SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Mittwoch, 20. September 2000 (Woche 38)

Baden-Baden (ots) - Bitte Gäste beachten! 08.05 Boulevard Bio Zu Gast bei Alfred Biolek sind: Filmregisseurin und Autorin Doris Dörrie, die ihr Leben nach Buddha lebt, Christian Wunderlich, der sich aus der ARD-Soap "Verbotene Liebe" verabschiedet hat und jetzt als singender Teenie-Star durchstartet, Katrin und Friedmunt Sonnemann, die im Hunsrück mitten im Wald wohnen ohne fließendes Wasser und Strom, sowie Esoterikerin Bärbel Mohr, die einen kosmischen Bestellser erfand. Montag, 02. Oktober 2000 (Woche 40) Bitte Text beachten! 21.00 Showgeschichten (14/18) Rosi Mittermaier Kaum zu glauben, Deutschlands Ski-Olympiasiegerin von Innsbruck wurde am 05. August 50. Rosi Mittermaier, die Frau mit der positiven Ausstrahlung in allen Lebenslagen, ist ein rundum zufriedener Mensch. Ihren Traummann, den Ex-Ski-Rennläufer Christian Neureuther, hat sie geheiratet. Sie hat zwei Kinder, Felix (16) und Amelie (19), die gerade ihr Abitur bestanden hat. Und sie lebt in einem der schönsten Flecken Bayerns mit Blick auf ihre geliebten Berge. Wahrscheinlich ist das die Kombination, die jung hält. Bei Gerhard Schmitt-Thiel erzählt Rose Mittermaier wie sie ihren Mann Christian Neureuther kennenlernte und warum beide so lange "Versteck spielten", weshalb sie keine strenge Mutter ist, was sie ihrer Schwester Heidi alles verdankt, wieso sie nie zu einem Schönheitschirurgen gehen würde und was sie mit den Überraschungsgästen Maria und Margot Hellwig verbindet. Dienstag, 3. Oktober 2000 (Woche 40) Bitte Text beachten! 16.30 Als die Mauer fiel 50 Stunden, die die Welt veränderten Berlin, 9. November 1989: Zehntausende Menschen durchbrechen die Grenzübergänge - fassungslos, vor Freude weinend und jubelnd. Der Todesstreifen zwischen Ost und West verliert seinen Schrecken. Auf der Panzermauer tanzen Menschen. Die Bilder sind bekannt, die Hintergründe weniger. In dieser umfassenden Dokumentation erfolgt die Rekonstruktion der Ereignisse zwischen dem 9. und 11. November 1989. Was ging in der Führung der SED vor sich? War der Mauerfall etwa das "Opus Magnum" des Staatssicherheitsdienstes? Handelte die SED-Führung auf Anweisung Moskaus? Oder beruhte alles auf einem Irrtum? Bestand die Absicht, den Fall der Mauer gewaltsam rückgängig zu machen? Welche Maßnahmen und Entscheidungen traf die Bundesregierung? Wie reagierten die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs, der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion? Es war eine historische Situation, deren Ausgang offener war, als sie von den meisten in der Euphorie des Augenblicks erlebt wurde. Die Erzählstrecke beginnt mit dem Morgen des 9. Novembers und endet mit dem Mittag des 11. Novembers (Aufhebung der erhöhten Gefechtsbereitschaft der DDR- Grenztruppen). Zahlreiche Zeitzeugen, vom Spitzenpolitiker über den Passkontrolleur und Grenzsoldaten bis zum Mauerstürmer bereichten über ihre Erinnerungen an den Fall der Mauer. Gedreht wurde zum Teil an Originalschauplätzen in Berlin, Moskau, Washington, London und Paris. Die Interviews, die mit historischem, teils noch nie im deutschen Fernsehen gezeigten Dokumentarmaterial kombiniert sind, rufen nicht nur die Emotionen und die Euphorie des 9. Novembers 1989 in Erinnerung. Sie zeigen auch die Brisanz dieses weltgeschichtlichen Augenblicks. Waren es Tage am Abgrund? Hätte eine einzige unbedachte Aktion die Kunte für eine Explosion werden können? Interessante Einblicke geben dazu u.a. Michael Gorbatschow, George Bush, Eduard Schewardnadse, James Baker, Hubert Védrine, der aussenpolitische Berater Margaret Thatchers, Sir Charles Powell, oder der Erste Gesandte an der Sowjetbotschaft in Ost-Berlin, Igor F. Maximytschew. Die bundesdeutsche Sicht stellen u.a. Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble und Kanzler-Berater Horst Teltschik dar. Der damalige Regierende Bürgermeister von West-Berlin, Walter Momper, ist ebenso vertreten wie führende Angehörige der SED-Führung (u.a. Egon Krenz), des Ministeriums für Staatssicherheit, der Nationalen Volksarmee und der DDR-Grenztruppen. Ausserdem kommen deutsche und internationale Journalisten zu Wort, die das Geschehen nicht nur von Anfang an begleiten, sondern durch ihre Präsenz und Berichterstattung auch maßgeblich beeinflussten und beschleunigten - darunter der italienische Korrespondent Ricardo Ehrmann, der die entscheidende Frage auf Schabowskis Pressekonferenz stellte, oder der NBC-Reporter Tom Brokaw, der sich als erster am Brandenburger Tor postierte. Die chronologische, simultan alle lokalen, nationalen und internationalen Handlungsebenen einschließende Erzählweise des Films lässt das dramatische Geschehen - jene 50 Stunden, die die Welt veränderten - mit der Spannung ihre Präsenz und Berichterstattung auch maßgeblich beeinflussten und beschleunigten - darunter der italienische Korrespondent Ricardo Ehrmann, der die entscheidende Frage auf Schabowskis Pressekonferenz stellte, oder der NBC-Reporter Tom Brokaw, der sich als erster am Brandenburger Tor postierte. Die chronologische, simultan alle lokalen, nationalen und internationalen Handlungsebenen einschließende Erzählweise des Films lässt das dramatische Geschehen - jene 50 Stunden, die die Welt veränderten - mit der Spannung eines zeitgeschichtlichen Krimis wieder aufleben. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. 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