SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmergänzungen
Woche 2 - 5

Baden-Baden (ots) - Dienstag, 9. Januar 2001 (Woche 2)/15.12.2000 18.15 Was die Großmutter noch wußte (BW und SR) 18.50 Was die Großmutter noch wußte (RP) Eintöpfe Mit einfachen Zutaten, die überall zur Verfügung stehen, soll ein Gericht zubereitet werden. Die Zubereitung soll unkompliziert sein und die Hausfrau nicht allzu sehr beschäftigen. Man muss es aufs Feuer stellen können und wenn man wieder heimkommt, soll es fertig sein. Es soll alles enhalten, was der Mensch zu seiner Ernährung braucht und es soll auch noch gut schmecken. Die Lösung: der Eintopf. Bei der Erstausstrahlung 1994 war dies die 100. Sendung und darum wurde sie auch ein wenig ausgeschmückt. So fahren Kathrin und Werner in einem Beiwagen Motorrad über den Gotthard und der damalige Fernsehdirektor kommt während der Sendung zum Gratulieren. Schließlich bringen die Sänger Hein Kröher und René Égles den Jubliaren ein Ständchen. Dienstag, 16. Januar 2001 (Woche 3)/15.12.2000 21.45 Blickpunkt Europa Magazin Moderation: Iene Carrillo und Immo Vogel Thema unter anderen: Auf Lachssafari in Norwegen: Mitten im eisigen Winter kehren die Lachse zum Laichen in die norwegischen Fjorde zurück. Ein Naturschauspiel, das sich manche Abenteurer in dicken Neoprenanzügen inmitten der Flüsse nicht entgehen lassen wollen. Mittwoch, 17. Januar 2001 (Woche 3)/15.12.2000 21.00 Schlaglicht Willenlos in Trance Bühnenhypnose - Gefahr oder Unterhaltung? Eine Reportage von Tatjana Gessler Hypnotisiert werden kann fast jeder. Das glauben unzählige Show-Hypnotiseure, die täglich durch Diskotheken und auf Betriebsfesten durch Deutschland tingeln - ohne Ausbildung und ohne etwas über die Teilnehmer, und deren psychische oder physische Verfassung zu wissen, denn die Auswirkungen einer Hypnose auf die Psyche der in Trance Versetzten sind nicht vorhersehbar. Sie können im Extremfall von Depression bis zu Schizophrenie reichen. Psychologen, Psychotherapeuten und Mediziner warnen vor den unberechenbaren Folgen der Bühnen-Hypnose, die in Schweden, Israel und einigen Teilen Amerikas bereits gesetzlich verboten ist. Mittwoch, 17. Januar 2001 (Woche 3)/15.12.2000 21.45 Tatort Bienzle und die schöne Lau Rollen und Darsteller: Hauptkommissar Ernst Bienzler Dietz Werner Steck Kommissar Gächter Rüdiger Wandel Hannelore Schmiedinger Rita Russe Vera Laible Despina Pajanou Fritz Laible Bernd Tauber Eberhard Laible Matthias Ponnier Selnek Gerd David Thomas Weinmann Jakob Wurster Liz Tatjana Clasing und andere Autor: Felix Huby, Werner Zeindler Regie: Hartmut Griesmayr An einer idyllischen Quelle auf der Schwäbischen Alb ist Fritz Laible, ein passionierter Höhlentaucher, in der "Blauhöhle" auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Er hat als erfahrener, guter und vorsichtiger Taucher gegolten. Für den alten Weinmann, Laibles väterlichen Freund, steht daher fest: Fritz Laible ist ermordet worden. Zufällig ist Kommissar Bienzle am Ort. Er beginnt zu ermitteln. Die erste Überraschung erlebt Bienzle, als er der Witwe die traurige Nachricht überbringt. Der auffallend attraktiven Vera Laible scheint der Tod ihres Mannes nicht nahezugehen, und sie versucht auch nicht, Trauer vorzutäuschen. Ein Blick auf den Hof sagt Bienzle außerdem, daß die Erbschaft sich für die schöne Witwe durchaus lohnen würde. "Die schöne Lau", wie Vera allenthalben genannt wird, ist nicht der Typ, der sich durch einen besitzergreifenden Gatten einengen läßt. Von ihrem Mann enttäuscht, hat sich Vera einen Liebhaber zugelegt: den jungen Thomas Weinmann. Für Bienzle ist klar, dass der Schlüssel zur Lösung des Falles bei der "schönen Lau" liegt, und um den Mörder zu überführen, stellt er ihm eine Falle. Samstag, 20. