SWR - Südwestrundfunk

"Könnten Sie nicht mal ein gutes Wort ..."
Hertha Däubler-Gmelin tritt im Stuttgarter "Tatort" auf

    Baden-Baden (ots) - Als Justizministerin ist sie es gewöhnt, dass
Fernsehkameras auf sie gerichtet sind, wenn auch normalerweise nicht
unter der Ägide eines Fernsehfilmregisseurs. So ließ Hertha
Däubler-Gmelin sich zum zweiten Mal in ihrem Leben auf das Abenteuer
Fernsehfilm ein, als Felix Huby ihr im Drehbuch des neuesten
Bienzle-Tatorts einen Auftritt widmete und reiste zu den Dreharbeiten
von "Bienzle und der heimliche Zeuge" an. Der Tatort spielt im Milieu
des fiktiven "Stuttgarter Knabenchors" und die prominente Schwäbin
gehört zum Publikum eines Konzerts, während dessen die Chormanagerin
ermordet wird.
    
    Der Dialog, den Felix Huby ihr in den Mund legte, verrät
Vertrautheit mit der Situation von Politikern: Nichtsahnend im
Konzert sitzend, wird sie von dem ehrgeizigen Henry Buchenhöfer,
gespielt von Helmut Zierl, angesprochen, der auf schlagkräftige
Unterstützung bei seiner Bewerbung um einen wichtigen Posten hofft.
Und was soll man in dieser Situation anderes machen, als höflich
abzulehnen und so schnell wie möglich das Weite zu suchen?
    
    Arend Agthe, der "Bienzle und der heimliche Zeuge" für den SWR
inszeniert, bescheinigte der Ministerin schauspielerisches Talent, zu
loben hatte er aber auch ihre Geduld und den Einsatz der wertvollen
Freizeit. Denn vor der Aufnahme ihrer Dialogszene musste Frau
Däubler-Gmelin fast vier Stunden als Konzertbesucherin in der
Kirchenbank ausharren, bis alle Aufnahmen des Publikums im Kasten
waren. Ein Schicksal, das sie mit Helmut Zierl, Rita Russek
(Hannelore Schmiedinger), Klaus Spürkel (Pathologe Dr. Kocher), Tanja
Schumann (Milena Buchenhöfer) und 150 Komparsen teilte.
    
    Gesendet wird der Tatort "Bienzle und der heimliche Zeuge"
voraussichtlich am 6. Mai 2001 um 20.15 Uhr im Ersten. Schon vorher
kann sich diejenige Organisation freuen, der die Gage von Hertha
Däubler-Gmelin als Spende zufließen wird.
    
    Fotos stehen ab Freitag, 17.11, unter
www.swr.de/presse/pressebilder/bilder.html zur Verfügung.
    
ots Originaltext: SWR
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