SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Dienstag, 08.09.09 (Woche 37) bis Donnerstag, 22.10.09 (Woche 43)

    Baden-Baden (ots) - Dienstag, 8. September 2009 (Woche 37)/04.09.2009

    Zusätzlichen Beitrag und Beginn nachfolgender Sendungen beachten!

    22.30 (VPS 22.29) Bubacks Mörder Auf der Spur eines ungeklärten Verbrechens

    23.15 (VPS 22.30) Sommerflimmern-Festival Burgen und Schlösser im Südwesten Der Schlosspark von Schwetzingen Von Freimaurerlogen und römischen Tempeln

    23.45 (VPS 22.30) Sommerflimmern-Festival Burgen und Schlösser im Südwesten Schloss Zwingenberg

    00.15 (VPS 22.30) Sommerflimmern-Festival Burgen und Schlösser im Südwesten Auf der Barockstraße Saar-Pfalz Von Lust und Last in turbulenten Zeiten

    00.45 (VPS 22.30) Sommerflimmern-Festival Burgen und Schlösser im Südwesten Stolze Felsen, feste Türme, tiefe Wasser Lahnstein und Umgebung

    01.15 (VPS 01.00) Sommerflimmern-Festival Kuttners Kleinanzeigen Geschichten hinterm Kleingedruckten

    01.45 (VPS 01.30) Sommerflimmern-Festival Krauses Wunderbare Welt Folge 2/4

    02.15 (VPS 02.00) BW: Landesschau (WH) RP: Landesschau Rheinland-Pfalz (WH) SR: Aktueller Bericht (WH)

    02.45 (VPS 02.30) SR: bonu$ "Extra" (WH) Das SR-Servicemagazin

    03.15 (VPS 03.00) BW+RP: SWR1 Leute night Hamed Abdel-Samad, Kulturwissenschaftler

    03.15 SR: Saartext

    03.40 (VPS 03.00) BW+RP: SWR1 Leute night Dr. Wim Fleischmann, Unfall-Chirurg

     (bis 04.05 - weiter wie mitgeteilt)

    Samstag, 3. Oktober 2009 (Woche 41)/04.09.2009

    Geänderten Programmablauf und korrigierten Titel für SR beachten!

    18.45 MENSCH LEUTE Hilfe aus der Luft Ärzte für Kinder in Not

    19.15 (VPS 19.45) Aktueller Bericht Spezial am Feiertag

     (bis 20.00 - weiter wie mitgeteilt)

    Sonntag, 4. Oktober 2009 (Woche 41)/04.09.2009

    12.30 Bilderbuch: Dortmund und der Phoenixsee

    Eine Epoche geht baden, im Wort wörtlichen Sinn, ein Kapitel der Industriegeschichte wird auf Nimmerwiedersehen verschwinden: Die Zeit der Dortmunder Stahlkocher, die Ära der Maloche rund um die Hermannshütte geht unwiederbringlich zu Ende. Nur noch wenige Jahre, dann wird hier der Phoenixsee geflutet, das vielleicht kühnste Projekt des in Nordrhein-Westfalen mit so viel Leidenschaft und so viel Geld vorangetriebenen Strukturwandels. Die Zukunft soll den Jollen und Yachten gehören, den Flaneuren, die auf einer drei km langen Promenade lustwandeln und reichlich Kaffee und Kuchen verdrücken werden.

    Immer den See im Blick, der größer sein wird als die Hamburger Binnenalster.

    Der Film von Tilman Jens beschreibt einen traditionsreichen Landstrich zwischen Abschied und Aufbruch.

    Sonntag, 4. Oktober 2009 (Woche 41)/04.09.2009

    Geänderten Beitrag beachten!

    04.00 (VPS 03.59) Fahr mal hin Auf dem europäischen Mühlenradweg zwischen der Saarpfalz und Lothringen

    Montag, 5. Oktober 2009 (Woche 41)/04.09.2009

    Geänderten Beitrag für SR beachten!

    08.00 (VPS 07.59) Fahr mal hin (WH von SO) Auf dem europäischen Mühlenradweg zwischen der Saarpfalz und Lothringen

    Freitag, 9. Oktober 2009 (Woche 41)/04.09.2009

    Korrigierten Untertitel beachten!

    22.15 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Ein erfülltes Leben - was ist das?

    Mittwoch, 21. Oktober 2009 (Woche 43)/04.09.2009

    21.00 Reisewege Die Champagne - mit allen Sinnen genießen

    Gaukler tanzen durch die Straßen, waghalsige Ritter messen sich beim Tjost und Musikgruppen heizen den Besuchern richtig ein - Reims ist im Ausnahmezustand.

    Zwei Tage lang feiert die Stadt ihre "Fêtes Johanniques". Ein mittelalterliches Spektakel zu Ehren der Jungfrau von Orléans. In prächtigen Kostümen ziehen über 1000 Darsteller zur Kathedrale, wo sie der Erzbischof bereits erwartet.

    Ausgelassene Stimmung herrscht im "La Cave au Champagne" jeden Tag. Küchenchef Bernard Ocio hat sich auf Champagner spezialisiert. Das edle Getränk begleitet hier jedes Menü und ist zugleich wichtigste Zutat.

    Im Département Aube besuchen wir ein traditionsreiches Champagnerhaus - seit über 200 Jahren ist es in Familienbesitz. Kellermeister Christophe Bayen gewährt uns Einblicke in die Produktion und in sein zeitintensives Hobby.

    Er ist passionierter Sammler der kunstvoll gestalteten Metallkapseln, die jede Champagnerflasche verschließen. Am Wochenende fährt er hunderte von Kilometern, um auf Flohmärkten echte Raritäten zu erstehen.