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000 11.05 Heimweh (Lassie come home) Spielfilm USA 1943 Rollen und Darsteller: Joe Carraclough Roddy McDowall Sam Carraclough Donald Crisp Dally Dame May Whitty Rowlie Edmund Gwenn Herzog von Rudling Nigel Bruce Mrs. Carraclough Elsa Lanchester Priscilla Elizabeth Taylor Daniel Fadden Ben Webster Hynes J. Patrick O'Malley Jock Alan Napier Andrew Arthur Shields und andere Regie: Fred M. Wilcox Drehbuch: Hugo Butler nach einem Roman von Eric Knight In einer kleinen Stadt der englischen Grafschaft Yorkshire lebt Joe Carraclough mit seinen Eltern und seiner geliebten Lassie. Der Junge und die Hündin sind unzertrennlich. Umso härter trifft es Joe, als sein arbeitsloser Vater Lassie eines Tages verkaufen muss. Da der Collie immer wieder ausreißt und zu den Carracloughs zurückkehrt, lässt ihn der neue Besitzer auf sein Gut nach Schottland schaffen. Auch dort ist Lassie jedoch nicht zu halten, sie läuft wieder weg und findet unter vielen Abenteuern den Weg zurück nach Yorkshire. "Lassie" bringt ein Wiedersehen mit dem klugen Collie aus der erfolgreichen Fernseh-Serie, spielt jedoch in England und Schottland, der eigentlichen Heimat dieser Hunde. In einer Kinderrolle wirkt Elizabeth Taylor mit. Sonntag, 21. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000 14.00 Ein Richter zum Küssen Spielfilm BRD 1994 Rollen und Darsteller: Dr. Klaus Blume Klausjürgen Wussow Christine Klausjürgen Wussow Lena Hartmann Heidelinde Weis Seiler Heinz Rennhack Irene Kraus Barbara Schöne Hajo Kraus Hans Häckermann Pfannenstiel Heinrich Schweiger Paul Pit Krüger Frau Lieblich Gudrun Velisek Lolo Uwe Kröger Sabine Sabine Bohlmann Wolfgang Michael Menger Benjamin Benjamin Spiehs und andere Regie: Otto W. Retzer Drehbuch: Rolf-René Schneider Dr. Klaus Blume (Klausjürgen Wussow) hat sich als Richter im idyllischen St. Veit/Kärnten ein Herz für das Schicksal der Angeklagten bewahrt. Seine Gutmütigkeit wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als ihn die Kinder seiner verunglückten Schwester Christine um einen großen Gefallen Bitten. Sabine (Sabine Bohlmann), Wolfgang (Michael Menger) und der kleine Benjamin (Benjamin Spiehs) leben in einer Villa am Wörthersee. Sie befürchten, dass sie ins Heim müssen, wenn herauskommt, dass ihre Mutter nicht mehr lebt. Zudem gibt es ein Millionenerbe aus der Schweiz, das aber nur ihre Mutter persönlich antreten kann. Die Kinder bitten Blume, in die Rolle von Christine zu schlüpfen, um so die Schweizer Notarin Lena Hartmann (Heidelinde Weis) zu überlisten. Blume lässt sich widerwillig auf die Maskerade ein, doch schon bald findet er an dem Rollenspiel Gefallen, auch wenn er noch allzu burschikos und kokett erscheint. Er trickst als "Christine" den rabiaten Villenvermieter Pfannenstiel (Heinrich Schweiger) aus und verliebt sich als Dr. Blume in die aparte Notarin Lena Hartmann, die das Millionenerbe verwaltet. Bald gerät Blumes Doppelspiel jedoch außer Kontrolle. Sein Erzrivale, der penible Staatsanwalt Seiler (Heinz Rennhack) macht "Christine" als Erbschleicher den Hof und Lena schöpft allmählich Verdacht. Die Situation eskaliert, als Blume und sein alter Ego "Christine" zugleich auf den Ball der Juristen eingeladen werden. Der Gerichtspräsident Hajo Kraus (Hans Häckermann) ahnt nicht, mit wem er da tanzt, und Staatsanwalt Seiler traut seinen Augen nicht. In letzter Sekunde entkommet Blume einem Eklat, doch als er am nächsten Tag den Erbvertrag unterschreiben soll, hat er plötzlich Skrupel. Darf er wirklich das Recht brechen, um seine Nichte und die Neffen zu retten? Otto W. Retzer ("Ein Schloss am Wörthersee") inszenierte an den idyllischen Originalschauplätzen in Kärnten diese Verwechslungskomödie mit Klausjürgen Wussow ("Klinik unter Palmen" in der Rolle des charismatischen Richters Dr. Blume. Sonntag, 21. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000 20.15 Kastanien im Feuer Komödie von Rudy Kupferschmidt Eine Inszenierung des Theaters Alte Werkstatt Frankenthal Mit Marion Kramper-Erb Regie: Wolfgang Bachtler Karl ist von seiner Firma in den Vorruhestand versetzt worden. Seiner Frau Els erzählt er aber nichts davon. Stattdessen geht er jeden Tag wie bisher aus dem Haus, schlägt in einer ärmlichen Kneipe die Zeit tot und schließt dabei seltsame Freundschaften. Natürlich bekommt die misstrauische Els Wind davon. Genauso vergebens versucht Karl geheimzuhalten, dass er eine saftige Abfindung bekommen hat. Schließlich ist Els selbst tief in Karls "neues Leben" verstrickt . Wolfgang Bachtler, der die Regie führt, ist in dieser Komödie auch der Hauptdarsteller, Magdalena Zettler gibt seine zänkische Ehefrau. Arno Kallmayer spielt einen Kneipenwirt mit Fernweh und Marion Kramper-Erb dieverruchte Elly, die sich hin und wieder in den halbseidenen "Herrn Elle" verwandelt. Sonntag, 21. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000 23.35 Ginger und Fred (Ginger et Fred) Spielfilm BRD / I / F 1985 Rollen und Darsteller: Amelia Bonetti "Ginger" Giulietta Masina Pippo Botticella "Fred" Marcello Mastroianni Conferencier Franco Fabrizi Admiral Frederick von Ledenburg Transvestit Augusto Poderosi Regie-Assistent Martin Maria Blau und andere Regie: Federico Fellini Drehbuch: Federico Fillini, Tonio Guerra, Tullio Pinelli Ihre große Stunde schlug in den späten 40-er Jahren. Amelia Bonetti (Giulietta Masina) und Pippo Botticella (Marcello Mastroianni) glänzten auf den Varieté-Bühnen mit der Imitation einer Stepptanz-Nummer von Ginger Rogers und Fred Astaire. Doch seit die beiden das letzte Mal unter dem Namen "Ginger und Fred" auftraten, sind mehr als 30 Jahre vergangen. Pippo ist inzwischen Vertreter und Amelia Großmutter und Besitzerin eines kleinen Ladens. Im Rahmen einer nostalgischen weihnachtlichen Unterhaltungsssendung erinnert sich das Fernsehen an die beiden und lädt sie ein. Zu den weiteren Gästen dieser Show zählen die Doppelgänger von Franz Kafka und Marcel Proust sowie weitere skurrile Gestalten wie der Erfinder eines essbaren Damenslips, eine Kuh mit 20 Eutern und eine Frau, die unter Tränen berichtet, wie sie freiwillig einen Monat lang auf das Fernsehen verzichtete. Als sie sich für ihre alte Tanznummer vorbereiten, erfährt Amelia von einem Bühnenhelfer, einem Bekannten aus alten Zeiten, dass Pippo ihre Trennung seinerzeit nicht verschmerzte und einige Zeit in der "Klapsmühle" verbringen musste. Unmittelbar vor ihrem großen Auftritt taucht ein Stromausfall das Studio in Stille und Finsternis. Zusammengekauert auf dem Boden, nutzen die beiden die unerwartete Ruhe inmitten des Trubels für ein warmherziges Gespräch. Als das Licht wieder angeht, ist es Zeit für ihren ganz großen Auftritt. Federico Fellinis spätes Meisterwerk "Ginger und Fred" ist eine kompromisslose und zugleich augenzwinkernde Abrechnung mit dem Fernsehen, dessen seelenlos-sterile Oberfläche mit einem farbenprächtigen, skurrilen Mikrokosmos hinter der Bühne korrespondiert, der mit typisch "fellinesken" Figuren und Gesichtern voller Spontaneität, Witz und Menschlichkeit bevölkert ist. Giulietta Masina und Marcello Mastroianni begeistern durch ihre großartige schauspielerische Leistung. Dienstag, 23. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000 18.15 Was die Großmutter noch wußte (BW und SR) 18.50 Was die Großmutter noch wußte (RP) Party-Buffet Ist ein Partybuffet nicht wie Schlaraffenland? So viele schöne appetitliche Speisen werden angeboten und die Wahl fällt oftmals schwer. Immer wieder kommt man an noch interessanteren Dingen vorbei, die man unbedingt probieren muss. Da kann es leicht passieren, dass der Teller etwas voller wird als man eigentlich ursprünglich wollte. Aber ist so ein Buffet nicht auch für ein kleineres Fest in der Familie angebracht? Die Hausfrau kann die Speisen am Vortag vorbereiten, muss nur am "Feier"-Tag das Buffet aufbauen und kann mit den Gästen sitzen und feiern. Wir verraten Ihnen unsere besten Rezepte für kleine Dinge, die auf einem Buffet nicht fehlen sollten. Donnerstag, 25. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000 21.00 Fahr mal hin Von Stahl und Stahlrossen - Das Siegerland Ein Film von Jutta Kastenholz Noch heute rauchen im Quellgebiet der Sieg die Kohlenmeiler als Zeugen einer Jahrtausende alten Tradition der Erzgewinnung. Glaubt man den Legenden, so hat schon Wieland, der sagenhafte Schmied der Germanen, im Siegerland seine Schwerter geschmiedet. Stahlhütten und Bergwerke prägten den Charakter dieser Region, deren Herz die Stadt Siegen ist. Und nur wenige wissen, dass hier der Malerfürst Peter Paul Rubens geboren wurde. Doch auch jenseits der Landesgrenze bietet das Siegerland Sehenswürdiges: von der Freusburg zum Druidenstein bis hin zur Eisenbahnstadt Betzdorf. Seit einigen Jahren schnauft sogar eine alte Dampflok wieder durch die grünen Täler. Dienstag, 30. Januar 2001 (Woche 5)/15.12.2000 18.15 Was die Großmutter noch wußte (BW und SR) 18.50 Was die Großmutter noch wußte (RP) Die Sendung von der Wurst Wer kennt nicht die Geschichte vom sterbenden alten Metzger, der mit seinem letzten Hauch dem Sohn und Erben offenbart, dass man Leberwurst auch aus Leber machen kann. Natürlich tut diese Geschichte vielen ehrlichen Metzgern unrecht. Aber ein Quäntchen Misstrauen über den Inhalt der Würste trägt jeder mit sich. Kathrin und Werner sind dem Geheimnis des Wurstmachens nachgegangen. Nicht zuletzt deshalb, weil nach eine früheren Sendung zum Thema "Wurst" die damals gezeigten Rezepte hoch begehrt waren. Dienstag, 30. Januar 2001 (Woche 5)/15.12.2000 22.15 Zeichen der Zeit Der Liebe wegen... Deutsche Frauen in Tunesien (1/1) Ein Film von Susanne Bausch Angela war jahrelang ohne Partner. Im Urlaub in Tunesien stand plötzlich ein junger Mann vor ihr. Animateur Hamed lud auf der Hotelterrasse zu einem Kaffee ein. Wenige Tage später war ihr klar, das sei der Mann fürs Leben, und richtig zum Heiraten. Rentnerin Gisela kam verwitwet nach Tunesien. "Was habe ich vom Leben schon noc zu erwarten?" An der Hotelrezeption machte ein junger Tunesier ihr eindeutige Anträge."Es schmeichelt schon, wenn so ein junger Mann um einen ist." Sie kam immer wieder nach Tunesien und half ihrem Freund, einen Blumenladen aufzubauen. Antje war mit ihren Kindern im Urlaub, Tunesien war reiner Zufall, es war einfach das billigste Angbot. Im Souveniershop lernte sie einen jungen Händler kennen. Nach einigen weiteren Tunesienbesuchen beschloss sie, ihn zu heiraten und für immer nach Tunesien zu ziehen. Über zehn Millionen Deutsche machen jährlich in Tunesien Urlaub, sie sind mit Abstand die größte Touristengruppe dort. Hunderte von deutschen Frauen heiraten jährlich tunesische Männer. Tausende unterhalten lockere oder feste Beziehungen zu ihren tunesischen Freunden. Meistens sind die Männer jünger, die Frauen berufs- und lebenserfahren. Der Liebe wegen kommen sie ,viele entschließen sich dann ganz dort zu leben. Oft ist ihnen die Tragweite der Entscheidung anfangs nicht klar. Missverständnisse und Unkenntnis über die andere Gesellschaft können zu großen Enttäuschungen führen. Autorin S.Bausch portraitiert Frauen, die sich auf das Abenteuer einer Liebe zwischen zwei Kulturen eingelassen haben. Donnerstag, 1. Februar 2001 (Woche 5)/15.12.2000 Nachgelieferte Gäste beachten! 