SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Freitag, 8. Dezember 2000 (Woche 49) bis Sonntag, 31. Dezember 2000 Silvester (Woche 1)

    Baden-Baden (ots) -
    Freitag, 8. Dezember 2000  (Woche 49)
    
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    10.30    Fliege
                 Mit Männern habe ich imm Pech
                 (Erstsendung: 03.08.2000, Das Erste)
    
    
    Sonntag, 10. Dezember 2000 2. Advent (Woche 50)
    
    15.15
                 Advent, Advent ... vom Weihnachtsmarkt in Bernkastel-Kues
                 Moderation: Judith Kauffmann
    
    Die abendliche Lichterpracht in den Straßen unserer Städte
fasziniert gerade in der Vorweihnachtszeit Jung und Alt. Der Duft von
Lebkuchen und Glühwein verströmt sich auf den Weihnachtsmärkten. In
Bernkastel-Kues beginnt das "Spektakel" im Fachwerkambiente des
Moselstädtchens schon Ende November. Fast vier Wochen lang beleben
sich dann Marktplatz und angrenzende Gassen. Dazu ein bunter Reigen
aus Blaskonzert, Krippenspiel, Bastelstube und Puppentheater. Der SWR
ist mit seinen Kameras mittendrin und bringt mit seiner Moderatorin
Judith Kauffmann Adventsstimmung in die Wohnzimmer der Zuschauer.
    
    
    Sonntag, 10. Dezember 2000 2. Advent (Woche 50)
    
    20.15
                 Hereinspaziert (BW und RP)
                 Regionales mit Unterhaltung, Menschen und ihren
                 Geschichten in und um Rheinland-Pfalz
                 Moderation: Heike Greis und Patrik Sommer
    
    Hereinspaziert - so lautet die Einladung an die Gäste von Heike
Greis und Patrik Sommer. Das Moderatorenduo empfängt auch diesmal
interessante Menschen aus dem Land mit ihren ungewöhnlichen,
amüsanten und spannenden Geschichten.
    So zum Beispiel Annegret Held: Die frühere Polizistin schreibt
heute preiswürdige Bücher. Ihre "Baumfresserin" wurde sogar schon
verfilmt.
    Alte Menschen in der Werbung? Die Agenturen setzten bisher eher
auf "jung" und "schön". Ein 84-Jähriger aus Lahnstein wurde jetzt zum
Star eines Werbespots. Sein "Entdecker" und er sprechen über aktuelle
Trends in der Branche.
    Dazu gibt es Musik und Comedy mit Spitz und Stumpf. Und
"Hereinspaziert-Reporterin" Julia Schmitt meldet sich von einer
Staatsjagd.
    
    
    
    
    Samstag, 16. Dezember 2000  (Woche 51)
    
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    16.45    (VPS 16.44)
                 Rasthaus
                 Das Auto- und Verkehrsmagazin mit Wolf-Dieter Ebersbach
    
    
    Samstag, 16. Dezember 2000  (Woche 51)
    
    18.30    Die Deutsche Schlagerparade
                 Folge 137
                 Moderation: Jens Riewa und Jürgen Drews
                 Sondersendung
    
    In der letzten Ausgabe der Deutschen Schlagerparade wirken mit:
    
    G.G. Anderson, Gaby Baginsky, Jürgen Drews, Die Flippers, Claudia
Jung, Andreas Martin,
    Michelle, Nicole, Matthias Reim und Ireen Sheer.
    
    
    Samstag, 16. Dezember 2000  (Woche 51)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    05.45    (VPS 05.44)
                 Rasthaus (WH)
                 Das Auto- und Verkehrsmagazin mit Wolf-Dieter Ebersbach
    
    
    Dienstag, 19. Dezember 2000  (Woche 51)
    
    08.50    (VPS 08.49)
                 Rasthaus (WH von SA)
                 Das Auto- und Verkehrsmagazin mit Wolf-Dieter Ebersbach
    
    
    Mittwoch, 20. Dezember 2000 (Woche 51)
    
    21.00
                 Schlaglicht
                 Einmal Bosporus - Mit dem Linienbus nach Istanbal
                 Eine Reportage von Hans Reinhard Barth
    In den sechziger und siebziger Jahren war es nichts Besonderes -
heute fährt er fast nur noch aus nostalgischen Gründen: gemeint ist
der Linienbus, der jeden Samstagmorgen in Deutschland startet mit dem
Ziel, am frühen Nachmittag des Montags in Istanbul am Bosporus
anzukommen. Die Zahl der Fahrgäste geht seit Jahren zurück, immer
größer wird die Konkurrenz der Fluglinien. Doch auch heute noch
finden sich vor allem türkische Mitbürger, die den Bus benutzen, um
in ihre oder die Heimat ihrer Väter zu fahren. Auch wenn es dabei oft
nur darum geht, sperrige Gegenstände mitnehmen zu können.
    
    
    
    Zwei Busfahrer teilen sich die anstrengende Reise. Früher noch
mussten drei Busfahrer ran, doch der Krieg in Jugoslawien hat dafür
gesorgt, dass die Fahrtroute geändert wurde. Es geht nicht mehr quer
durch den Balkan, inzwischen geht es über Italien, mit der Fähre nach
Griechenland und dann an den Bosporus. Das spart Passformalitäten auf
dem Balkan für Fahrer und Passagiere. Aber auch so dauert die Fahrt
rund 48 Stunden. 48 Stunden rumsitzen, sich langweilen, sich mit den
Mitreisenden unterhalten - heißt auch 48 Stunden darauf warten,
endlich anzukommen.
    
    Die Schlaglicht-Reportage 'Einmal Bosporus - mit dem Linienbus
nach Istanbul' zeigt Menschliches von Passagieren und Fahrern,
erzählt Reiseanekdoten und Heimatgeschichten aus Deutschland und der
Türkei und zeigt den Job eines Linienbus-Fahrers der besonderen Art.
    
    
    Donnerstag, 21. Dezember 2000  (Woche 51)
    
    Nachgelieferte Gäste beachten!
    
    09.35    Wunschbox
                 Zu Gast: Zillertal Buam
                 Folge 591
    
    
    Donnerstag, 21. Dezember 2000  (Woche 51)
    
    Nachgelieferte Gäste beachten!
    
    04.00    Wunschbox (WH)
                 Gäste: Zillertal Buam
    
    
    Samstag, 23. Dezember 2000  (Woche 52)
    
    Genaue Untertitel beachten!
    
    07.00    VPS 06.00)
                 USA
                 Goldrausch in Las Vegas
                 Folge 11/12
    
    07.30    (VPS 06.00)
                 USA
                 Blumenkinder in San Francisco
                 Folge 12/12
    
    
    
    
    Sonntag, 24. Dezember 2000 Heiligabend (Woche 52)
    
    20.15    Weihnachten im Fröhlichen Weinberg
                 Ulrike Neradt und Johann Lafer begrüßen prominente
                 Gäste, Winzer und Musikanten zu einem festlichen
                 Weihnachtsabend in der Straußwirtschaft
    
    Heiligabend in der Fernsehstraußwirtschaft 'Fröhlicher Weinberg' -
natürlich wird 'Stille Nacht' gesungen und es ist feierlich, aber die
Fröhlichkeit kommt nicht zu kurz. Ulrike Neradt trägt ein Gedicht
über einen Christbaum vor, Johann Lafer bereitet einen Kartoffelsalat
zu, für viele ein typisches Gericht an Heiligabend.
    
    Seit mehr als zehn Jahren unterhält der aus dem Sauerland
stammende Bass Günter Wewel die Zuschauer der ARD mit der Sendung
'Kein schöner Land'. Er singt für die Zuschauer 'Guten Abend, gute
Nacht'.
    
    Der Holzschnitzer Franz Kellermeier aus Weiler bei Bingen zeigt
handgeschnitzte Krippen und demonstriert, wie einfach man aus
Kartoffeln Köpfe schnitzen kann. Der dichtende Winzer Wilfried
Hilgert aus Horrweiler trägt Weingedichte vor. Dietmar Werner aus
Taura hat ein Buch über Weinsagen geschrieben und erzählt diese den
Gästen im 'Fröhlichen Weinberg'. Winzer Hans Haidle aus Kernen in
Baden-Württemberg berichtet über den Weinbau im Remstal.
    
    Das Musikprogramm passt zu Heiligabend: der Kinderchor Lustadter
Zugvögel, Django Reinhardt mit dem Lied 'Oh Tannenbaum' in 'Romanes',
der Sprache der deutsch-stämmigen Sinti und Roma, die Gruppe
'Chantal' mit konzertanter Weihnachtsmusik und die 'Eltviller
Kellergeister'.
    
