SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Mittwoch, 13.10.10 (Woche 41) bis Freitag, 12.11.10 (Woche 45)

Baden-Baden (ots) - Mittwoch, 13. Oktober 2010 (Woche 41)/12.10.2010

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20.15 (VPS 20.14) Südwest extra Stuttgart 21 - Demokratie in der Krise Moderation: Clemens Bratzler

Freitag, 15. Oktober 2010 (Woche 41)/12.10.2010

22.00 Nachtcafé

Gäste bei Wieland Backes Jugendträume - Nichts als Seifenblasen?

"Träume sind Schäume", "Träumer schießen keine Tore", "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum" - jeder kennt diese Sprüche. Doch sind es nun wirklich unsere Träume, die uns bereits von jungen Jahren an unsere Ziele erreichen lassen oder geht es nur mit einer gehörigen Portion Pragmatismus? Jugendträume - sagen die einen - sind unser Antrieb. Sie setzen Energie frei, um Zukunft zu gestalten. Andere sagen, es ist besser, realistisch zu bleiben - nur so kann man Berge versetzen und seine Ziele erreichen. Wie wichtig sind Jugendträume? Was sagen sie über unsere Persönlichkeit aus und wie richtungsweisend sind sie in unserem Leben? Was hindert uns manchmal daran, unsere Jugendträume zu realisieren, und welche Folgen hat ein geplatzter Traum? Ob Vorstandschef oder Castingsieger - auch wenn manche Jugendträume unerreichbar erscheinen, führen sie uns am Ende doch zum Erfolg oder sind sie nichts weiter als Seifenblasen? Darüber spricht Wieland Backes mit seinen Gästen, u.a. Christina Stürmer und Horst Lichter.

Als junger Mann führte Horst Lichter ein Leben, das nicht seins war. Erst mit dem dritten Schicksalsschlag erkannte er, wie sein eigenes Leben aussehen muss. Mit seiner "Oldiethek" erfüllte er sich den Traum, alle Herzensdinge um sich zu versammeln, mit Menschen darüber zu plaudern - und sie dabei zu bekochen. "Ich lebe heute, wovon ich schon als Kind geträumt habe: als Clown die Menschen glücklich machen."

Christina Stürmer träumte schon als Kind davon, Balletttänzerin oder Sängerin zu werden. Zu jeder Gelegenheit gab sie ihrer Familie Kostproben ihres Könnens. Dass sie aber durch eine Castingshow so berühmt würde, hatte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Auserkaufte Hallen, Auszeichnungen und 1,5 Mio. Platten machen sie heute zu einer der Pop-Sängerinnen im deutschsprachigen Raum. "Ich lebe meinen Traumberuf".

Mangels Begabung und schweren Herzens gab Dr. Michael Klett seinen Traum von einer Schauspielerkarriere auf und folgte dem Willen seines Vaters: Er wurde Verleger. Leicht war dieser Weg nicht. Es dauerte Jahre bis Klett seine eigenen Ideen durchsetzen konnte und bis heute hadert er manchmal mit seiner damaligen Entscheidung: "Alles, was mich vollkommen ausfüllen würde, kommt immer zu kurz."

Inspiriert vom Erfolg der deutschen Fußballnationalmannschaft 1974 trainierte Lukas Christen für eine Karriere als Fußballprofi. Als er durch einen schweren Verkehrsunfall ein Bein verlor, ließ er sich nicht entmutigen: Christen kämpfte trotzdem weiter - bis zur mehrfachen Goldmedaille bei den Paralympics. Auf dem Siegertreppchen hatte er sein Ziel erreicht, doch die Erfüllung blieb aus. Nach einer schweren Sinnkrise sagt Christen heute: "Ich muss kein Star sein, um glücklich zu sein."

Wie wichtig Jugendträume sind und welche sich zu verfolgen lohnen, weiß die Psychologin Dr. Eva Wlodarek. Denn wer seine Träume missachte, führe womöglich das falsche Leben: "Träume sind ein wesentlicher Teil der Persönlichkeit. Daher verschwinden sie nicht, sondern werden im Laufe eines Lebens nur von Sachzwängen überdeckt." Häufig seien es persönliche Krisen, die die Menschen wieder auf ihre Träume zurückführen und sie realisieren lassen.

