SWR - Südwestrundfunk

SWR-Programmhinweis
Woche 45/00 bis 46/00
Freitag, 10. November 2000 (Woche 45)/08.11.2000

Baden-Baden (ots) - 21.45 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Kinder nach Maß? Aufzeichnung vom 8. November 2000, Schloss Favorite Ludwigsburg Eltern hätten gern die tollsten Kinder der Welt - Wunschkinder eben. Andere wünschen sich Kinder, kriegen aber keine. Im Zeitalter des Machbarkeitswahn glauben die einen, mit dickem Geldbeutel läßt sich erfolgreicher Nachwuchs züchten, während die anderen mit Hormontherapie den Kinderwunsch mit aller Macht verwirklichen wollen. Die Hoffnungen aller hängen an der Wissenschaft: Künstliche Befruchtung außerhalb des Körpers, Vorherbestimmung von Eigenschaften des Nachwuchses. In den USA sind Haarfarbe, IQ und Karrierechancen der Kinder bereits käuflich - in Form von Sperma auf der Samenbank. Führende Wissenschaftler rechnen mit der Geburt des ersten geklonten Babys in zwanzig Jahren. Wohin führt diese Entwicklung? "Wunschkinder nach Maß" - Wieland Backes fragt nach im nächsten Nachtcafé. Mit dabei die Italienerin und älteste Mutter der Welt Rosanna Della Corte, die mit 62 Jahren einen Sohn geboren hat und die schwangere Jenny Elvers. Sonntag, 12. November 2000 (Woche 46)/08.11.2000 Geänderten Beitrag für SR beachten! 18.15 (VPS 18.14) IndustrieKultur (SR) Eine Chance für das Saarland? An die Programmredaktionen Fernsehen Südwest Sonntag, 12. November 2000 (Woche 46)/08.11.2000 23.05 Wortwechsel Dieter Baumann im Gespräch mit Fritz Frey Einst als "Schwabenpfeil" und "weißer Afrikaner" von seiner Fangemeinde gefeiert, hat Dieter Baumanns sportliche Karriere ein unrühmliches Ende gefunden. Trotz des Gangs durch alle Instanzen, durfte der ehemalige Vorzeigeathlet nicht bei den olympischen Spielen in Sydney starten. Er ist und bleibt als Dopingsünder gesperrt. Doch der Langstreckler aus der rauhen Schwäbischen Alb gibt nicht auf, will weiterkämpfen. Den Schuld-spruch akzeptiert er nicht, er geht weiterhin in die Offensive. Eine der interessantesten Figuren in der deutschen Leichtathletik-Geschichte im Gespräch mit Fritz Frey. Dieter Baumann wurde 1965 in Blaustein geboren. Er stammt aus einer sportlichen Familie und beginnt bereits früh im Verein Fußball zu spielen. Erst als 16jähriger wendet er sich dem Mittel- und Langstreckenlauf zu, wo er auf Anhieb erstaunliche Erfolge erzielt. Der endgültige Durchbruch gelingt ihm bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul - völlig unerwartet sichert er sich nach einer taktischen Meisterleistung die Silbermedaille im 5000-Meter-Rennen. Nach einer langen Verletzungspause startet Baumann ab 1991 wieder durch und holt sich etliche nationale Titel. Diese Leistung krönt er 1992 mit einer Goldmedaille bei den olympischen Spielen in Barcelona. Während seiner gesamten Laufbahn engagiert sich Baumann im Kampf gegen Doping und schreckt dabei auch nicht vor Attacken gegen den Deutschen Leichtathletik-Verband zurück. Dieter Baumann lebt mit seiner Frau und den zwei Kindern in Tübingen. Montag, 13. November 2000 (Woche 46)/08.11.2000 14.03 Yo!Yo!Kids Thema des Tages: Freitag der 13., Spinnen am Morgen - nichts als Aberglaube oder? Serien: Renaade, Auf der Suche nach der Schatzinsel, Der Traumstein An die Programmredaktionen Fernsehen Südwest Dienstag, 14. November 2000 (Woche 46)/08.11.2000 13.30 Passe-partout (35) Mein Land, dein Land, unser Land / Francais, Allemand ou étranger? Deutschland und Frankreich gehören zu den Haupteinwanderungsländern in Europa. Etwa sieben Millionen Ausländer leben in Deutschland, knapp vier Millionen in Frankreich. Anhand von sechs Kurzporträts befasst sich "Passe-partout" diesmal mit der Frage der Immigration und Integration. Eine französisch-algerische und eine deutsch-türkische Familie erzählen, was "Heimat" für sie bedeutet. So hat Rachida Benfaid die französische und die algerische Staatsangehörigkeit und lebt in beiden Kulturen, wie auch ihre französischen Kinder. Der türkische Arzt Halil Karabayir hat zusammen mit seiner Familie beschlossen, in Deutschland zu leben. Doch seit fünf Jahren wartet er auf seine Einbürgerung. Die Thailänderin Supinya Rittijun und der Inder Sultan Mohammed sind Informatikspezialisten. Beide haben ihr Land aus beruflichen Gründen verlassen, denn der Mangel an Fachleuten in der Informatikbranche hat in Frankreich und Deutschland dazu geführt, dass wieder einmal Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben werden. Die Bundesregierung hat dafür sogar das sogenannte "Green-Card-Programm" gestartet. Doch ob nun "vorübergehende Gäste" oder "Mitbürger auf Dauer", immer stellt sich die Frage, wie sinnvolle Integration der "Fremden" in unserem Land aussehen kann. In der kleinen Stadt Mons-en-Baroeul wurde ein Ausländerrat ins Leben gerufen. Die gewählten Repräsentanten vertreten die Belange der ausländischen Bewohner und geben ihnen die Möglichkeit, sich aktiver am städtischen Leben zu beteiligen. In Berlin haben türkische und deutsche Journalisten ein Wochenblatt gegründet: "Persembe" erscheint als unabhängige Beilage der Tageszeitung "taz" und ist zweisprachig, deutsch und türkisch. "Persembe" will die künstliche Trennung zwischen deutschem und türkischem Alltag aufheben. - Zwei Initiativen, die sich als Brücke zwischen den Kulturen verstehen. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Pressestelle Tel. 07221 929-4356 Fax 07221 929-2013 Internet: pressestelle@swr-online.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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