SWR - Südwestrundfunk

SWR FS Programmhinweise von Freitag, 28. Mai 2010 (Woche 21) bis Dienstag, 29. Juni 2010 (Woche 26)

Baden-Baden (ots) - An die Programmredaktionen Fernsehen

Programmhinweise für das SWR Fernsehen

Freitag, 28. Mai 2010 (Woche 21)/26.05.2010

23.30 Nachtkultur

Die Kultur-Illustrierte Moderation: Anja Höfer

unter anderem mit folgenden Themen:

   - Germany 12 Points  - Erkenntnisse vor dem  Eurovision Song 
     Contest
   - Liebe, Leid und Kunst  - Entdeckungen zu Frida Kahlo in Berlin
   - Die Facetten Istanbuls - Momentaufnahmen von Andreas Herzau
   - 25 Jahre Rock am Ring - Einblicke in ein Festival der 
     Superlative 

Weitere Informationen zu allen Themen der Sendung finden Sie im Internet.

Samstag, 29. Mai 2010 (Woche 22)/26.05.2010

Geänderten Beitrag beachten / Untertitel wird nachgeliefert (Porträt von Kurt Beck auf 7.6. verschoben)

18.15 (VPS 18.14) RP: Viertel nach Sechs Die Kiosk-Kämpfer

Sonntag, 30. Mai 2010 (Woche 22)/26.05.2010

ab 08.45 h Geänderte Beiträge beachten, ab 10.30h wie bisher geplant

08.45 (VPS 08.44) faszination musik Friedrich Smetana: "Die Moldau" aus "Mein Vaterland" Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden, 2001 Mit dem Radio-Sionfonieorchester Stuttgart des SWR Dirigent: Sir Roger Norrington

09.00 Zum Tod von Anneliese Rothenberger Anneliese Rothenberger - Preisträger -Gala Aufzeichnung vom Fest der jungen Stimmen auf der Insel Mainau, 2005 Moderatorin: Anneliese Rothenberger

Montag, 31. Mai 2010 (Woche 22)/26.05.2010

Geänderten Beitag beachten / Untertitel wird nachgeliefert

08.00 (VPS 07.59) RP: Viertel nach Sechs (WH von SA) Die Kiosk-Kämpfer

Montag, 07. Juni 2010 (Woche 23)/26.05.2010

Geänderten Beitag beachten

18.15 (VPS 18.14) RP: Kurt Beck, die Heimat und der Putsch

Sonntag, 13. Juni 2010 (Woche 24)/26.05.2010

08.45 Zum Abschluss der Schwetzinger Festspiele 2010 Etta Scollo: Die Blume Siziliens - Il fiore splendente Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2010

Etta Scollo wurde in Catania geboren und studierte zunächst Architektur, widmete sich bald jedoch ausschließlich der Musik. Es ist ihre Vielseitigkeit und Originalität, die seit Jahrzehnten ein breites Publikum fasziniert. So gewann sie 1983 den ersten Preis beim Diano Marina-Jazz Festival und studierte zugleich Gesang am Wiener Konservatorium. Sie arbeitete mit renommierten Jazzmusikern zusammen, stieß aber auch erfolgreich in den Bereich des Pop vor. In den 90er Jahren war sie in Hamburg aktiv, wo sie mit dem Ensemble "Llquote Art pour llquote Art" Experimente mit zeitgenössischer Musik durchführte. Sie verfasste Tonspuren, z.B. für Filme wie "Für immer und immer" von Hark Bohm oder "Bad Guy" des koreanischen Regisseurs Kim Ki-Duk. Heute ist Etta Scollo eine der beliebtesten italienischen Künstlerinnen in Deutschland. Zurzeit lebt sie in Berlin und auf Sizilien, wo sie sich dem Komponieren und der Erforschung traditioneller Musik ihrer Heimat widmet.

Für ihr Schwetzinger Programm versammelt sie eine Gruppe erstklassiger Musiker um sich: Ausgesprochene Experten für das Repertoire der mediterranen Überlieferung sind der Renaissance-Lautenist Sebastiano Scollo und Fabio Tricomi, der neben dem Oud, einer Kurzhalslaute aus dem Mittelmeerraum, und der Mandoline noch zahlreiche weitere traditionelle Instrumente vor allem arabischer Herkunft beherrscht. Der libanesische, ursprünglich aus Jaffa stammende Sänger Nabil Salameh, Partner von Etta Scollo in vielen Projekten, ist Leiter der italienischen multikulturellen Gruppe Radiodervish. Auch in der Akkordeonistin Cathrin Pfeifer erkennt man eine echte Kosmopolitin voller stilistischer Überraschungen. Die Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlicher Kulturkreise, aber auch Erfahrungen mit Folk, Rock, Improvisationsmusik, Neuer Musik, Klassik und Theater prägen ihren Stil. Susanne Paul passt vorzüglich zu dieser Gruppe, die durch die Breite des musikalischen Horizonts gekennzeichnet ist: Die Jazz-Cellistin und Komponistin wurde zunächst klassisch am Cello ausgebildet, bevor sie sich erst dem Punk, dann aber vor allem Tango, Flamenco, brasilianischer, kubanischer und nordindischer Musik zuwandte.

