SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmergänzungen
Woche 2 - 5

Baden-Baden (ots) -      

    Dienstag, 9. Januar 2001 (Woche 2)/15.12.2000

    18.15    Was die Großmutter noch wußte (BW und SR)
    18.50    Was die Großmutter noch wußte (RP)
    
                 Eintöpfe
    
    Mit einfachen Zutaten, die überall zur Verfügung stehen, soll ein
Gericht zubereitet werden. Die Zubereitung soll unkompliziert sein
und die Hausfrau nicht allzu sehr beschäftigen. Man muss es aufs
Feuer stellen können und wenn man wieder heimkommt, soll es fertig
sein. Es soll alles enhalten, was der Mensch zu seiner Ernährung
braucht und es soll auch noch gut schmecken. Die Lösung: der Eintopf.
    
    Bei der Erstausstrahlung 1994 war dies die 100. Sendung und darum
wurde sie auch ein wenig ausgeschmückt. So fahren Kathrin und Werner
in einem Beiwagen Motorrad über den Gotthard und der damalige
Fernsehdirektor kommt während der Sendung zum Gratulieren.
Schließlich bringen die Sänger Hein Kröher und René Égles den
Jubliaren ein Ständchen.
    
    
    Dienstag, 16. Januar 2001 (Woche 3)/15.12.2000
    
    21.45    Blickpunkt Europa
              
                 Magazin
                 Moderation: Iene Carrillo und Immo Vogel
    
    Thema unter anderen: Auf Lachssafari in Norwegen:
    Mitten im eisigen Winter kehren die Lachse zum Laichen in die
norwegischen Fjorde zurück. Ein Naturschauspiel, das sich manche
Abenteurer in dicken Neoprenanzügen inmitten der Flüsse nicht
entgehen lassen wollen.
    
      
    Mittwoch, 17. Januar 2001 (Woche 3)/15.12.2000
    
    21.00    Schlaglicht
              
                 Willenlos in Trance
              
                 Bühnenhypnose - Gefahr oder Unterhaltung?
              
                 Eine Reportage von Tatjana Gessler
    
    Hypnotisiert werden kann fast jeder. Das glauben unzählige
Show-Hypnotiseure, die täglich durch Diskotheken und auf
Betriebsfesten durch Deutschland tingeln - ohne Ausbildung und ohne
etwas über die Teilnehmer, und deren psychische oder physische
Verfassung zu wissen, denn die Auswirkungen einer Hypnose auf die
Psyche der in Trance Versetzten sind nicht vorhersehbar. Sie können
im Extremfall von Depression bis zu Schizophrenie reichen.
Psychologen, Psychotherapeuten und Mediziner warnen vor den
unberechenbaren Folgen der Bühnen-Hypnose, die in Schweden, Israel
und einigen Teilen Amerikas bereits gesetzlich verboten ist.
    
    
    Mittwoch, 17. Januar 2001 (Woche 3)/15.12.2000
    
    21.45    Tatort
              
                 Bienzle und die schöne Lau
            
                 Rollen und Darsteller:
              
                 Hauptkommissar Ernst Bienzler      Dietz Werner Steck
                 Kommissar Gächter                         Rüdiger Wandel
                 Hannelore Schmiedinger                 Rita Russe
                 Vera Laible                                  Despina Pajanou
                 Fritz Laible                                 Bernd Tauber            
                 Eberhard Laible                            Matthias Ponnier
                 Selnek                                          Gerd David
                 Thomas Weinmann                            Jakob Wurster            
                 Liz                                                Tatjana Clasing
                  und andere
              
