SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Sonntag, 06.12.09 (Woche 50) bis Sonntag, 10.01.10 (Woche 2)

Baden-Baden (ots) - Sonntag, 6. Dezember 2009 (Woche 50)/30.11.2009 18.15 Ich trage einen großen Namen Die eine große Persönlichkeit, um die es in dieser Folge geht, verbrachte die erste Hälfte ihres Lebens in einem fernen Land, in dem sie nie heimisch wurde. Als sie in der zweiten Hälfte in ihr Geburtsland zurückkehrte, fühlte sie sich dort als Fremde. Ihre wahre Heimat fand sie in ihrer Arbeit. Und mit der war sie so erfolgreich, dass ihr sogar der Nobelpreis verliehen wurde. Kein Nobelpreis, aber gleich mehrere Oscars wurden der zweiten Persönlichkeit verliehen. Ihr Werk hatte einen unverwechselbaren eigenen Stil, der sich durch große Leichtigkeit und oft verblüffende Einfachheit und Klarheit auszeichnete, dass jeder es auf Anhieb verstand. Roger Willemsen, Bernadette Schoog und Malte Arkona werden die Nachfahren dieser beiden Persönlichkeiten befragen und versuchen, deren berühmten Namen schnell zu erraten. Zur Not kann ihnen der Lotse Clemens Bratzler weiterhelfen. Freitag, 11. Dezember 2009 (Woche 50)/30.11.2009 Nachgelieferte Gäste beachten! 20.15 Fröhlicher Alltag Bad Peterstal / Renchtalhütte Moderation: Malte Arkona und Hansy Vogt als Frau Wäber Gäste: Rainer Kirsten Gigi Pfundmaier Schwarzwaldfamilie Seitz Sonntag, 13. Dezember 2009 (Woche 51)/30.11.2009 Nachgelieferte Gäste beachten! 11.00 Fröhlicher Alltag (WH von FR) Bad Peterstal / Renchtalhütte Moderation: Malte Arkona und Hansy Vogt als Frau Wäber Gäste: Rainer Kirsten Gigi Pfundmaier Schwarzwaldfamilie Seitz Donnerstag, 17. Dezember 2009 (Woche 51)/30.11.2009 Korrigierte Sendezeit für RP beachten! 03.00 (VPS 02.15) Landesschau Rheinland-Pfalz (WH) Freitag, 18. Dezember 2009 (Woche 51)/30.11.2009 00.00 besser lesen Walter Janson mit zwei Autoren zu aktuellen Neuerscheinungen Der Stargeiger Daniel Hope und der Journalist Rolf Hosfeld sind zu Gast bei Walter Jansons Sachbuchsendung "besser lesen" in der Berliner Landesvertretung Rheinland-Pfalz. "Wann darf ich klatschen?": Atemlose Stille in der Konzerthalle. Der Geiger beendet sein Werk, oder etwa nicht? Darf ich jetzt schon klatschen? Wer hat sich diese Frage nicht auch schon gestellt. Man könnte sich natürlich fragen: Braucht der Musikliebhaber des 21. Jahrhunderts wirklich einen mehr als 200-Seiten langen Leitfaden, damit er in Zukunft an der richtigen Stelle klatscht? Die Antwort lautet: Ja. Falls der eine oder andere noch zweifelt: "Der Wegweiser für Konzertgänger", geschrieben von dem Konzert-Insider Daniel Hope, führt so unterhaltsam durch die Konzerthallen, ist so voller Anektdoten, dass es sich allein schon deshalb lohnt, das Buch zu lesen. Und ganz nebenbei lernt der Leser sehr viel Neues über klassische Musikkonzerte. Daniel Hope, geboren 1974 in Durban/Südafrika, wächst in London auf. Mit vier Jahren beginnt er mit dem Geigenspiel. Bereits mit elf Jahren tritt er mit Yehudi Menuhin auf. Seit Beginn der 90er Jahre zählt Hope zu den wichtigsten Geigern seiner Generation. Mit seinem zweiten Buch versucht der Stargeiger, seinen Lesern die Furcht vor dem Besuch eines klassischen Konzertes zu nehmen. "Die Geister, die er rief" - Eine neue Karl-Marx-Biographie: Mit seinen Prophezeiungen lag Karl Marx, wie man heute weiß, oft