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SWR2 gratuliert Nikolaus Harnoncourt zum 80. Geburtstag Harnoncourt in "SWR2 Zur Person"
Konzerte und Dokumentation am 6.12.

    Baden-Baden (ots) - Nikolaus Harnoncourt feiert am Sonntag, 6. Dezember, seinen 80. Geburtstag. Das Kulturradio SWR2 widmet dem Musiker und Dirigenten an diesem Tag gleich mehrere Sendungen: Das "SWR2 Sonntagskonzert", ein Interview mit Harnoncourt in "SWR2 Zur Person" und die Dokumentation "Es muss immerfort erfunden klingen ...". Die ersten Glückwünsche überbringt das "ARD-Nachtkonzert" in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab 0.05 Uhr. Im "SWR2 Sonntagskonzert" spielen ab 12.30 Uhr das Chamber Orchestra of Europe, das Concentus Musicus Wien sowie die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Harnoncourt Werke von Beethoven, Haydn, Monteverdi u. a.. In "SWR2 Zur Person" um 15.05 Uhr unterhält sich der österreichische Musikjournalist Robert Werba mit Nikolaus Harnoncourt über das Leben als Berufsmusiker und viele persönliche Erlebnisse. Werba hat Nikolaus Harnoncourt im November in seinem Haus im österreichischen St. Georgen getroffen. Harnoncourt erzählt über seine Familie, über seine Anfänge als Cellist in Wien: "Meine erste Aufführung im Orchester der Wiener Staatsoper war ein Alptraum. Ich habe nicht ein einziges Mal gewusst, wie der Takt geht. Irgendwie bin ich darüber hinweg gekommen, und es muss so gut gewesen sein, dass ich immer wieder geholt wurde." Harnoncourt antwortet sehr persönlich und aufgeschlossen, spricht über die wichtigsten Weichen in seinem Leben, auch über seinen privaten Lebensweg. Nicht selten erzählt er Anekdoten, etwa über Probespiele bei den Wiener Symphonikern oder bei Herbert von Karajan.

    "Es muss immerfort erfunden klingen ..." ist der Titel einer Dokumentation von Norbert Beilharz, die "SWR2 Musik" ab 20.03 Uhr sendet. Beilharz, Filmemacher und Dokumentarist, hat Nikolaus Harnoncourt bei der Probenarbeit mit den Wiener Philharmonikern beobachtet. Harnoncourt dirigiert Franz Schubert und will, dass jeder Text, jede Partitur wie zum ersten Mal gelesen oder wie erfunden klingen muss. Es sind schwermütige Tänze, die Harnoncourt beim Eröffnungskonzert der Salzburger Festspiele 2009 am 26. und 28. Juli erklingen ließ: sechs "Deutsche" von Franz Schubert in der Orchesterfassung von Anton von Webern, die tänzerische "Große Sinfonie" in C, die "Achte" von Franz Schubert und den Delirien-Walzer von Josef Strauß.

    Pressekontakt: Oliver Kopitzke, Telefon 07221 / 929-3854, E-Mail: oliver.kopitzke@swr.de

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