                 Autor: Felix Huby, Werner Zeindler
              
                 Regie: Hartmut Griesmayr
    
    An einer idyllischen Quelle auf der Schwäbischen Alb ist Fritz
Laible, ein passionierter Höhlentaucher, in der "Blauhöhle" auf
mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Er hat als erfahrener, guter und
vorsichtiger Taucher gegolten. Für den alten Weinmann, Laibles
väterlichen Freund, steht daher fest: Fritz Laible ist ermordet
worden. Zufällig ist Kommissar Bienzle am Ort. Er beginnt zu
ermitteln. Die erste Überraschung erlebt Bienzle, als er der Witwe
die traurige Nachricht überbringt. Der auffallend attraktiven Vera
Laible scheint der Tod ihres Mannes nicht nahezugehen, und sie
versucht auch nicht, Trauer vorzutäuschen. Ein Blick auf den Hof sagt
Bienzle außerdem, daß die Erbschaft sich für die schöne Witwe
durchaus lohnen würde. "Die schöne Lau", wie Vera allenthalben
genannt wird, ist nicht der Typ, der sich durch einen
besitzergreifenden Gatten einengen läßt. Von ihrem Mann enttäuscht,
hat sich Vera einen Liebhaber zugelegt: den jungen Thomas Weinmann.
Für Bienzle ist klar, dass der Schlüssel zur Lösung des Falles bei
der "schönen Lau" liegt, und um den Mörder zu überführen, stellt er
ihm eine Falle.
    
    
Samstag, 20. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000
    
    11.05    Heimweh
              
                 (Lassie come home)
              
                 Spielfilm USA 1943
              
                 Rollen und Darsteller:
              
                 Joe Carraclough      Roddy McDowall            
                 Sam Carraclough      Donald Crisp            
                 Dally                      Dame May Whitty            
                 Rowlie                    Edmund Gwenn            
                 Herzog von Rudling Nigel Bruce              
                 Mrs. Carraclough    Elsa Lanchester              
                 Priscilla                Elizabeth Taylor              
                 Daniel Fadden         Ben Webster              
                 Hynes                      J. Patrick O'Malley              
                 Jock                        Alan Napier            
                 Andrew                    Arthur Shields              
                 und andere
              
                 Regie: Fred M. Wilcox
              
                 Drehbuch: Hugo Butler nach einem Roman von Eric Knight
    
    In einer kleinen Stadt der englischen Grafschaft Yorkshire lebt
Joe Carraclough mit seinen Eltern und seiner geliebten Lassie.  Der
Junge und die Hündin sind unzertrennlich. Umso härter trifft es Joe,
als sein arbeitsloser Vater Lassie eines Tages verkaufen muss. Da der
Collie immer wieder ausreißt und zu den Carracloughs zurückkehrt,
lässt ihn der neue Besitzer auf sein Gut nach Schottland schaffen.
Auch dort ist Lassie jedoch nicht zu halten, sie läuft wieder weg und
findet unter vielen Abenteuern den Weg zurück nach Yorkshire.
    "Lassie" bringt ein Wiedersehen mit dem klugen Collie aus der
erfolgreichen Fernseh-Serie, spielt jedoch in England und Schottland,
der eigentlichen Heimat dieser Hunde. In einer Kinderrolle wirkt
Elizabeth Taylor mit.
    
    
    Sonntag, 21. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000
    
    14.00    Ein Richter zum Küssen
              
                 Spielfilm BRD 1994
              
                 Rollen und Darsteller:
              
                 Dr. Klaus Blume      Klausjürgen Wussow              
                 Christine                Klausjürgen Wussow            
                 Lena Hartmann         Heidelinde Weis              
                 Seiler                    Heinz Rennhack              
                 Irene Kraus            Barbara Schöne              
                 Hajo Kraus              Hans Häckermann              
                 Pfannenstiel          Heinrich Schweiger              
                 Paul                        Pit Krüger              
                 Frau Lieblich        Gudrun Velisek            
                 Lolo                      Uwe Kröger              
                 Sabine                  Sabine Bohlmann              
                 Wolfgang                Michael Menger              
                 Benjamin                Benjamin Spiehs
                 und andere
              
