SWR - Südwestrundfunk

61 Sendungen zu Urbanismus bei SWR2, 3sat, arte, SÜDWEST und dem Schweizer Fernsehen DRS
Zukunft unserer Städte großes Herbstthema bei SWR
Ausstellung zum Internationalen Medienkunstpreis im ZKM Karlsruhe

Baden-Baden (ots) - Vom 13. Oktober 2000 bis 3. Januar 2001 macht der Südwestrundfunk (SWR) in insgesamt 61 Hörfunk- und Fernsehsendungen das Thema Urbanismus zum großen Herbstschwerpunkt beim Kulturradio SWR2 und in den Kanälen Schweizer Fernsehen SF2, 3sat, arte und Südwestfernsehen. Unter dem Titel "cITy - Urbanismus - Die Zukunft unserer Städte" laufen in den Programmen Dokumentationen, Essays, Gesprächsrunden und Videos von eingereichten Wettbewerbsarbeiten zum diesjährigen Internationalen Medienkunstpreis. Der erste Beitrag des Herbstschwerpunktes läuft im neuen Südwest-Magazin "Nachtkultur" am Freitag, 13. Oktober um 23.15 Uhr. In einem filmischen Kurzessay zeigt die 1964 in Duisburg geborene Corinna Schnitt wie eine junge Frau die Wohnung putzt, während ein Anrufbeantworter verklausulierte Ermahnungen der Vermieterin abspult. Schnitts Beitrag zum Medienkunstpreis will sich darin mit den Niederungen des urbanen Alltags auseinandersetzen. Der diesjährige "internationalemedienkunstpreis 2000" stand in seiner siebten Folge ebenfalls im Zeichen des Schwerpunktthemas. Unter dem Wettbewerbsmotto "Urbanismus" wurden insgesamt 702 Arbeiten, Videocollagen und Mediendesigns eingereicht. Preisgelder von insgesamt 60.000 Euro werden hierfür vergeben. Das Schweizer Fernsehen SF2 zeigt diese Urbanismus-Videos an zehn Tagen ab dem 23. Oktober zwei Wochen lang montags bis freitags um 23.30 Uhr. Im Südwestfernsehen laufen "die 50 Besten" dieses Medienkunstpreises ab Freitag, 27. Oktober bis Sonntag, 5. November in sieben Sendungen jeweils um 23.35 Uhr. 3sat zeigt die Preisträger ab Freitag, 17. November um 23.15 Uhr und in einem Themenabend am folgenden Tag von 22.30 Uhr bis 04.40 Uhr. Darin werden auch Video-Arbeiten seit 1993 gezeigt. In dem deutsch-französischen Kulturkanal arte werden die thematischen Zugänge innerhalb des Medienkunstpreises am Samstag, 4. November im Magazin "Metropolis" aufgegriffen. In der arte-Sendung "cITy in motion" am Mittwoch, 8. November um 00.15 Uhr werden alle ausgezeichneten Werke vorgestellt und die Gewinner in ihren Städten porträtiert. Die Sieger dieses gemeinsam vom SWR und dem Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Zusammenarbeit mit 3sat, arte und dem Schweizer Fernsehen ausgeschriebenen Medienkunstpreises werden am 11. November bei einer Preisverleihung im ZKM ausgezeichnet. Parallel dazu startet am selben Tag im ZKM eine Ausstellung bis 3. Februar 2001. Die Ausstellung stellt Video-, CD-ROM- und Internetprojekte und Installationen im ZKM-Foyer vor. An die Redaktionen Medien/Kultur Mit 25 Sendungen leistet das in Baden-Baden produzierte Kulturradio SWR2 einen wesentlichen Beitrag zum Herbstthema Urbanismus des Südwest-Senders. Mit einer 17-teiligen Reihe in SWR2 Wissen, einer 7-teiligen Reihe in SWR2 Eckpunkt und einer Diskussionsrunde in SWR2 Forum steigt der Hörfunk in die Reihe ein. Auftakt ist am Montag, 16. Oktober um 08.30 Uhr mit der Sendung "eurasia_post.com". Hierin wird nach dem Klang der Städte gelauscht. Tokio klingt anders als Kalkutta. Und die Klangwelten von Berlin und Odessa kommen zu Tönen. Vom "Leben im Container" am Donnerstag, 19. Oktober um 10.05 Uhr erzählt eine Hörfunkreportage: Besuch in Deutschlands größtem Container-Dorf am Potsdamer Platz für Bauarbeiter, Schulkinder und Lehrer, Asylbewerber und Wissenschaftler. "Die Beschwörung des Elends", die Großstadtghettos, sind Thema eines weiteren Hörfunkessays am Samstag, 28. Oktober um 08.30 Uhr. Der scheinbar fast vergessene Nord-Süd-Dialog wird berücksichtigt in dem Beitrag "Metropolen in der Dritten Welt" am folgenden Tag zur gleichen Sendezeit. Insgesamt wird in den Beiträgen das Phänomen Stadt unter die Lupe genommen: Interviews mit Architekten und Planern, Städtereisen in die Region und weltweit, Blicke vor und hinter die Kulissen des Urwalds der Städte, hautnah und mitten hinein. Anlass zur Gestaltung der Reihe war nach Angaben der SWR-Projektkoordinatorin Birte E. Gräper, dass die Zukunft der Städte eines der drängendsten politischen, sozialen und ökologischen Themen des neuen Jahrtausends darstelle. Ein großer Teil der sechs Milliarden Menschen, die den Globus bevölkern, leben in Städten mit allen Konsequenzen für die sprunghaft wachsenden Megalopolen. Der Gegensatz zwischen Stadt und Land sei aufgehoben, die verstädterte Landschaft oder die verlandschaftete Stadt präge das Leben auch in Deutschland, so Gräper weiter. Die traditionelle europäische Stadt als Modell für Stadtplanung habe ausgedient. Die Innenstädte seien zu einem Gewächs aus Museum, Einkaufszone und Büroviertel mutiert. Die Stadt selbst sei über sich hinausgewachsen und zu einem gigantischen Siedlungsteppich expandiert. Am Ende des 20. Jahrhunderts sei der Traum von der umfassenden Gestaltung ausgeträumt und damit auch die Utopien von einer Stadt der Zukunft. Andererseits sei die Stadt das jahrtausende alte Sinnbild menschlichen kollektiven Lebens und die Projektionsfläche für Ideengeschichte, Kunst und Kultur. Die "himmlische Stadt" der Bibel, die "demokratische Stadt" der griechischen Antike oder die "città ideale" der Renaissance seien Ideen für diesen Sendeschwerpunkt gewesen, so Gräper weiter. Diesen Text finden Sie im Internet zum Herunterladen unter http://www.swr.de/presse/news/index.html Ein Foto einer Landschaft im südlichen Saskatchewan/Canada des amerikanischen Fotografen Tim Angeles aus San Diego zum Thema Urbanismus finden Sie in Download-Qualität im Internet unter http://www.swr.de/presse/pressebilder/bilder.html Allgemeine Informationen zum Thema Urbanismus im Internet unter www.urbanismus.de ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. 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