SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Woche 35 bis Woche 38

    Baden-Baden (ots) -

    Donnerstag, 31. August 2000  (Woche 35)
    
    Geänderten Beitrag für RP beachten!
    
18.50    (VPS 18.49)
                 "Herzenssache - Extra" (RP)
                 Moderation: Martin Seidler
    
    
    Donnerstag, 31. August 2000  (Woche 35)
    
    Geänderten Beitrag für RP beachten!
    
02.10    (VPS 02.09)
                 "Herzenssache - Extra" (WH) (RP)
                 Moderation: Martin Seidler
    
    
    Freitag, 1. September 2000  (Woche 35)
    
    Geänderten Beitrag für RP beachten!
    
12.00    (VPS 11.59)
                 "Herzenssache - Extra" (WH von DO) (RP)
                 Moderation: Martin Seidler
                 (Erstsendung: 31.08.2000)
    
    
    Samstag, 9. September 2000  (Woche 37)
    
21.50    Europäische Königshäuser (1/2)
              
                 Die Heimkehr der Bourbonen
              
                 Skizzen aus dem spanischen Königshaus
              
                 Ein zweiteiliger Film von Rolf Seelmann-Eggebert und
István Bury
    
    In ihrem ersten Film stellen Rolf Seelmann-Eggebert (Autor) und
István Bury (Regie) "Die Heimkehr der Bourbonen" dar. 1931 muß König
Alfonso XIII., der Großvater von Juan Carlos, sein Land unter dem
Druck revolutionärer Kräfte verlassen. Er geht ins Exil nach
Frankreich, später nach Italien, wo auch der heutige König 1938
geboren wird. Zu diesem Zeitpunkt tobt in Spanien ein blutiger
Bürgerkrieg. Sein Sieger, General Franco, einigt sich 1948 mit dem
Grafen von Barcelona, dem Vater von Juan Carlos, daß der Sohn nach
Spanien zurückkehrt, um dort Schule, Militärakademie und eine
praktische Ausbildung in vielen  Regierungsressorts zu durchlaufen.
Welche Pläne Franco mit dem Enkel des letzten  Bourbonenkönigs hat,
bleibt lange Zeit unklar. "Daß ich König werden würde, war eigentlich
erst klar, als ich es war", sagte Juan Carlos im Interview.
    
    
    Donnerstag, 14. September 2000  (Woche 37)
    
21.45    Sonde - Wissen im Dritten
                 Moderation: Ingolf Baur
    
    Die Themen:
    
    Die heimlichen Gewinner. Technik im Sport: Das bessere Material,
Bruchteile von Sekunden, ein paar Millimeter und manchmal auch nur
der berühmte Wimpernschlag entscheiden im Spitzensport über Sieg oder
Niederlage. Techniker, Trainingswissenschaftler und Biomechaniker
haben deshalb Hochkonjunktur. Sie können den Sportlern oft die
entscheidenden Impulse  zur Leistungssteigerung geben. Am
Olympiastützpunkt Berlin hat Sonde die Ruderer bei ihren Testfahrten
beobachtet. Außerdem wird versucht herauszufinden, ob der viel
gelobte Schwimmanzug "Fastskin" einen Schwimmer tatsächlich schneller
macht. Studiogast Harry Bähr, Leiter der Abteilung
Trainingswissenschaft am Olympiastützpunkt Berlin, gibt mit
praktischen Beispielen Einblick in seine Arbeit.
    Ferner in Sonde: Aktuelle Themen der Woche und Sonde-Serie:
Geheimnisvoller Alltag. Wie funktionieren Klebstoffe?.
    
    
    Donnerstag, 14. September 2000  (Woche 37)
    
22.15    Menschen und Straßen
              
                 Ruta V. Panamericana
    
    Die Ruta V ist ein Teil der legendären "Panamericana". Sie
verbindet Chiles Hauptstadt Santiago mit dem Süden des Landes. Sie
ist die wichtigste Verkehrsverbindung  zwischen Norden und Süden. Von
Santiago de Chile bis Puerto Montt sind es über tausend Kilometer.
    Die Ruta V macht ihren Weg durch abwechslungsreiche und schöne
Landschaften zwischen den Kordilleren und der pazifischen Küste.
Südlich Santiagos durchquert sie riesige Weinanbaugebiete. Wein wird
immer mehr zu einem der wichtigsten Exportgüter Chiles. Es werden
große Anstrengungen unternommen, um auf dem internationalen Markt
konkurrenzfähig zu sein. Die Weinwirtschaft ist ein Pfeiler der
chilenischen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Bei Los Angeles
überquert die Ruta V den Bio-Bio Fluss. Mit seinem Namen sind
Auseinandersetzungen verbunden, die das Land immer heftiger bewegen.
    
    
    Der Bau von riesigen Staudämmen zur Energiegewinnung auf der einen
Seite, Zerstörung einer einzigartigen Natur und des Lebensraums der
Pehuenche-Indianer auf der anderen Seite.
    Südlich des Bio-Bio ist Araukarien, das Land der Mapuche-Indianer.
Sie kämpfen zunehmend  militanter um die Rückgewinnung ihrer Gebiete,
die als Folge der Pinochet-Diktatur zum großen Teil im Besitz
internationaler Holzkonzerne sind. In der Auseinandersetzung der
Indianer mit der Staatsmacht, in dem Bemühen der Indianer ihre
kulturelle Identität zu erhalten, dem Kreislauf von Armut,
Analphabetismus und Arbeitslosigkeit zu entgehen, setzt der Film
seinen Schwerpunkt. Südlich von Temuco, vor allem um den
Llanquihue-See, ist das Siedlungsgebiet deutscher  Einwanderer. Sie
versuchen, ihre Rolle im neuen, demokratischen Chile zu finden.
Ökonomische Perspektiven eines aufstrebenden Lands und Erhaltung
kultureller Identität - zwischen diesen Polen bewegt sich auf und
entlang der Ruta V Panamericana Ebbo Demants Dokumentarfilm.
    
