SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Mittwoch, 21.07.10 (Woche 29) bis Mittwoch, 01.09.10 (Woche 35)

Baden-Baden (ots) - Mittwoch, 21. Juli 2010 (Woche 29)/20.07.2010

Geänderten Programmablauf beachten!

20.15 (VPS 20.14) Wetter extra Supersonne, Donnerwetter - der Juli bleibt heiß

20.30 (VPS 20.15) betrifft: Nichts ohne meinen Wahrsager Von Kartenlegen und Handlesen

Tagestipp

21.15 (VPS 21.00) Die Südsee - Trauminseln Folge 1/4

22.00 (VPS 21.45) BW: Baden-Württemberg aktuell RP: Rheinland-Pfalz aktuell mit Wetter SR: Aktuell

22.14 (VPS 21.58) BW: Baden-Württemberg Wetter

22.15 (VPS 22.00) Tierärztin Dr. Mertens Adoptivmutter gesucht Fernsehserie Deutschland 2006

23.05 (VPS 22.50) Genießer in aller Welt Kaffee - Getränk des Paradieses Auf der Suche nach einem Mythos in Äthiopien, Jemen und Südafrika

23.35 (VPS 23.20) Preis des Verlangens Spielfilm I/CH/F 2004

01.20 (VPS 01.05) Leben live Mein Baby lernt Englisch - wenn Kinder zum Erfolg erzogen werden

01.50 (VPS 01.35) Leben live Die Ersatzfamilie - wenn Kinder nicht mehr zuhause leben können

02.20 (VPS 02.05) RP: Landesschau Rheinland-Pfalz (WH) BW: Landesschau (WH) SR: Aktueller Bericht (WH)

02.50 (VPS 02.35) SR: Kulturspiegel "Extra" (WH)

03.20 (VPS 03.05) BW+RP: SWR1 Leute night Werner Pieper, Verleger SR: Saartext

03.45 (VPS 03.05) BW+RP: SWR1 Leute night Rose Gerdts-Schiffer, Gerichtsreporterin

(bis 04.05 - weiter wie mitgeteilt)

Mittwoch, 1. September 2010 (Woche 35)/20.07.2010

00.40 Leben live

Hin und weg am Flughafen - Reisegeschichten

Zwei Dutzend Menschen stehen wartend vor einer Schiebetür des Frankfurter Flughafens. Jeden Moment müssen hier die Passagiere der Maschine aus Washington herauskommen. Manche haben lange auf das Wiedersehen warten müssen. Ansgar zum Beispiel: Der 19-jährige hält eine Rose in der Hand. Die ist für seine Freundin, die er seit vier Monaten nicht gesehen hat. Sie war als Au-pair- Mädchen für ein Jahr in die Vereinigten Staaten gegangen. Eine lange Zeit für das junge Paar. Die letzte Nacht hat Ansgar vor Aufregung kein Auge zugemacht, erzählt er. Und: Sich mitten in der großen Verliebtheit für so lange Zeit zu trennen, sei schon ganz schön schwer gewesen. Unsicher war er, ob das hält. Und dann öffnet sich eine automatische Tür, und eine junge Frau schaut sich suchend um ...

Flughafen Frankfurt: Mehr als 50 Millionen Menschen starten und landen hier jedes Jahr. Eine Menge Geschichten von Abschied und Wiedersehen kommen da zusammen. Der Flughafen ist ein fast schon magischer Ort des Wartens, Findens und Verlierens. Die "Schlaglicht"-Reporter Kai Diezemann und Holger Höbermann haben sich auf die Spur dieser Reisegeschichten gemacht - zwischen Ankunft und Abflug.

Mittwoch, 1. September 2010 (Woche 35)/20.07.2010

01.10 Leben live

Leben in vollen Zügen - Bahngeschichten

Maritta irrt über den Frankfurter Hauptbahnhof. Sie hat ihren 24-jährigen Enkel Friedemann verloren. Mit ihm ist sie auf dem Weg von Tharandt in Sachsen zu ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter in Koblenz. Maritta ist 71 Jahre alt und hat einen Herzschrittmacher. Eigentlich darf sie sich nicht aufregen. Jetzt rennt sie mit ihrem schweren Rucksack durch die Bahnhofshalle und muss sich beeilen. Der Anschlusszug fährt gleich ab. Was der Zuschauer weiß, aber Oma Maritta nicht: Enkel Friedemann fragt währenddessen nach Auskunft im Reisezentrum. Zwei Reporter, zwei Kameras, zwei parallele Geschichten von Bahnreisenden, die sich im Labyrinth des Frankfurter Hauptbahnhofs verloren haben.

Zehn Tage lang waren die SWR-Autoren Sebastian Bösel und Achim Reinhardt unterwegs in Bahnhöfen und Zügen - quer durch Deutschland auf der Suche nach dem, was Bahnreisende erleben und was sie zu erzählen haben. Einen echten Todesfall etwa haben neun Senioren in Koblenz zu beklagen. Am Morgen fahren sie noch nichtsahnend mit der Regionalbahn nach Bonn, wollen den 80. Geburtstag ihres Freundes Siegfried feiern. Erst als sie da sind, erfahren sie: Siegfried ist in der Nacht gestorben.

Buchstäblich wie die Heringe fühlen sich die Passagiere im ICE nach Berlin. Es ist Freitagnachmittag. "Sind die Stehplätze eigentlich billiger?". Die Reporterfrage lässt den genervten Reisenden im Gang schmunzeln. Eine Dame kann nicht mehr stehen, kauert auf dem Boden. Mit verschwörerischer Miene verrät sie ihren Trick, wie man in vollen Zügen auch bequem reisen kann: "Ich setze mich manchmal in die 1. Klasse und sage, mir ist schlecht geworden."

In vollen Zügen genießen Natalia und Sergio die kurze Zeit, die sie miteinander haben. Die ukrainische Psychologie-Studentin und der spanische Softwareentwickler führen eine Fernbeziehung, pendeln zwischen Dresden und Frankfurt/Main. Der ICE bestimmt den Fahrplan ihrer Gefühle. "Kaum hat man sich geküsst, kaum hat man sich getroffen, muss man schon wieder wegfahren. Das ist hart", sagt Natalia und bekommt feuchte Augen. Die Reporter treffen sie nach 36 Stunden wieder, wenn es wieder heißt, für mehrere Wochen Abschied zu nehmen. Ein leidenschaftlicher Abschiedskuss, dann schließen die Türen des ICE nach Dresden

Weniger romantisch verläuft die Reise im Nachtzug von Mailand nach Amsterdam. Drei deutsche Grenzpolizisten betreten in Basel, Badischer Bahnhof, um zwei Uhr nachts den Zug. Passkontrolle. In den Abteilen werden die Passagiere aus dem Schlaf gerissen, auch eine Frau afrikanischer Abstammung. Sie kann nicht erklären, warum sie keine Aufenthaltserlaubnis bei sich hat. Ihre Bahnreise endet auf der Polizeiwache in Freiburg. Jetzt droht ihr die Abschiebung.

Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

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