SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Freitag, 30.04.10 (Woche 17) bis Freitag, 04.06.10 (Woche 22)

Baden-Baden (ots) - Freitag, 30. April 2010 (Woche 17)/27.04.2010

Ansprache zum 1. Mai für RP beachten!

18.05 Ansprache zum 1. Mai

Dietmar Muscheid, DGB-Vorsitzender Rheinland-Pfalz

Freitag, 30. April 2010 (Woche 17)/27.04.2010

Ansprache zum 1. Mai für BW beachten!

18.07 Ansprache zum 1. Mai

Sonntag, 2. Mai 2010 (Woche 18)/27.04.2010

23.35 Wortwechsel

Walter Janson im Gespräch mit Michael Buback (Sohn des ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried Buback)

Der 7. April 1977 hat das Leben von Michael Buback von Grund auf verändert. An diesem Tag wurde sein Vater in Karlsruhe von RAF-Terroristen ermordet. Und auch dessen zwei Begleiter starben. Michael Buback war damals 32 Jahre alt. Seitdem quält ihn die Frage, was genau an diesem Tag geschah. Fest steht, dass zwei Täter von einem Motorrad aus Buback und seine zwei Begleiter in ihrem Dienstwagen erschossen. Mit einem Komplizen gelang ihnen die Flucht. Verurteilt für die Tat wurden Brigitte Mohnhaupt, Knut Folkerts und Christian Klar. Doch 30 Jahre später meldet sich das ehemalige RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock bei Buback und auf einmal scheint alles anders zu sein. Michael Buback beginnt, selbst in dem Mordfall zu recherchieren. Im April dieses Jahres hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker erhoben. War sie an der Ermordung Bubacks beteiligt? Michael Buback wurde am 16. Februar 1945 in Nobitz in Thüringen geboren. Der Professor für Chemie lebt in Göttingen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine eigenen Recherchen hat er in dem Buch "Der zweite Tod meines Vaters" (2008) veröffentlicht. Walter Janson spricht mit Michael Buback über seine Suche nach den Mördern seines Vaters, über Verantwortung, Schuld und Sühne.

Montag, 3. Mai 2010 (Woche 18)/27.04.2010

Geänderten Beitrag für BW beachten!

18.15 (VPS 18.14) Reportage Gebürstet, gestreichelt, geadelt Im Tierschlosshotel Unterriexingen

Dienstag, 4. Mai 2010 (Woche 18)/27.04.2010

23.00 Menschen unter uns

Tauziehen um den Tempelberg Wem gehört Jerusalems Heiligtum?

Prunk- und prachtvoll ragte er einst über Jerusalem, der Tempel König Salomons, genau da, wo heute die Al Aksa Moschee steht. Das zumindest meinen die meisten Wissenschaftler. Nicht so die islamische Welt, allen voran die palästinensischen Muslime. Geht es nach Mohammed Hussein, dem Mufti der Al Aksa Moschee, können Rabbiner, Historiker und Archäologen bis ans Ende aller Tage behaupten, die Moschee stände auf den Ruinen des jüdischen Tempels. Für ihn ist das alles zionistische Propaganda. Das Heiligtum der Juden, meint der Mufti, sei nie in Jerusalem gewesen. Den israelischen Archäologen Gabriel Barkai macht das wütend. Seit Jahren durchsiebt er Bauschutt, den die Muslime während Bauarbeiten auf dem Al Aksa Gelände auf eine Müllkippe geworfen haben. Besonders sauer ist er darüber, dass die muslimischen Hausherren keine Archäologen auf den Tempelberg lassen, aber selbst mit schweren Baumaschinen dort baggern. "Ein barbarischer Akt!", ereifert er sich. "Jeder Mensch weiß, dass man an so einem Ort mit Zahnbürsten gräbt und nicht mit Bulldozern." Zehntausende Funde aus der Zeit des jüdischen Tempels habe Barkai aus dem Bauschutt der Muslime gefischt, erzählt er: von Münzen und Mosaiksteinen über Würfel bis hin zu einem Siegel des jüdischen Tempelverwalters. Die Muslime im Al Aksa Viertel lässt das kalt. "Jeder Archäologe kann ein paar Münzen in den Sand schmeißen", meint Abu Fayez, Sufi, Philosoph und Händler für Heilkräuter. "Dann sagt er seinen Kumpels `Buddelt mal hier? und - Voilà! - plötzlich finden sie unter Al Aksa Münzen aus dem jüdischen Tempel." Auch unter den Juden gibt es verbohrte Fanatiker. Gershon Salomon hat es sich in den Kopf gesetzt, den jüdischen Tempel neu aufzubauen. Wenn der erst steht, zitiert er den Propheten Jesaja, würde die Welt erlöst. Die beiden Grundsteine, je 50 Tonnen schwer, hat Salomon schon neben seinem Haus stehen. Nach Mekka und Medina ist Al Aksa die drittheiligste Stätte des Islams. Hier soll Mohammed auf seiner Nachtreise von Mekka nach Jerusalem mit seinem geflügelten Pferd gelandet sein. Im Felsendom nebenan, dem Wahrzeichen Jerusalems, küssen und streicheln Pilger den Stein, auf dem der Legende nach Abraham beinah seinen Sohn Isaak geopfert hätte, und auf dem Allah sogar Adam, also die ganze Menschheit geschaffen haben soll. Wem gehört Jerusalems Heiligtum? Den Muslimen oder den Juden? Wer in Jerusalem diese Frage stellt, setzt sich in ein wahres Wespennest. Der Filmemacher und SWR-Autor Uri Schneider hat es gewagt. Dabei heraus kam ein Film, der zeigt, dass sturer Glauben im Heiligen Land oft stärker ist als historische Tatsachen.

