SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Freitag, 26. Mai 2000 (Woche 21) bis Freitag, 23. Juni 2000 (Woche 25)

    Baden-Baden (ots) -
    Freitag, 26. Mai 2000  (Woche 21)
    
    Geänderte Gäste beachten!
    
    13.00    Wunschbox
                 Zu Gast: Tia und Michael Wendler
                 Folge 476
    
    
    Freitag, 26. Mai 2000  (Woche 21)
    
    Geänderte Gäste beachten!
    
    04.00    Wunschbox (WH)
                 Zu Gast: Tia und Michael Wendler
                 Folge 476
    
    
    Mittwoch, 31. Mai 2000  (Woche 22)
    
    21.00    Schlaglicht
                 Biegen, brechen und benoten -
                 hinter den Kulissen der Stiftung Warentest
                 Eine Reportage von Wolfgang Huhn
    
    Was machen Millionen Verbraucher, bevor sie ein Haushalts- oder
Sportgerät kaufen ? Sie schauen in die "Test"-Zeitschrift der
Stiftung Warentest. Neunzig Prozent der Bundesbürger kennen die
Stiftung, die strenggenommen eine Behörde ist. Dreißig Prozent
richten sich nach den Empfehlungen der Warentester. 2000 Produkte
werden in 120 vergleichenden Tests jedes Jahr geprüft. Fast eine
Million Exemplare der Zeitschrift "Test" kommen monatlich auf den
Markt.
    
    Wie laufen solche Tests ab? Wie prüft man, ob Augenfaltencremes
wirken und Spülmaschinen gründlich genug spülen? Was müssen
Trekkingräder alles über  sich ergehen lassen, um die begehrten
Testnoten "sehr gut" oder "gut" zu bekommen? Was passiert eigentlich
mit den Tausenden getesteter Produkte, die die oft monatelangen Tests
schadlos überstanden haben? Ein SR-Team hat die Tester über ein
halbes Jahr beobachtet.
    
    
    
    Freitag, 2. Juni 2000  (Woche 22)
    
    23.30    Showgeschichten (9/18)
              
                 Maria & Margot Hellwig
    
    Showgeschichten mit Gerhard Schmitt-Thiel und Maria und Margot
Hellwig
    
    Sie sind der Inbegriff allen Bayerischen,  sind die Stars der
Volksmusik. Sie  haben  das Jodeln auch jenseits der Weisswurstgrenze
zum Renner gemacht und verbreiten durch ihre natürliche Art
Lebensfreude. Kaum einer glaubt, dass Maria Hellwig am 22. Februar 80
Jahre alt wurde.
    
    Sie  haben vieles gemeinsam,  Mutter und Tochter Hellwig.  Sogar
die Anfänge. Beide  standen mit fünf Jahren zum ersten Mal auf
Bauern-Bühnen.  Maria Hellweig,  die Mutter, gab ein Mädchen, das
sterben musste."Da ham d'Leit gweint. Da dachte ich, mei musst Du gut
gstorben sein."
    
    Während die Tochter bei der Großmutter behütet aufwuchs,  schlug
sich Maria im kühlen Hamburg durch.  "Ich war auf der Akademie der
Tonkunst,  hatte ein Stipendium und kam per Zufall,  weil die
Soubrette krank wurde,  zu einer Rolle in "Land des Lächelns'.
Danach  war ich zwei Jahre an der Volksoper der Hansestadt.  Es war
nicht leicht,  weil ich ständig traurig war,  weil meine Tochter
nicht dabei sein  konnte.Wegen ihr habe ich auch mein Engagement in
Hamburg aufgegeben."Sie lernte Franzl Lang kennen,  der sie
animierte, doch mal zu Jodeln.  Drei Monate  hat  sie intensiv geübt,
dann wurde Maria Hellwig weltweit der Inbegriff  der  bajuwarischen
Jodel-Kultur.  Sogar "zweisprachig",  bayerisch und hochdeutsch,
brachte  sie ihre "Schnaderhüpferl" unters Volk,  das sie dafür wie
keine zweite liebte und liebt. Ein zweiter Schicksalsschlag, nach dem
Tod ihres ersten Mannes,  der im Krieg fiel, war vor einigen Jahren
ihr Augen-Infarkt.  "Man fällt in eine tiefe Grube,  wenn man nicht
mehr lesen, schreiben oder  Auto  fahren  kann." Nach einer Operation
in der Schweiz und intensiven Bemühungen  ihrer Tochter,  hat sie die
Lust am Leben wieder gewonnen.  Jetzt wird  Maria  Hellwig 80 Jahre
alt - und ist putzmunter wie zuvor.  Zur Freude ihrer Familie und
ihres Publikums, das ihr Kult-Status verlieh!
    