                 Regie: Otto W. Retzer
              
                 Drehbuch: Rolf-René Schneider
        
    Dr. Klaus Blume (Klausjürgen Wussow) hat sich als Richter im
idyllischen St. Veit/Kärnten ein Herz für das Schicksal der
Angeklagten bewahrt. Seine Gutmütigkeit wird jedoch auf eine harte
Probe gestellt, als ihn die Kinder seiner verunglückten Schwester
Christine um einen großen Gefallen Bitten. Sabine (Sabine Bohlmann),
Wolfgang (Michael Menger) und der kleine Benjamin (Benjamin Spiehs)
leben in einer Villa am Wörthersee. Sie befürchten, dass sie ins Heim
müssen, wenn herauskommt, dass ihre Mutter nicht mehr lebt. Zudem
gibt es ein Millionenerbe aus der Schweiz, das aber nur ihre Mutter
persönlich antreten kann. Die Kinder bitten Blume, in die Rolle von
Christine zu schlüpfen, um so die Schweizer Notarin Lena Hartmann
(Heidelinde Weis) zu überlisten. Blume lässt sich widerwillig auf die
Maskerade ein, doch schon bald findet er an dem Rollenspiel Gefallen,
auch wenn er noch allzu burschikos und kokett erscheint. Er trickst
als "Christine" den rabiaten Villenvermieter Pfannenstiel (Heinrich
Schweiger) aus und verliebt sich als Dr. Blume in die aparte Notarin
Lena Hartmann,  die das Millionenerbe verwaltet. Bald gerät Blumes
Doppelspiel jedoch außer Kontrolle.
    
    Sein Erzrivale, der penible Staatsanwalt Seiler (Heinz Rennhack)
macht "Christine" als Erbschleicher den Hof und Lena schöpft
allmählich Verdacht. Die Situation eskaliert, als Blume und sein
alter Ego "Christine" zugleich auf den Ball der Juristen eingeladen
werden. Der Gerichtspräsident Hajo Kraus (Hans Häckermann) ahnt
nicht, mit wem er da tanzt, und Staatsanwalt Seiler traut seinen
Augen nicht. In letzter Sekunde entkommet Blume einem Eklat, doch als
er am nächsten Tag den Erbvertrag unterschreiben soll, hat er
plötzlich Skrupel. Darf er wirklich das Recht brechen, um seine
Nichte und die Neffen zu retten?
    
    Otto W. Retzer ("Ein Schloss am Wörthersee") inszenierte an den
idyllischen Originalschauplätzen in Kärnten diese
Verwechslungskomödie mit Klausjürgen Wussow ("Klinik unter Palmen" in
der Rolle des charismatischen Richters Dr. Blume.
    
    
    Sonntag, 21. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000
    
    20.15
                 Kastanien im Feuer
                 Komödie von Rudy Kupferschmidt
                 Eine Inszenierung des Theaters Alte Werkstatt Frankenthal
                 Mit Marion Kramper-Erb
                 Regie: Wolfgang Bachtler
    
    Karl ist von seiner Firma in den Vorruhestand versetzt worden.
Seiner Frau Els erzählt er aber nichts davon. Stattdessen geht er
jeden Tag wie bisher aus dem Haus, schlägt in einer ärmlichen Kneipe
die Zeit tot und schließt dabei seltsame Freundschaften. Natürlich
bekommt die misstrauische Els Wind davon. Genauso vergebens versucht
Karl geheimzuhalten, dass er eine saftige Abfindung bekommen hat.
Schließlich ist Els selbst tief in Karls "neues Leben" verstrickt .
    
    Wolfgang Bachtler, der die Regie führt, ist in dieser Komödie auch
der Hauptdarsteller, Magdalena Zettler gibt seine zänkische Ehefrau.
Arno Kallmayer spielt einen Kneipenwirt mit Fernweh und Marion
Kramper-Erb dieverruchte Elly, die sich hin und wieder in den
halbseidenen "Herrn Elle" verwandelt.
    
      
    
    Sonntag, 21. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000
    
    23.35    Ginger und Fred
              
                 (Ginger et Fred)
              
                 Spielfilm BRD / I / F 1985
              
                 Rollen und Darsteller:
              
                 Amelia Bonetti "Ginger"      Giulietta Masina              
                 Pippo Botticella "Fred"      Marcello Mastroianni              
                 Conferencier                        Franco Fabrizi              
                 Admiral                                Frederick von Ledenburg            
                 Transvestit                         Augusto Poderosi              
                 Regie-Assistent                  Martin Maria Blau            
                 und andere
              