Mittwoch, 5. Mai 2010 (Woche 18)/27.04.2010

13.00 Helmut Kohl ist 80

Feierstunde zum Geburtstag des Altkanzlers Moderation: Birgitta Weber

Helmut Kohl hat am 3. April einen runden Geburtstag gefeiert. Der Bundeskanzler a.D. und ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wurde 80 Jahre alt. Ihm zu Ehren laden am 5. Mai 2010 Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, und die Oberbürgermeisterin seiner Heimatstadt Ludwigshafen, Eva Lohse, gemeinsam zu einer großen Feierstunde in den Pfalzbau nach Ludwigshafen ein.

Rund 1000 Gäste werden kommen, um mit Helmut Kohl zu feiern: viele Freunde, politische Weggefährte, Politprominenz aus dem In- und Ausland. Sie alle wollen dem Kanzler der Einheit, dem großen Europäer und dem nicht immer unumstrittenen CDU-Politiker gratulieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird Kohl in einer Geburtstagsrede gratulieren. Auch der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, und die Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen werden Kohl würdigen.

Die Laudatio hält ein langjähriger Wegbegleiter Kohls: der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog - bekannt für seine klugen, pointierten und oft humorvollen Reden. Viele gemeinsame politische Jahre verbinden ihn mit Helmut Kohl. Er war zunächst Staatssekretär im Kabinett des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kohl, später, während dessen Kanzlerschaft, Bundespräsident. Für den festlichen kulturellen Rahmen sorgt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Das SWR Fernsehen wird die Feierstunde zum 80. Geburtstag von Helmut Kohl ab 13.00 Uhr live aus dem Pfalzbau in Ludwigshafen übertragen - der Stadt, wo Kohl Ehrenbürger ist. Birgitta Weber moderiert die Sendung. Als Gesprächspartner und exzellenter Kenner des politischen Wirkens Kohls steht ihr Professor Gerd Langguth zur Seite.

Mittwoch, 5. Mai 2010 (Woche 18)/27.04.2010

22.45 (VPS 22.30) Auslandsreporter Hellas pleite - Griechen auf der Couch

"Wie ticken sie, die Griechen", fragen zunehmend verstört und aufgebracht die Europäer. Sie haben Angst, die Zeche bezahlen zu müssen, für die Griechenland sorgte und so mit in den Abwärtsstrudel gerissen zu werden. Doch Angst geht auch in Griechenland um. Junge, für eine zivile Gesellschaft kämpfende Griechen fordern eine neue politische Kultur - eine Systemänderung. Die Autoren Yannis Sarakatsanis und Yannis Palaiologos wollen mit ihrem Theaterstück "Mamma Ellada" (Mutter Griechenland) der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten - zu sehen gibt es Korruption, Vetternwirtschaft, Klientelismus, Egoismus. Wer darf, wer soll die Griechen vor dem Zerfall der Gesellschaft retten, die lange nach der Losung "Nach mir die Sintflut" lebte? Kommt mit dem Sparprogramm auch die nötige Reform, die das Land vor dem Kollaps bewahren kann?

