SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise für das SWR Fernsehen von Mittwoch, 17.03.10 (Woche 11) bis Freitag, 23.04.10 (Woche 16)

Baden-Baden (ots) - Mittwoch, 17. März 2010 (Woche 11)/15.03.2010 Autor beachten! 22.30 (VPS 22.29) Auslandsreporter Grzimeks Vermächtnis Autor: Michael Stocks Freitag, 19. März 2010 (Woche 11)/15.03.2010 Nachgeliefertes Thema beachten! 22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Zölibat, Verhütung, Schwule - Muss die Kirche umdenken? Samstag, 20. März 2010 (Woche 12)/15.03.2010 00.35 SWR3latenight - Extra Best of Southside Festival 2009 Mehr als 40.000 Rockfans feierten auf dem ehemaligen Flugplatz bei Tuttlingen das "Southside Festival 2009". Konzerthighlights, Interviews mit Künstlern, Reportagen und Umfragen spiegeln das Rock'n'Roll Feeling der drei Festivaltage wider. Freitag, 23. April 2010 (Woche 16)/15.03.2010 00.00 Literatur im Foyer Thea Dorn im Gespräch mit Jasna Zajcek und Marc Lindemann Soldatinnen an deutschen Fronten - in Afghanistan und anderswo Jasna Zajcek: "Unter Soldatinnen - ein Frontbericht" Über 14.000 Frauen gibt es in der Bundeswehr. Sie tragen Waffen und erfüllen die gleichen Aufgaben wie ihr männlichen Kollegen. Sie gehen in Krisengebiete - der gefährlichste Ort ist Afghanistan. Was treibt diese Frauen an? Warum ergreifen sie den männlichsten aller Berufe? Funktioniert das reibungslos? Wo gibt es Konflikte? Wie vertragen sich traditionelle Rollenbilder und die neuen Soldatinnen? Die vielfach ausgezeichnete Journalistin Jasna Zajcek hat ein Jahr lang deutsche Soldatinnen in ihrer Ausbildung begleitet - auch zu den Krisenherden, in denen deutsche Soldaten heute tätig sind. Gleichzeitig beschäftigt sie die Frage, wie sich die Bundeswehr - und damit der deutsche Staat - künftig zu den Konflikten der Welt stellen wird: Piratenbekämpfung am Kap Horn, Polizeiaufgaben vor der Küste Gazas, Verteidigung der deutschen Sicherheit am Hindukusch - ist die Bundeswehr dafür gewappnet? Und ist die deutsche Bevölkerung bereit, das zu unterstützen? Marc Lindemann: "Unter Beschuss - Warum Deutschland in Afghanistan scheitert" Der Politologe Marc Lindemann war als Nachrichtenoffizier in Afghanistan: 2005 war er im Norden und dann wieder 2009. Die Lage hat sich katastrophal verschlechtert. Aus dem scheinbar sicheren Norden ist ein umkämpftes Gebiet geworden. Aber wissen wir, wofür wir kämpfen? Für die Bekämpfung von Terroristen, für die Einführung von Demokratie, für Menschenrechte, gegen die Unterdrückung der Frauen? Hehre Ideale. Dafür haben wir den Krieg begonnen. Und jetzt? Keiner glaubt mehr an die großen Ziele. Realismus ist eingekehrt. Aber gibt es noch etwas zu gewinnen? Gibt es noch ein Kriegsziel? Ein mögliches Ende, das anders aussieht als Erschöpfung, Zermürbung, Flucht? Marc Lindemann plädiert für ein Minimalziel: Stabilität, Ordnung - und sei es eine islamische. Aber wozu war der Westen dann in Afghanistan? Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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