SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Freitag, 14.05.10 (Woche 19) bis Montag, 14.06.10 (Woche 24)

Baden-Baden (ots) - Freitag, 14. Mai 2010 (Woche 19)/11.05.2010

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22.00 Nachtcafé

Gäste bei Wieland Backes Die liebe Familie - Nest oder Pest?

Sonntag, 16. Mai 2010 (Woche 20)/11.05.2010

23.25 BW+RP: Wortwechsel

Anja Höfer im Gespräch mit Michael Martin (Wüstenfotograf)

Mit einem Teleskop fängt alles an. Weil er sich für Sterne interessiert, baut sich Michael Martin mit elf Jahren selbst ein Fernrohr. Zur Sternenbeobachtung radelt er als Jugendlicher in die Alpen. Als 17-Jähriger setzt er sich aufs Mofa und fährt bis nach Marokko - eigentlich nur, um das Kreuz des Südens zu sehen. Doch dann entdeckt er die Wüste. Den Geografen und Fotografen packt das Wüstenfieber, das ihn nicht mehr loslässt. Bis heute bereiste Michael Martin über hundert Wüsten. Der gebürtige Münchner studierte Geografie, Völkerkunde und Politikwissenschaft. Er verfasste insgesamt 21 Bücher, die in sieben Sprachen veröffentlicht wurden. Sein TV -Film "Die Wüsten der Erde" läuft in 30 Ländern. Anja Höfer spricht mit Michael Martin über seine Erlebnisse, darüber, was Mut bedeutet, und über sein neues Projekt "Eiswüsten".

Montag, 17. Mai 2010 (Woche 20)/11.05.2010

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15.00 Planet Wissen

Das Antarktische Meer - Von Robben, Krill und Pinguinen

Montag, 17. Mai 2010 (Woche 20)/11.05.2010

22.00 Sag die Wahrheit

Ratespiel mit Spaß und Schwindel Moderation: Michael Antwerpes

Auch Zootiere haben Langeweile. Doch da schafft die Fachfrau für Tierbeschäftigung Abhilfe: Sie weiß genau, welches Spielzeug zu welchem Tier passt, präpariert Tannenzapfen für Stachelschweine und bastelt Spielkonsolen für Paviane. Auch Malerei ist ein beliebtes Tierhobby: Die Bilder der Orang-Utans wurden sogar in Kanada ausgestellt. Wie viel Kreativität die Ratefüchse Smudo, Ursula Cantieni, Mike Krüger und Kim Fisher bei ihren Fragen wohl an den Tag legen?

Montag, 17. Mai 2010 (Woche 20)/11.05.2010

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05.00 Planet Wissen (WH) Das Antarktische Meer - Von Robben, Krill und Pinguinen

Dienstag, 18. Mai 2010 (Woche 20)/11.05.2010

22.30 Schlaglicht

200 Tonnen heben ab - Wie ein Luftfahrtrekord geschafft wird

Die Wolken hängen tief im Hunsrück. Es nieselt. April-Wetter. Nur ein leises Dröhnen kündigt an, was plötzlich durch die Wolkendecke stößt: das größte Frachtflugzeug der Welt, die Antonov 225, im Anflug auf den Flughafen Hahn. An diesem Tag soll Geschichte geschrieben werden. Ziel ist ein Weltrekord. Die Aufgabe: Das schwerste je mit einem Flugzeug transportierte Einzelstück, ein fast 200 Tonnen schwerer Generator für ein Gaskraftwerk in Armenien, muss verpackt, verladen und von der Antonov in die Luft gebracht werden.

Der Koloss hat schon die erste Etappe hinter von Rotterdam über Rhein und Mosel nach Longuich sich. Dort hat Frieder Sahm den Generator übernommen und auf dem Tieflader zum Flughafen Hahn gebracht, Routine für den erfahrenen Schwertransportfahrer. Erst jetzt beginnt für ihn, das Flughafenteam um Michael Rössel sowie Kranmeister Erich Scherer die große Herausforderung. Der Generator ist fast vier Meter hoch und breit und sechs Meter lang - viel Gewicht auf kleiner Fläche. "Wenn der Generator nicht sicher verpackt ist und ohne einen Transportrahmen in der Antonov abgesetzt wird, dann bricht das Flugzeug in der Mitte durch", weiß Frieder Sahm.