Antonis Liakos, Professor für Zeitgeschichte, fürchtet: "Nein". Er schließt den finanziellen und sogar den politischen Kollaps seines Landes nicht aus und spricht von einer verlorenen Generation. Doch wie finden die Griechen einen Neuanfang? Auf der Suche nach Antworten helfen außerdem Pater Christos Zarkadoulas, von der Bewegung "Militante Priester und Laien der orthodoxen Kirche kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit" und Maria Mourcella, eine "Dauer-Demonstrantin", die den notwendigen Wandel der griechischen Gesellschaft beschleunigen möchte.

Mittwoch, 5. Mai 2010 (Woche 18)/27.04.2010

01.20 (VPS 01.05) Leben live Trübe Aussicht - Klare See: Berufsfischer am See

Leicht hat er's nicht: Gerd Meichle, Berufsfischer am Bodensee. Sein Cousin ist vor zwei Jahren beim Fischen ertrunken - ganze 20 Meter vom Ufer entfernt, sein Tageslohn liegt oft bei mageren 25 Euro und über Hartz IV kann er nur lächeln. In der 14. Generation ist Gerd Meichle jetzt schon Fischer. Heute muss er um seine Existenz kämpfen.

Während sich Millionen von Trinkwasserkunden und Scharen von Touristen gleichermaßen über das Bodenseewasser freuen, das mittlerweile wieder glasklar ist, geht es den Berufsfischern zunehmend an den Kragen, gerade wegen des klaren Wassers: Das Plankton verschwindet, die Fellchen wachsen kaum noch und die Fischbrut verhungert. Um 40 Prozent gingen die Fänge vergangenes Jahr zurück. Doch Gert Meichle sagt: "Ich würde selbst noch rausfahren, wenn der See leer wäre."

"Leben live"-Reporter Alfred Knödler hat den Vollblutfischer bei seinem Kampf ums berufliche Überleben über das Jahr begleitet. Er zeigt, wie er im Winter mit seinem Vater unter Lebensgefahr zum Fischen rausfährt, wie er das Angebot in seinem Fischladen mit Zucht- und Salzwasserfischen aufstocken muss, weil die Fänge nicht mehr ausreichen und dass er sich nicht einmal zu schade ist, im Sommer Touristen auf seinem Boot hinaus zu fahren, um so mit dem Postkartenidyll vom Bodenseefischer Geld zu verdienen.

Montag, 10. Mai 2010 (Woche 19)/27.04.2010

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18.15 (VPS 18.14) Reportage Biker im Visier - Hochsaison für die Motorradpolizei

Dienstag, 18. Mai 2010 (Woche 20)/27.04.2010

00.25 (VPS 00.24) Länder - Menschen - Abenteuer Tibet - Mit den Pilgern zum heiligen Berg Kailash