daneben. Nichtsdestotrotz sind seine Theorien zur politischen Ökonomie heute noch gefragt, mehr als je zuvor. Der Journalist Rolf Hosfeld skizziert in seiner neuen Karl-Marx Biographie den gebürtigen Trierer als großen Analytiker, der jedoch zu seiner Zeit an den eigenen Utopien scheiterte. Hosfelds Marx-Biographie ist keine Lebensbeschreibung im herkömmlichen Sinn. Das Hauptinteresse des Autors gilt nicht der Geschichte des Karl Marx, sondern seinen Theorien. Die analysiert er aus dem Kontext der damaligen Zeit. Der Journalist Rolf Hosfeld, geboren 1948, ehemaliger Verlagslektor und stellvertretender Chefredakteur, ist im Hauptberuf Sachbuchautor. Er veröffentlichte u. a. "Was war die DDR?" und das Multimedia-Großprojekt "Die Deutschen". Samstag, 19. Dezember 2009 (Woche 52)/30.11.2009 00.35 SWR3latenight - Extra New Pop hautnah - Michael Bublé Für Michael Bublé läuft es zur Zeit richtig gut. Sein neues Album "Crazy Love" schoss in den USA und in Kanada direkt auf Platz 1 der Charts. Der Kanadier verzückt mit seinem Charme vor allem die Frauenwelt. So verwundert es auch nicht, dass die Liebe das Hauptthema seines neuen Albums ist. Hits wie "Feeling good" und "Home" brachten dem 34-Jährigen aus Vancouver weltweit Gold- und Platinauszeichnungen ein. Doch Michael Bublé ist mehr als das, was man einen "Recording Artist" nennt: Sein wahres Ich entfaltet sich auf der Bühne, wo er dasPublikum stets zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Sonntag, 27. Dezember 2009 (Woche 53)/30.11.2009 Geänderten Beitrag beachten! 15.15 Meine Lachgeschichte: Willy Millowitsch Sonntag, 27. Dezember 2009 (Woche 53)/30.11.2009 18.15 Ich trage einen großen Namen Wer war der Mann, der sich sein ganzes Leben für Versager und Ausgestoßene einsetzte und - wie er selbst einmal sagte - stets danach strebte, sie den Reichen in einem günstigen Licht darzustellen, um ihre Lebensverhältnisse zu verbessern? Das hat er bis zur völligen Erschöpfung getan. Schon im Alter von 58 Jahren starb er an einem Schlaganfall. Und wer war es, der besonders durch Übersetzungen erfolgreich wurde und dessen Werke vom Bildungsbürgertum bis Mitte des letzten Jahrhunderts geradezu verschlungen wurden? Die Nachkommen dieser bedeutenden Männer sind zu Gast bei Wieland Backes. Erraten wollen ihre Namen diesmal Roger Willemsen, Julia Westlake und Fritz Frey. Hilfreiche Hinweise gibt Lotse Gerd Appenzeller. Samstag, 2. Januar 2010 (Woche 1)/30.11.2009 Nachgelieferten Untertitel für RP beachten! 18.45 Landesschau Rheinland-Pfalz Haus! gemacht Bauen im Land Mittwoch, 6. Januar 2010 (Woche 1)/30.11.2009 01.00 Lange Nacht "Sehnsucht Australien" (bis 06.00 Uhr) Mit dem Zug durch Australien Vom Indischen Ozean in die großen Wüsten Folge 1/2 Drei Tage und drei Nächte rollt der mächtige "Indian Pacific Express" quer über den Australischen Kontinent. Robert Hetkämper und sein Team haben den Zug auf seiner Reise von Perth am Indischen Ozean nach Sydney am Pazifik begleitet. Im ersten Teil trifft er auf Schafscherer im Outback, Minenarbeiter bei Kalgoorlie sowie auf ein Paar, das ganz allein in einer Siedlung in der Wüste lebt sowie auf einen deutschen Auswanderer, der Hai-Safaris in der Großen Australischen Bucht anbietet. Mittwoch, 6. Januar 2010 (Woche 1)/30.11.2009 02.30 Australiens Channel Country: Hoffen auf die Flut Das Channel Country