungen sind gravierend. Wochen und Monate sind sie Gefangene auf ihren Schiffen, ohne Geld für den Heimflug, da ihre Löhne oft seit Monaten zurückgehalten wurden. Die Familien warten zu Hause ohne die lebensnotwendige finanzielle Unterstützung der Männer. Aber nicht nur das belastet die Männer schwer. Die Lebensbedingungen an Bord sind katastrophal. Es fehlt an allem: an Essen, an sauberem Wasser, an medizinischer Versorgung. Die Seeleute sind zum Warten verurteilt, ohne Hilfe, völlig auf sich allein gestellt. Der Frust führt immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Jürgen Hansen und Claudius Gehr ist es gelungen, vor der Küste Ecuadors an Bord eines solchen Schiffes zu gelangen: Seit drei Monaten liegt dort die "MayQueen", ein Schiff des Billigflaggen-Landes Malta, dessen griechischer Reeder aufgrund finanzieller Schwierigkeiten abgetaucht ist und die Besatzung sich selbst überlassen hat. 20 Philippinos und ein Ukrainer, kaum noch Lebensmittel an Bord, zu trinken gibt es nur noch einen letzten Rest rostigen Wassers. Das Schiff liegt ohne Treibstoff, manövrierunfähig vier Kilometer vor der Küste, im Fahrwasser der anderen Frachtschiffe - für die Männer eine große Gefahr, denn nachts kann es jederzeit zu einer Kollision kommen. Selbst für die Positionslichter reicht der Treibstoff nicht mehr. Eine verzweifelte Situation für die Besatzung. Das Filmteam dokumentierte den Leidensweg der Seeleute vor der Küste Ecuadors, die Versuche, aus der Gefangenschaft an Bord auszubrechen, und begibt sich in Griechenland und Malta auf die Spur der verantwortlichen Hintermänner. Dienstag, 30. Januar 2001 (Woche 5) Nachgeliefertes Thema beachten! 05.30 Teleglobus (WH) Gefangen an Bord Die MayQueen vor der Küste Ecuadors Freitag, 2. Februar 2001 (Woche 5) Geänderten Beitrag für BW beachten! 18.50 Treffpunkt (BW) G'schwätzt ond g'lacht D'Sketchkommod: Das Beste aus "Deutschland, deine Schwaben" Freitag, 2. Februar 2001 (Woche 5) Geänderten Beitrag für BW beachten! 00.25 Treffpunkt (BW) (WH) G'schwätzt ond g'lacht D'Sketchkommod: Das Beste aus "Deutschland, deine Schwaben" Montag, 5. Februar 2001 (Woche 6) Nachgeliefertes Thema beachten! 09.05 Teleglobus (WH von MO) Gefangen an Bord Die MayQueen vor der Küste Ecuaddors Montag, 5. Februar 2001 (Woche 6) 20.15 Infomarkt - Marktinfo Moderation: Sabine Hampel und Stephan Schlentrich Die Themen: Autokauf - Tachofalle bei Gebrauchtwagen Billiges Gerät - Teures Zubehör Schlankheitspillen - Weg mit dem Winterspeck Sonntag, 11. Februar 2001 (Woche 7) 18.15 Was die Großmutter noch wusste (249) Kochen wie in Tirol In dieser Sendung beschäftigen sich Kathrin Rüegg und Werner O. Feißt mit der Küche Tirols. Sie ist sicherlich eine der reichhaltigsten und einfallsreichsten Regionalküchen, mit denen sie sich bisher beschäftigt haben. Das ist kein Wunder. Schließlich kreuzen sich im Tal des Inn die Alpenstraßen, auf denen von Venedig, Mailand und Genua her die Schätze des Orients nach Mitteleuropa transportiert wurden. Dazu schenkte der Bergbau Tirol großen Reichtum. Und wo Reichtum ist, ist auch Macht. Die Habsburger residierten zeitweilig in Innsbruck, so zum Beispiel der "letzte Ritter" Maximilian I. Samstag, 17. Februar 2001 (Woche 8) 21.00 Ich liebte den Feind Norwegische Frauen und ihre Liebe zu deutschen Wehrmachtssoldaten Ein Film von Barbara Brecht und Barbara Duttenhöfer Der Film erzählt eine Geschichte, die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges spielt und in Deutschland fast völlig unbekannt ist. Während der langen Besatzungszeit verliebten sich viele junge norwegische Frauen in deutsche Wehrmachtsoldaten, manche wurden schwanger, einige heirateten sogar. Fast jede zehnte Frau hatte dort einen deutschen Freund. Die Fraternisierung mit dem Feind empörte ihre Landsleute. Nach dem Krieg mussten sie bitter dafür büßen, dass sie einen deutschen Soldaten geliebt hatten. Die als "Deutschenflittchen" beschimpften Frauen wurden hart bestraft, man zerrte sie aus den Häusern, beschimpfte und bespuckte sie und schor ihnen die Haare. Tausende von Norwegerinnen wurden monatelang ohne gesetzliche Grundlage und unter dem Vorwand interniert, sie seien geschlechtskrank. Verheiratete Frauen mussten mit ihren Männern in Lagern auf die Ausreise warten. Viele verloren für immer ihre norwegische Staatsbürgerschaft. Bis heute finden nur sehr wenige Frauen den Mut, ihre Geschichte zu erzählen. "Es war der richtige Mann zur falschen Zeit und an verkehrter Stelle, das habe ich so oft gesagt", resümiert die heute 79-jährige Ellen Genius über ihren späteren Ehemann Josef. In Norwegen führten die Deutschen keinen Vernichtungskrieg. Nach den Kämpfen am Anfang erlebten die deutschen Soldaten bis Ende 1944 eine relativ ruhige Besatzungszeit mit vielen Gelegenheiten zu Kontakten mit Einheimischen. In der NS-Ideologie gehörten die Norweger zur germanischen Rasse und galten damit als "arische Brüder". Viele Deutsche verhielten sich höflich und freundlich gegenüber den Norwegern, was ihnen dort den spöttischen Namen "den snille Fritz", "der liebe Fritz" einbrachte. Kennengelernt haben sich die Paare am gemeinsamen Arbeitsplatz, in Cafés und Lokalen oder beim Einkaufen. In Norwegen ist die Liebe zum Feind bis heute ein Tabu geblieben. Für die Öffentlichkeit war sie immer politisch. Die Frauen störten die nationale Legende, Norwegen sei ein Land des Widerstandes gegen Hitler-Deutschland gewesen, Fraternisierung mit dem Feind und Kollaboration habe es nie gegeben. Mittwoch, 21. Februar 2001 (Woche 8) 18.15 Koch-Kunst mit Vincent Klink (8) Gourmet-Reise Venedig: Wenn die Masken fallen Formvollendet, geheimnisvoll und melancholisch: So erscheint der Carneval in Venedig. Die Lagunenstadt, die im Winter so unnahbar im Nebel versinkt, bietet aber weit mehr, als diese optischen Faszinationen. Köstlich, maritim und bodenständig schmeckt die Küche, die dort kredenzt wird. Hauchdünnes Carpaccio, kross gebratene Polenta und opulentes Tiramisu sind die Säulen, zwischen denen sich eine weite kulinarische Landschaft erstreckt. Diese geschichtsträchtige Küche gehört zu den höchstgeschätzten von Meisterkoch Vincent Klink. Gemeinsam mit Moderator Markus Brock wird er einige dieser venezianischen Köstichkeiten zubereiten, kulinarische Wegmarken, die der Studiogast aus dem Effeff kennt. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Fax 07221 929-2013 Internet: pressestelle@swr-online.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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