Es ist eine seltsame Aufgabe, mit der ein buddhistischer Mönch in Nepals Hauptstadt Katmandu den deutschen Fotografen Dieter Glogowski betraut: Der Frankfurter soll eine heilige Statue heimlich über die chinesische Grenze nach Westtibet bringen. Denn dort, in einem Kloster am Berg Kailash, war die Statue ursprünglich zuhause. In den Wirren der Kulturrevolution wurde sie von gläubigen Buddhisten außer Landes geschmuggelt und so vor ihrer Zerstörung bewahrt. Dieter Glogowski nimmt die Herausforderung an - zusammen mit einem Fernsehteam von Länder-Menschen-Abenteuer. Filmautor Peter Weinert, Kameramann Jürgen Volz und Tontechniker Manfred de Lorenzi begleiten ihn auf seiner Mission. Offiziell reisen sie als Touristen, denn für das seit 1950 von China besetzte Westtibet vergibt Peking keine Drehgenehmigung. Die Filmausrüstung wird daher auf das Nötigste abgespeckt, die Kamera ist eine kleine HD-Cam, das Team wirkt nach außen wie eine Truppe von Videoamateuren auf Treckingtour. Vor ihnen liegen Tausende Kilometer durch die kaum erschlossenen Hochebenen des Himalaya, Stunden auf holpernden Ladeflächen rostiger Pilger-LKW, eiskalte Nächte, anstrengende Aufstiege auf bis zu 6.000 Höhenmeter und nicht zuletzt ein nervenaufreibendes Versteckspiel mit den chinesischen Sicherheitsbeamten. Ihr Ziel, der Berg Kailash, wird von den Tibetern als das Zentrum des Universums verehrt. Gläubigen Buddhisten gilt er als irdisches Abbild eines kosmischen Mandalas; seine Umwanderung ist Meditation, ein Wegstück auf der langen spirituellen Reise, die für die Anhänger Buddhas ein Leben lang nicht zu Ende geht. Die heimlichen Dreharbeiten finden zur Zeit des Saga Dawa statt. An diesem Fest, am 15. Tag des vierten Monats des tibetischen Kalenders, fallen Buddhas Geburt, seine Erleuchtung, sein Tod und damit sein Eingang ins Nirwana zusammen. Aus dem ganzen Land brechen dann unzählige Menschen auf, um das große Ereignis am heiligen Berg Kailash zu erleben. Denn Buddha zu Ehren werden sie den Kailash auf einem festgeschriebenen 54 Kilometer langen Pilgerpfad umrunden. Sie nennen diesen Weg die "Äußere Kora". Die Frommen nehmen ihn mehr als einmal im Leben auf sich. Erst wenn sie ihn insgesamt dreizehn Mal gegangen sind, gestattet ihnen das ungeschriebene Gesetz des Kailash die nächste Stufe der spirituellen Übung, nämlich, sich auch die "Innere Kora" vorzunehmen.

Dieser Pilgerweg führt über einen 5.600 Meter hohen Pass zu einer nur für geübte Bergsteiger zugänglichen Felsengalerie, in der sich dreizehn heilige Chörten befinden. Der Aufstieg geht über die südliche Steilwand und ist extrem gefährlich. Schneestürme und herunterdonnernde Lawinen ließen schon so manchen Versuch, die dreizehn Chörten zu erreichen, scheitern. Was die tibetischen Pilger anspornt, ist jedoch stärker als nur sportlicher Ehrgeiz. Es ist die Suche nach Erkenntnis, der beschwerliche Weg, an dessen Ende für die Auserwählten die Erleuchtung steht. Der Fotograf Dieter Glogowski gilt als profunder Kenner des Buddhismus und der tibetischen Kultur. Seit über 20 Jahren reist er in der Himalaya-Region; den Kailash hat er schon mehr als 13 Mal umrundet. Seine Fotobände und Dia-Reportagen geben Auskunft davon. Trotz seiner Erfahrung bringen die Dreharbeiten ihn und das Filmteam wiederholt an ihre physischen und psychischen Grenzen. Ständig müssen sie fürchten, dass das chinesische Militär hinter ihre Tarnung kommt und das Drehmaterial beschlagnahmt und vernichtet. Aber das Schlimmste in diesem Fall wäre, dass die tibetischen Teambegleiter mit drakonischen Strafen und ihre Familien mit unendlichen Schikanen seitens der Behörden zu rechnen hätten.

Doch die größte Herausforderung erwartet das Team, als es denkt, sein Ziel schon erreicht zu haben. Nachdem der Abt des Klosters Dirapuk Gompa die heimgeführte Statue an seine Stirn gedrückt hat, bittet er Dieter Glogowski, sie an einen wirklich sicheren Ort zu bringen, hinauf zu den dreizehn Chörten. Ohne zu wissen, ob die Kräfte des Teams für den Aufstieg auf fast 6.000 Meter durch Eis und Felsgeröll ausreichen werden, machen sich die vier Deutschen und ihre tibetischen Freunde auf den Weg. Der letzte und waghalsigste Teil der Expedition beginnt ...

Mittwoch, 26. Mai 2010 (Woche 21)/27.04.2010

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20.15 betrifft: 100 Jahre - na und?