09.35 Wunschbox Zu Gast: Edina Pop und Prinzessin Barbara von Lobkowicz Donnerstag, 1. Februar 2001 (Woche 5)/15.12.2000 Nachgeliefertes Thema für BW beachten! 18.15 Familien-Rat (BW) Von Leih-Omas und pensionierten Tüftlern Senioren-Service in Baden-Württemberg Donnerstag, 1. Februar 2001 (Woche 5)/15.12.2000 Nachgeliefertes Thema für BW beachten! 23.50 Familien-Rat (WH) (BW) Von Leih-Omas und pensionierten Tüftlern Senioren-Service in Baden-Württemberg Donnerstag, 1. Februar 2001 (Woche 5)/15.12.2000 Nachgelieferte Gäste beachten! 04.00 Wunschbox (WH) Zu Gast: Edina Pop und Prinzessin Barbara von Lobkowicz Freitag, 2. Februar 2001 (Woche 5)/15.12.2000 21.45 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Mobilität: Heute hier ... morgen fort Aufzeichnung vom 24. Januar 2001, Schloss Favorite Ludwigsburg "Sich regen bringt Segen" - Im Zeitalter der Mobilität wird die Ahnung des Volksmunds zur Gewissheit. Der Umzugskarton als Karrieremerkmal, die Bahncard als Beförderungsmittel im doppelten Wortsinn. Nur wer bereit ist, sich weg zu bewegen, wird belohnt. Statt allabendliches trautes Heim, fünf Tage weg von zu Hause. Die moderne Berufswelt setzt Karrierewillige unter Zugzwang. Wer weiter kommen will, muss mobil sein: Heute hier, morgen fort! Doch wieviel Mobilität verkraftet die Seele? Wieviel Hin und Her hält eine Partnerschaft aus? Wie oft können Kinder die Schule wechseln bis sie zu Einzelgängern werden? Wieland Backes fragt nach bei Arbeitsnomaden, Wochenendpendlern, Weltbürgern, bei Mobilitätsverweigerern und Stubenhockern. Sonntag, 4. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 Geänderten Beitrag für BW und SR beachten! 13.00 Tiergeschichten (BW und SR) Notfall im Affenhaus Der Zoodoktor im Einsatz Ein Film von Yvonne Menne (Erstsendung: 08.09.2000, Das Erste) Sonntag, 4. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 Nachgelieferten Beitrag beachten! 21.15 Pfälzer Wein, Weib und Gesang Heitere Szenen von Pfälzer Mundartbühnen Montag, 5. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 Nachgelieferten Gast beachten! 09.35 Wunschbox Zu Gast: Pe Werner Montag, 5. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 22.45 "Holocaust Industrie" Ein Buch - ein Skandal Ein Film von Tina Mendelsohn The Holocaust Industry lautet der provozierende Titel eines Buches, das Mitte des Jahres 2000 in Großbritannien und den USA erschienen ist. Sein Autor, Norman G. Finkelstein, beklagt darin, dass jüdische Organisationen wie der World Jewish Congress und die Claims Conference, ein Zusammenschluss jüdischer Interessengruppen zur Durchsetzung von Wiedergutmachungsansprüchen, das Leid der Millionen von den Nazis ermordeten Juden aus Macht- und Profitgier ausbeuteten. Deutsche und schweizer Unternehmen seien mit falschen Beschuldigungen und gefälschten Angaben zur Zahl der noch lebenden Opfer unter Druck gesetzt worden. Ein großer Teil der Wiedergutmachungsgelder komme nicht den Opfern, sondern der Holocaust-Industrie - Gedenkstätten, Forschungszentren, Museen und Dokumentationszentren - zugute. Das Buch des US-Politologen hat in seinem Land heftige Debatten