Cargomanager Michael Rössel hat den Tag minutiös durchgeplant. Er koordiniert die verschiedenen Fachleute: Konstrukteure aus der Schweiz und Südkorea, Erich Scherer mit zwei 300-Tonnen-Kränen, die ukrainische Flugzeug-Crew und das Flughafenteam - Mitarbeiter aus sieben Nationen. Für alle ist das Projekt eine Premiere. Auch der Eigentümer der Antonov ist aus Kiew angereist. Begleitet von einem Mitarbeiter der "Guinness-Buch"-Redaktion aus London, der den Weltrekord dokumentieren soll. Klappt alles, wie geplant, dann wird die Antonov 225 samt Fracht abheben und schon am nächsten Morgen in Eriwan landen, 5000 Kilometer südöstlich vom Flughafen Hahn.

Mittwoch, 19. Mai 2010 (Woche 20)/11.05.2010

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Tagestipp

20.15 (VPS 20.14) betrifft: Besatzungskinder

Freitag, 21. Mai 2010 (Woche 20)/11.05.2010

00.00 besser lesen

Walter Janson mit zwei Autoren zu aktuellen Neuerscheinungen

Literatursendungen gibt es viele, aber keine, die sich ganz dem Sachbuch widmet, mit Ausnahme von "besser lesen" mit Walter Janson. Am 21. Mai stellt er wieder seine Favoriten vor. Gäste sind die Journalistin und Autorin Angela Elis mit ihrer Romanbiografie "Mein Traum ist länger als die Nacht" über Bertha Benz und die Kinderärztin Irina André-Lang mit ihrem Buch "Kap meiner Hoffnung. Als Kinderärztin in Südafrika".

"Sie hatte die Fähigkeit, einen Traum zu entwickeln, der alle Nächte des Zweifels überdauerte", sagt Angela Elis über Bertha Benz. Bertha Benz kommt aus einer angesehenen Familie aus Pforzheim. Die erste Begegnung mit dem mittellosen Carl Benz verändert ihr Leben. Sie ist begeistert von Technik und von seinem Traum eines pferdelosen Wagens. Sie verlässt ihr Elternhaus und tauscht es gegen ein beschwerliches Leben auf dem Fabrikgelände. Ihr ganzes Erbe gibt sie ihm, um seinen Traum zu verwirklichen. 1886 erhält Carl Benz, der geniale Erfinder, als erster weltweit das Patent für den Motorwagen. Und doch ist es ein langer Weg zu Ruhm und Erfolg: Ein entscheidender Schritt ist 1888 die Fahrt von Bertha Benz von Mannheim nach Pforzheim. Bertha Benz ist die erste Frau, die am Steuer eines Autos sitzt. Sie ist gar der erste Mensch weltweit, der eine Fernfahrt im Benzinauto unternimmt. Mit dieser Fahrt hat sie das Automobil ihres Mannes bekannt gemacht: "Er hatte das Wissen, sie war die treibende Kraft." Warum riskierte sie ihr Leben, um die Erfindung ihres Mannes bekannt zu machen? Wusste er von der Fahrt? Was trieb sie an? Angela Elis hat sich auf Spurensuche dieser ungewöhnlichen Frau gemacht und die wenigen vorhandenen Dokumente zu einer Romanbiografie zusammengefügt: "Mein Traum ist länger als die Nacht. Wie Bertha Benz ihren Mann zu Weltruhm fuhr". Es ist eine außerordentliche deutsche Geschichte, die in den Revolutionsjahren des 19. Jahrhunderts beginnt und im Zweiten Weltkrieg tragisch endet. Angela Elis, geboren und aufgewachsen in Leipzig, ist Journalistin und Autorin. Bekannt geworden ist sie u. a. als Moderatorin des Wissenschafts- und Zukunftsmagazin "nano" in 3sat. Sie studierte Theologie, Kunstgeschichte und Psychoanalyse. Angela Elis lebt mir ihrer Familie in Freiberg/Sachsen.

