SWR - Südwestrundfunk

SWR-Reihe "Schätze der Welt" werktäglich im Südwestfernsehen
Dreimal Weltkulturerbe aus Russland neu verfilmt
Kishi Pogost, Wladimir, Susdal, Kideksha und Moskauer Kreml setzen Reihe fort

Baden-Baden (ots) - Der Südwestrundfunk (SWR) hat für die Fernsehreihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" die russischen Kulturdenkmale von Kishi-Pogost, Wladimir, Susdal, Kideksha und dem Kreml mit dem Roten Platz in Moskau verfilmt. Die Filme über die drei Kulturstätten, die als Weltkulturerbe unter dem besonderen Schutz der UNESCO stehen, werden im Dezember in den Programmen 3sat und Südwestfernsehen zu sehen sein. Jeweils sonntags um 21.00 Uhr im Kulturkanal 3sat und als Wiederholung am darauffolgenden Samstag um 13.45 Uhr im Südwestfernsehen sind diese Neuproduktionen zu sehen. Ferner werden montags bis freitags jeweils um 12.00 Uhr weitere Produktionen aus der inzwischen auf mehr als 250 Filme angewachsenen Schätze-Reihe im Südwestfernsehen wiederholt. "Durch die inzwischen werktägliche Ausstrahlung von Schätze-Filmen erfüllt das Südwestfernsehen einen wichtigen Teil seines öffentlich-rechtlichen Kulturauftrages", hebt Redaktionsleiterin Gisela Mahlmann hervor. Es beweist aber auch, dass diese im 16:9-Kinoformat hergestellte Filmreihe inzwischen zu den Renommierstücken des SWR aus Baden-Baden gehört. Gleichsam belegen die vorliegenden Zuschauerquoten, dass diese Sendereihe bei den Zuschauern beliebt ist. So erreichten im November im Kanal 3sat die Schätze-Filme rund eine halbe Million Zuschauer. Und selbst auf dem weniger frequentierten Samstagsplatz im Südwestfernsehen versammeln sich durchschnittlich 90.000 Zuschauer. Die Sendung über Kishi-Pogost am Sonntag, 3. Dezember in 3sat und Samstag, 9. Dezember im Südwestfernsehen setzt die Reihe über die derzeit 600 Weltkulturstätten mit drei Neuproduktionen fort. Kishi-Pogost ist eine Insel im Onegasee im Norden Russlands. Herausragendes Bauwerk ist die 35 Meter hohe Verklärungskirche, die von 22 Kuppeln bekrönt wird. Sie gilt als der kühnste erhaltene Holzbau Russlands. Er wird dem legendären Baumeister Nestor zugeschrieben. Insgesamt gibt es etwa 60 historische Holzbauten in Kishi. Die wenigsten stehen an ihrem angestammten Platz, sie kamen von anderen Inseln oder vom Festland. Der Film von Andreas Christoph Schmidt zeigt auch wie schwierig es ist, diese Holzbauten zu erhalten. So wäre die Verklärungskirche ohne das Gerüst in ihrem Inneren schon längst eingestürzt. Die meisten der Balken sind völlig morsch. Seit Jahrzehnten wird gestritten wie die Kirche vor dem Verrotten zu bewahren sei. Nach Wladimir, Susdal und Kideksha geht es am 10. Dezember in 3sat und 16. Dezember im Südwestfernsehen. 180 Kilometer von Moskau entfernt ist Susdal heute ein Ort mit 20.000 Einwohnern. Im 11. Jahrhundert war diese Kleinstadt die Residenz des Fürsten von Wladimir, dem mächtigsten Fürstentums im damaligen Russland. Dieser Fürst hatte am Ufer des Flüsschens Kamenka eine neue Burg bauen und sie mit einem palisaden-bewehrten Erdwall sichern lassen: Den Kreml von Susdal. Die dazugehörende Kathedrale besitzt mit den "Goldenen Türen" einen der bedeutendsten Kunstschätze aus dem 12. Jahrhundert. Am Sonntag, 17. Dezember stehen in 3sat und am 23. Dezember im Südwestfernsehen der Kreml und der Rote Platz in Moskau auf den Programmen. Seit dem 14. Jahrhundert war Moskau das Zentrum des russischen Reiches, und der Kreml die Residenz der Zaren. "Über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott" so ein russisches Sprichwort. Auch nach der kommunistischen Revolution von 1917 blieb der Kreml Machtzentrale. Wo einst Iwan der Schreckliche von seinem Elfenbeinthron das russische Reich beherrschte und später eine deutsche Prinzessin zur Krönung schritt, um als Zarin Katharina II. neue Länder zu erobern, da herrschten 70 Jahre lang die "roten Zaren". Heute sind die "Maria Verkündigungskathedrale", die kaiserliche Hauskirche, und die "Erzengelkathedrale", in der die Sarkophage der Zaren aufgestellt sind, wieder zu besichtigen. Für Besucher unzugänglich ist jedoch der große Kremlpalast. Die Renovierung der prachtvollen Säle war stets von Schmiergeldgerüchten umwittert. Das SWR-Filmteam durfte als erste Fernsehequipe die renovierten Säle aufnehmen. Nach dem Beitrag über den Kilimandjaro in Tansania am 1. Dezember stehen italienische Städte und religiöse Zentren in den 12.00-Uhr-Wiederholungen des Südwestfernsehens im Dezember im Mittelpunkt. Diese kleine Reihe beginnt am 4. Dezember mit Venedig und seiner Lagune. Gefolgt der Altstadt von Siena (5.12.), der Altstadt von Florenz (6.12.), der Renaissacestadt Ferrara (7.12.) und Neapel (8.12.). Am 11.12. folgt das Geheimnis der Ruinenstadt von Simbabwe. Die Sklaveninsel Gorée im Senegal kommt am 12.12., gefolgt von der Lehmstadt Bandiagara (13.12.), Djenné (14.12) und Timbuktu (15.12.) in Mali. Religiöse Orte folgen: Die Peterskirche und die Vatikanstadt in Rom (18.12.), die Altstadt von Jerusalem und das Christentum (19.12.), die Kathedrale von Chartres in Frankreich (20.12.), das Kloster St. Gallen in der Schweiz (21.12), die Lutherstadt Eisleben und Wittenberg (22.12.), der Königsschrein Chongmyo in Südkorea (29.12.) und das Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad in Russland am 30. Dezember. Diesen Text finden Sie im Internet zum Herunterladen unter www.swr.de/presse/news/index.html ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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