Mittwoch, 26. Mai 2010 (Woche 21)/27.04.2010

00.25 Leben live

Wie der Hase läuft - Meister Lampe macht sich vom Acker

Wenn die Schonzeit endet, wird es ernst für den Feldhasen - und für Wolfgang Klett in Durmersheim. In der Jägerzunft gilt er als "Hasen-Champion", denn in kaum einem anderen Revier tummeln sich die Mümmelmänner auch heute noch so zahlreich, dass sie auf sogenannten "Stöberjagden" geschossen werden dürfen, um eine Überpopulation zu verhindern.

Davon können die meisten Waidmänner nur träumen, die in ihren Jagdrevieren auf immer weniger Feldhasen treffen. Seit 1998 steht Meister Lampe auf der Roten Liste, denn seit Jahrzehnten nimmt die Hasenpopulation in Deutschland kontinuierlich ab. Krankheiten und natürliche Fressfeinde machten dem Feldhasen seit jeher das Leben schwer, vielerorts bedrohen ihn nun zunehmend aber auch der Klimawandel und die moderne Landwirtschaft.

Um zu sehen, wie viele Hasen überhaupt noch existieren und zu entscheiden, ob überhaupt und wie viele davon geschossen werden sollten, werden sie vor jeder Jagdsaison gezählt, auch im Revier von Wolfgang Klett. Doch das ist nicht einfach und geschieht deshalb nachts. Denn tagsüber verstecken sich die nachtaktiven Tiere. Erst im Schutz der Dunkelheit trauen sie sich zur Nahrungssuche aus ihrer Deckung.

SWR-Reporter Detlev Koßmann war mit Hasen-Zählern und -Jägern unterwegs und hat die Forschungsstation des Berliner Leibnitz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Eberswalde besucht. Dort werden über 100 Zuchthasen unter Laborbedingungen gehalten - im Dienste der Wissenschaft: Tiermediziner Dr. Frank Göritz und seine Kollegen gehen der Frage nach, ob die deutschlandweit abnehmende Hasenpopulation tatsächlich nur durch Fressfeinde oder Krankheiten erklärt werden kann; oder ob dafür nicht vielmehr genetische Probleme und möglicherweise auch eine veränderte "Vermehrungsstrategie" der Tiere verantwortlich gemacht werden können.

Freitag, 28. Mai 2010 (Woche 21)/27.04.2010

00.00 Literatur im Foyer

zum 100. Todestag von Mark Twain Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Andreas Nohl und Manfred Pfister Folge 0/35

Spötter, Satiriker, Erzähler, Abenteurer - Mark Twain wird zum 100.Todestag als Erfinder der amerikanischen Literatur und als erster Popstar der Literaturgeschichte gefeiert. Seine Helden Tom Sawyer und Huckleberry Finn sind die dienstältesten Lausbuben der Literaturgeschichte. Durch sie gilt ihr Erfinder gerne als One-Hit-Wonder. Aber Marc Twain hat noch mehr geschrieben: Reiseberichte, Romane, Briefe von literarischem Rang.

Bei "Literatur im Foyer" mit Felicitas von Lovenberg schwärmen für Mark Twain: Andreas Nohl (Übersetzer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn") und Manfred Pfister (Amerikanist).

Sonntag, 30. Mai 2010 (Woche 22)/27.04.2010

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17.15 Länder - Menschen - Abenteuer

In den Tiefen des Pazifik Tiefenrausch und Tropenriffe

Montag, 31. Mai 2010 (Woche 22)/27.04.2010

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18.15 Reportage

Senkrecht nach oben - der steile Weg zum Hubschrauberpiloten

Mittwoch, 2. Juni 2010 (Woche 22)/27.04.2010

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22.45 (VPS 22.44) Auslandsreporter Rollis für Afrika - Ein Rollstuhl, ein Leben!