Zweiter Gast der Sendung ist Irina André-Lang. Mit dem Tod ihres ersten Mannes fängt alles an. Irina André-Lang sucht eine neue Aufgabe und findet sie in Südafrika im Kampf gegen Apartheid, gegen Krankheit und Armut. Es ist für sie keine Flucht, "sondern der verzweifelte Versuch eines Neuanfangs". Ende der 80er knüpft sie erste Kontakte und lebt nach dem Ende der Apartheid ganz in Südafrika. Dort gibt es die höchste HIV-Rate der Welt. Mit aller Energie kämpft die Kinderärztin gegen die Krankheit, das Leid und den Tod an: "Ich werde jedes Kind so behandeln, als ob es mein eigenes wär", nimmt sie sich vor. Lange ist HIV kein Thema im Land am Kap. Doch vor dem Hintergrund der Fußball-WM ist die Politik endlich aufgewacht. Es werden Aufklärungskampagnen gestartet, die die Ärztin hoffen lassen. Auch wenn sie wegen einer Erkrankung selbst nicht mehr in der Klinik steht, ihr Engagement für unterschiedliche Projekte ist geblieben: "Früher habe ich mich verpflichtet gefühlt, die Leute in ihrem Elend nicht allein zu lassen", sagt sie. "Heute liebe ich Südafrika." Ihr Buch "Kap meiner Hoffnung. Als Kinderärztin in Südafrika" erzählt vom täglichen Kampf gegen Aids und Armut in Südafrika. Zugleich erzählt das Buch auch ihr eigene Lebensgeschichte. Irina André-Lang, geboren und aufgewachsen in Singen, studierte Medizin und wird Kinderärztin. Seit 1998 arbeitet sie in verschiedenen Krankenhäusern in Südafrika. Heute hat sie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung und lebt mit ihrem zweiten Mann am Kap, wo sie Krankenschwestern ausbildet und sich für ein Aids-Waisenhaus engagiert.

Samstag, 22. Mai 2010 (Woche 21)/11.05.2010

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19.15 Vis-à-Vis

Das deutsch-französische Magazin Gartenschau

Samstag, 22. Mai 2010 (Woche 21)/11.05.2010

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03.00 Vis-à-Vis (WH) Das deutsch-französische Magazin Gartenschau

Dienstag, 25. Mai 2010 (Woche 21)/11.05.2010

Geändertes Thema beachten!

15.00 Planet Wissen

Idylle Bauernhof? - Leben zwischen Misthaufen und Computerdatei

Dienstag, 25. Mai 2010 (Woche 21)/11.05.2010

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05.00 Planet Wissen (WH) Idylle Bauernhof? - Leben zwischen Misthaufen und Computerdatei

Freitag, 28. Mai 2010 (Woche 21)/11.05.2010

Geänderte Moderation beachten!

23.30 Nachtkultur

Die Kultur-Illustrierte Moderation: Anja Höfer

Sonntag, 30. Mai 2010 (Woche 22)/11.05.2010

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

18.45 Flüsse der Genüsse

Kabarett, Könige und Karibik Rund um Nassau an der Lahn

Montag, 31. Mai 2010 (Woche 22)/11.05.2010

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

08.30 Flüsse der Genüsse (WH von SO) Kabarett, Könige und Karibik Rund um Nassau an der Lahn

Montag, 31. Mai 2010 (Woche 22)/11.05.2010

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00.15 (VPS 00.14) betrifft: Besatzungskinder

Freitag, 4. Juni 2010 (Woche 22)/11.05.2010

Geänderte Moderation beachten!

