SWR - Südwestrundfunk

SWR-Programmänderungen
12. Januar 2001 (Woche 2) bis 21. Januar 2001 (Woche 4)

Baden-Baden (ots) - Freitag, 12. Januar 2001 (Woche 2) Geänderten Beitrag beachten! 12.15 ARD-Buffet Ratgeber für Leib und Seele (Erstsendung: 02.01.2001, Das Erste) Freitag, 12. Januar 2001 (Woche 2) 23.15 Nachtkultur Moderation: Markus Brock u.a. mit folgenden Themen: Die berühmtesten Lovestories der Welt - Liebe und Leid quer durch die Geschichte: Schon immer waren Paare, die aus dem üblichen Rahmen fallen, für uns besonders interessant. Und weil das so ist, gibt es jetzt, zusätzlich zur einschlägigen aktuellen Yellow-Press, eine reich bebilderte Rückschau, eine Art "who is who" berühmter Paare. Von Adam & Eva bis zu John Lennon & Yoko Ono. In 50 jeweils abgeschlossenen Kurzessays erzählt Barbara Sichtermann von Liebe, Leidenschaft und Tragik. Ob Künstler, Politiker, Philosophen oder Filmstars - Sichtermann versetzt sich in die Lebensgeschichte der oftmals ungleichen Paare und versucht, die vielschichtigen Einzelschicksale vor dem Hintergrund ihrer Zeit wieder aufleben zu lassen. Der Kampf um´s Olympiastadion - eine Posse aus Bayern: Seit drei Jahren streiten sich die Verantwortlichen um eine Lösung für das Münchner Olympiastadion, das für die Veranstaltung von Fußballspielen als veraltet gilt. Nach diversen Neu-, Um-, und Ausbauplänen scheint das Tauziehen jetzt beendet zu sein. Seit Mitte Dezember steht fest, daß das Olympiastadion nicht umgebaut wird, sondern eine neue Fußball-Arena für schätzungsweise 350 Millionen Mark errichtet wird. Und somit auch eine reelle Chance für die Austragung von Weltmeisterschaftsspielen bei der Fußball-WM 2006 erhält. Wo genau das Stadion stehen wird, soll im nächsten "Stadion-Gipfel" im Februar entschieden werden. Das Unvorstellbare vorstellbar machen - der Computerdesigner John Maeda: "Am Computer sieht alles gleich vollendet aus. Für mich sind aber die fertig aussehenden Dinge nicht immer die besten. Dieser Vereinheitlichungsprozess führt uns so weit, dass die Individualität darunter leidet. In Design und Kunst geht es darum, das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Das kann man nicht erreichen, indem jeder auf den gleichen Baum klettert", sagt John Maeda. Die erste Software von Maeda war ein Buchhaltungsprogramm für den väterlichen Tofuladen. Heute gilt der 33-jährige amerikanische Design- und Informatikprofessor japanischer Herkunft als Megastar der internationalen Grafikdesignwelt. Er lehrt am legendären M.I.T. in Boston. Sonntag, 14. Januar 2001 (Woche 3) Geänderten Beitrag für BW und SR beachten! 13.00 Tiergeschichten (BW und SR) Die Pferdeheiler Starke Frauen in der Tierklinik Ein Film von Astrid Spiegelberg (Erstsendung: 07.06.2000) Sonntag, 14. Januar 2001 (Woche 3) 22.35 Wortwechsel Emil Steinberger im Gespräch mit Fritz Frey Es klingt fast wie eine Pointe, die er sich ausgedacht hat: Emil Steinberger hat jahrelang als Postbeamter gearbeitet, bevor er Kabarettist wurde. Hinter dem Schalter der Schweizer Post hat er viel von dem erlebt, mit dem er später sein Publikum zum Lachen brachte. Der Mann, der den meisten Menschen einfach nur als "der Emil" vertraut ist, gehört zu den bekanntesten Schweizern in Deutschland und hat das Bild seines Landes entscheidend mitgeprägt. Nach dem Rückzug von der Bühne arbeitete er in der Werbebranche. Danach lebte er mehrere Jahre in New York und genoss es, dort völlig unbehelligt zu leben ohne von jedermann mit der Bühnenfigur "Emil" gleichgesetzt zu werden. Donnerstag, 18. Januar 2001 (Woche 3) 21.45 Sonde - Wissen im Dritten Moderation: Ingolf Baur Seit 1994 leidet der berühmte Geiger Helmut Zacharias an der Alzheimerschen Krankheit. Anfangs waren die Veränderungen kaum merklich: Er sagte Sätze, die keinen Sinn ergaben, wurde manchmal aggressiv, verwechselte Tag und Nacht und erkannte seine Angehörigen nicht mehr. Die Musik, mit der er ein Millionenpublikum begeisterte, kann er nicht mehr spielen. Helmut Zacharias Krankengeschichte ist typisch für den schleichenden Gedächtnisverlust, an dem in Deutschland eine Million Menschen leiden. Experten schätzen, dass die Zahl noch drastisch zunehmen wird. Eine Heilung gibt es zwar noch nicht. Aber mit Medikamenten und neuen Formen der Betreuung lässt sich der Krankheitsverlauf abmildern. Sonde stellt beispielgebende Einrichtungen vor, die nicht nur den Patienten ein würdiges Altern ermöglichen , sondern auch die Angehörigen entlasten, die häufig mit der Pflege von Alzheimerkranken überfordert sind. Sonntag, 21. Januar 2001 (Woche 4) 22.35 Wortwechsel Thomas Reimer im Gespräch mit Ulrich Strunz (Fitness-Guru) Er ist der Mann, der Deutschlands Manager auf Trab bringt. Seine Bücher, die ganz unbescheiden "Forever young" versprechen, sind Bestseller. Und seine Fitness-Seminare, an denen vor allem Spitzenkräfte der Wirtschaft teilnehmen, sind ständig ausgebucht. Dass Ulrich Strunz schnell das Etikett "Fitness-Papst" angehängt wird, ist keine Überraschung. Dabei ist der Arzt und Physiker selbst erst als Mittvierziger zum Sportler geworden. "Null Sport" habe er früher getrieben, bekennt Strunz. Dann begann er zu laufen. Und wer zu laufen beginne, der beginne ein neues Leben, sagt Strunz heute. Der 57-jährige spult Marathonläufe zum Frühstück ab und nimmt am Ironman-Triathlon auf Hawaii teil. Konzerne laden ihn ein, damit er ihr Führungspersonal zum Sport treiben motiviert. "Wie sie in 28 Tagen ein neuer Mensch werden", war im "Stern" sein Fitnessprogramm kürzlich ver-heißungsvoll überschrieben. Ulrich Strunz im Gespräch mit Thomas Reimer Ulrich Strunz, Jahrgang 1943, studierte Medizin und Physik. In den 70-er Jahren arbeitete er in den USA, "manchmal bis zu 22 Stunden am Tag", wie er sagt. Später ließ er sich als Internist nieder. Nebenbei schrieb er Restaurantkritiken. 1988 stellte der Feinschmecker und Weinliebhaber sein Leben radikal um und begann Sport zu treiben. Ulrich Strunz lebt in Nürnberg. Zu seinen jüngsten Buchveröffentlichungen gehören "Forever young - das Laufprogramm" (2000) und "Schlank und fit für immer" (1999). ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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