SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Freitag, 15.09.99 (Woche 37) bis Donnerstag, 12.10.99 (Woche 41)

Baden-Baden (ots) - Freitag, 15. September 2000 (Woche 37)/28.08.2000 Geänderten Beitrag beachten! 23.50 (VPS 23.50) Ohne Filter extra Ian McLagan and the Bump Band Moderation: Cherno Jobatey bis 00.50, danach weiter wie mitgeteilt Sonntag, 17. September 2000 (Woche 38)/28.08.2000 Bitte Text beachten! 17.45 Eisenbahn-Romantik (381) Bahnmuseum Darmstadt-Kranichstein In dieser Folge lädt "Eisenbahn-Romantik" die Zuschauer ein zum Geburtstagsfest des Eisenbahnmuseums Kranichstein. Hier ist seit 30 Jahren ein Kreis von Enthusiasten damit beschäftigt - rein ehrenamtlich - das Eisenbahnmuseum im ehemaligen Bahnbetriebswerk Darmstadt-Kranichstein aufzubauen. Inzwischen zählen über 30 Lokomotiven und mehr als 100 Wagen zum Bestand des Museums, hinzu kommt eine Vielzahl von interessanten Sammlungen aus dem Eisenbahnwesen. Im Juni wurde das Jubiläum mit einer vier Tage anhaltenden Festveranstaltung feierlich begangen. Sonntag, 24. September 2000 (Woche 39)/28.08.2000 Bitte Text beachten! 17.45 Eisenbahn-Romantik (382) Württembergisch-Badische Bahnspezialitäten In dieser Ausgabe von Eisenbahn-Romantik werden in der Hauptsache zwei Bahnlinien vorgestellt: Erstens die Wutachtalbahn - bei eingefleischten Eisenbahnfreunden als "Sauschwänzlebahn" ein Begriff, und zweitens die Tälesbahn. Am 1. Mai 1976 wurde dieWutachtalbahn von der Deutschen Bahn stillgelegt. Ein Jahr später nahm sich die Stadt Blumberg in Zusammenarbeit mit der EUROVAPOR dieses Schmuckstücks an. Mit Ihren zahlreichen Tunnels und gewagten Brückenkonstruktionen hat die 25 km lange Strecke einige Highlights zu bieten. Außerdem gehört die Bahn mit über 130.000 Fahrgästen im Jahr zu den erfolgreichsten Museumsbahnen in Deutschland. Herrliche Ausblicke auf dem neu eingerichteten Bahnwanderweg lassen zusätzlich die Herzen von Eisenbahnnostalgikern höher schlagen. Zwischen Nürtingen und Neuffen verkehrt seit genau 100 Jahren die Tälesbahn. Museumsdampf am Wochenende und hochmoderne Triebwagen für den täglichen Personenverkehr prägen das Bild dieser knapp neun Kilometer langen Strecke. Donnerstag, 28. September 2000 (Woche 39)/28.08.2000 Bitte Themen beachten! 21.45 Sonde - Wissen im Dritten Thema: Gentests: Der Weg zum gläsernen Menschen? Das Genom, der Bauplan des Menschen, wird immer weiter entschlüsselt. Die Veranlagung für immer mehr Krankheiten läßt sich bestimmen. Doch was machen wir mit diesem Wissen? Läßt sich ein Mißbrauch verhindern? Dienstag, 3. Oktober 2000 (Woche 40)/28.08.2000 Bitte Text beachten! 20.15 Reise in das Trabiland Von Wessis, die zu Ossis wurden Ein Film von Götz Goebel Hunderttausende sind auch noch nach dem Fall der Mauer aus den neuen Bundesländern in den Westen abgewandert, weil sie dort die besseren beruflichen Perspektiven sahen. Nur sehr wenige Westdeutsche gingen nach der Wende in die Ex-DDR, um dort auch auf Dauer zu bleiben, beim Aufbau zu helfen und eine neue Heimat zu finden. Die Städte zwischen Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern sind meist in Rekordzeit wieder aufgebaut worden. Die Trabis, die noch vor wenigen Jahren das Bild prägten und die zum Symbol der Wende wurden, sind fast