ausgelöst. Finkelsteins Gegner sehen darin ein fatales Signal: Das Buch könnte antisemitische Verschwörungstheorien befördern. Andererseits bestätigt der berühmte Holocaust-Forscher Raoul Hilberg, die Kritik sei stellenweise gerechtfertigt. Finkelsteins Thesen haben Deutschland erreicht: Paul Spiegel und Salomon Korn vom Zentralrat der Juden in Deutschland haben den Piper-Verlag aufgefordert, die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe, die für den 7. Februar 2001 geplant ist, zu unterlassen. Man fürchtet, das Buch könne eine Argumentationshilfe für Rechtsextreme werden. Auch renommierte Historiker wie Hans Mommsen und Eberhard Jäckel plädieren für eine freiwillige Selbstzensur der Deutschen. In ihrem Film kehrt Tina Mendelsohn zu den Fakten zurück und untersucht jenseits ideologischer Frontenbildung die Kernthesen des umstrittenen Autors. Die von Finkelstein offengelegten Belege werden auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft, die Protagonisten der US-Debatte kommen zu Wort, darunter der vielfach wegen seiner hohen Honorare angegriffene Anwalt Ed Klein, der Zwangsarbeiter vertritt, Rabbi Singer vom World Jewish Congress sowie Betroffene - ehemalige Zwangsarbeiter, die Finkelsteins Vorwürfe bestätigen. Außerdem Raoul Hilberg und Hans Mommsen. Der Film wird anlässlich des Erscheinens von "Die Holocaust Industrie" in Deutschland ausgestrahlt. Montag, 5. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 Nachgelieferten Gast beachten! 04.00 Wunschbox (WH) Zu Gast: Pe Werner Dienstag, 6. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 18.15 Was die Großmutter noch wußte (BW und SR) 18.50 Was die Großmutter noch wußte (RP) Keimlinge und Sprossen Die Sojasprossen beim Chinesen waren es, die uns neugierig gemacht haben auf dieses vitaminreiche Gemüse, das in einer Zeit, wo frisches Gartengemüse und heimische Salate rar sind, einen hervorragenden Ersatz dafür bietet. Die Vielfalt der Samen, die sich zum Keimen eignnen, ist groß. Da gibt es die Bohnen mit ihrem hohen Eiweißgehalt und die Kirchererbsen, die man aus dem Urlaub am Mittelmeer kennt. Oder die Erbsen und Linsen. Aber auch aus Senfsamen können Keimlinge gezogen werden und sogar aus Buchweizen, Hafer, Reis oder Sesam. Fast alle Samen, die von essbaren PFlanzen stammen, sind zum Ziehen von Sprossen geeignet. Sie sollten ein wenig damit experimentieren. Das Sprossenziehen ist ganz einfach. Wer hat nicht schon seine eigene Kresse auf einem Wattebausch gezogen? Die Sprossen können roh als Salat oder gedünstet, ja - wenn man es mag- sogar fritiert zubereitet werden. Sie bieten eine große Abwechslung im Winter, wenn man nicht auf Treibhaus-Gemüse und -Salate zurückgreifen möchte. Außerdem haben sie die Garantie, dass dieses Gemüse, also Ihre Keimlinge, nicht behandelt oder gespritzt sind. Allerdings muss das Saatgut zum "Sprossen ziehen" bestimmt sein, damit gesichert ist, dass es nicht mit Insektiziden gespritzt wurde. Mittwoch, 7. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 Nachgelieferte Gäste beachten! 09.35 Wunschbox Zu Gast: Damenkapelle Folge 609 Mittwoch, 7. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 Nachgelieferte Gäste beachten! 04.00 Wunschbox (WH) Zu Gast: Damenkapelle Folge 609 Donnerstag, 8. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000 Geänderten Beitrag beachten! 21.00 Fahr mal hin Brunnen, Bäder, Brücken Bad Kreuznach an der Nahe ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Fax 07221 929-2013 Internet: pressestelle@swr-online.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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