SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Samstag, 20.09.08 (Woche 39) bis Freitag, 17.10.08 (Woche 42)

    Baden-Baden (ots) - Samstag, 20. September 2008 (Woche 39)/29.08.2008

    20.15 SamstagAbend: Abenteuer mit Tieren Moderation: Markus Brock

    Abenteuer mit Tieren, das heißt so nah an Bären, Löwen oder Krokodilen dran zu sein, dass einem fast die Luft wegbleibt. Das heißt aber auch, einzutauchen in die faszinierende Welt von Vögeln, Elefanten oder Grizzlys. Zu welchen unglaublichen Höchstleistungen Tiere in der Lage sind, und mit welchen Gefahren das Leben und Arbeiten mit Tieren verbunden ist, das erörtert Markus Brock und seinen Gästen Andreas Kieling (Tierfilmer) und Familie, Prof. Peter Berthold (Philip Morris Preisträger und Professor für Ornithologie am Max-Planck-Institut in Radolfzell) und Zirkusdirektor Robert Birk mit seinem Flohzirkus.

    Freitag, 26. September 2008 (Woche 39)/29.08.2008

    22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Weibsbilder

    Die Emanzipation hat ihre Spuren hinterlassen: Längst haben die Weibchen von einst die Schürze abgestreift und gegen die Hosen getauscht - und die hat Frau mittlerweile an, sehr zur Verunsicherung der einst strahlenden Manneswelt. Ganz gleich ob nun gestandene Powerfrau oder neofeministisches Alphamädchen, kurvenreiches Superweib oder sendungsbewusstes Muttertier: Frau weiß, was sie will und ist selbstbewusster denn je. So selbstbewusst, dass auch jede Rolle rückwärts möglich ist - weiland prominent präsentiert von Eva Herman. Weibliche Lebensentwürfe sind so vielfältig wie nie - im Nachtcafé bei Wieland Backes geben sich die unterschiedlichsten Damen ein Stelldichein; mit dabei die frischgebackene zweite Ehefrau des niedersächsischen Ministerpräsidenten: Bettina Wulff.

    Mittwoch, 1. Oktober 2008 (Woche 40) Textergänzung!