im Outback ist eines der trockensten Gebiete Australiens. Trotzdem wird hier seit 150 Jahren Viehzucht betrieben. Das Leben hier ist hart, staubig und eintönig. Die Dürre der letzten Jahre war extrem. Aber alle 5 bis 10 Jahre verwandelt sich diese Welt, explodiert buchstäblich das Leben und die Wüste blüht. Nach den außergewöhnlich starken Monsunregen im Januar und Februar dringt mehr Wasser als sonst in die ausgetrockneten Flussbetten und fließt durch unzählige kleine Kanäle, Bäche und Spalten langsam nach Süden in Richtung auf den Lake Eyre-Salzsee. Die Natur erwacht wie nach einem langen Schlaf. Es grünt und blüht überall, riesige Schwärme von Wasservögeln tauchen plötzlich auf und die Rinderzüchter strahlen, wenn ihre Farmen unter Wasser stehen. Der Film zeigt, wie sich dieses Naturschauspiel auf das Leben der Farmerfamilien auswirkt, deren Farmen 50000 Hektar und noch größer sind und in der Regel Hunderte von Meilen auseinander liegen. Das einzige Transportmittel ist das Sportflugzeug. Fliegen ist eine Selbstverständlichkeit für alle Familienmitglieder, und sei es, um die Kinder zum Geburtstag des Nachbarkindes 200 km entfernt, zu bringen. Mittwoch, 6. Januar 2010 (Woche 1)/30.11.2009 04.00 Der Herr der Wildpferde Als Cowboy in den Australischen Alpen Halbwüsten, lichte Eukalyptuswälder, in denen Koalas und Känguruhs leben, Ayers Rock und Digeridoo spielende Aborigines, das ist für viele Deutsche das Bild, das sie von Australien haben. Dass es Regenwälder wie auf der Nachbarinsel Neuguinea und schneebedeckte Berge auf dem fünften Kontinent gibt, wird manchen überraschen. Der Film spielt in der Alpine Region, den Bergen des Bundesstaates Victoria. In einer sehr abgelegenen Region lebt der dreißigjährige Craig Orchard mit seiner Freundin Tahnee. Die beiden haben etwas Land geerbt und wollen hoch oben in den Bergen ein Holzhaus bauen. Viel Geld haben sie nicht und so müssen sie eigenhändig Bäume fällen und das Holz zuschneiden. Andere Materialen wie Blech für das Dach besorgen sie sich von halbverfallenen Häusern, die von ihren Besitzern längst aufgegeben worden sind. Craig verdient ein wenig Geld bei der Nationalparkbehörde. Seine Aufgabe ist, die Zahl der Wildpferde unter Kontrolle zu halten, denn ein zu hoher Bestand würde die Grasnabe zerstören und das Leben vieler anderer Tierarten gefährden. Die schönsten Wildpferde fängt er, um sie zu zähmen. Auf einer Auktion kann er mit einem zugerittenen Pferd ein gutes Zubrot verdienen. Der Film des australischen Filmemachers Alan Lindsay beschreibt das harte Leben in einer weitgehend unbekannten Region Australiens. Ein ganzes Jahr lang begleitet er den Cowboy Craig Orchard und seine Freundin Tahnee durch den Alltag. Mittwoch, 6. Januar 2010 (Woche 1)/30.11.2009 05.30 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Mythos Australien Kakadu und Fraser Island Folge 0/12 Terra australis incognita, das vor 400 Jahren entdeckte "Südland" ist ein Kontinent mit faszinierender Natur. Die Mythen und Legenden der Ureinwohner sind hier immer noch lebendig. Der "Kakadu" Nationalpark ist ein Kulturerbe der Extreme. Mit zwanzigtausend Quadratkilometer Fläche halb so groß wie Holland, wird er nur von cirka 400 Menschen bewohnt. Fraser Island wurde 1992 zum Weltnaturerbe ernannt. Sie ist mit über 120 Kilometer Länge und einer Fläche von 