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Erstes Deutsches Fernsehen
Von Muse geküsst
SWR-Intendant Peter Voß spielt in einem SWR-Fernsehfilm mit

Stuttgart (ots) - Der SWR-Intendant Peter Voß tritt als Schauspieler auf. "10 wahnsinnige Tage", eine SWR-eigene Fernsehproduktion, wird am 9. August um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. In der Liebesgeschichte um eine schöne Inderin und einen jungen Polizisten spielt Voß einen "Nachrichtenmann", der über verschwundene asylsuchende Kinder auf dem Frankfurter Flughafen berichtet. Wir haben ihn zu seinem "Nebenjob" befragt. Der Nachrichtenmann Fragen an Special Guest Prof. Peter Voß Sie treten in dem SWR-Fernsehfilm "10 wahnsinnige Tage" als Nachrichtenkorrespondent auf - eine Rolle, die Sie doch eigentlich schon abgelegt haben. Liebäugeln Sie mit der Vergangenheit oder was hat Sie zu diesem Auftritt bewogen? Man könnte natürlich sagen, einmal Nachrichtenmann immer Nachrichtenmann, das verlernt man so wenig wie Schwimmen. In Wirklichkeit hat mich das Fernsehspiel damit geködert, dass ich anschließend eine weitaus größere Rolle bekommen würde - aber bislang blieb ein Anruf des Fernsehspielchefs aus. Mein Auftritt war also vorwärts gerichtet und nicht rückwärts gewandt. Was daraus wird, muss man abwarten. In den USA ist Schauspielern schon der Sprung auf den Sessel des Politikers gelungen, liegt hier ein umgekehrter Fall vor? Ach, wissen Sie, auch in meiner Funktion als SWR-Intendant muss ich so häufig schauspielern, dass eine Nebenrolle in einem Fernsehfilm eine interessante Abwechslung war. Es hat mir Spaß gemacht, in eine alte Rolle zu schlüpfen, auch wenn es mehrere Klappen brauchte, bis das Nachrichtensprechen vor der Kamera wieder "saß". Könnten Sie sich auch andere Rollen im Film vorstellen? Was wäre Ihre Gattung? Sie denken natürlich, dass ich mir als Rolle nur John Wayne oder gleich den Sheriff von Nottingham vorstellen kann, mit dem mich die taz einmal verglichen hat, aber ich hätte viel lieber einmal in einer Komödie mitgespielt. Zum Beispiel an der Seite von Marilyn Monroe in "Das verflixte 7. Jahr" von Billy Wilder. Ich glaube, ihr damaliger Mitspieler Richard Shermann als Tom Ewell war von Beruf Journalist - das wär's gewesen! Auch die Rolle eines melancholiegeplagten Medienmanagers, der zur Stabilisierung seines Seelenlebens Gedichte schreibt, würde mir liegen. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Gabi Schlattmann, Tel.: 07221/929-3273. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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