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Signale des Todes - sind Amokläufe zu verhindern? Dieter Wiefelspütz und Prof. Lothar Adler zu Gast bei "2+Leif" am 16. März 2009

    Mainz (ots) - Gibt es erkennbare Hinweise, die Amokläufe verhindern können? Wie werden Kinder zu Amokläufern? Welche Konsequenzen müssen Politik und Gesellschaft aus dem Fall in Winnenden ziehen? Über diese und andere brisante Fragen diskutiert Thomas Leif mit seinen Gästen am Montag, den 16. März 2009, im Palais in der Kulturbrauerei in Berlin (22.30 Uhr im SWR Fernsehen):

    ·Dieter Wiefelspütz, Innenpolitik-Experte der SPD-Bundestagsfraktion ·Prof. Lothar Adler, Psychotherapeut und Autor des Buches "Amok"

    Ein ganzes Land ist erschüttert und ratlos: Wie konnte es dazu kommen, dass der 17-jährige Tim K. aus Baden-Württemberg 15 Menschen erschießt - darunter acht ehemalige Schülerinnen und drei Lehrerinnen - und danach sich selbst das Leben nimmt? Nach Meißen, Coburg, Erfurt und Emsdetten ein weiteres Schulmassaker in Deutschland. Reflexartig kommen vor allem aus den Reihen der Politiker altbekannte Forderungen auf: das Waffenrecht verschärfen, Killerspiele verbieten und Schulen zu Hochsicherheitstrakten ausbauen. Doch obwohl das Waffenrecht bereits verschärft wurde, obwohl es an vielen Schulen und Behörden Notfallpläne für solche Situationen gibt, konnte das Blutbad von Winnenden nicht verhindert werden. Der Fall von Winnenden zeigt, dass es viele einfache Fragen, aber keine einfachen Antworten auf solche unfassbaren Taten geben kann.

    Das politische Streitgespräch "2+Leif" wird montags, 22.30 Uhr bis 23 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Kostenlose Zuschauerkarten gibt es unter Tel. 06131/929-3665.

    Pressekontakt: Heike Rossel, Tel.: 06131/929-3272, E-Mail: heike.rossel@swr.de.

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