                 Regie: Federico Fellini
              
                 Drehbuch: Federico Fillini, Tonio Guerra, Tullio Pinelli
    
    Ihre große Stunde schlug in den späten 40-er Jahren. Amelia
Bonetti (Giulietta Masina) und Pippo Botticella (Marcello
Mastroianni) glänzten auf den Varieté-Bühnen mit der Imitation einer
Stepptanz-Nummer von Ginger Rogers und Fred Astaire. Doch seit die
beiden das letzte Mal unter dem Namen "Ginger und Fred" auftraten,
sind mehr als 30 Jahre vergangen. Pippo ist inzwischen Vertreter und
Amelia Großmutter und Besitzerin eines kleinen Ladens. Im Rahmen
einer nostalgischen weihnachtlichen Unterhaltungsssendung erinnert
sich das Fernsehen an die beiden und lädt sie ein. Zu den weiteren
Gästen dieser Show zählen die Doppelgänger von Franz Kafka und Marcel
Proust sowie weitere skurrile Gestalten wie der Erfinder eines
essbaren Damenslips, eine Kuh mit 20 Eutern und eine Frau, die unter
Tränen berichtet, wie sie freiwillig einen Monat lang auf das
Fernsehen verzichtete. Als sie sich für ihre alte Tanznummer
vorbereiten, erfährt Amelia von einem Bühnenhelfer, einem Bekannten
aus alten Zeiten, dass Pippo ihre Trennung seinerzeit nicht
verschmerzte und einige Zeit in der "Klapsmühle" verbringen musste.
Unmittelbar vor ihrem großen Auftritt taucht ein Stromausfall das
Studio in Stille und Finsternis. Zusammengekauert auf dem Boden,
nutzen die beiden die unerwartete Ruhe inmitten des Trubels für ein
warmherziges Gespräch. Als das Licht wieder angeht, ist es Zeit für
ihren ganz großen Auftritt.
    
    Federico Fellinis spätes Meisterwerk "Ginger und Fred" ist eine
kompromisslose und zugleich augenzwinkernde Abrechnung mit dem
Fernsehen, dessen seelenlos-sterile Oberfläche mit einem
farbenprächtigen, skurrilen Mikrokosmos hinter der Bühne
korrespondiert, der mit typisch "fellinesken" Figuren und Gesichtern
voller Spontaneität, Witz und Menschlichkeit bevölkert ist. Giulietta
Masina und Marcello Mastroianni begeistern durch ihre großartige
schauspielerische Leistung.
    
    
    Dienstag, 23. Januar 2001 (Woche 4)/15.12.2000
    
    18.15    Was die Großmutter noch wußte (BW und SR)
    18.50    Was die Großmutter noch wußte (RP)
    
                 Party-Buffet
    
    Ist  ein  Partybuffet nicht wie Schlaraffenland? So viele schöne
appetitliche Speisen  werden  angeboten  und  die Wahl fällt oftmals
schwer.  Immer wieder kommt man an noch interessanteren Dingen
vorbei,  die man unbedingt probieren muss.  Da kann es leicht
passieren, dass der Teller etwas voller wird als man eigentlich
ursprünglich  wollte.  Aber  ist so ein Buffet nicht auch für ein
kleineres  Fest  in  der Familie angebracht? Die Hausfrau kann die
Speisen am Vortag vorbereiten,  muss nur am "Feier"-Tag das Buffet
aufbauen und kann mit den  Gästen  sitzen und feiern.  Wir verraten
Ihnen unsere besten Rezepte für kleine Dinge, die auf einem Buffet
nicht fehlen sollten.  
    
    Donnerstag, 25. Januar 2001  (Woche 4)/15.12.2000
    
    21.00
                 Fahr mal hin
                 Von Stahl und Stahlrossen -
                 Das Siegerland
                 Ein Film von Jutta Kastenholz
    
    Noch heute rauchen im Quellgebiet der Sieg die Kohlenmeiler als
Zeugen einer Jahrtausende alten Tradition der Erzgewinnung. Glaubt
man den Legenden, so hat schon Wieland, der sagenhafte Schmied der
Germanen, im Siegerland seine Schwerter geschmiedet. Stahlhütten und
Bergwerke prägten den Charakter dieser Region, deren Herz die Stadt
Siegen ist. Und nur wenige wissen, dass hier der Malerfürst Peter
Paul Rubens geboren wurde. Doch auch jenseits der Landesgrenze bietet
das Siegerland Sehenswürdiges: von der Freusburg zum Druidenstein bis
hin zur Eisenbahnstadt Betzdorf. Seit einigen Jahren schnauft sogar
eine alte Dampflok wieder durch die grünen Täler.
    
