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Brüderle - Manager müssen haften

Mainz (ots) - FDP-Vize Brüderle: Bank-Manager müssen persönlich haften Mainz - Der stellvertretende Partei- und Fraktionschef der FDP, Rainer Brüderle, wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Bundestag, will Bank-Manager zukünftig stärker in Haftung nehmen: "Man kann einem Vorstand der Bank in solchen Situationen keinen Bonus zahlen. Ein Bonus ist eine Belohnung dafür, dass man etwas besonders gut macht. Die fahren die an die Wand, der Staat muss einspringen mit Steuerzahlergeld, 'Rekapitalisierung', wie es so freundlich heißt, damit vornehmen. Und dafür kriegen die noch Bonusse. Das ist unerträglich!" Weiter sagte Brüderle zur Frage der Haftung: "Zwei Jahresgehälter hat jemand zu entrichten, wenn er Falschinformationen gibt. Das geht doch alles nicht, was da läuft! Wir müssen klare Spielregeln haben." Brüderle äußerte dies in der SWR-Sendung "Quergefragt", die die aktuellen Entwicklungen der internationalen Finanzkrise zum Thema hatte. Weitere Gesprächspartner waren die ehemalige DGB-Vizechefin Ursula Engelen-Kefer, der Jesuitenpater und Sozialethiker Prof. Friedhelm Hengsbach sowie der Mitinhaber des Finanzdienstleisters "Odewald & Companie" und ehemaliger Vorstand der Dresdner Bank Prof. Ernst-Moritz Lipp. Die Moderation hatte Anke Hlauschka. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Heike Rossel, Tel.: 06131/929-3272, oder E-Mail: heike.rossel@swr.de. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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