    Bei  Gerhard  Schmitt-Thiel  erzählt  Maria Hellwig warum ihr
zweiter Mann so wichtig für sie war, wieso ihre Tochter ihre beste
Freundin ist, wie ihre Erfahrungen  als  Schauspielerin  waren  und
weshalb sie keine Abschiedstournee macht.
    
    
    Donnerstag, 8. Juni 2000  (Woche 23)
    
    21.00    Fahr mal hin
                 Sieben auf einen Streich
                 Burgenrundreise durch Eifel und Ösling
    
    Die Fahr-mal-hin-Reise startet und endet in der Südeifel bei
Bitburg und führt in einem Bogen durchs Ösling - die Luxemburger
Eifel. Hier gibt es auf fast jedem Hügel eine Burg oder ein Schloss.
Und jede ist einzigartig: Die mächtige Burg Vianden birgt unzählige
Legenden und wahre Geschichten, in den Ruinen der Burg Bourscheid
wird die Zeit des Mittelalters lebendig, auf Burg Falkenstein fühlt
man sich in ein Märchen versetzt und in der ehemaligen
Templer-Kommende Schloss Roth kann man Ferienwohnungen mieten. Sieben
Burgen und Schlösser liegen auf der 80 Kilometer langen Strecke, die
landschaftlich zwischen Flußauen und Felsenland wechselt.
    
    
    
    
    Freitag, 9. Juni 2000  (Woche 22)
    
    Geänderte Gäste beachten!
    
    20.15    Fröhlicher Weinberg
                 Gäste u.a.: Heike Drechsler, Modedesigner Jo Meurer,
Ullrich Eckert,
                 Hans-Jörg Koch, "Phantom der Oper", Wolfgang Edenharder,
                 Gruppe "Wirtschaftswunder"
                 Moderation: Ulrike Neradt und Johann Lafer
    
    Sie will es noch einmal wissen: Die Weitspringerin Heike Drechsler
nimmt an den Olympischen Spielen in Sydney teil. Im "Fröhlichen
Weinberg" stellt sie allerdings andere Talente unter Beweis. Sie
schätzt ein gutes Glas Wein und kocht gerne.
    Schon seit Jahren entwirft der Modedesigner Jo Meurer von der
Mosel die Ausgehmode für die deutschen Olympiateilnehmer. Im
"Fröhlichen Weinberg" zeigt er die Entwürfe für Sydney. Der
Weinliebhaber und Professor für Mode in Trier hat auch schon Kleider
für Weinköniginnen entworfen.
    Weltweit organisiert der Partyservice der Lufthansa kulinarische
Veranstaltungen. Ullrich Eckert erzählt wie im Deutschen Haus in
Sydney bei der Olympiade die Gäste verwöhnt werden und welche Weine
aus Deutschland mitgenommen werden.
    Weinkulturpreisträger und Weinjurist Hans-Jörg Koch aus
Rheinhessen erzählt über die Tradition der Weinbruderschaften.
Musikalische Gäste: 'Phantom der Oper' (Hamburger Inszenierung),
Wolfgang Edenharder (Eine Hälfte des 'Naabtalduos') und die Gruppe
'Wirtschaftswunder' mit Schlagern aus den 50er Jahren.
    