    
    Dienstag, 30. Januar 2001 (Woche 5)/15.12.2000
    
    18.15    Was die Großmutter noch wußte (BW und SR)
    18.50    Was die Großmutter noch wußte (RP)
    
                 Die Sendung von der Wurst
    
    Wer kennt nicht die Geschichte vom sterbenden alten Metzger, der
mit seinem letzten Hauch dem Sohn und Erben offenbart, dass man
Leberwurst auch aus Leber machen kann. Natürlich tut diese Geschichte
vielen ehrlichen Metzgern unrecht. Aber ein Quäntchen Misstrauen über
den Inhalt der Würste trägt jeder mit sich. Kathrin und Werner sind
dem Geheimnis des Wurstmachens nachgegangen. Nicht zuletzt deshalb,
weil nach eine  früheren Sendung zum Thema "Wurst" die damals
gezeigten Rezepte hoch begehrt waren.
    
    
    Dienstag, 30. Januar 2001 (Woche 5)/15.12.2000
    
    22.15    Zeichen der Zeit
              
                 Der Liebe wegen...
              
                 Deutsche Frauen in Tunesien (1/1)
              
                 Ein Film von Susanne Bausch
    
    Angela war jahrelang ohne Partner. Im Urlaub in Tunesien stand
plötzlich ein junger Mann vor ihr. Animateur Hamed lud auf der
Hotelterrasse zu einem Kaffee ein. Wenige Tage später war ihr klar,
das sei der Mann fürs Leben, und richtig zum Heiraten.

    Rentnerin Gisela kam verwitwet nach Tunesien. "Was habe ich vom Leben schon noc  zu erwarten?" An der Hotelrezeption machte ein junger Tunesier ihr eindeutige Anträge."Es schmeichelt schon, wenn so ein junger Mann um einen ist." Sie kam immer wieder nach Tunesien und half ihrem Freund, einen Blumenladen aufzubauen.

    Antje war mit ihren Kindern im Urlaub, Tunesien war reiner Zufall, es war einfach das billigste Angbot. Im Souveniershop lernte sie einen jungen Händler kennen. Nach einigen weiteren Tunesienbesuchen beschloss sie, ihn zu heiraten und für immer nach Tunesien zu ziehen.

    Über zehn Millionen Deutsche machen jährlich in Tunesien Urlaub,
sie sind mit Abstand die größte Touristengruppe dort. Hunderte von
deutschen Frauen heiraten jährlich tunesische Männer. Tausende
unterhalten lockere oder feste Beziehungen zu ihren tunesischen
Freunden. Meistens sind die Männer jünger, die Frauen berufs- und
lebenserfahren. Der Liebe wegen kommen sie ,viele entschließen sich
dann ganz dort zu leben. Oft ist ihnen die Tragweite der Entscheidung
anfangs nicht klar. Missverständnisse und Unkenntnis über die andere
Gesellschaft können zu großen Enttäuschungen führen.
    Autorin S.Bausch portraitiert Frauen, die sich auf das Abenteuer
einer Liebe zwischen zwei Kulturen eingelassen haben.
    
    Donnerstag, 1. Februar 2001  (Woche 5)/15.12.2000
    
    Nachgelieferte Gäste beachten!
    
    09.35    Wunschbox
                 Zu Gast: Edina Pop und Prinzessin Barbara von Lobkowicz
    
    
    Donnerstag, 1. Februar 2001  (Woche 5)/15.12.2000
    
    Nachgeliefertes Thema für BW beachten!
    
    18.15    Familien-Rat (BW)
                 Von Leih-Omas und pensionierten Tüftlern
                 Senioren-Service in Baden-Württemberg  
    
    Donnerstag, 1. Februar 2001  (Woche 5)/15.12.2000
    
    Nachgeliefertes Thema für BW beachten!
    