    
    Freitag, 29. Dezember 2000 (Woche 52)
    
    18.15
                 Himmel un Erd - Kochen mit Johann Lafer
                 Silvestergerichte
                 Getränketipp: Champagner
                 Gast: Jürgen Klaus, Mayen
                 Moderation: Judith Kauffmann
    
    An Silvester ist Fisch beliebt. Johann Lafer bereitet eine Platte
mit ausgefallenen
    Leckereien zu: Garnelenspieße mit Mangodip, eine
Rächerlachs-Crêpe-Roulade und Forellentatar.
    
    Gast Jürgen Klaus aus Mayen in der Eifel hat Konditor gelernt,
arbeitet aber heute
    als Archäologe bei Ausgrabungen. Aal von der Mosel bereitet er in
Salbei-Zitronensauce mit Kartoffelpürree und Feldsalat zu. Im
Getränketipp wird ausführlich über Champagner informiert.
    
    
    
    
    Sonntag, 31. Dezember 2000 Silvester (Woche 1)
    
    17.00    Waschen und legen
              
                 Ein Film von Alice Agneskirchner
    
    "Liza  Minelli" sitzt bei Käffchen und Zigarette im Friseur-Salon
von Karla Löper in Berlin-Lichtenberg. Die Haare will sie sich heute
nicht schneiden lassen, aber ein bißchen reden mit "Füchschen", ihrer
Friseuse, über das Leben und die schlimme Zeit, als die
Halluzinationen sie verfolgten. Neben ihr sitzt Frau Bickel - genannt
Bickelchen - unter der Haube.  Sie kommt zweimal die Woche zum
Waschen und Legen und ist bereits 89 Jahre alt, "aber das glaubt
keiner",  versichert sie mit kokettem Lächeln. Seit 27 Jahren lebt
sie allein, und Frau Löpe  hält  auch mal das Händchen, wenn es
"Bickelchen" schlecht geht, denn "Streicheleinheiten, die fehlen".
Frau Lesch kommt jeden Tag. Manchmal lässt sie sich von der Chefin
"uffrüsten" - sprich frisieren. Aber meistens sitzt sie in einer Ecke
und trinkt ihr Bier. Bei Udo Walz dagegen, dem Berliner Promi-Friseur
im Kempinski-Plaza, wird Sekt gereicht. Der Meister hat es eilig. Er
begrüßt, schaut sich den Kopf an, fragt nach den Wünschen, faßt ins
Haar. Nach wenigen Minuten ist alles klar, knappe Kommandos gehen an
die Mitarbeiter, und schon ist er wieder entschwunden. Die beiden
Frauen mit Silberfolie im Haar genießen es trotzdem, sie haben "Udo"
im Fernsehen gesehen und sind extra aus Helmstedt angereist. Wie
bestellt kommt Harald Juhnk  um die Ecke und plaudert bei
Haarewaschen mit Friseur Lummer über Familie und Urlaub. Man kennt
sich schließlich seit 20 Jahren. "Was Friseure  können, können nur
Friseure" lautet ein Slogan der Branche.
    
    Und doch könnten die vier "Frisier-Salons", die der Dokumentarfilm
von Alice Agneskirchner portraitiert, nicht verschiedener sein. Der
Salon von Mustafa Demirha  ist ein Stück Türkei in Berlin, derChef
des Techno-Ladens "Headhunter", nennt sich nicht einmal mehr Friseur,
sondern "Cutter". Ohne Kommentar wird die eigentümliche Innenwelt
dieser Frisiersalons beobachtet.Der Film ist ein vergnüglicher
Spaziergang hin und her zwischen dem Kiez-Salon im ehemaligen
Ostberlin, dem Edel-Coiffeur am Ku'damm, dem Szene- Laden am
Prenzlauer Berg und dem türkischen Herrenfriseur in Moabit. Im
Kontrast der unterschiedlichen Milieus erzählen Friseure und deren
Kunden ganz nebenbei von dem, was in diesem halb-öffentlichen und
halb-privaten Raum seit jeher zur Sprache kommt: Geschichten und
Geschichtchen vom Leben, von Familie und Alltag, von Liebe und
Einsamkeit, von Armut und Wohlstand, von Jugend und Alter.
    
    
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

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