    
    Sonntag, 11. Juni 2000 Pfingstsonntag  (Woche 24)
    
    22.35    Wortwechsel
                 Gabriele von Arnim im Gespräch mit Josef Joffe
                 (Neuer Herausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT)
    
    Er gilt als meinungsstarker Kommentator, als starke
Persönlichkeit, und manchmal auch als unbequem: Josef Joffe, seit
vier Monaten neben Altkanzler Helmut Schmidt und Marion Gräfin von
Dönhoff Herausgeber der Zeit. Als "sensationelle Führungs-verjüngung"
hat die Berliner Tageszeitung "die taz" Joffes Berufung ins
"Allerheiligste" des Hamburger Blattes gefeiert, verringere sich doch
mit Joffes Eintritt das Durchschnittsalter der Herausgeber von 80 auf
75 Jahre. Für Josef Joffe selbst ist seine neue Aufgabe eine
"schweißtreibende Herausforderung: "Schließlich müsse er nun gegen
sein ehemaliges Blatt, die Süddeutsche Zeitung, und die Frankfurter
Allgemeine Zeitung anschreiben. Nicht nur deshalb galt Joffes Wechsel
an die Spitze der Zeit als Herzensangelegenheit des Verlegers Dieter
von Holtzbrinck.
    
    Vor 55 Jahren wurde Joffe in Lodz geboren. Aufgewachsen in Berlin,
hat Joffe in Harvard und Princeton gelehrt. Bereits Mitte der 70er
bis Mitte der 80er Jahre arbeitete der als liberal-konservativ
geltende Journalist bei der Zeit - zunächst als politischer
Redakteur, danach als Leiter des Ressorts "Dossier". Anschließend
wurde Joffe Chef der Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Heute
gilt Joffe als einer der profiliertesten außenpolitischen
Journalisten in Deutschland.
    
    Joffe besitzt eine Vorliebe für ironische Wendungen. Nicht zuletzt
wegen seiner sprachlichen Fähigkeiten wurde dem Journalisten vor zwei
Jahren der Ludwig-Börne-Preis verliehen, eine Auszeichnung, die seine
besondere Leistungen für das gegenseitige Verständnis zwischen
Deutschland und den USA würdigt.
    
    
    
    
    Mittwoch, 14. Juni 2000  (Woche 24)
    
    21.00
                 Schlaglicht
                 Räder, Radler, Rambos -
                 Kleinkrieg in der Innenstadt
                 Eine Reportage von Claus Bienfait
    
    In deutschen Städten ist Krieg. Um jeden Quadratmeter wird
gekämpft. Rücksichtslose Radfahrer greifen an. Aufgebrachte Fußgänger
schlagen zurück. Und wütende Auto-fahrer ballen die Fäuste. "Du
glaubst wohl, Gesetze gelten nur für die anderen",  schimpft ein
Taxifahrer  einem Fahrradkurier  hinterher, der ihn gerade zur
Not-bremsung gezwungen hat. Der junge Mann zeigt ihm den
"Stinkefinger", ohne sich auch nur umzudrehen. Die Zahl der Unfälle,
bei denen Fußgänger durch Radfahrer zu Schaden kommen, steigt
alarmierend. Alte Menschen und Kinder sind am meisten gefährdet.
    
    Das Dilemma der Polizei ist offensichtlich: Einerseits soll sie
den Gebrauch eines umweltfreundlichen Verkehrsmittels fördern,
andererseits soll sie die Einhaltung der Verkehrsregeln überwachen.
In Köln versucht man, dem Problem per Velo selbst beizukommen. Jetzt
müssen sie sich bei der Jagd auf Rambo-Radler bewähren. Claus
Bienfaits Reportage zeigt eine konzertierte Aktion der Kölner
Polizei, die erstmals ganz gezielt gegen Radfahrer vorging. Zu Wort
kommen Täter und Opfer.
    
