SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Freitag, 21.11.08 (Woche 47) bis Sonntag, 21.12.08 (Woche 52)

Baden-Baden (ots) - Freitag, 21. November 2008 (Woche 47)/19.11.2008 23.30 Nachtkultur Die Kultur-Illustrierte Moderation: Markus Brock unter anderem mit folgenden Themen: Die Frau mit der schwarzen Brille - Nana Mouskouri schreibt ihre Autobiographie Ein Leben für Afrika - Die Schriftstellerin Frieda von Bülow Trophäe mit Vergangenheit - 60 Jahre Bambi Die Kunst und der "liebe Gott" - "Medium Religion" im ZKM Karlsruhe Freitag, 28. November 2008 (Woche 48)/19.11.2008 Geänderte Gästeliste beachten! 20.15 Fröhlicher Weinberg aus der Alten Kelter in Fellbach Moderation: Marc Marshall Gäste: Truck Stop, Alpentrio Tirol, Peter Lorenz Freitag, 12. Dezember 2008 (Woche 50)/19.11.2008 22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Aussteigen um anzukommen Raus aus der Alltags-Tretmühle, rein in ein viel spannenderes, völlig neues Leben. Fast jeder zweite Deutsche träumt laut einer Umfrage davon, seinem tristen Trott zu entfliehen, eine Auszeit zu nehmen und sich neu zu orientieren. Vom Manager in München zum Töpfer in der Toskana - nur wenige haben den Mut und wagen freiwillig den großen Schritt ins Ungewisse. Anderen wiederum bleibt keine Wahl, sie werden durch Krankheit oder Krieg zum Ausstieg aus ihrem bisherigen Leben gezwungen. Egal was der Anlass zum Ausstieg ist: Begleitet wird der Neustart ins Leben immer von der Angst vor Unbekanntem einerseits, einer inneren Wandlung der Lebenshaltung und Hoffnung auf mehr Lebensqualität andererseits. Wer wagt gewinnt, heißt es. Geht die Rechnung immer auf? Wie vorgehen, wenn die Monotonie des Alltags auf die Seele drückt, wann ist der richtige Zeitpunkt die Handbremse zu ziehen? Und was tun, wenn durch den Ausstieg dann im neuen Leben zwar viel anders, aber nichts besser ist? Früher durchzechte Nächte, heute Meditation um vier Uhr in der Früh: Das Leben von Nadja Steckel hat sich komplett gewandelt. Frisch das Abitur in der Tasche, wollte sie als 18-Jährige nur ihren Urlaub in Australien verbringen. Dort verliebte sie sich in einen 25 Jahre älteren Ayurveda-Meister und blieb. Heute lebt sie nur für die traditionelle Heilkunst, glaubt an göttliche Kräfte. "Mein Leben bekam durch meinen Partner und Meister Orientierung und Sinn." Im Ausstieg das Glück suchen? Claudia Jung ist da skeptisch. Die erfolgreiche Schlagersängerin, die erst vor kurzem als Politikerin in den Bayerischen Landtag einzog, ist überzeugt: "Sich hier in Deutschland einzubringen ist immer besser als wegzulaufen!" Nach ihrer Ansicht flüchten sich Menschen mit Ausstiegsgedanken in eine Illusion. Für die Sängerin sind "kleine Ausstiege" Abwechslung genug: "Mir reicht ein verlängertes Wochenende. Ich verwirkliche mich im Alltag!" "Wenn man einen Drang zur Melancholie hat, ist man in Deutschland bestens aufgehoben!", entgegnet Journalist und Globetrotter Andreas Altmann. Deshalb bleibt der Reiseschriftsteller immer in Bewegung und reist als Abenteurer seit Jahren durch fremde Länder. Altmann hat schon ein Vagabundenleben als Taxifahrer, Nachtportier und Model hinter sich und ist überzeugt: "Mit der Suche kommt das Glück!" Jacob Immler hat für Selbstverwirklichungsideen kein Verständnis. Der Stiftungsgründer sagt: "Wer aussteigt, rennt nur leeren Floskeln hinterher. Echte Verlässlichkeit findet man nur im Familienverband" Deshalb baut Immler ein Generationendorf auf: Dort können kinderreiche Familien für einen symbolischen Euro zur Miete wohnen. Als Gegenleistung müssen die Großfamilien zwanzig Stunden pro Woche gemeinnützig arbeiten. Vom Erfolg und Geld verwöhnt war Birgit Jörding. Doch mit Ende dreißig geriet die Business-Frau in eine Lebenskrise: Das karriereorientierte Leben gab ihr keinen Sinn mehr. Birgit Jörding entschied sich für den krassen Bruch und kündigte: "Ich musste aussteigen, denn ich wollte wieder ganz frei sein!" Nicht nur beruflich, vor allem auch privat hat sich ihr Leben durch diesen Ausstieg krass verändert. Ein medizinischer Kunstfehler riss Willi Schuppert komplett aus dem Leben: Der EDV-Fachmann lag drei Jahre in der Klinik, wurde arbeitsunfähig und depressiv. Mitten im Jammertal verließ ihn seine Frau. Der Karlsruher zog für sich die Notbremse, verkaufte sein Haus und zog in einen Wohnwagen. Seitdem widmet er sich ausschließlich misshandelten Tieren. Heute ist der Frührentner glücklicher denn je: "Ich bin wirklich angekommen!" An der Bar: "Ich lebe ohne Versicherungen und Sorgen im Hier und Jetzt!" Bartmaler Marco Figgen ist in Thailand angekommen. Der ehemals erfolgreiche Konzertmanager ließ vor zwölf Jahren sein materialistisches Leben in Deutschland hinter sich und lebte jahrelang am Strand und in Höhlen. Auch heute noch lebt er von der Hand in den Mund und finanziert sein Leben mit dem Verkauf von einzigartigen Bildern, die er mit seinem 1,10 Meter langen Bart malt. Sonntag, 14. Dezember 2008 (Woche 51)/19.11.2008 Nachgelieferte Gesprächsteilnehmer beachten! 23.30 Wortwechsel Walter Janson im Gespräch mit Abt Notker Wolf (Oberster Benediktiner Mönch) Sonntag, 21. Dezember 2008 (Woche 52)/19.11.2008 Geänderte Dachzeile beachten! Die Macht der Musik 10.00 Lampenfieber - Fluch und Segen der Bühne Ein Film von Marieke Schröder Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Georg Brandl, Tel. 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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