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Programmergänzungen Woche 18 bis Woche 21

Baden-Baden (ots) - Freitag, 5. Mai 2000 (Woche 18) 21.45 Thema M ... wie Menschen Die "schwierige Trennung" Wenn Kinder flügge werden Sechs Millionen junger Menschen in Deutschland machen gerade die turbulenteste Phase ihres Lebens durch. Ihr Körper verändert sich dramatisch, ihre Hormone spielen verrückt und in den Familien bricht das Chaos aus. Hinter verschlossenen Türen lauert das Grauen: Unaufgeräumte Zimmer, hohe Telefonrechnungen, Rauchen, spätes nach Hause kommen, laute Musik, die ersten Erfahrungen mit der Sexualität; alles Anlässe für einen Dauerkrach mit den Eltern. Die Pubertät ist eine Zeit in der die meisten Kids die Erwachsenen "zum Kotzen" finden. Sie haben schlechte Manieren und verachten Autoritäten. Ihre Gedanken und Gespräche kreisen um das eigene Ich, dabei können sie sich oft selbst nicht leiden. Eine Achterbahn der Gefühle ist diese Zeit. "thema M... wie Menschen" fragt, wie schwer es ist erwachsen zu werden. Zu Gast bei Kristina Roth und Jo Frühwirth sind: Gisela von Krogh, eine genervte Mutter, Thomas Baier, ein konflikterprobter Vater und mittlerweile "Pubertätsberater", Sebastian Dresel, DJ und Szenekenner, eine Expertin für Entwicklungsstörungen, sowie Jugendliche mit vielen Geschichten rund um das Flüggewerden. Sonntag, 14. Mai 2000 (Woche 20) Geänderten Beitrag beachten! 18.15 Ich trage einen großen Namen Ratespiel um berühmte Persönlichkeiten mit Wieland Backes Folge 224 Dienstag, 23. Mai 2000 (Woche 21) 00.05 Was die Großmutter noch wusste (WH) (217) Grüne Salate/Öle Er ist fast so etwas wie ein Synonym für Frische und Gesundheit: der Salat. Der Kopfsalat, der Endivie, die beiden also, die unsere Großmütter schon kannten und zu denen man noch den Chicoree rechnen muss und den Feldsalat und all die grünen und roten Salate, die inzwischen auf unseren Markt und in unsere Küchen Salatabwechslung bringen: der Römische Salat, der Rucola, der Lollo Rossa, der Eisbergsalat, der Chinakohl, der Pflücksalat und der Schnittsalat, der Portulak, der Radicchio. Sind sie tatsächlich so gesund wie es immer heißt? Wie steht es mit den Rückständen der Dünger, mit denen sie in die Höhe getrieben werden? Auf was muss man beim Einkauf achten? Und dann, wie werden sie angemacht: ganz klassisch italienisch mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer oder französisch? Mit Zwiebeln, mit Knoblauch, mit Kräutern? Mit Fleisch oder Käse belegt, zu kompletten Mahlzeiten? Was für Öl sollte man verwenden, was für Essig? Was macht gutes Öl aus? Was guten Essig? Kathrin und Werner werden den verschiedenen Möglichkeiten nachgehen und Nicolai Worm wird zu Ernährungsfragen Rede und Antwort stehen. Mittwoch, 24. Mai 2000 (Woche 21) 18.15 Koch-Kunst mit Vincent Klink Alte Rezepte - modern interpretiert Für den engagierten Sammler sind es kostbare Trophäen, für den interessierten Leser spiegeln sie kulinarische Zeitgeschichte wider. Was mit einem schlichten Zettel bei einem Bankett der Fugger in Augsburg begann, entwickelte sich in mehr als 400 Jahren zu prachtvollen Dokumenten über die Kunst des Tafelns. Meist aufwendig bemalt und mit üppigem Goldprägedruck verziert, lassen sie erahnen, womit sich die aristokratische Gesellschaft einst die Gaumen verwöhnte. Auch die Speisekarte, die Meisterkoch Vincent Klink von der Stuttgarter 'Wielandshöhe' als Vorlage für seine Interpretation alter Speisen dient, lässt da nichts zu wünschen übrig. Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren war sie der kulinarische Wegweiser auf dem berühmten Georgsritterfest. Damals lud der bayerische Prinzregent Luitpold zum opulenten Mahl mit 13 Gängen. Vincent Klink und Moderator Markus Brock bitten heute zum Zwei-Gang-Menü und haben dazu einen ganz besonderen Gast eingeladen: Küchenmeister und Speisekartensammler Ernst Birsner, profunder Kenner von Tischsitten, Speisefolgen, Service-Arten und Sitzordnungen. Donnerstag, 25. Mai 2000 (Woche 21) 21.00 Fahr mal hin Frühling in Stuttgart Die Geschichte der Stuttgarter Parks ist so alt wie die Stadt selbst. Stuttgart war schon immer eine grüne Stadt, in der sich die Weinreben bis zum Bahnhof hinunterziehen. Mit dem Bau des Neuen Schlosses und den anschließenden Parkanlagen wurde der Ausgangspunkt für den heute hufeisenförmigen grünen Teppich geschaffen. Heute kann man durch dieses sogenannte "Grüne U" von der Stadtmitte zum Neckar bei Bad Cannstatt und bis in den Stuttgarter Höhenpark Killesberg spazieren. Der Film dokumentiert die Geschichte des "Grünen U" und seiner Stationen: Schloßgartenanlagen, Rosensteinpark, Leibfriedsches Gelände und Wartberg, Höhenpark Killesberg und Endstation Bärenschlössle. Nur ein Mal auf dieser 18 Kilometer langen, idyllischen und abwechslungsreichen Route muss man eine Straße überqueren. Der Film "Frühling in Stuttgart" erzählt - in Interviews, Zitaten und Gedichten, musikalisch begleitet von Studentinnen und Studenten der Staatlichen Musikhochschule, von der gelungenen Verknüpfung reizvoller Grünanlagen. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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