SWR - Südwestrundfunk

Max Ophüls Preise für zwei SWR-Koproduktionen Publikumspreis, Verleihförderung und Preis der Schüler-Jury für SWR-Debütfilm "Bis aufs Blut"
"Nirgendwo.Kosovo" als "Bester Dokumentarfilm" prämiert

Baden-Baden (ots) - Zwei SWR-Koproduktionen sind am Wochenende (23.1.2010) bei der Preisverleihung des 31. Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken ausgezeichnet worden: Die SWR-Koproduktion "Bis aufs Blut - Brüder auf Bewährung" von Oliver Kienle erhielt gleich drei Preise: Die Zuschauer wählten den Film aus den 15. Wettbewerbsbeiträgen zum Gewinner des mit 3.000 Euro dotierten Publikumspreises. Auch der Preis der deutsch-französischen Schülerjury ging an die Koproduktion von Debüt im Dritten des SWR. Darüber hinaus erhielt "Bis aufs Blut - Brüder auf Bewährung" als einer von zwei Filmen die mit insgesamt 18.000 Euro dotierte Verleihförderung des Max Ophüls Preises. "Nirgendwo.Kosovo" von Silvana Santamaria ist als einer von zwei Filmen mit dem mit insgesamt 7.500 Euro dotierten Preis als "Bester Dokumentarfilm" ausgezeichnet worden. Der Film ist im Rahmen der SWR-Nachwuchsreihe "Junger Dokumentarfilm" entstanden. "Bis aufs Blut - Brüder auf Bewährung" ist der erste lange Spielfilm von Oliver Kienle. Darin erzählt er eine Geschichte von Freundschaft, Jugendkriminalität, Verrat und Verantwortung. Die Jury des Max Ophüls Preises lobte unter anderem die Glaubwürdigkeit des Milieus sowie "die große Energie, Leidenschaft und Freude am Erzählen, die in dem Film zu spüren ist". Das Drehbuch von Oliver Kienle war 2009 bereits mit dem Thomas-Strittmatter-Preis ausgezeichnet worden. Der Film ist Oliver Kienles Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg und entstand als Koproduktion von CP Medien, der Filmakademie und dem SWR. Produzenten sind Ralf Hartmann, Jonathan Hild und Verena Monßen. Die SWR-Redakteurin ist Stefanie Groß. Der SWR-Dokumentarfilm "Nirgendwo.Kosovo" von Silvana Santamaria erzählt die Geschichte des 28-jährigen Hacki aus dem Kosovo, der als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist und nach 17 Jahren im Anschluss an eine Gefängnisstrafe in den Kosovo abgeschoben wurde. Dort muss er ohne eigene Wohnung, ohne Geld und ohne Arbeit um seine Existenz kämpfen. "Nirgendwo.Kosovo" zeigt die Folgen eines Konflikts zwischen Völkern und Religionen mitten in Europa. Der Film ist eine Koproduktion von Eikon Suedwest mit der Filmakademie Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk und wurde gefördert mit Mitteln der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Er wird im Herbst 2010 in der Staffel "Junger Dokumentarfilm" im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Die SWR-Redakteurin ist Gudrun Hanke-El Ghomri. Pressekontakt: Georg Brandl, Tel. 07221/929-2285, georg.brandl@swr.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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