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Programmhinweise Woche 28

    Baden-Baden (ots) -

    Sonntag, 9. Juli 2000  (Woche 28)
    
    21.35    Die drei vom Dohlengässle
                 Arme Kia, Maiandacht
         Aufzeichnung vom Mai 1999
        (Erstsendung: 14.12.1999)
         FS-Regie: Isolde Rinker
    
    "Die Drei vom Dohlengässle" - das sind die Freundinnen Josephe,
Martha und Hildegard, drei Frauen im "besten Alter" von der
Schwäbischen Alb. Den drei Dorfschönheiten ist kein Thema zu heiss,
keine Geschichte zu verrückt. Die witzigen Unterhaltungen der "Drei
vom Dohlengässle" wurden im Theater Lindenhof in Melchingen vor
Publikum aufgezeichnet. "Die Drei vom Dohlengässle" von und mit
Dietlinde Ellsässer (Josephe), Isolde Neu (Martha) und Ida Ott
(Hildegard).
    
    
    Sonntag, 9. Juli 2000  (Woche 28)
    
    22.35    (VPS 22.34)
                 Wortwechsel (25)
                 Gabriele von Arnim mit
                 Volkmar Sigusch (Sexualwissenschaftler)
    
    Professor Volkmar Sigusch (60) ist einer der bekanntesten
Sexualwissenschaftler in Deutschland. Er leitet in Frankfurt am Main
das Institut für Sexualwissenschaft. Am Tag nach der Love Parade in
Berlin ist er zu Gast im Wortwechsel mit Gabriele von Arnim. Sigusch
im Kultur-Spiegel: " Die Love Parade ist keine Siegesfeier der
sexuellen Befreiung, sondern ihrer Disziplinierung." Zur Person:
Volkmar Sigusch wurde 1940 als Sohn eines Bankdirektors in Bad
Freienwalde/ Oder geboren. Er studierte Medizin und Philosophie an
der Ostberliner Humboldt-Universität, geriet dort aber bald in
Konflikt mit den DDR Behörden und floh im März 1961 nach Westberlin.
In Frankfurt/M setzte er u.a. bei Horkheimer und Adorno sein Studium
erweitert um das Fach Psychologie fort. 1972 habilitierte er sich in
Hamburg für das damit als selbstständig anerkannte Fachgebiet "
Sexualwissenschaft ". Unmittelbar danach wurde er als damals jüngster
Medizinprofessor auf den ersten deutschen Lehrstuhl für
Sexualwissenschaft an die Universität Frankfurt/M berufen. Der von
ihm begründeten "kritischen Sexualwissenschaft" geht es vor allem um
das Verhältnis der Gesellschaft zu den Individuen, mit deren
Sexualnot sich viele seiner Schriften befassen. Hinweis: Der
angekündigte Wortwechsel mit Anke Engelke muss leider entfallen, da
sie aus privaten Gründen nicht teilnehmen möchte.
    

ots Originaltext: SWR
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