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Presseinformation REPORT Mainz, Montag, 21.08.2000 , 21.20 Uhr im ERSTEN
Zusatzmeldung zu NPD-Bankverbindungen

    Mainz (ots) -     Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses Ute Vogt, SPD: Banken sollen Geschäftsverbindungen mit Rechtsextremen kappen

    In einem Interview mit dem ARD-Politmagazin Report Mainz hat die
Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses und SPD-Landesvorsitzende
in Baden-Württemberg, Ute Vogt, die deutschen Banken und Sparkassen
aufgefordert, ihre Geschäftsverbindungen mit rechtsextremen Parteien
und Verbindungen zu überprüfen. Vogt wörtlich gegenüber Report Mainz:
    
    "Ich erwarte, dass die Banken in Deutschland jetzt ihre
Geschäftsverbindungen zu den rechtsextremen Parteien überprüfen -
nicht nur zur NPD - sondern zu allen, die vom Verfassungsschutz
beobachtet werden und entsprechend womöglich die Konten kündigen und
vor allen Dingen in Zukunft keine neuen Konten eröffnen und keine
Kredite vergeben. Das wäre eine wirksame Maßnahme um Rechtsextremen
beizukommen, weil man damit auch die Finanzquellen kappen könnte."
    
    
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