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"Letzte Nacht in Twisted River" John Irving am 21. Oktober um 23.45 Uhr bei "Literatur im Foyer" im SWR Fernsehen

Baden-Baden (ots) - Am Anfang steht ein Missverständnis: Danny erschlägt die Freundin seines Vaters mit einer Bratpfanne und das ausgerechnet beim Liebesspiel. Er hat sie versehentlich für einen Bären gehalten. Es kommt aber noch schlimmer: Die Erschlagene, der Treue nicht sehr verpflichtet, hat neben seinem Vater Dominic noch einen Geliebten, den trunksüchtigen Dorfpolizisten Carl. Der schwört Rache und so nimmt das Unglück im abgelegen Holzfällercamp "Twisted River", inmitten der Wälder New Hampshires, seinen Anfang: Vater und Sohn befinden sich von nun an ständig auf der Flucht vor ihm. Über Boston und Toronto führt ihre Odyssee, die in Irving'scher Manier mit bizarren Situationen und Begegnungen gespickt ist.

Über seine Arbeit als Schriftsteller, die Bedeutung des letzten Satzes und warum John Irving sehr gerne in Deutschland zu Besuch ist, unterhalten sich Felicitas von Lovenberg und John Irving in der Sendung "Literatur im Foyer" im SWR Fernsehen am 21. Oktober um 23.45 Uhr.

John Irvings zwölfter Roman spielt in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Er enthält zeitgeschichtliche Anspielungen - vom Vietnamkrieg bis zu George W. Bush - und ist gleichzeitig auch in Teilen biographisch: Die Ereignisse werden aus der Sicht des Sohnes Danny erzählt, der in der Geschichte ein bekannter Schriftsteller wird. "Als Schriftsteller sind wir uns ähnlich, aber sonst ist er nicht nur ganz anders als ich, er ist sogar das Gegenteil von mir", so John Irving.

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