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Georg-K.-Glaser-Literaturwettbewerb
Christoph Peters erhält rheinland-pfälzischen Literaturpreis

    Baden-Baden (ots) - Der in Mainz lebende Schriftsteller Christoph Peters erhält den mit 12.000 Mark dotierten Georg-K.-Glaser-Literaturpreis für seinen Text "Der Krieg". Die Jury hatte sich unter 130 Einsendungen für Peters entschieden. Der Georg-K.-Glaser-Preis wird jährlich gemeinsam vom SWR und dem rheinland-pfälzischen Kulturministerium als Literaturwettbewerb ausgeschrieben.          Kulturministerin Dr. Rose Götte und der Direktor des SWR-Landessenders Rheinland-Pfalz, Dr. Uwe Rosenbaum, werden die Auszeichnung am 26. August im Rahmen einer Feierstunde im Foyer des SWR Funkhauses Mainz übergeben. Ebenfalls bei dieser Veranstaltung wird dann in einer öffentlichen Lesung der Gewinner des mit 3.000 Mark dotierten Georg-K.-Glaser-Förderpreises gemeinsam von Jury und Publikum bestimmt. Annegret Held, Anke Velmeke und David Wagner werden in dieser Endauswahl aus einem ihrer Werke lesen.          Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar am Niederrhein geboren; er hat Malerei studiert und war Meisterschüler an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. 1996 erschien im Mainzer Dreieck-Verlag seine Erzählung " Heinrich Grewents Arbeit und Liebe", 1999 in der Frankfurter Verlaganstalt sein Roman "Stadt Land Fluss", mit dem ihm der literarische Durchbruch gelang.

    Auch die Kandidaten für den Förderpreis haben bereits in
angesehenen Verlagen veröffentlicht. Annegret Held, 1962 in Pottum im
Westerwald geboren, brachte ihren letzten Roman "Die Baumfresserin"
bei Rowolth unter. Zurzeit wird "Die Baumfresserin" mit Veronika
Ferres in der Hauptrolle verfilmt. Anke Velmeke, 1963 geboren,
debütierte in diesem Frühjahr mit dem Roman "Luftfische" bei C.H.
Beck, David Wagner (Jahrgang 1971) aus Andernach mit seinem Roman
"Meine nacht-blaue Hose" im Alexander Fest Verlag.
    
    Die Jury bestand aus den Schriftstellerinnen Dagmar Leupold und
Ursula Krechel, dem Literaturchef des Spiegels, Volker Hage, dem
Lektor Martin Hielscher (Kiepenheuer & Witsch), der
Literaturwissenschaftlerin Sonja Hilzinger (Universität Mainz) sowie
dem SWR-Literaturredakteur Martin Lüdke und dem Literatur-referenten
des Kulturministeriums Sigfrid Gauch.
    
    Der Georg-K.-Glaser-Preis wird in diesem Jahr zum dritten Mal
vergeben. Benannt ist der Preis nach dem rheinhessischen Erzähler
Glaser, der 1910 in Guntersblum geboren wurde und während der
Nazi-Zeit nach Frankreich emigrierte.
    
ots Originaltext: SWR
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