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Südwestrundfunk (SWR): Streit in Nachtcafé-Aufzeichnung

Baden-Baden (ots) - Lafontaine setzt sich für soziales Engagement ein Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine hat sich für Werte wie Solidarität, soziales Engagement und Gemeinsinn ausgesprochen. In der im Ludwigsburger Schloss Favorite aufgezeichneten Talksendung "Nachtcafé" des Südwestfernsehens wandte sich der in Saarbrücken lebende Polit-Ruheständler gegen eine Gesellschaft sich selbst verwirklichender Egoisten, die nur auf ihren persönlichen Erfolg aus seien. Den Ausführungen Lafontaines in der Talkrunde widersprach heftigst der bildende Künstler Olaf Metzel. Der ehemalige Rektor der Münchner Kunstakademie warf Lafontaine Doppelzüngigkeit vor, weil gerade dieser überstürzt von allen seinen Ämtern im März 1999 zurückgetreten sei und lediglich an seinem Vorteil interessiert gewesen sei. Lafontaine entgegnete diesem Vorwurf und betonte, nach 30 Jahren politischer Arbeit in verschiedenen Spitzenpositionen einen Anspruch auf Ruhestand und Zurücktreten zu haben. Der Streit um Lafontaines Verhalten ist ausgebrochen bei einer Aufzeichnung der SWR-Talksendung "Nachtcafé" mit dem Thema "Selbstsüchtig, rücksichtslos und habgierig", in der Moderator Wieland Backes seine Gäste fragte, ob die Deutschen ein Volk von Egoisten geworden seien. Die Sendung läuft am 15. September und gehört zu den beliebtesten Talksendungen in Südwesten Deutschlands. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Stephan Reich Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan Tel.: 07221/929-2285 Fax 07221 929-2013 Internet: pressestelle@swr-online.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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