23.30 Nachtkultur

Die Kultur-Illustrierte Moderation: Anja Höfer

Sonntag, 6. Juni 2010 (Woche 23)/11.05.2010

08.45 faszination musik

Beethoven: Erster Satz aus der Sinfonie Nr. 7 Michael Gielen dirigiert das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg

Die siebte Sinfonie von Ludwig van Beethoven entstand in den Jahren 1806 bis 1812, und war - wie immer bei Beethoven - ein langer, ausführlicher Kompositionsprozess aus vielen Skizzen, die nach und nach zur Form des uns heute bekannten Werkes führten. Der Rezensent der Uraufführung hielt die Siebte "... für die melodienreichste, gefälligste und fasslichste aller Beethovenschen Sinfonien." Michael Gielen sprach in einem Kommentar zum Stück vom Reichtum der Einleitung des ersten Satzes: "Man folgt dem Geschehen in der Einleitung, den zwei Themen, als ob das schon eine große Exposition wäre, und keines davon kommt wieder. Also ein (...) großer Luxus, es ist Beethoven sehr viel eingefallen." Nachdem sich der "Nichtrhythmus" der Einleitung in den Rhythmus des ersten Satzes verwandelt hat ist jedoch klar: der Rhythmus "... ist ja wohl doch das Hauptthema der ganzen Sinfonie: Rhythmus als bestimmendes Element", so Michael Gielen.

Sonntag, 6. Juni 2010 (Woche 23)/11.05.2010

09.00 Zum 200. Geburtstag von Robert Schumann Thomas Hengelbrock dirigiert Schumanns 'Rheinische' Aufzeichnung von den Pfingstfestspielen Baden-Baden 2009 Mit dem Mahler Chamber Orchestra, dirigiert von Thomas Hengelbrock

Thomas Hengelbrock ist eine der bemerkenswertesten Dirigentenpersönlichkeiten unserer Tage. Er begann seine künstlerische Laufbahn als Geiger, unter anderem bei Nikolaus Harnoncourt. Dessen Ideal eines am historischen Originalklang orientierten, konturierten und aufgelichteten Klangbildes ist bei Hengelbrock deutlich spürbar.

Robert Schumanns 'Rheinische' gehört zu den beliebtesten Sinfonien des heutigen Konzertlebens. Sie entstand 1850 und ist Schumanns letzte Sinfonie - seine der Zählung nach vierte entstand bereits 1841. Die 'Rheinische' entwirft Schumann in Düsseldorf. Nach vielen Krisen fühlt er sich durch die rheinische Lebensart seines neuen Wohnortes angeregt und schreibt eine lyrisch-romantische Sinfonie voll von Frohsinn und guter Laune.

(Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden vom 31. Mai 2009, Pfingstsonntag)

Sonntag, 6. Juni 2010 (Woche 23)/11.05.2010

09.30 Zum 200. Geburtstag von Robert Schumann Sir Roger Norrington dirigiert Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Mit einer Einführung von Sir Roger Norrington zum Thema Brahms und Schumann Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR

Ortsgespräch mit Herrn Brahms

"Entschuldigen Sie, ist dies die Adresse von Johannes Brahms? Ah, hier lebt er also, in solch einem Haus...". Sir Roger Norrington, seit 1989 Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR, stellt schon einmal solche Fragen, wenn er auf der Suche nach Herrn Brahms ist. Mit seinen Interpretationen schafft er es gleichermaßen, wie ein Forscher, die ursprünglichen Farben eines historischen Gemäldes freizulegen. Norrington führt sozusagen ein Ortsgespräch mit Brahms. Denn nur auf diese Weise, sagt er, können wir die Musik immer wieder zu neuem Leben erwecken. Dabei geht es ihm nicht um die einzig richtige Interpretation, sondern um die angemessene Art und Weise, diese Musik heute aufzuführen.

Sir Roger Norrington hat aber auch kleine Geschichten und Bilder parat, die in der Musik mitschwingen: Hier ist es ein Thema, das Brahms seiner Freundin Clara Schumann einst auf einer Postkarte aus den Bergen geschickt hatte, das der Komponist als Liebeserklärung in die erste Sinfonie einwebt. Dort ist es das Spielen und Herumtollen von Kindern, das die Leichtigkeit und Quirligkeit eines Satzes zu erzählen vermag. Diese Bilder geben ihm und dem Orchester zusätzliche Energie beim Musizieren.