Etta Scollo und Ensemble

Programm:

Ibn-Hamdis", Text: Sebastiano Burgaretta (geb. 1946)

"Arvulu", Text: Biaggio Guerrera (geb. 1965)

"Fin quando durerà il mio esilio" Text: Ibn Hamdis (um 1056 - um 1133)

"Una Luna", Text: Alî Al-Ballanûbî (11. Jahrhundert)

"Curuna"

"Sicilia mia", Text: Ibn Hamdis

"Abballati", sizilianische Volksweise

Aufzeichnung im Mozartsaal im Schwetzinger Schloss am Sonntag, 9. Mai 2010

Regie: Nele Münchmeyer

09.30 Zum Abschluss der Schwetzinger Festspiele 2010 Raffaela Milanesi singt Arien des Barock: Griechische Mythen Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2010

Cremona ist die Heimat Claudio Monteverdis und der berühmtesten italienischen Geigenbauer. Dort haben auch I Virtuosi delle Muse ihren Sitz. Ihr Leiter ist der gebürtige Cremoneser Stefano Molardi, der zu den profiliertesten italienischen Organisten und Dirigenten seiner Generation gehört. Seit der Ensemblegründung im Jahr 2002 steht ihm der in Monte Carlo und Paris ausgebildete Barockgeiger Jonathan Guyonnet zur Seite, der seine in vielen Spezial-Ensembles unter Dirigenten wie Christophe Rousset, Andrea Marcon, Sigiswald Kuijken und Philippe Herreweghe gesammelten Erfahrungen als Konzertmeister an die in vielfältiger Besetzung spielenden Virtuosi weitergibt.

Zusammen suchen sie die Gestade des Mare Nostrum auf, gesäumt von Stoffen und Gestalten der griechischen Mythologie, die in der italienischen Oper des 17. und 18. Jahrhunderts wieder lebendig werden.

Solistin des Abends ist die junge römische Sopranistin Raffaella Milanesi, die durch ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit und dramatische Gestaltungskraft in Partien von Monteverdi bis Puccini die Bewunderung eines internationalen Publikums errungen hat und die in dieser Saison als Proserpina im "Orfeo" an der Mailänder Scala debütiert.

ANTONIO CESTI

Aus der Oper "Llquote Argia": "Alma mia", Arie des Selino

FRANCESCO CAVALLI (1602 - 1676)

Aus der Oper "Il Giasone": "Dalllquote antro magico, stridenti cardini", Arie der Medea

FRANCESCO CAVALLI

Aus der Oper "Ercole amante": "Misera ohimé - Ahi chlquote amarezza", Rezitativ und Arie der Deianira

PIETRO ANTONIO CESTI (1623 - 1669)

Aus der Oper "Llquote Argia": "Perché non volate oziosi momenti", Arie des Selino

ATHANASIUS KIRCHER (1601 - 1680)

"Antidotum tarantulae" aus "Magnes sive de arte magnetica"

CLAUDIO MONTEVERDI (1567 - 1643)

Aus der Oper"Il ritorno di Ulisse in patria": "Illustratevi o cieli", Arie der Penelope

ALESSANDRO SCARLATTI (1660 - 1725)

Aus der Oper "Telemaco": "Il mar delle mie pene", Arie des Adrasto

MARCO UCCELLINI (um 1603 - 1680)

Sonata sopra "La Bergamasca" für zwei Violinen und Basso

continuo aus "Sonate, Arie et Correnti à due e tre, libro terzo"

Georg Friedrich Händel: "Lascia ch'io Pianga", Arie der Almirena aus "Rinaldo"

Aufzeichnung im Mozartsaal im Schwetzinger Schloss am 11. Mai 2010

Regie: Nele Münchmeyer

Sonntag, 27. Juni 2010 (Woche 26)/26.05.2010

20.15 SonntagsTour

an der Untermosel unterwegs mit Johannes Kapers

Auf seiner Sonntagstour führt Johannes Kalpers die Zuschauer in die malerische Weinregion entlang der Untermosel. Als stolzer Besitzer eines Bootsführerscheins begibt er sich dazu aufs Wasser: Gemeinsam mit seinem einstigen Segel-Lehrer Jupp Steiner erkundet der Moderator die Flusslandschaft zwischen dem Landkreis Cochem-Zell und dem bekannten Weinort Winningen kurz vor Koblenz - der Heimat des ältestes deutschen Weinfestes. Links und rechts des Flusses lässt sich ein besonderes Stück Rheinland-Pfalz entdecken, das aus gutem Grund auch "Terrassenmosel" genannt wird. Oft sind die Weinhänge entlang des Ufers so steil, dass die Rebstöcke nur auf schmalen, schiefergesäumten Terrassen gepflanzt werden können - ein Markenzeichen der Region. Zudem kennzeichnet die Mosel zwischen Zell und dem Deutschen Eck eine Vielzahl gut erhaltener Burgen.