    
    Freitag, 16. Juni 2000  (Woche 24)
    
    23.20    Showgeschichten (10/18)
              
                 Alice & Ellen Kessler
    
    "Showgeschichten mit Gerhard Schmitt-Thiel und Alice und Ellen
Kessler
    
    Sie  gehören  zu den wenigen deutschen Weltstars.  Nach Auftritten
im Lido in Paris eroberten Alice und Ellen Kessler auch die USA,
traten mit Stars wie Frank Sinatra, Toni Curtis, Dean Martin oder
Sammy Davis jr. in Las Vegas auf  oder pokerten nächtelang mit Sophia
Loren.  Doch sie waren nicht nur die langbeinigen Tanz-Zwillinge der
Nation,  sondern schwebten auch,  nachdem man ihnen  ihren
sächsischen Akzent ausgetrieben hatte,  singend und spielend in
vielen  deutschen Musikfilmen der 50er und 60er Jahre über die
Leinwand.  Mit sechs  Jahren  waren sie bereits auf der
Ballett-Schule,  später Elevinnen im Leipziger Opern-Ballett. Mit 15
Jahren traten sie im Düsseldorfer "Palladium" auf und wurden von den
Spähern des weltberühmten "Lido" in Paris entdeckt und mit 17 in die
französische Metropole geholt. Zwar haben sie nach den Vorstellungen
"Paris unsicher gemacht", wie sie sagen, aber unter die Räder sind
sie "in der Stadt der Liebe" nicht gekommen.  Wie auch,  denn stets
war bei ihren Ausflügen ins Nachtleben einer der Lido-Aufpasser
dabei. Schliesslich war es eine Zeit, in der man erst mit 21 mündig
wurde. Und die Lido-Verantwortlichen  waren  pedantisch darum bemüht,
den guten Ruf ihrer Tänzerinnen zu erhalten.
    
    Natürlich  gab  es auch Krisen zwischen der eher zurückhaltenden,
nicht entscheidungsfreudigen Alice und dem Feuerkopf Ellen.  Doch was
ein richtiger Zwilling ist,  der ist mit seinem Pendent verkettet.
Nicht einmal ihre Partner, mit denen sie zwar nicht verheiratet, aber
langjährig liiert waren,  haben die "vier schönsten Beine der Welt"
auseinanderbringen können.
    
    Bei  Gerhard  Schmitt-Thiel erzählen Alice und Ellen Kessler, dass
sie essen und trinken können, was sie wollen und nicht zunehmen,
weshalb sie sich haben liften lassen, wieso ihre Mutter für sie
Mutter, Kind, Schwester und Freundin war,  weswegen sie nie
geheiratet haben und was sie mit vielen Welt-Stars erlebt haben.
    
    
    
    Freitag, 23. Juni 2000  (Woche 25)
    
    Erstsendedatum beachten!
    
    09.15    nano
                 Die Welt von morgen
                 (Erstsendung: 14.06.2000)
    
    
    Freitag, 23. Juni 2000  (Woche 25)
    
    18.15    Himmel un Erd - Kochen mit Johann Lafer
                 Thema: Kochen mit Kindern
                 Moderation: Judith Kauffmann
                 (Erstsendung: 14.05.1999)
    
    Ein Thema ganz nach dem Geschmack von Familienvater Johann Lafer:
Kochen mit Kindern. Judith Kauffmann und der Zwei-Sternekoch haben
zwei Kinder eingeladen, die mit ihnen kochen.
    
    Norah Jantzer aus Hargesheim und Björn Lange aus Schweppenhausen
helfen fleißig mit bei der Zubereitung von kinderfreundlichen
Mahlzeiten: Gemüselasagne mit Tomatensauce und
Früchte-Milchreis-Törtchen.
    
    In einer Mainzer Kindertagesstätte konnte sich Judith Kauffmann
vor Ort informieren, wie selbst die Kleinsten schon in der Küche bei
der Zubereitung ihrer eigenen Mahlzeiten mithelfen können. Auch der
Getränketipp ist diesmal kindgerecht: Milchgetränke werden
vorgestellt.
    
    
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

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