Die Komposition von Brahms' zweiter Sinfonie fällt in das Jahr 1877, also das Jahr nach der Vollendung seiner ersten. Uraufgeführt wurde sie Ende 1878 in Wien. Mit der ihm eigenen Launigkeit nannte Brahms seine 2. Sinfonie einmal sein "liebliches Ungeheuer", und gegenüber dem Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick äußerte er, die neue Sinfonie werde "so heiter und lieblich klingen, dass Du glaubst, ich habe sie extra für Dich oder gar Deine junge Frau geschrieben! Das ist kein Kunststück, der Wörther See ist ein jungfräulicher Boden, da fliegen die Melodien, dass man sich hüten muss, keine zu treten."

Sir Roger Norrington beschreibt das Werk folgendermaßen: "Die Zweite ist fröhlicher, zwar voller Sehnsucht und Wehmut, aber nicht so dramatisch wie die Erste. Ich bin ziemlich sicher, dass diese Sinfonie ganz von seiner Liebe zu Clara beseelt ist. Der langsame Satz ist voller Leidenschaft und Sehnsucht. Aber die Musik ist nicht nur unterhaltsam, nicht nur hübsch. Am ehesten vielleicht noch der dritte Satz, der ist schon sehr reizvoll und schön. Hier sehe ich immer die Schumann-Kinder vor mir, das gebe ich zu. Vielleicht interpretiere ich zu viele Bilder in die Musik, aber sie animieren mich. Man kann ja nicht nur stur vor sich herdirigieren. Gefühlvolle Musik schafft eben Emotionen, und Brahms hatte sehr starke Gefühle. Vor der Öffentlichkeit konnte er sie gut verstecken, aber in der Musik tauchen sie wieder auf. Da konnte er sie nicht verleugnen. Die Musik von Brahms schäumt über vor Gefühlen!"

Sonntag, 6. Juni 2010 (Woche 23)/11.05.2010

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18.45 Flüsse der Genüsse

Unterwegs beim Nachbarn - Die Südpfalz

Montag, 7. Juni 2010 (Woche 23)/11.05.2010

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

08.30 Flüsse der Genüsse (WH von SO) Unterwegs beim Nachbarn - Die Südpfalz

Freitag, 11. Juni 2010 (Woche 23)/11.05.2010

00.00 Literatur im Foyer

"Lust am Untergang" Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Katrin Röggla, Dietmar Dath, Gerhard Henschel und Armin Nassehi

"Lust am Untergang" - Hysteriestandort Deutschland?

Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Staatsverschuldung, Überalterung - die Welt steht aus vielen Gründen am Rand des Abgrunds. Das steht zumindest jeden Tag in der Zeitung. Katastrophismus ist in Deutschland schwer in Mode. Aber kann man ein Problem wirklich nur ernst nehmen, wenn man es als lebensgefährlich einstuft?

Bei "Literatur im Foyer" mit Felicitas von Lovenberg diskutieren: Die Schriftsteller Dietmar Dath ("Deutschland macht dicht"), Gerhard Henschel ("Menetekel. 3000 Jahre Untergang des Abendlandes") , Kathrin Röggla ("die alarmbereiten") und der Soziologe Armin Nassehi ("Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Stories").

Samstag, 12. Juni 2010 (Woche 24)/11.05.2010

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18.15 Viertel nach Sechs

Stadt mit Aussicht - Neustadt an der Weinstraße

Sonntag, 13. Juni 2010 (Woche 24)/11.05.2010

08.45 Zum Abschluss der Schwetzinger Festspiele 2010 Etta Scollo: Die Blume Siziliens - Il fiore splendente Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2010

Etta Scollo wurde in Catania geboren und studierte zunächst Architektur, widmete sich bald jedoch ausschließlich der Musik. Es ist ihre Vielseitigkeit und Originalität, die seit Jahrzehnten ein breites Publikum fasziniert. So gewann sie 1983 den ersten Preis beim Diano-Marina-Jazz-Festival und studierte zugleich Gesang am Wiener Konservatorium. Sie arbeitete mit renommierten Jazzmusikern zusammen, stieß aber auch erfolgreich in den Bereich des Pop vor. In den 90er Jahren war sie in Hamburg aktiv, wo sie mit dem Ensemble "L'Art pour l'Art" Experimente mit zeitgenössischer Musik durchführte. Sie verfasste Tonspuren, z.B. für Filme wie "Für immer und immer" von Hark Bohm oder "Bad Guy" des koreanischen Regisseurs Kim Ki-Duk. Heute ist Etta Scollo eine der beliebtesten italienischen Künstlerinnen in Deutschland. Zurzeit lebt sie in Berlin und auf Sizilien, wo sie sich dem Komponieren und der Erforschung traditioneller Musik ihrer Heimat widmet.