Im Leben von Cécile Koch gab es keinen Platz für Jugendträume und Visionen. Als Kind alkoholkranker Eltern wuchs sie unter desaströsen Umständen auf, bei ihr ging es ums nackte Überleben. Regelmäßig flüchtete sie sich in eine Phantasiewelt, um die Realität zu ertragen. "Einzig der Traum vom ganz normalen Leben in der Geborgenheit einer Familie rettete mir das Leben."

An der Bar: Sonja Rohdes Kindheitstraum scheint zum Greifen nah: Sie wird die erste deutsche Frau im All sein. Durch einen glücklichen Zufall lernte sie den Unternehmer Richard Branson kennen und sicherte sich bei dessen erstem privaten Flug ins All einen Platz. In Sicherheitstrainings trainiert sie schon jetzt für den Ernstfall: "Ich weiß, dass ich für diese kurze Reise mein Leben riskiere, aber das ist mir die Erfüllung meines Traumes wert!"

Samstag, 16. Oktober 2010 (Woche 42)/12.10.2010

Geänderten Titel beachten!

02.20 Schon wieder 'ne Baustelle - Vom Schneckentempo auf deutschen Autobahnen

Donnerstag, 28. Oktober 2010 (Woche 43)/12.10.2010

Geänderten Titel für BW beachten!

20.15 Zur Sache Baden-Württemberg! - 100. Sendung Das Politikmagazin fürs Land mit Clemens Bratzler

Montag, 1. November 2010 (Woche 44)/12.10.2010

Geänderten Programmablauf beachten!

14.15 (VPS 14.14) Schloss und Park Schönbrunn in Wien aus der Reihe: Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

14.30 Elstner-Classics

15.00 (VPS 14.15) Bilderbuch: Neuschwanstein und die Bergwelt des Märchenkönigs

15.45 (VPS 15.00) Herz und Krone Zwischen Kunst und Glamour - Herzogin Diane von Württemberg

16.30 (VPS 15.45) Die Erben: Gloria von Thurn und Taxis Von der Punk-Prinzessin zur Business-Frau

17.15 (VPS 16.30) Traumhochzeit in Schweden Victoria und Daniel

(bis 18.00 - weiter wie mitgeteilt)

Freitag, 5. November 2010 (Woche 44)/12.10.2010

Geändertes Thema beachten!

22.00 Nachtcafé

Gäste bei Wieland Backes Mit Muslimen auf der Schulbank - Zumutung oder Chance?

Die Schule - für die Integration junger Muslime ist kein Ort geeigneter als sie. Doch über das Gelingen von Integration wird derzeit gestritten und gerungen wie selten zuvor. An Engagement und Aktivitäten gegen eine Benachteiligung von muslimischen Kindern und Jugendlichen scheint es vielerorts nicht zu mangeln. Oder doch? Viele Muslime kämpfen nach wie vor gegen unüberwindbare Hürden an deutschen Schulen. Sie hegen Zweifel, ob die Gesellschaft wirklich Interesse daran hat, dass Muslime an ihr teilhaben.

Doch auch deutsche Schüler und Lehrer klagen längst: Wo sie nur noch eine Minderheit sind, in Klassenzimmern und auf Schulhöfen bestimmter Viertel, schlägt deutschen deutschen Mitschülern nicht weniger Intoleranz entgegen. Geplagt von Überfremdungssorgen glauben heute viele Eltern nicht mehr an ein erfolgreiches multikulturelles Lernen: Ali und Sophie auf einer Schulbank? Kann das gut gehen? Wo sind die Fehler zu suchen, wenn sich muslimische Schülerinnen erst dann akzeptiert fühlen, wenn sie ihr Kopftuch ablegen und deutsche Schüler die Fremden im eigenen Klassenzimmer werden?

Freitag, 12. November 2010 (Woche 45)/12.10.2010

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22.00 Nachtcafé

Gäste bei Wieland Backes Die Familie und das liebe Geld

Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

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