verschwunden - man muss sie heute mit der Lupe suchen. Geblieben ist eine hohe Arbeitslosigkeit mit all ihren sozialen Folgen. Aber auch ein Land voller Schönheit, das viele Deutsche auch zehn Jahre nach dem Mauerfall noch weniger kennen als Mallorca. In einem Land, das viele "Wessis" immer noch nicht kennen - auch zehn Jahre nach der Wiedervereinigung noch nicht - porträtiert der Film sechs "Wessis", die zu "Ossis" wurden. Bernhard Vogel ging von Mainz nach Erfurt, um als Ministerpräsident für das Land Thüringen seine politischen Erfahrungen einzubringen. Der Agrartechniker Frank Hertel sah nach dem Studium in Stuttgart-Hohenheim seine große Chance in der sächsischen Landwirtschaft mit ihren riesigen Flächen. Er ließ sich in Leipzig nieder und erntet mit seinen Mähdreschern im Lohnverfahren die Felder zwischen Leipzig und Magdeburg ab. Michael Eßlinger stammt aus Heidenheim/Brenz und lebt seit neun Jahren im Erzgebirge. Im sächsischen Freiberg hat der Diplom-Ingenieur und Brauer eine der modernsten Braustätten Europas gebaut und die Stadt des Bergbaus auch wieder zur bedeutenden Bierstadt gemacht. Aus Mannheim kam Gisela Kraft nach Cottbus. Dort leistet sie Aufbauarbeit im wahrsten Sinne des Wortes: als Baudezernentin. Donnerstag, 5. Oktober 2000 (Woche40)/28.08.2000 Bitte Text beachten! 21.45 Sonde - Wissen im Dritten Topthema: Später im All - Satellitenbilder für jedermann Moderation: Ingolf Baur Satellitenbilder mit einer Auflösung von einem Meter unterlagen früher strengster Geheimhaltung. Heute kann jeder diese Bilder kaufen, sogar von streng abgeschirmten militärischen Testgeländen. In einer spektakulären Aktion werden "Sonde"-Mitarbeiter prüfen, wie gut neueste Satelliten Details am Boden erkennen. Testobjekt ist ein 30 x 10 Meter großes SWR-Logo, das am Karlsruher Schloss ausgelegt wird. Außerdem wird gezeigt, wie Satellitenbilder in der Stadt- und Raumplanung genutzt werden. "Sonde"-News: Aktuelle Themen der Woche "Sonde"-Serie: Geheimnisvoller Alltag: Warum berauscht Alkohol? Sonntag, 08. Oktober 2000 (Woche 41)/28.08.2000 Bitte Text beachten! 20.15 Deutsches Weinlesefest in Neustadt Moderation: Patricia Küll Zum Deutschen Weinlesefest in Neustadt an der Weinstraße gehört traditionsgemäß der Winzerfestumzug - der größte in Deutschland. Diesmal schlängelt sich der Zug aus insgesamt 130 Musikkapellen, Trachtengruppen und Motivwagen unter dem Motto "725 Jahre Stadtrechte Neustadt an der Weinstraße" durch die Straßen. Natürlich präsentieren sich auch die neue Deutsche und die neue Pfälzische Weinkönigin auf ihren prachtvoll geschmückten Wagen den Zuschauern. Das Geschehen wird von Moderatorin Patricia Küll begleitet. Als Zugreporterin steht ihr Susanne Völker zur Seite, die 1998/99 die Krone der Deutschen Weinkönigin trug. Mittwoch, 11. Oktober 2000 (Woche 41)/28.08.2000 Bitte Text beachten! 