Für ihr Schwetzinger Programm versammelt sie eine Gruppe erstklassiger Musiker um sich: Ausgesprochene Experten für das Repertoire der mediterranen Überlieferung sind der Renaissance-Lautenist Sebastiano Scollo und Fabio Tricomi, der neben dem Oud, einer Kurzhalslaute aus dem Mittelmeerraum, und der Mandoline noch zahlreiche weitere traditionelle Instrumente vor allem arabischer Herkunft beherrscht. Der libanesische, ursprünglich aus Jaffa stammende Sänger Nabil Salameh, Partner von Etta Scollo in vielen Projekten, ist Leiter der italienischen multikulturellen Gruppe Radiodervish. Auch in der Akkordeonistin Cathrin Pfeifer erkennt man eine echte Kosmopolitin voller stilistischer Überraschungen. Die Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlicher Kulturkreise, aber auch Erfahrungen mit Folk, Rock, Improvisationsmusik, Neuer Musik, Klassik und Theater prägen ihren Stil. Susanne Paul passt vorzüglich zu dieser Gruppe, die durch die Breite des musikalischen Horizonts gekennzeichnet ist: Die Jazz-Cellistin und Komponistin wurde zunächst klassisch am Cello ausgebildet, bevor sie sich erst dem Punk, dann aber vor allem Tango, Flamenco, brasilianischer, kubanischer und nordindischer Musik zuwandte.

(Aufzeichnung aus dem Mozartsaal im Schwetzinger Schloss vom 9. Mai 2010)

Sonntag, 13. Juni 2010 (Woche 24)/11.05.2010

09.30 Zum Abschluss der Schwetzinger Festspiele 2010 Raffaela Milanesi singt Arien des Barock: Griechische Mythen Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2010

Cremona ist die Heimat Claudio Monteverdis und der berühmtesten italienischen Geigenbauer. Dort haben auch I Virtuosi delle Muse ihren Sitz. Ihr Leiter ist der gebürtige Cremoneser Stefano Molardi, der zu den profiliertesten italienischen Organisten und Dirigenten seiner Generation gehört. Seit der Ensemblegründung im Jahr 2002 steht ihm der in Monte Carlo und Paris ausgebildete Barockgeiger Jonathan Guyonnet zur Seite, der seine in vielen Spezial-Ensembles unter Dirigenten wie Christophe Rousset, Andrea Marcon, Sigiswald Kuijken und Philippe Herreweghe gesammelten Erfahrungen als Konzertmeister an die in vielfältiger Besetzung spielenden Virtuosi weitergibt. Zusammen suchen sie die Gestade des Mare Nostrum auf, gesäumt von Stoffen und Gestalten der griechischen Mythologie, die in der italienischen Oper des 17. und 18. Jahrhunderts wieder lebendig werden. Solistin des Abends ist die junge römische Sopranistin Raffaella Milanesi, die durch ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit und dramatische Gestaltungskraft in Partien von Monteverdi bis Puccini die Bewunderung eines internationalen Publikums errungen hat und die in dieser Saison als Proserpina im "Orfeo" an der Mailänder Scala debütiert.

(Aufzeichnung aus dem Mozartsaal im Schwetzinger Schloss vom 11. Mai 2010)

Sonntag, 13. Juni 2010 (Woche 24)/11.05.2010

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

18.45 Flüsse der Genüsse

Unterwegs beim Nachbarn - Koblenz

Montag, 14. Juni 2010 (Woche 24)/11.05.2010

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

08.00 Viertel nach Sechs (WH von SA) Stadt mit Aussicht - Neustadt an der Weinstraße

Montag, 14. Juni 2010 (Woche 24)/11.05.2010

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

08.30 Flüsse der Genüsse (WH von SO) Unterwegs beim Nachbarn - Koblenz

Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

 
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