    23.50    Familien-Rat (WH) (BW)
                 Von Leih-Omas und pensionierten Tüftlern
                 Senioren-Service in Baden-Württemberg  
    
    Donnerstag, 1. Februar 2001  (Woche 5)/15.12.2000
    
    Nachgelieferte Gäste beachten!
    
    04.00    Wunschbox (WH)
                 Zu Gast: Edina Pop und Prinzessin Barbara von Lobkowicz
    
    
    Freitag, 2. Februar 2001 (Woche 5)/15.12.2000
    
    21.45    Nachtcafé
                 Gäste bei Wieland Backes
                 Mobilität: Heute hier ... morgen fort
                 Aufzeichnung vom 24. Januar 2001, Schloss Favorite
Ludwigsburg
    
    "Sich regen bringt Segen" - Im Zeitalter der Mobilität wird die
Ahnung des Volksmunds zur Gewissheit. Der Umzugskarton als
Karrieremerkmal, die Bahncard als Beförderungsmittel im doppelten
Wortsinn. Nur wer bereit ist, sich weg zu bewegen, wird belohnt.
Statt allabendliches trautes Heim, fünf Tage weg von zu Hause. Die
moderne Berufswelt setzt Karrierewillige unter Zugzwang. Wer weiter
kommen will, muss mobil sein: Heute hier, morgen fort! Doch wieviel
Mobilität verkraftet die Seele? Wieviel Hin und Her hält eine
Partnerschaft aus? Wie oft können Kinder die Schule wechseln bis sie
zu Einzelgängern werden? Wieland Backes fragt nach bei
Arbeitsnomaden, Wochenendpendlern, Weltbürgern, bei
Mobilitätsverweigerern und Stubenhockern.
    
  
    Sonntag, 4. Februar 2001  (Woche 6)/15.12.2000
    
    Geänderten Beitrag für BW und SR beachten!
    
    13.00    Tiergeschichten (BW und SR)
                 Notfall im Affenhaus
                 Der Zoodoktor im Einsatz
                 Ein Film von Yvonne Menne
                 (Erstsendung: 08.09.2000, Das Erste)
    
    
    Sonntag, 4. Februar 2001  (Woche 6)/15.12.2000
    
    Nachgelieferten Beitrag beachten!
    
    21.15    Pfälzer Wein, Weib und Gesang
                 Heitere Szenen von Pfälzer Mundartbühnen
    
    
    Montag, 5. Februar 2001  (Woche 6)/15.12.2000
    
    Nachgelieferten Gast beachten!
    
    09.35    Wunschbox
                 Zu Gast: Pe Werner
    
    
    Montag, 5. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000
    
    22.45    "Holocaust Industrie"
              
                 Ein Buch - ein Skandal
              
                 Ein Film von Tina Mendelsohn
    
    The Holocaust Industry lautet der provozierende Titel eines
Buches, das Mitte des Jahres  2000  in Großbritannien und den USA
erschienen ist. Sein Autor, Norman G. Finkelstein, beklagt darin,
dass jüdische Organisationen wie der World Jewish Congress und die
Claims Conference, ein Zusammenschluss jüdischer Interessengruppen
zur Durchsetzung von Wiedergutmachungsansprüchen, das Leid der
Millionen von den Nazis ermordeten Juden aus Macht- und Profitgier
ausbeuteten. Deutsche und schweizer Unternehmen seien mit falschen
Beschuldigungen und gefälschten Angaben zur Zahl der noch lebenden
Opfer unter Druck gesetzt worden. Ein großer Teil der
Wiedergutmachungsgelder komme nicht den Opfern, sondern der
Holocaust-Industrie - Gedenkstätten, Forschungszentren, Museen und
Dokumentationszentren - zugute.
    