    
    Samstag, 16. September 2000  (Woche 38)
    
21.50    Europäische Königshäuser (2/2)
              
                 Juan Carlos, der König aller Spanier
              
                 Skizzen aus dem spanischen Königshaus
              
                 Ein zweiteiliger Film von Rolf Seelmann-Eggebert und
István Bury
    
    Der zweite Film "Juan Carlos, der König aller Spanier" beschreibt
den Alltag in "Zarzuela", der königlichen Residenz vor den Toren der
Hauptstadt Vor allem auf der Wunsch von Königin Sofia, die als
Tochter des griechischen Königspaares aus einem regierenden Hause
stammt, bleibt die Familie 1975 nach dem Tode Francos in dem
gemütlichen Landsitz wohnen, statt in den repräsentativen
Königspalast im Herzen Madrids umzuziehen. Das "Royalty"-Team
begleitet das Königspaar auf seinen Reisen durchs Land und hält dabei
die landschaftlichen Schönheitn Andalulsiens im Bilde fest.
    
    
    Mittwoch, 20. September 2000  (Woche 38)
    
21.00    (VPS 20.59)
                 Schlaglicht
                 Airport-Alarm
                 Katastrophen-Übung auf dem Stuttgarter Flughafen
                 Eine Reportage von Andrea Lotter und Joachim Auch
    
    Was wäre, wenn die Unglücksmaschine von Hapag Lloyd nicht in Wien
notgelandet wäre, sondern es bis Stuttgart geschafft hätte? Ein
Albtraum, der sich täglich ereignen kann. Der Flughafen Stuttgart
will vorbereitet sein. Eintausend Feuerwehrleute, "Verletzte" und
"Angehörige" werden die Katastrophe durchspielen. Eine Tupolev wird
in Brand gesetzt, Kerosin läuft aus, radioaktives Material befindet
sich im Frachtraum. 30 Schwerverleletzte und eine unbekannte Zahl von
Toten müssen geborgen werden. "Angehörige" und "Journalisten"
versuchen zum Unglücksort vorzudringen. Im Ernstfall müssen
Krankenhäuser aus ganz Deutschland, Rettungsdienste und Feuerwehren
der Region reibungslos zusammenarbeiten. Die Reportage begleitet
Opfer und Retter durch die Übung, von den Vorbereitungen bis zur
Manöverkritik.
      
    Donnerstag, 21. September 2000 (Woche 38)
    
21.45    Sonde - Wissen im Dritten
                 Moderation: Ingolf Baur
    
    Die Themen:
    
    Grippe - Impfung ja oder nein?: Grippe ist keine harmlose
Erkältungskrankheit. Jedes Jahr fordert die Winterseuche in
Deutschland 10.000 bis 15.000 Menschenleben. Zwei Eigenschaften
machen das Grippe-Virus so gefährlich: Zum einen zerstört es in der
Lunge die Schutzschicht gegen Keime und macht so den Weg frei für
lebensbedrohliche Infektionen. Zum anderen ist das Virus ein
Verwandlungskünstler. Regelmäßig verändert es seine
Erkennungsmerkmale und bildet neue Stämme aus, gegen die alte
Impfstoffe nicht mehr schützen können.
    
    Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese neuen Virentypen
häufig in armen ländlichen  Gebieten in Asien "ausgebrütet" werden,
wo Menschen, Hühner und Schweine auf engem Raum miteinander leben
Denn während die meisten Virenkrankheiten auf eine Tiergattung
beschränkt sind, befällt die Grippe mit unterschiedlichen
Erregervarianten sowohl Menschen als auch Vögel und Schweine. Leben
diese drei Virenwirte auf engem Raum miteinander, so überspringen die
Grippeviren die Artengrenze. So können beispielsweise in einem
Schwein die Viren von Menschen, Hühnern und Schweinen einen
gefährlichen "Cocktail" bilden. Es entstehen Mischformen der
Grippeerreger. Neue Virentypen, die nicht nur vor den Agenten des
Immunsystems getarnt sind, sondern bisweilen auch noch
außerordentlich aggressiv sind. Das letzte Mal war es 1997, als in
Hongkong eine besonders gefährliche Viren-Variante auftrat: eine neue
Form der Hühnergrippe. Glücklicherweise war dieser Erreger - wie sich
später herausstellte - für den Menschen nicht gefährlich. Das allein
verhinderte eine schwere Epidemie, die - wie im letzten Jahrhundert
mehrfach geschehen - vermutlich Millionen von Menschen das Leben
gekostet hätte.
    
    Die Verwandlungskunst der Grippeviren stellt ein ernstes Problem
dar, doch die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, hat eine
Strategie entwickelt, um Impfungen so gut wie möglich an die
aktuellen Erregertypen anzupassen. Sie hat "Abhörstationen"
eingerichtet: Influenza-Referenzzentren, die in über 100 Ländern die
Entwicklung der Grippeviren überwachen. In Deutschland steht dieses
Zentrum in Hannover und aus über 600 medizinischen Labors de  ganzen
Landes gehen auffällige Grippeproben an das Virenzentrum. Hier wird
untersucht, ob es sich bei den Erregern um neue Varianten handelt.
Entsprechende Vireninformationen aus der ganzen Welt laufen im
WHO-Zentrum in London ein. Hier wird schließlich entschieden, welche
Viren in der nächsten Grippesaison voraussichtlich die gefährlichsten
Erreger sein werden.
    
      
ots Originaltext: SWR
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