184 000 Hektar die größte Sandinsel der Welt. Die Dünen von Fraser ragen über 240 Meter aus dem Meer und sind mit einer erstaunlich vielseitigen Vegetation bewachsen. Von der Heidelandschaft an der Küste bis zum subtropischen Regenwald in Zentrum, alles wird von über 40 Dünenseen gespeist. Freitag, 8. Januar 2010 (Woche 1)/30.11.2009 Tagestipp 20.15 Fröhlicher Weinberg Moderation: Marc Marshall Der Fröhliche Weinberg und Marc Marshall begrüßen diesmal einen der Topstars des volkstümlichen Schlagers: Patrick Lindner, der Fachmann für die Achterbahn der Gefühle, singt von seiner neuen CD den Titel "Dein Herz" und erinnert an Peter Alexanders Kultsong "Die kleine Kneipe". Kultstatus hat auch die Gruppe Middle of the Road: Ihren Welthits wie "Chirpy Chirpy Cheep Cheep" oder "Sacramento", in denen die Welt der siebziger Jahre mit Discos, Schlaghosen und Batikblusen wiederauflebt, kann auch heute kaum ein Musikfan widerstehen. Viele Jahre war er Frontmann von Wind, dann trennten sich die Wege: Jetzt stellt Albert Oberloher im Fröhlichen Weinberg seine neue Formation vor. "Mut zur Liebe" heißt die erste Single von "Licht". Für die weitere musikalische Unterhaltung sorgen Gaby Baginsky ("Komm und tanz mit mir") und Rosanna Rocci ("Jetzt und hier"). Marc Marshall begrüßt im Fröhlichen Weinberg aber auch spannende Talkgäste. Unter ihnen die Leiterin eines Lachclubs, den Betreiber eines Zoomobils sowie einen polnischen Winzer von der Mosel. Und "de Pälzer" Ramon Chormann blättert wieder einmal in seinem skurrilen Weinlexikon. Sonntag, 10. Januar 2010 (Woche 2)/30.11.2009 12.30 Bilderbuch: Klosterlandschaft Hochstift Wer hätte es gedacht: Ausgerechnet Ostwestfalen bietet eine der vielfältigsten Klosterregionen in ganz Deutschland. Das Bilderbuch "Klosterlandschaft Hochstift" präsentiert acht der insgesamt 41 Klöstern in den Kreisen Paderborn und Höxter. Sie bilden das sogenannte Hochstift im Bistum Paderborn. Autor Wolfgang Brosche und Kamerafrau Maren Kuhlmann haben Bilder eingefangen von geistlichen, kulturellen und touristischen Höhepunkten der Klosterlandschaft. So etwa das einstige Kloster der Dominikaner-Chorherren in Dalheim (Kreis Paderborn), das im Frühjahr 2008 das größte Klostermuseum Europas eröffnete. Die Angebote reichen vom Bierbrauen im Klosterkeller über Klostermedizin bis hin zu Erlebnistagen für Kinder. Eng verbunden mit Dalheim sind die Nachbarklöster Hardehausen und Böddeken. Dort lässt sich die wechselvolle Geschichte der Klosterlandschaft Hochstift erfahren. Das Kloster Marienmünster wurde in den letzten Jahren zu einem Geheimtipp für Musikfreunde in ganz Nordrhein-Westfalen. Weltbekannte Musiker kommen gerne in dieses Kloster. Das Kloster in Herstelle hoch über der Weser am Dreiländereck von Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gelegen, wird noch von Benediktinerinnen bewohnt. Zwar leben die Schwestern wie es ihre Ordensregel vorsieht, in der Klausur, doch viele Bereiche ihres Klosters haben sie für Besucher geöffnet. Neben Einkehrtagen bieten sie auch das Kloster auf Zeit an. Das Bilderbuch stellt historische Orte vor mit lebendiger Geschichte, reizvoller Architektur und touristischen Anziehungspunkten in der "Klosterlandschaft Hochstift". Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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