    Das Buch des US-Politologen hat in seinem Land heftige Debatten
ausgelöst. Finkelsteins Gegner sehen darin ein fatales Signal: Das
Buch könnte antisemitische  Verschwörungstheorien befördern.
Andererseits bestätigt der berühmte Holocaust-Forscher Raoul Hilberg,
die Kritik sei stellenweise gerechtfertigt. Finkelsteins Thesen haben
Deutschland erreicht: Paul Spiegel und Salomon Korn vom Zentralrat
der Juden in Deutschland haben den Piper-Verlag aufgefordert, die
Veröffentlichung der deutschen Ausgabe, die für den 7. Februar 2001
geplant ist, zu unterlassen. Man fürchtet, das Buch könne eine
Argumentationshilfe für Rechtsextreme werden. Auch renommierte
Historiker wie Hans Mommsen und Eberhard Jäckel plädieren für eine
freiwillige Selbstzensur der Deutschen.
    
    In ihrem Film kehrt Tina Mendelsohn zu den Fakten zurück und
untersucht jenseits ideologischer Frontenbildung die Kernthesen des
umstrittenen Autors. Die von Finkelstein offengelegten Belege werden
auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft, die Protagonisten der
US-Debatte kommen zu Wort, darunter der vielfach wegen seiner hohen
Honorare angegriffene Anwalt Ed Klein, der Zwangsarbeiter vertritt,
Rabbi Singer vom World Jewish Congress sowie Betroffene - ehemalige
Zwangsarbeiter, die Finkelsteins Vorwürfe bestätigen. Außerdem Raoul
Hilberg und Hans Mommsen.
    
    Der Film wird anlässlich des Erscheinens von "Die Holocaust
Industrie" in Deutschland ausgestrahlt.
    
    
    Montag, 5. Februar 2001  (Woche 6)/15.12.2000
    
    Nachgelieferten Gast beachten!
    
    04.00    Wunschbox (WH)
                 Zu Gast: Pe Werner
    
    
    Dienstag, 6. Februar 2001 (Woche 6)/15.12.2000
    
    18.15    Was die Großmutter noch wußte (BW und SR)
    18.50    Was die Großmutter noch wußte (RP)
    
                 Keimlinge und Sprossen
    
    Die Sojasprossen beim Chinesen waren es, die uns neugierig gemacht
haben auf dieses vitaminreiche Gemüse, das in einer Zeit, wo frisches
Gartengemüse und heimische Salate rar sind, einen hervorragenden
Ersatz dafür bietet. Die Vielfalt der Samen, die sich zum Keimen
eignnen, ist groß. Da gibt es die Bohnen mit ihrem hohen Eiweißgehalt
und die Kirchererbsen, die man aus dem Urlaub am Mittelmeer kennt.
Oder die Erbsen und Linsen. Aber auch aus Senfsamen können Keimlinge
gezogen werden und sogar aus Buchweizen, Hafer, Reis oder Sesam. Fast
alle Samen, die von essbaren PFlanzen stammen, sind zum Ziehen von
Sprossen geeignet. Sie sollten ein wenig damit experimentieren. Das
Sprossenziehen ist ganz einfach. Wer hat nicht schon seine eigene
Kresse auf einem Wattebausch gezogen? Die Sprossen können roh als
Salat oder gedünstet, ja - wenn man es mag- sogar fritiert zubereitet
werden. Sie bieten eine große  Abwechslung im Winter, wenn man nicht
auf Treibhaus-Gemüse und -Salate zurückgreifen möchte. Außerdem haben
sie die Garantie, dass dieses Gemüse, also Ihre Keimlinge, nicht
behandelt oder gespritzt sind. Allerdings muss das Saatgut zum
"Sprossen ziehen" bestimmt sein, damit gesichert ist, dass es nicht
mit Insektiziden gespritzt wurde.
    
    
    Mittwoch, 7. Februar 2001  (Woche 6)/15.12.2000
    
    Nachgelieferte Gäste beachten!
    
    09.35    Wunschbox
                 Zu Gast: Damenkapelle
                 Folge 609
    
    Mittwoch, 7. Februar 2001  (Woche 6)/15.12.2000
    
    Nachgelieferte Gäste beachten!
    
    04.00    Wunschbox (WH)
                 Zu Gast: Damenkapelle
                 Folge 609
    
    
    Donnerstag, 8. Februar 2001  (Woche 6)/15.12.2000
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    21.00    Fahr mal hin
                 Brunnen, Bäder, Brücken
                 Bad Kreuznach an der Nahe
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich
Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.
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