Bei seinen Landgängen besucht Johannes Kalpers Orte, die die Untermosel prägen: so etwa den Martberg oberhalb der Ortschaft Pommern, auf dem sich schon Kelten und Römer den Weinkrug in die Hand gaben, die versteckt liegende Ehrenburg bei Brodenbach oder das älteste Fachwerkhaus Deutschlands in Kobern. Und er begegnet ganz unterschiedlichen Menschen, die allesamt das Lebensgefühl der Untermosel spüren lassen. Zu ihnen gehören der Gastronom Thomas Höreth, der sein halbes Leben mit der liebevollen Restaurierung einer Mühlen-Ruine zubrachte, die einzige Mosel-Kapitänin Anita Mathea, die Enkelin des legendären Autobauers August Horch und die junge "Weinhex" von Winningen. Auch sein Skipper Jupp Steiner erlag einst dem Reiz der Region: Er kam zu Besuch, traf hier die Liebe seines Lebens - und blieb.

Die meisten musikalischen Gäste der Sendung haben ebenfalls ihre Heimat an der Untermosel, wie das A-cappella-Ensemble "Halbtrocken", die Folk-Formation "Green Traces", das Jazz-Orchester Cochem oder der bekannte Trompeter Dirk Schiefen.

21.15 Schreinerei Fleischmann

mit Alice Hoffmann und Timo Sturm

Jean Fleischmann ist frustriert: der Installateur, der Elektriker, der Verputzer, der Fliesenleger, alle Handwerksbetriebe der Gemeinde standen schon mit einem großen Firmenporträt im Kreisblatt. Nur die Schreinerei Fleischmann hat es noch nicht in die Zeitung geschafft. Statt in der Werkstatt zu hobeln, brütet Jean deshalb verbissen über einer originellen Bewerbung, mit der er die Reporter überzeugen will. Zum Glück weiß Vanessa, dass man solche Ziele mit ganz anderen Mitteln erreicht.

Vanessa hat neue Ohrringe - aber Jean eine gerissene Bandsäge, für die er schleunigst Ersatz braucht: und so nimmt der Frust für Vanessa, die Jean mit ihren Ohrringen becircen wollte, wie vorprogrammiert seinen Lauf. Zu allem Überfluss ist auch noch die Hotline vom Sägemax permanent besetzt, und da Jean auch sonst noch seinen Teil dafür tut, Vanessa zu reizen, steuert alles auf eine kleine Katastrophe zu.

Dienstag, 29. Juni 2010 (Woche 26)/26.05.2010

Tagestipp

22.30 Schlaglicht Drahtseil-Akt am Rhein - Eine Seilbahn für die Bundesgartenschau

Die Montageplattform ist zwei mal fünf Meter groß und schwebt hoch über der Eisenbahnlinie. Die vier Männer, die dort oben in fünfzig Meter Höhe arbeiten, müssen absolut schwindelfrei sein. Das gilt auch für SWR-Reporter Lutz Vasoldt. Schon seit fünf Stunden steht er mit auf der Plattform und beobachtet mit der Kamera die Arbeiten der Seilbahnexperten. Sie bauen die Seilreiter ein, schwere Stahlrollen, über die später einmal das Zugseil laufen wird. Für die Experten eigentlich Routine, wären da nicht mit Rhein, Bundesstraße und Bahnlinie pulsierende Verkehrsadern in unmittelbarer Nähe. "Hier ist äußerste Konzentration gefordert, schon ein kleiner Fehler kann Menschenleben kosten", meint Ueli Schmidt, Chef des Schweizer Seilspannteams.

Die "Schlaglicht"-Reporter Lutz Näkel und Lutz Vasoldt begleiten den Bau der Seilbahn seit August 2009. Ein Langzeitprojekt, das für die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz zur Hauptattraktion werden soll. Die Arbeiten wurden auch im vergangenen, harten Winter nie eingestellt. Besonders beim Bau der Bergstation und des oberen Mastes nahe der Festung Ehrenbreitstein sorgten schneidend kalter Wind und das Eis auf den Stahlteilen für extreme Arbeitsbedingungen. In jeder Hinsicht spannend: das Verlegen der Stahlseile zwischen den Stationen. Per Hubschrauber und Rheinschlepper wurden die ersten Trassen gezogen.

"Das ist zwar nicht die längste Seilbahn in meiner Karriere, aber bestimmt eine der schwierigsten, weil das Umfeld so sensibel ist", sagt Montageleiter Günther Kappaun. Sicherheit steht bei seinen Kollegen und ihm immer an erster Stelle. Sie kommen fast alle aus Österreich und der Schweiz und sind für das weltweit größte Unternehmen der Branche rund um den Globus im Einsatz, Männer für die der Seilbahnbau nicht nur ein Beruf, sondern eine Passion ist.

Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

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