21.00 Schlaglicht "Dorfhelferinnen" Notruf in der Bauernstube Dorfhelferinnen im Einsatz Sie werden alarmiert, wenn die Bäuerin ausfällt. Sie wissen selten, was auf sie zukommt und wie lange der Job dauert. Dorfhelferinnen haben einen heiklen Beruf. Wenn die Bauersfrau krank wird oder schwanger, nehmen sie ihre Stelle ein. In der Küche und im Kinderzimmer. Wenn es sein muss, auch im Stall und bei der Ernte. Die Leitstelle "Badischer Odenwald" in Neckarelz hat pausenlos 25 Dorfhelferinnen zwischen Wertheim und Heidelberg im Einsatz. Denn die Hilfe, die ursprünglich für den ländlichen Raum gedacht war, wurde inzwischen auch auf die Ballungsräume und Stadtfamilien ausgedehnt. Die Kosten tragen Krankenkassen oder die landwirtschaftliche Sozialversicherung. Die Frauen, staatlich geprüfte Dorfhelferinnen, fahren zunächst ins Ungewisse. Wie reagiert die Familie auf die Neue? Wie reagiert die Helferin? Findet sie Chaos oder "saubere" Verhältnisse vor? Wird sie akzeptiert und bald integriert oder bleibt sie fremd? Oft ist es wichtig, die Großmutter und die Kinder zu gewinnen. Dann hat die Dorfhelferin, ein Hauswirtschafts-Profi, die Chance, Abläufe zu vereinfachen und Dinge zu verbessern. Ob Problem- oder Idealfamilie, eine Dorfhelferin kann nie "nur ihren Job" machen. Der Beruf fordert die ganze Frau. Donnerstag, 12. Oktober 2000 (Woche 41)/28.08.2000 Bitte Text beachten! 20.15 Südwest extra Von Gutenberg zum Cyberspace - Was bringt uns die 2. Medienrevolution? Moderation: Fritz Frey und Bernhard Nellessen Vielleicht war es die folgenschwerste Erfindung der Weltgeschichte: Als Johannes Gutenberg Mitte des 15. Jahrhunderts in Mainz den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfand, ahnte er wohl kaum, welche Umwälzungen er damit auslösen würde. Die Verbreitung von Gedanken und Ideen war fortan nicht mehr ein Privileg einiger weniger: Die Reformation, das Zeitalter der Aufklärung, die rasante Entwicklung der Naturwissenschaften, ohne Gutenbergs Erfindung hätte dies alles nicht stattgefunden. Heute nun stehen wir an einem weiteren Wendepunkt - manche sprechen auch von der zweiten Medienrevolution. So wie Gutenbergs Erfindung eine unabsehbare Fülle von Konsequenzen mit sich brachte, so werden auf die Menschen heute durch die Möglichkeiten weltumspannender Kommunikation erhebliche Veränderungen zukommen. Welche Chancen wird die neue Technik eröffnen? Und was ist der Preis, den wir alle dafür zahlen werden? Fragen, die in einer SWR-Sondersendung im Rahmen des Mainzer Gutenbergjahres erörtert werden. Eine hochkarätig besetze Runde aus Publizisten und Wissenschaftlern wird am 12. Oktober das Thema "Von Gutenberg zum Cyberspace. Was bringt die zweite Medienrevolution?" diskutieren. An dieser Runde, live aus dem Gutenbergpavillon am Mainzer Rheinufer, werden teilnehmen: Intendant Prof. Peter Voß, ARD-Vorsitzender; Prof. Peter Glotz, Medienwissenschaftler; Prof. Joseph Weizenbaum, Computerpionier; Andreas Schmidt, President (CEO) der Bertelsmann e-Commerce Group; Barbara Sichtermann, Schriftstellerin und Publizistin. Donnerstag, 12. Oktober 2000 (Woche 41)/28.08.2000 Bitte Thema beachten! 21.45 Sonde - Wissen im Dritten Thema: Diabetes: Abschied von der Spritze? Rund vier Milionen Zuckerkranke in Deutschland träumen von einem Leben ohne Insulinspritzen. Sind neue Transplantationsmethoden ein Weg zur Heilung oder läßt sich die Krankheit durch Gentherapie behandeln? Sonde berichtet von neuen Therapieansätzen. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Fax 07221 929-2013 Internet: pressestelle@swr-online.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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