Mittwoch, 2. Juni 2010 (Woche 22)/27.04.2010

00.50 Leben live

Buffet auf Freigang - Feinkostschule hinter Gittern

Die Justizvollzugsanstalt Frankfurt-Preungesheim ist ein reines Frauengefängnis. Rund 400 Frauen verbüßen hier zum Teil lange Haftstrafen. Die meisten haben keine Berufsausbildung, manche noch nicht einmal einen Schulabschluss. Während ihrer Haftzeit bietet ihnen das Gefängnis eine Riesenchance: Die Anstalt bildet auf professionellem Niveau aus. In Preungesheim können die gefangenen Frauen eine Lehre zur Köchin absolvieren, mit allem, was dazu gehört. Der Frankfurter Knast verfügt sogar über ein eigenes Übungsrestaurant, in dem die inhaftierten Frauen komplizierte Fünf-Gänge-Menus kochen und auch servieren. Denn der Bereich "Service" ist ebenfalls Teil der Ausbildung. Und um unter realistischen Bedingungen den Wettbewerb zu üben, hat die JVA Preungesheim mittlerweile einen eigenen Party-Service auf die Beine gestellt, der auch für Kunden "draußen" arbeitet. Wer eine Party schmeißt, kann hier ein Buffet ordern - und die Knast-Tafel kann sich durchaus sehen lassen. Alles wie bei den "freien" Konkurrenten - außer dass die inhaftierten Frauen ihre Kunden nie zu Gesicht bekommen. Edgar Verheyen hat den Köchinnen vom Partyservice zwei Wochen lang mit der Kamera zugeschaut. Ein besonderer und spannungsreicher Einblick in den Alltag einer JVA.

Mittwoch, 2. Juni 2010 (Woche 22)/27.04.2010

01.20 Leben live

Die Brot-Macher - Backen am laufenden Band

Nachts um zwei kennt Ute kein Erbarmen. Sie hetzt Fahrer und Packer durch eine neonbeleuchtete Halle voller Rollcontainer: Countdown in Frankfurt-Fechenheim beim wohl größten Brot- und Brötchendrehkreuz der Republik. Mit aufwendiger Logistik wird hier die Basis gelegt für den frühmorgendlichen Brotkonsum weit über Hessen hinaus. 90 LKW starten zweimal täglich von der Glockenbäckerei aus zu einer Auslieferungs-Sternfahrt in 7000 Supermärkte und in 190 eigene Shops.

"Der Markt ist gesättigt, und unsere Aufgabe ist es, uns in dieser Situation mit den Brotprodukten durchzusetzen," kommentiert der Chef die Veränderungen der vergangenen Jahre. Die Maschinen müssen mitunter halbstündlich andere Brotsorten backen, um die breite Palette von Kürbiskernbrot, Croissant & Co frisch liefern zu können. Die technischen Voraussetzungen der gigantischen Back-Maschinerie sichert das Team um Mechaniker und Bodybuilder Olli Thiel mit "Muckies" und mit Fingerspitzengefühl. Das ist auch notwendig, zum Beispiel, wenn mitten in der Nacht eine Brotlinie stockt. Am Ende der Mega-Produktion stehen Frau Trapani und Frau Reusch ab morgens an der Frischetheke. Sie sind die größten Stützen für die Brot-Macher.

Die Reportage von Ulrike Gehring begleitet die Abläufe des zentralen Backstandortes. Sie beobachtet die Neuentwicklung eines Produktes im Backlabor und klärt die Frage, ob Gerüchte stimmen, wonach Schweineborsten oder Kalk im Frühstücksbrot enthalten sein können.

Freitag, 4. Juni 2010 (Woche 22)/27.04.2010

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Tagestipp

20.15 SWR auf Tour Schlagernacht im Blühenden Barock

Schöne Melodien, bekannte Künstler und die traumhafte Kulisse des Ludwigsburger Schlosses zeigt der "SWR auf Tour" in einer Aufzeichnung aus dem Blühenden Barock in Ludwigsburg. Auf der Bühne vor dem prachtvollen Schloss gibt es 90 Minuten Musik: Die Geschwister Hofmann, Michael Holm, Claudia Jung, Patrick Lindner, Rosanna Rocci, Adoro, Achim Petry & Band, Jonny Logan, Tänzer des TC Ludwigsburg sowie Elvis-Presley-Interpret Ray Martin sorgen für Stimmung und Unterhaltung an diesem Sommerabend. Durch die Sendung im barocken Ambiente des Schlossparks führen Sonja Schrecklein und Hansy Vogt. Das Thema der Sendung lautet "Die Liebe" - und zwar nach Noten und in all ihren Facetten.

Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

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