    Die Champagne - das sind endlose Weinfelder, tiefrote Mohnblumen und sanfte Hügellandschaften. Eindrücke wie gemalt und von unglaublicher Weite.

    Schon Renoir war von dieser Gegend so begeistert, dass er immer mehr Zeit in seinem Atelier in Essoyes verbrachte. Auch Charles de Gaulle verliebte sich in die Champagne und zog mit seiner Familie in das abgeschiedene Dorf Colombey les deux églises.

    Begleiten Sie uns auf dieser abwechslungsreichen Reise - einer Reise, die alle Sinne anspricht!

    Donnerstag, 22. Oktober 2009 (Woche 43)/04.09.2009

    23.00 Legenden - Rex Gildo

    Die deutsche Schlagerlegende Rex Gildo, das ist auf der einen Seite die Geschichte einer sagenhaften Karriere: Rex Gildo war über 26 Jahre Deutschlands beständigster Schlagerstar. Er verkaufte in 40 Jahren über 25 Millionen Schallplatten und drehte über 30 Spielfilme. Sein "Hossa, Hossa" wurde zum Markenzeichen. "Fiesta Mexicana" hielt sich damals ein halbes Jahr in der Hitparade und noch am Schluss bei seinen Auftritten in Volksmusiksendungen und Möbelmärkten wollten die Fans immer wieder dieses Lied hören.

    Auf der anderen Seite ist es die Geschichte eines einsamen Mannes, der sich selbst eine Legende gewoben hatte, aus der er nicht mehr herauskam. Eine tragische Figur mit einem tragischen Ende. Rex Gildo stürzte sich aus dem zweiten Stock eines Wohnhauses, ob im vollen Bewusstsein, oder verwirrt durch Alkohol und Tabletten, das wird wohl für immer offen bleiben müssen. Am kommenden Montag, dem 26. Oktober jährt sich sein Tod zum 10. Mal.

    Am Beginn seiner Karriere hat er sich selbst eine Legende erschaffen. Die Geschichte seiner Herkunft, die bis heute immer wieder in den Medien reproduziert wird, ist frei erfunden. Das Geburtsdatum, der Geburtsort, Beruf der Mutter, die Ausbildung zum Sänger zuerst bei den Regensburger Domspatzen, dann zum Schauspieler an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule - alles frei erfunden.

    Die Autorin Ulrike Bremer erzählt die wahre Geschichte des Mannes, der sich mit seinem Künstlernamen zur Kunstfigur machte, hinter der seine Identität immer mehr verschwand. Als "Rex Gildo" hatte er den Erfolg, von dem er als Ludwig Franz Hirtreiter geträumt hatte. Für diesen Traum gab er seine Persönlichkeit immer mehr auf. Am Ende konnte er nicht mehr anders, als mit Perücke und viel Make-up den ewig jungen Beau zu geben, den Frauenschwarm, den "Sexy Rexy" auch noch mit 63 Jahren.

    Heute, zehn Jahre nach seinem Tod, versuchen seine treuen Freunde die Legendenbildung aufrecht zu erhalten. Eine Freundin, die ihm und seinem jugendlichen Liebhaber in den letzten Jahren sehr nahe stand, will nichts von Homosexualität wissen, nichts von Perücken und nichts von Alkohol. Für sie war Rex ein Gehetzter der Medien, die sich genüsslich auf Gerüchte über torkelnde Auftritte und sein Schwulsein stürzten.

    Seine Kollegen aus der Schlagerbranche sind da offener. Freimütig gibt Costa Cordalis Auskunft über seinen Freund Rex, der die Frauen, die ihn so anschmachteten satt hatte, der Männer liebte und daran zerbrach, dass er nach der einen großen Liebe keinen adäquaten Mann mehr gefunden hatte. Cornelia Froboess erinnert an die unschuldige Zeit der 50er, als sie mit Rex Gildo in zahlreichen Filmen auftrat und auf Tourneen sang. Sie seien wie Bruder und Schwester gewesen. Rex hatte bei Familie Froboess gewohnt, von seiner Familie erfuhren sie nichts, er war damals schon der Junge ohne Vergangenheit.

    Ralph Siegel berichtet über den ersten Manager von Rex, der zugleich dessen erste Liebe war und für seinen Schützling geschickt das Image des Schwiegermutter-Schwarms aufzubauen wusste. Rex musste sogar heiraten, seine Cousine erklärte sich dazu bereit. Selbst als sie schon getrennt waren und einen bösen Rosenkrieg führten, posierten beide lächelnd gemeinsam für Home-Storys. Auch Gitte, die dänische Sängerin, sollte zu Rex' Image beitragen. Ihr Duett "Gehen sie aus im Stadtpark die Laternen" war das erfolgreichste. Im deutschen Film der 60er spielten sie immer wieder das Liebespaar und wurden dann auch von der Plattenfirma privat als "Traum"-Paar "geoutet". Gitte erzählt, sie sei so empört gewesen, dass sie daraufhin die Zusammenarbeit mit Rex beendete.

    Rex' Stern ging Mitte der 80er Jahre langsam unter. Sein vorwiegend weibliches Publikum war mit ihm gealtert, doch er wollte weiterhin in der Pose des vitalen Schönlings bleiben. Zeitweise konnte er Image und Ich nicht mehr auseinanderhalten. Der Film zeichnet die Stationen seiner Karriere nach, macht eine Zeitreise vom biederen Nachkriegsdeutschland bis in die 90er und blickt hinter die Kulissen des Showbusiness.

    Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: SWR - Südwestrundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: