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Südwest extra: Stuttgart 21 - Demokratie in der Krise? Mittwoch, 13. Oktober 2010, live um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen

Stuttgart (ots) - Das Projekt Stuttgart 21 entzweit Gegner und Befürworter von Woche zu Woche mehr. Ein Kompromiss ist nicht in Sicht. Welcher Weg führt jetzt aus der Blockade? Das SWR Fernsehen geht dieser Frage nach und ändert sein Programm. Am Mittwoch, 13 Oktober 2010, ist Stuttgart 21 um 20.15 Uhr Thema im Dritten. In der Livesendung "Südwest extra: Stuttgart 21 - Demokratie in der Krise?" diskutieren Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Wolfgang Molitor, stellvertretender Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten, Ines Pohl, Chefredakteurin der taz, und Dieter Rucht, Protestforscher und Soziologe. Durch die Sendung führt Clemens Bratzler.

Die SPD hat eine Volksabstimmung gefordert; nur direkte Demokratie könne die Situation jetzt noch retten. Die Grünen sind schon lange dieser Meinung. CDU und FDP verweisen allerdings darauf, dass dem Projekt in allen parlamentarischen Gremien mit großen Mehrheiten zugestimmt worden sei. Eine Volksabstimmung sei rechtlich gar nicht möglich. Doch wie anders als durch eine Volksabstimmung ist die verfahrene Situation noch zu retten? Muss das dann auch für andere Projekte gelten? Kann in Deutschland nichts mehr gebaut werden, ohne dass das Volk in einer Abstimmung seinen Segen dazu gibt? Braucht der Staat mehr Elemente der direkten Demokratie, um die wachsende Entfremdung zwischen Politik und Bürgern zu verringern? Wie verlässlich sind Parlamentsentscheidungen noch? Ist die parlamentarische Demokratie in der Krise?

Südwest extra: Stuttgart 21 - Demokratie in der Krise? am Mittwoch, 13. Oktober 2010, 20.15 bis 21 Uhr live im SWR Fernsehen Moderation: Clemens Bratzler

Pressekontakt: Ursula Foelsch, Telefon: 0711/929-1034, ursula.foelsch@swr.de

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