    22.30 Auslandsreporter Tod auf hoher See - warum Flüchtlinge sterben

    Auch in diesem Sommer sind wieder Tausende von Flüchtlingen übers Mittelmeer nach Europa gekommen. Das sind die Überlebenden. Die Gescheiterten kennen wir nicht. Experten gehen von 20.000 bis 30.000 Toten pro Jahr im europäischen Raum aus. Tausende von Leichen auf dem Meeresgrund, Körperteile in den Netzen. Das ist der grausige Alltag der Fischer zwischen Sizilien und Libyen. Gaspare Marrone aus Agrigent hat schon häufiger seine Netze gekappt, um Flüchtlinge aus Seenot retten  zu können. Meistens sind es Fischer, die die Küstenwache alarmieren. Die Männer von der Küstenwache in Agrigent haben sich von Kontrolleuren in Rettungsengel verwandelt, Tag und Nacht, sooft man sie ruft. Commandante Cascione sagt: "Jedesmal wenn wir sicher sind, dass wir die Menschen gerettet und sicher an Land gebracht haben, sind wir glücklich." Aber vorher sind schon viele andere an den Schiffbrüchigen vorbeigefahren. Handelsschiffe, Fischer, Freizeitsegler, die den Kontakt absichtlich vermeiden, obwohl sie die Boat People auf dem Radar haben. Ein glatter Gesetzesbruch. Laut Völkerrecht und Seerechtskonventionen ist jeder Kapitän verpflichtet, allen Menschen in Seenot Hilfe zu leisten und sie an einen sicheren Ort zu bringen. Doch wenn er so handelt, können ihm Gefängnis und hohe Geldstrafe drohen: So wurden tunesische Fischer, die Schiffbrüchigen halfen und sie an die italienische Küste brachten, als angebliche Schleuser vor Gericht gestellt. Auch der Prozess gegen Elias Bierdel, den ehemaligen Vorsitzenden des Vereins "Cap Anamur", und seinen   Kapitän, die im Juni 2004 siebenunddreißig Flüchtlinge an Bord nahmen und gegen den Widerstand der italienischen Behörden an Land brachten, ist noch nicht zu Ende. Die Rechtsunsicherheit hält Kapitäne davon ab, Leben zu retten. Es gibt Reeder, die sie zu diesem Verhalten ermutigen. Die Werte der christlichen Seefahrt sind auf Hoher See nichts mehr wert. Der Hamburger Reeder Matthias Reith sieht das anders. Er unterstützt seine Seeleute auf den Mittelmeerrouten darin, Schiffbrüchige an Bord zu nehmen. Allerdings fordert er von den Anliegerstaaten, ihre satellitengestützten, hocheffizienten Systeme zur Ortung und Rettung einzusetzen. Schon heute gibt es Navtex, einen weltweiten Informationsdienst für Wetter-, Sturm- und andere nautische Warnungen. Bei Kapitän Barbera läuft auf seinem Fährschiff so eine Meldung während der Dreharbeiten ein: "Treibendes Holzboot. 2 Leichen. 1 toter Körper ohne Kopf. 1 treibendes Glasfaserboot." Es ist wieder mal zu spät für die Menschen. Die gestrandeten Schiffe werden von einer Spezialfirma in Agrigent nach den europäischen Richtlinien für Sondermüll ordnungsgemäß entsorgt. Fischer und Kapitäne erzählen von Gewissensnöten, vom Hin- und Wegschauen und von ihrer Hilflosigkeit. Früher war es eine Heldentat, Schiffbrüchige zu retten. Heute kann man dafür bestraft werden.

    Montag, 13. Oktober 2008 (Woche 42)/29.08.2008

    Ergänzten Untertitel beachten!

    22.30 betrifft: Das Leben ist eine Baustelle - Vom Schneckentempo auf deutschen Autobahnen Ein Film von Gudrun Thoma und Sebastian Schütz

    Mittwoch, 15. Oktober 2008 (Woche 42)/29.08.2008

    Ergänzten Untertitel beachten!

    13.45 betrifft: Das Leben ist eine Baustelle - Vom Schneckentempo auf deutschen Autobahnen (WH von MO) Ein Film von Gudrun Thoma und Sebastian Schütz

    Freitag, 17. Oktober 2008 (Woche 42)/29.08.2008

    Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

    18.15 MENSCH LEUTE Die Mosel-Sheriffs Polizeiwache Brodenbach im Einsatz

    Freitag, 17. Oktober 2008 (Woche 42)/29.08.2008

    22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Herausforderung Ruhestand

    Von den einen ersehnt, von anderen gefürchtet: Der Wechsel vom Berufsleben in den Ruhestand. Gewohnte Abläufe sind plötzlich hinfällig, an freier Zeit herrscht nun kein Mangel mehr. Für die einen ist dies der lang herbeigesehnte Beginn eines neuen, wohlverdienten Lebensabschnitts, der ganz entspannt mit vielen Reisen genossen wird. Andere wiederum empfinden das Ausscheiden aus dem Berufsleben als Ausgrenzung  und verfallen in Depression. Nicht selten brechen jetzt verschleppte Konflikte in der Partnerschaft auf, innere Leere macht sich breit, der Alltag ist nicht mehr ausgefüllt, die Ehe bricht auseinander, Krankheiten überfallen einen. Auch im Geldbeutel schlägt sich der Ruhestand nieder - wer vorher nicht ausreichend privat vorgesorgt hat, kann als Rentner schnell mit Altersarmut konfrontiert werden. Herausforderung Ruhestand zwischen Luxuspension und Schmalhans, wie schafft man den Übergang in die Rente, wie kann eine neue Lebensführung gelingen, welche Impulse braucht die Partnerschaft?

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Georg Brandl, Tel. 07221/929-2285.



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