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betrifft: Das tote Mädchen vom Bodensee Die Hintergründe eines erschütternden Justizfalls werden am 20. Oktober um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen geschildert
Film vorab im SWR-Vorführraum

Baden-Baden (ots) - Nahe des Gerichtsgebäudes in der elsässischen Stadt Mulhouse finden französische Polizeibeamte im Oktober 2009 einen gefesselten Mann. Es handelt sich um den deutschen Arzt Dr. Dieter Krombach. Er gibt an, aus seinem Haus am Bodensee entführt und über die Grenze verschleppt worden zu sein. Die Polizei nimmt ihn fest und verhaftet am selben Tag den Franzosen André Bamberski. Er gibt zu, an der Entführung Dr. Dieter Krombachs beteiligt gewesen zu sein. Er hält den Deutschen für den Mörder seiner 14-jährigen Tochter Kalinka Bamberski.

Der Film "Das tote Mädchen vom Bodensee" von Hilka Sinning geht zurück zu den Anfängen der Geschichte, die im Sommer 1982 am Bodensee beginnt. Dort verbringt die 15-jährige Kalinka Bamberski die Ferien bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater, dem Internisten Dr. Dieter Krombach. Am Morgen des 8. Juli wird sie tot in ihrem Bett aufgefunden, ihr Körper ist übersät von Einstichen. Ein Pariser Gericht befindet den deutschen Arzt bereits 1996 im Gegensatz zur deutschen Justiz für schuldig, doch die deutschen Behörden liefern Dr. Krombach nicht aus.

Für die SWR-Dokumentationsreihe "betrifft" befragt Hilka Sinning Kalinkas Vater, Vertreter der deutschen und französischen Justiz, Gerichtsmediziner, Anwälte und Frauen, die Dr. Krombach persönlich kannten. Zu sehen ist die erschütternde Geschichte am kommenden Mittwoch, den 20. Oktober um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.

Die 45-minütigen Filme der SWR-Dokumentations-Reihe "betrifft" befassen sich intensiv mit Themen der Zeit, die von gesellschaftlicher Relevanz sind, und die ein breites Publikum ansprechen.

Journalisten finden den Film vorab im passwortgeschützten Vorführraum im SWR-Presseportal (www.swr.de/presse). Bei Bedarf können auch Rezensions-DVDs angefordert werden. Internet: www.SWR.de/betrifft +++ Pressefotos unter www.ard-foto.de

Pressekontakt: Georg Brandl, Tel. 07221/929-2285, georg.brandl@swr.de

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