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Südwestrundfunk (SWR): "Report nachgefragt" am 11. Dezember um 22.15 Uhr im Südwestfernsehen: Experten beantworten Verbraucherfragen zum Thema BSE

    Baden-Baden (ots) -  
    
    "Gefährliches Fleisch - Massentierhaltung und Massenkonsum: Essen
wir uns zu Tode?"
    
    Die BSE-Problematik und die Folgen der Massentierhaltung bilden
das Schwerpunkt-Thema der kommenden "Report"-Sendung des
Südwestrundfunks (SWR) am Montag, 11. Dezember 2000, um 21.00 Uhr im
Ersten. Ein halbe Stunde nach dem Politmagazin bietet das
Südwestfernsehen live ab 22.15 Uhr den Zuschauern die Möglichkeit,
sich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen: Experten stehen in der
Call-in-Sendung "Report nachgefragt" Rede und Antwort. Moderator
Fritz Frey hat Tierschützer, Veterinärmediziner und Vertreter der
deutschen Fleischwirtschaft im Mainzer Studio des SWR zu Gast. Die
Diskussionsgrundlage bildet der vorangegangene Filmbericht der
"Report"-Sendung. Die Zuschauer können sich telefonisch unter der
Nummer 01805/90 44 90 oder per E-Mail (nachgefragt@swr.de) mit Fragen
oder Meinungen in die halbstündige Südwest-Sendung einbringen.
    
    BSE im Rind, Dioxin im Fisch, Antibiotika im Kalb: Wöchentlich
gibt es neue Schreckensmeldungen über gefährliches Fleisch und
verseuchte Lebensmittel. Die Verbraucher sind geschockt. Fast hat es
den Anschein, sämtliche natürlichen Nahrungsressourcen seien
gesundheitlich bedenklich. So versichern mittlerweile
Ernährungswissenschaftler glaubhaft, selbst Gemüse könnte
BSE-verseucht sein, weil auch Tierausscheidungen in den Boden
gelangten. Die Ernährungskrise, auch dies wird zunehmend deutlich,
ist hausgemacht. In allen westlichen Industriestaaten nimmt der
Fleischkonsum seit Jahren zu. Immer mehr Menschen essen immer
preiswerteres Fleisch. Und die europäische Landwirtschaft bedient den
grenzenlosen Verbrauch mit grenzenlosen Fleischprodukten, die oft
eher ungenießbarer Retortenmüll sind als tierische Lebensmittel. Seit
Jahren boomt die Agrarindustrie auf dem Rücken der Tiere. Ohne
Massentierhaltung freilich, so argumentiert der Mainstream der
Landwirtschaftslobby, sei der Konsum nicht zu befriedigen.
Millionenfach verenden täglich Tiere in dunklen Hallen und unter den
Rosten von Mastbetrieben, weil sie nicht artgerecht gehalten werden.
Die geschundene Kreatur: "Report" hat wieder einmal Beispiele
unwürdiger Tierhaltung aufgedeckt, dieses Mal bei Geflügelzüchtern.
Was tut der Mensch dem Mitgeschöpf Tier und damit auch sich selbst
an? Wie kann man das Konsumverhalten ändern, ohne auf Fleischprodukte
verzichten zu müssen? Müssen sich die Verbraucher von traditionellen
Genussvorstellungen verabschieden? Wer schützt die Tiere vor den
Menschen und wer die Menschen vor verseuchten Tieren? Um diese und
andere Fragen geht es in "Report" und "Report nachgefragt".
    
    
ots Originaltext: SWR
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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion "Report Mainz",
Tel.: 06131/929-3352.

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