SWR - Südwestrundfunk

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Mittwoch, 9. August 2000 (Woche 32)

    Baden-Baden (ots) -
    
    22.30 Kultur Südwest
              Das aktuelle Magazin
                Moderation: Markus Brock
    
    Die Themen:
    
    Nederlands Dans Theater "Arcimboldo 2000" - im Baden-Badener
Festspielhaus"

    Arcimboldo 2000" heißt die Choreographie, die Jirí Kylián zum
Abschluss seiner Tätigkeit beim Nederlands Dans Theater und zu dessen
40. Geburtstags dem Werk des Mailänder Malers Giuseppe Arcimboldo
gewidmet hat. Dieser war berühmt für seine bizarre Kunst, aus Tieren,
Blüten, Gemüse oder aus Gegenständen des täglichen Lebens Porträts,
Stilleben und Landschaften zu gestalten. 25 Jahre lang leitete Jirí
Kylián als Künstlerischer Direktor das Nederlands Dans Theater und
verband dabei auf seiner Suche nach einer neuen Bewegungssprache
immer wieder die Ästhetik des klassischen Balletts mit der Kraft des
Modern Dance. Die Deutschlandpremiere von "Arcimboldo 2000" war am 1.
Juni im Festspielhaus Baden-Baden. Kultur Südwest hat Jirí Kylián und
sein Ensemble vorab bei den Proben in Den Haag beobachtet.
    
    Michael Riessler - Jazz zwischen Volksmusik und Avantgarde
    
    Der international bekannte Jazzmusiker Michael Riessler aus Ulm
spielt Klarinette und Saxophon und ist experimentierfreudig: seine
ersten Erfahrungen sammmelte er Ende der 70er Jahre in Paris beim
Ensemble Musique Vivante. Es folgten Kammermusikkonzerte mit
Siegfried Palm und Aloys Kontarsky. Er tourte mit der Kölner Saxophon
Mafia im Auftrag des Goethe-Institus durch West- und Zentralafrika,
wirkte beim Orchestre Nationall De Jazz mit, und ging Anfang der 90er
Jahre mit einem Soloprogramm auf Tournee durch die Sowjetunion.
Zusammen mit Peter Zwetkoff realisiert er seit zehn Jahren Hörspiele,
wie "Der Herr der Ringe". Der Titel seiner aktuellen CD ist "Orange".
Die Besetzung ist ungewöhnlich: Klarinette, Saxophon, Akkordeon,
Drehorgel und Gesang.
    
    Europa und Amerika - der französische Maler Jean Miotte im
Koblenzer Museum Ludwig
    
    Jean Miotte, 1926 in Paris geboren, gehört zu den Pionieren der
französichen Informel-Malerei. Bis heute pflegt Miotte, der zwischen
Paris, New York, Fribourg, der Provence und Hamburg pendelt, eine
gestische Malweise. Inspiriert vom Jazz der 50er und 60er-Jahre,
unter anderem von der Musik Albert Aylers, verraten die Bilder des
französischen Künstlers ein starkes Gefühl für Rhythmus.
    Bis 16. Juli 2000 war im Ludwig Museum Koblenz eine
Sonderausstellung über Jean Miotte zu sehen, in der neben seinen
neusten großformatigen Acrylbildern auch seine frühen Werke zu sehen
waren.
    
    
ots Originaltext: SWR
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