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Report Mainz, Montag, 20.11.2000, 21.00 Uhr im Ersten

    Baden-Baden (ots) -

    REPORT MAINZ:

    Wahlchancen eines möglichen CDU/CSU Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber:

    Sonderauswertung von Infratest dimap für REPORT Mainz

    - Starkes Nord-Süd-Gefälle bei den Wahlchancen Stoibers contra Schröder

    - Nur in Bayern wäre eine Mehrheit für Stoiber derzeit sicher

    Mainz: Im Auftrag des ARD-Politmagazins Report Mainz hat das Wahlforschungsinstitut Infratest dimap aus repräsentativen Wählerbefragungen im Oktober und November 2000 die Wahlchancen eines möglichen CDU/CSU Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber gegen den amtierenden Bundeskanzler Gerhard Schröder ermitteln lassen. Die Ergebnisse lassen auf ein starkes Nord-Süd-Gefälle der Wähler schließen, wenn sie direkt zwischen Schröder und Stoiber zu wählen hätten. Als einziges Bundesland wäre Bayern mehrheitlich für einen Kanzler Stoiber. Die Ergebnisse im Einzelnen:

    Nach der Sonderauswertung von Infratest dimap würden bei einer Direktwahl zwischen Gerhard Schröder und Edmund Stoiber bundesweit 52 % für Schröder stimmen und 33 % für Stoiber. Im Norden (NRW, Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt) bekäme Schröder 56 % der Stimmen, Stoiber 28 %. Im Süden ohne Bayern (Sachsen, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg) wären 51 % für Schröder und 34 % für Stoiber. In Bayern als einzigem Bundesland hätte Stoiber eindeutig die Wähler mehrheitlich auf seiner Seite: Stoiber 50 % und Schröder 38 %.


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